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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

107 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, 2018, Ehefrau, Bünde Mutter Ehemann Verhaftet

Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

17.05.2019 um 14:06
spiky73 schrieb:Insofern glaube ich schon, dass die Verstorbene hierzu etwas geäußert haben könnte...
Dem möchte ich mich anschließen. Irgendetwas wäre da bei den Freundinnen schon durchgesickert.

Wir kennen die Aktenlage nicht und wissen nicht, wer als Zeuge vernommen wurde. Hier hätte es sich angeboten, den Exmann der Getöteten nach den seinerzeitigen Sexualpraktiken zu befragen. Vielleicht hören wir in den Plädoyers noch Näheres.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

17.05.2019 um 16:37
@bellady Nein, das war ein anderer Fall aus dem Raum Görlitz, der hier, so viel ich weiss, nicht Thema war.

Ich habe den auch nur aufgeführt, weil da eben auch diese Erklärung kam (Unfall beim Sex) und tatsächlich erstmal einiges dafür sprach. Aber zum einen gab es klare Hinweise auf ein Motiv (in diesem Falle Habgier), zum anderen war wohl der Unfallshergang, wie vom Angeklagten dargestellt, medizinisch einfach nicht stimmig. Da können wohl schon Details den Unterschied machen.

Man wird sehen, wie es hier ausgeht.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

28.05.2019 um 12:56
https://www.radioherford.de/nachrichten/kreis-herford/detailansicht/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1272360&tx_news_pi...

Mehr war bislang noch nicht zu erfahren.
Im Totschlagsprozess gegen einen Bünder am Bielefelder Landgericht hat der Staatsanwalt 11 Jahre Gefängnis wegen Totschlags gefordert. Die Nebenkläger forderten 13 Jahre. Der Verteidiger sprach sich in seinem Plädoyer am Vormittag für eine „angemessene Haftstrafe im einstelligen Bereich“ aus.
Hoffe, es finden sich noch Artikel, die darüber berichten, wie argumentiert wurde.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

28.05.2019 um 16:48
emz schrieb am 17.05.2019:Die Idee ist brillant. Das kann man wohl kaum widerlegen, dass es so gewesen sein könnte.
Was ist daran brillant? Das ist ein alter Hut. Ich glaube nicht, dass er damit durchkommen wird. Vor allem weil das Nachtatverhalten gegen ihn spricht und zweitens weil solche Fälle in Wirklichkeit extrem selten sind. Wenn man jemanden würgt und die Person das Bewusstsein verliert kann man als Laie normalerweise garnicht einschätzen, ob die Person tot ist oder nicht. Wenn die Beziehung wirklich so gut gewesen wäre, dass sie noch Sex gehabt hätten (was ich nicht glaube) dann hätte da auch ehrliche Besorgnis sein müssen und dann wäre der Notruf gewählt worden.

Vielleicht können die Ermittler ihm mit dem Besorgen der Holzkiste und/oder des Golfs sogar Planung anhängen.

Ich würde mir da auch mal den Nachrichtenverlauf genau anschauen und prüfen, ob diese Art von Nachrichten „Ich liebe dich“ üblich zwischen den beiden war oder nicht und in welchem Kontext das geschrieben wurde.

Vielleicht fällt der Nachrichtenaustausch ja auch zeitlich mit dem Besorgen der Holzkiste zusammen (Spekulation, ich weiß). Oder mit dem Anmieten der Garage.
Dann könnte die StA den Spieß umdrehen und sagen er habe die Nachricht bereits mit Tötungsabsicht geschrieben um im Nachhinein eine liebevolle Beziehung vorzutäuschen die so schon lange nicht mehr bestand.

In dem Zusammenhang wäre es interessant von wem der Austausch ausging.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

28.05.2019 um 18:06
marlonc schrieb:Vielleicht können die Ermittler ihm mit dem Besorgen der Holzkiste und/oder des Golfs sogar Planung anhängen.
Zu spät, der nächste Termin ist bereits das Urteil, heute waren die Plädoyers.


https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/22467883_Hohe-Haftstrafe-fuer-Totschlag-an-Buenderin-gefordert.html

Da hat sich der Staatsanwalt nicht beeindrucken lassen.
...
Jürgen Mahncke
28.05.2019 | Stand 28.05.2019, 16:10 Uhr
...
... Zu Beginn des Verhandlungstages hatte sich Markus W. persönlich bei den Angehörigen des Opfers entschuldigt und die Schuld für den Tod seiner Frau Natalie auf sich genommen.

In seinem Schlussvortrag ließ Oberstaatsanwalt Christoph York keinen Zweifel daran, dass er dem Angeklagten nicht glaube, was seine Geschichte mit tödlichen Sexspielen anbelangt. Er fordert für den 48-jährigen Mann wegen Totschlags eine Haftstrafe von 11 Jahren. Rechtsanwalt Armin Knoch, der die Eltern des Opfers in der Nebenklage vertritt, sieht eine 13-jährige Freiheitsstrafe als angemessen an. Er geht davon aus, dass die Tat von langer Hand geplant war.

Die Strafverteidiger Holger und Peter Rosteck sehen eine Freiheitsstrafe für ihren Mandanten als angemessen an. Allerdings sehen sie eine Strafe im einstelligen Bereich als angemessen an.

Am 6. Juni 2019 um 9.30 Uhr will der Vorsitzende Richter Christoph Meiring das Urteil sprechen.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

06.06.2019 um 12:29
https://www.owl24.de/owl/herford-ort841213/buende-frau-mit-blossen-haenden-erwuergt-urteil-gegen-ehemann-gefallen-123551...
Die Richter haben ihm also die Geschichte mit der versehentlichen Tötung beim Sex nicht abgenommen.
Bünde – Am Donnerstag (6. Juni) warteten alle Verfahrensbeteiligten auf die Urteilsverkündung. Am Morgen war es dann soweit. Der Totschläger aus Bünde muss für zehn Jahres ins Gefängnis. Bei dem Strafmaß blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.
https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/buende-ehefrau-getoetet-und-in-garage-versteckt-10-jahre-haft...
Als Grund für die Tötung führt die Bild aus:
Die Richter gingen dabei davon aus, dass er 2017 Natalie W. nach einer angedrohten Trennung erwürgte, weil er Angst hatte, das gemeinsame Kind nicht mehr sehen zu können.


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Bünde: Mutter seit einem Jahr verschwunden, nun Festnahme des Ehemanns

06.06.2019 um 12:35
Heute wurde das Urteil gesprochen.
Die Leiche wurde rund ein Jahr nach der Tat in einer Bielefelder Garage gefunden: Für den Tod seiner Ehefrau soll ein Mann aus Bünde im Kreis Herford für zehn Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld verurteilte den 49-Jährigen am Donnerstag wegen Totschlags. Die Richter gingen dabei davon aus, dass er 2017 seine 34-jährige Ehefrau nach einer angedrohten Trennung erwürgte, weil er Angst hatte, das gemeinsame Kind nicht mehr sehen zu können. Nach der Tat versteckte der wegen Betrugs vorbestrafte Deutsche dem Urteil zufolge die Leiche in der Garage. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Der Vorsitzende Richter Christoph Meiring sprach von einer vorsätzlichen Tat. Die Kammer habe überlegt, ob die Tat auch als Mord bewertet werden könnte, so Meiring in der Urteilsbegründung. Doch das Mordmerkmal niedriger Beweggrund treffe wegen der Angst um das Kind nicht zu.

Im Prozess hatte der 49-Jährige einen Sexunfall für den Tod der Frau verantwortlich gemacht. Das Gericht bezeichnete diese Darstellung als abscheuliche Lüge.
Urteil Welt Artikel


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