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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

144 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Erwachsener, SpurlosVerschwunden

Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 14:50
Ich frage mich ernsthaft wie dieser Mann es zustande gebracht hat scheinbar mit einer Leiche zusammen zu wohnen und das wohl auch noch über mehrere Monate hinweg. Jeder der mal Verwesungsgeruch in der Nase hatte weiß wie extrem penetrant sich dieser ausbreitet. Ein normales leben, essen, schlafen ist da eigentlich kaum möglich. Zumal seine Wohnung sicher auch nicht sonderlich groß gewesen sein wird wenn er darin alleine gelebt hat. Kann es sein dass er in dieser Zeit kaum in seiner Wohnung war und vielleicht bei einem Freund unter gekommen ist? Sonst kann ich mir das wirklich kaum vorstellen.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 15:02
Cleo114 schrieb:Ich frage mich ernsthaft wie dieser Mann es zustande gebracht hat scheinbar mit einer Leiche zusammen zu wohnen und das wohl auch noch über mehrere Monate hinweg.
Erinnert ein wenig an Jeffrey Dahmer. Der hat die Überreste seiner Opfer über Jahre hinweg in seiner Wohnung und im Haus verteilt. Der Geruch scheint nicht nur seinen Nachbarn, sondern auch seinen jeweils aktuellen Opfern und sogar der Polizei aufgefallen sein, ohne dass jemand auf die eigentliche Ursache gekommen wäre.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 15:09
Cleo114 schrieb:Ich frage mich ernsthaft wie dieser Mann es zustande gebracht hat scheinbar mit einer Leiche zusammen zu wohnen und das wohl auch noch über mehrere Monate hinweg. Jeder der mal Verwesungsgeruch in der Nase hatte weiß wie extrem penetrant sich dieser ausbreitet. Ein normales leben, essen, schlafen ist da eigentlich kaum möglich. Zumal seine Wohnung sicher auch nicht sonderlich groß gewesen sein wird wenn er darin alleine gelebt hat.
Hast Du vollkommen Recht. Ich vermute, der TV hatte ein ernsthaftes Entsorgungsproblem und die Tat war ungeplant. Einen 1,90 Mann als Leiche ungesehen und gehört in einer so belebten Straße aus der Wohnung zu schaffen hat ihn wohl überfordert.

Er hätte da vermutlich ähnlich vorgehen müssen, wie der Mörder der Hamburger Prostituierten Rosa ( ungeklärter Fall, zu dem es hier auch einen Thread gibt). Da hat der Täter die Leiche zerteilt und in versch. Hamburger Gewässern verteilt.
Zum Teil hätte er dafür sogar die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, zum Beispiel nach Hamburg Winterhude Goldbekufer, fahren auch Nachts Busse. Allerdings ist da Nachts weit weniger los, als auf St. Pauli.

Besaß der TV überhaupt einen eigenen PKW? Ich könnte mir vorstellen, dass TV aufgrund der zentralen Wohnlage auf St. Pauli und dem geringen Gehalt als Altenpfleger gar kein eigenes Auto hatte.
Hätte er sich einen Wagen ausgeliehen, hätte er akribisch aufpassen müssen, dass er mit der Leiche keine Spuren hinterlässt. Ein Mietwagenverleih wird sicher die Polizei verständigen, falls das Fahrzeug nach Gebrauch Verschmutzungen wie Blut oder Ähnliches oder Leichengeruch aufweist.
Dazu hätte er aufpassen müssen, dass er nicht beim Einladen des Toten beobachtet wird. Bei der Wohnlage sehr schwierig.


Anderenfalls müsste man annehmen, der TV ist ein Perverser, ähnlich wie von @Falstaff angeführt, der Mörder Jeffrey Dahmer.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 15:58
Als Altenpfleger ist er mit lebenserhaltenden Maßnahmen etc vertraut. Bei einer, mal angenommen, Überdosis oder plötzlichem Kreislaufversagen was auch immer, wäre er doch auch in einem eventuell berauschtem Zustand in der Lage gewesen, Sofortmaßnahmen zur Rettung einzuleiten bzw Hilfe zu holen.
Die Frage, die sich mir stellt ist, ob der Festgenommen eventuell erst später den Tod feststellte, als es schon zu spät war oder ob er sich zu dem Zeitpunkt überhaupt dort aufgehalten hat.
Und warum, bei eventuell sofortige oder späterem entdecken er nicht den Weg zur Polizei/Notruf gewählt hat.
Panik, Schock oder Kalkül, wenn er etwas mit dem Tod zu tun hat und/oder es eventuell noch eine oder mehrere Person/en gab..?
Stattdessen neben einer Leiche monatelang ausgeharrrt, die Angst vor dem Entdecken der Leiche durch Geruchsbildung stets im Hinterkopf..
Nerven wie Stahlseile oder gehemmt durch Angst und Ohnmacht?
Finde den Fundort der Leiche, die Nähe zum Hafen auch nicht ohne..
Und mir fallen da zwei Fälle ein, die zwar eine Unfallthese hatten, wobei ich nie daran geglaubt habe bzw glaube.
Und dieses monatelange verstecken einer Leiche kann auch andere Gründe haben..
Aber ich hab wohl zu viel Fantasie.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:09
Was vergessen: Noch dazu ignorierte er die Meldungen in der Presse, also die Suche nach Matheus und machte weiter wie sonst auch?
Der fröhliche Nachbar, Arbeitskollege, Kumpel...
Pokerface? Da gehört ja auch ne Menge Beherrschtheit dazu.. Merkwürdig für mich.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:09
Ich tippe auf gehemmt vor Angst.
Vielleicht eine völlige Überforderung durch die Situation.

Jemand mit entsprechender krimineller Energie könnte durchaus auch in dieser belebten Gegend eine Leiche verschwinden lassen bzw. sie abtransportieren. Es halten sich dort nachts überwiegend Partygänger und Touristen auf, eventuell Obdachlose, die im mahegelegenen Park Platte machen. Es ist keine Gegend, in der auf alles geachtet wird, was der Nachbar macht. Wenn da abends oder nachts einer einen schweren Tepich rausschleppt, fällt das nicht unbedingt als komisch auf.
Ich gehe eigentlich von einem Unfall oder Streit mit unbeabsichtigten Folgen aus. Und einer anschliessenden Panik und Hilflosigkeit.
Es gibt Menschen, die unter Druck sich einfach "tot" stellen. Post nicht öffnen, obwohl z.B. Pfändung droht und bei entsprechendem Handeln noch abgewendet werden könnte.
Ein derartiger innerpsychischer Mechanismus wird es auch hier gewesen sein, denke ich.

Wir werden sicher die nächsten Tage hören, was die Vernehmungen ergeben haben.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:11
MissRedford schrieb:Als Altenpfleger ist er mit lebenserhaltenden Maßnahmen etc vertraut. Bei einer, mal angenommen, Überdosis oder plötzlichem Kreislaufversagen was auch immer, wäre er doch auch in einem eventuell berauschtem Zustand in der Lage gewesen, Sofortmaßnahmen zur Rettung einzuleiten bzw Hilfe zu holen.
Einen RTW zu rufen, sollte er in jedem Fall in der Lage sein. Ich glaube aber kaum, dass ein Altenpfleger dieselben Kompetenzen hat, wie ein Rettungssanitäter oder ein Notarzt, was die Einleitungr lebenserhaltende Maßnahmen betrifft.

Im Pflegeheim ist es doch Normalität, dass die Bewohner versterben und sie sind entweder sehr krank oder hochaltrig, so dass lebenserhaltende Maßnahmen sicher nicht mehr im Vordergrund stehen.

Fälle wie akute Drogenintoxikation werden im Altenheim auch eher die Ausnahme darstellen.

Aber wie gesagt, einen RTW zu verständigen sollte der TV sicher in der Lage sein.
MissRedford schrieb:Finde den Fundort der Leiche, die Nähe zum Hafen auch nicht ohne..
Was meinst Du damit? Wenn man in einer Wohnung verstirbt, durch Mord oder an Drogen macht es doch keinen Unterschied, ob da nun der Hafen in der Nähe ist, oder nicht.

Falls Du denkst, er hätte das Opfer im Hafenbecken entsorgen können, sei gesagt, dass dort die allermeisten Wasserleichen nach einiger Zeit wieder auftauchen. Google mal Liam Colghan oder Timo Krauss.

Als sichere Entsorgung ist der Hafen nicht geeignet.
MissRedford schrieb:Und mir fallen da zwei Fälle ein, die zwar eine Unfallthese hatten, wobei ich nie daran geglaubt habe bzw glaube.
Welche Fälle sind das denn? Kannst Du dazu mal etwas verlinken? Das wäre doch interessant.
MissRedford schrieb:Und dieses monatelange verstecken einer Leiche kann auch andere Gründe haben.. Aber ich hab wohl zu viel Fantasie.
Du denkst an Nekrophilie? Nichts ist bisher ausgeschlossen, warten wir ab, was die Ermittlungen ergeben. Evtl. lässt sich TV ja zu seiner Motivlage ein.
Ich glaube zwar eher an einen heftigen Streit und dann an ein Entsorgungsproblem. Aber ich kann falsch liegen. Immerhin hat der Venusberg einen Parkstreifen. Mit PKW hätte man in der Zeit wohl eine Leiche entsorgen können, muss halt aufpassen, dass man nicht direkt gesehen wird. Einen PKW anmieten etc.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:19
fischersfritzi schrieb:Jemand mit entsprechender krimineller Energie könnte durchaus auch in dieser belebten Gegend eine Leiche verschwinden lassen bzw. sie abtransportieren. Es halten sich dort nachts überwiegend Partygänger und Touristen auf, eventuell Obdachlose, die im mahegelegenen Park Platte machen. Es ist keine Gegend, in der auf alles geachtet wird, was der Nachbar macht. Wenn da abends oder nachts einer einen schweren Tepich rausschleppt, fällt das nicht unbedingt als komisch auf.Ich gehe eigentlich von einem Unfall oder Streit mit unbeabsichtigten Folgen aus. Und einer anschliessenden Panik und Hilflosigkeit.Es gibt Menschen, die unter Druck sich einfach "tot" stellen. Post nicht öffnen, obwohl z.B. Pfändung droht und bei entsprechendem Handeln noch abgewendet werden könnte.Ein derartiger innerpsychischer Mechanismus wird es auch hier gewesen sein, denke ich.
Gut zusammengefasst. So ähnlich stelle ich mir das auch vor. Natürlich kann auch argumentieren, dass jemand der alle Vermisstenmeldungen kalt ignoriert und die Leiche des Vermissten in seiner Wohnung über so lange Zeit beherbergt, ein ziemlich dickes Fell haben müsste, oder eine psychische Störung.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:21
Rotmilan schrieb:Einen RTW zu rufen, sollte er in jedem Fall in der Lage sein. Ich glaube aber kaum, dass ein Altenpfleger dieselben Kompetenzen hat, wie ein Rettungssanitäter oder ein Notarzt, was die Einleitungr lebenserhaltende Maßnahmen betrifft.
Kompetenz spielt im entscheidenden Moment nicht die 1. Rolle, sondern zu reagieren bei kreislaufversagen. Das kann bzw sollte jeder können der den Führerschein besitzt oder auch nicht. Erste Hilfe.
Rotmilan schrieb:Falls Du denkst, er hätte das Opfer im Hafenbecken entsorgen können, sei gesagt, dass dort die allermeisten Wasserleichen nach einiger Zeit wieder auftauchen. Google mal Liam Colghan oder Timo Krauss.
Ja diese beiden Fälle meine ich.
Rotmilan schrieb:Als sichere Entsorgung ist der Hafen nicht geeignet.
Bin Hamburgerin.
Da scheiden sich die Geister, Wasser vernichtet auch Spuren, auch wenn die Leichen erst später aufgrund von kalten Temperaturen auftauchen..
Rotmilan schrieb:Du denkst an Nekrophilie?
Nein, daran dachte ich nicht, aber möglich.
Ich dachte eher daran, dass aus Panik vor eventuellen Altlasten das Verstecken zu stande kam. Wie gesagt. Hab immer zu viel Fantasie.
Warten wir es ab..


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21.01.2020 um 16:34
MissRedford schrieb:Kompetenz spielt im entscheidenden Moment nicht die 1. Rolle, sondern zu reagieren bei kreislaufversagen. Das kann bzw sollte jeder können der den Führerschein besitzt oder auch nicht. Erste Hilfe.
Dir ist aber schon klar, dass die meisten einmal vor der FS Prüfung, eine n Kurs in erster Hilfe ablegen und danach nicht mehr. Bisher gibt es keinen Zwang, diesen zu wiederholen. Daher sind viele Menschen eben nicht in der Lage, angemessen Hilfe zu leisten.
MissRedford schrieb:Ja diese beiden Fälle meine ich.
Dann weißt Du aus der Hamburger Presse und den Polizeimeldungen auch, dass die Rechtsmedizin Hamburg bei den beiden Fällen Liam Colghan und Timo Krauss keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt hat. Die beiden Männer waren außerdem reichlich betrunken, der eine kam vom Junggessellenabschied und der andere von einer Weihnachtsfeier, direkt am Hafen zum Verschwindezeitpunkt. Man kann immer spekulieren, aber ernsthafte Hinweise für Fremdverschulden gabs da nicht. Die Hamburger Rechtsmedizin hat mehr als reichlich Erfahrungen mit solchen Fällen.
MissRedford schrieb:Bin Hamburgerin. Da scheiden sich die Geister, Wasser vernichtet auch Spuren, auch wenn die Leichen erst später aufgrund von kalten Temperaturen auftauchen..
Dito, bin auch Hamburgerin. Und davon überzeugt, dass die Rechtsmedizin das schon richtig beurteilt hat. Es macht auch keinen Sinn betrunkene Männer in der freien Wildbahn zu ermorden. Man könnte ihnen einfach Geldbörse, Handy, Kreditkarte abnehmen und sie liegen lassen, fertig. Ich sehe da wirklich null Anhaltspunkte für Mord in diesen beiden Fällen.
MissRedford schrieb:Ich dachte eher daran, dass aus Panik vor eventuellen Altlasten das Verstecken zu stande kam. Wie gesagt. Hab immer zu viel Fantasie.
Das wäre natürlich schon interessant. Ob TV vorbestraft war oder Ähnliches.


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Brasilianischer Staatsbürger (Matheus A.) in Hamburg tot aufgefunden

21.01.2020 um 16:38
Sollte der TV noch berufstätig gewesen sein, wundert mich auch, dass niemand seiner Kollegen oder Freunden/Bekannten den ihm unvermeidlich anhaftenden Geruch wahrgenommen hat.
Der Geruch einer stark verwesten Leiche in einer kleinen Wohnung zieht wirklich in alle Ritzen und Kleidungsstücke, den wird man so schnell durch Duschen und Klamotten waschen nicht los.


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21.01.2020 um 16:41
Zigcat schrieb:Sollte der TV noch berufstätig gewesen sein, wundert mich auch, dass niemand seiner Kollegen oder Freunden/Bekannten den ihm unvermeidlich anhaftenden Geruch wahrgenommen hat.
Das ist sicher richtig. Aber im Pflegeheim wird er seine Dienstkleidung getragen haben, die vermutlich ein Dienstleister des Arbeitgebers wäscht und zur Verfügung stellt. Mit der Dienstkleidung wird er seine Privatwohnung nicht betreten haben.
Der in Pflegeheimen und Krankenhäusern übliche Eigengeruch nach Desinfektionsmitteln wird den Rest evtl. überdeckt haben.


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21.01.2020 um 16:48
Rotmilan schrieb:Aber die Hausverwaltung hat offenbar nicht gleich die richtige Schlussfolgerung aus den Meldungen gezogen, sonst hätte man sicher nicht vier Mal (!) die Abflussrohre gereinigt....
Das wird auch schonmal gemacht, wenn man von Tierkadavern (in der Regel Ratten) ausgeht, die auch einen schrecklichen Geruch hinterlassen können, wenn sie verendet sind. Doch dann müsste es im Vorfeld auch eine Vernichtung gegeben haben, sprich ein Kammerjäger dort gewesen sein, der dann anschließend noch einmal kommt, um die Tiere zu beseitigen bzw. im Nachhinein die Rohre reinigt. Hatten wir Alles selbst im Haus. Der Geruch war wirklich schrecklich.


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21.01.2020 um 16:50
@Rotmilan
Du hast mit allem Recht, was du geschrieben hast, dennoch war/bin ich eine geborene Zweiflerin und wie gesagt, zu viel Fantasie etc..

Auch die Rechtsmedizin ist nicht fehlerfrei, dieses Mal allgemein gehalten.
Sind ja alles Menschen, Menschen machen Fehler usw.. Keine Wertung, nur reine Feststellung.

Auch ich habe jemanden wiederbelebt obwohl meine Erste Hilfe - Prüfung schon 26 Jahre zurück liegt. Es kommt auf den Menschen drauf an, der eine ist gelähmt vor Schock, der andere macht einfach und reagiert in dem Fall der Fälle wie ferngesteuert. So war es bei mir.
Als Altenpfleger sollten mir aber solche Maßnahmen bekannt und auch abrufbar sein. Das meinte ich damit.


Es gibt schon kranke da draußen. Manchmal zu krank für die eigene Vorstellungskraft.


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21.01.2020 um 16:50
Rotmilan schrieb:Gut zusammengefasst. So ähnlich stelle ich mir das auch vor. Natürlich kann auch argumentieren, dass jemand der alle Vermisstenmeldungen kalt ignoriert und die Leiche des Vermissten in seiner Wohnung über so lange Zeit beherbergt, ein ziemlich dickes Fell haben müsste, oder eine psychische Störung.
Psychische Störung könnte ich mir auch vorstellen. Warten wir mal ab, was da noch raus kommt. Zuerst einmal muss ja geklärt werden, wie er überhaupt zu Tode kam, dann wird man sicher auch noch andere Schlüsse ziehen können, jenachdem.


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21.01.2020 um 16:53
MissRedford schrieb:Als Altenpfleger sollten mir aber solche Maßnahmen bekannt und auch abrufbar sein. Das meinte ich damit.
Nicht nur das. Selbst, wenn ich mich nicht so damit auskenne, weil es zu lange zurück liegt oder unsicher bin, setze ich bei jemandem, der in der Pflege arbeitet eine gewisse soziale Haltung voraus.


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21.01.2020 um 16:57
sundra schrieb:Nicht nur das. Selbst, wenn ich mich nicht so damit auskenne, weil es zu lange zurück liegt oder unsicher bin, setze ich bei jemandem, der in der Pflege arbeitet eine gewisse soziale Haltung
Eben.
Aber es gibt ja auch noch die schwarzen Schafe..
Pressemitteilungen gibt es ja genug.


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21.01.2020 um 16:58
sundra schrieb:Nicht nur das. Selbst, wenn ich mich nicht so damit auskenne, weil es zu lange zurück liegt oder unsicher bin, setze ich bei jemandem, der in der Pflege arbeitet eine gewisse soziale Haltung voraus.
Das ist eine zweischneidige Angelegenheit. Im Prinzip hast Du Recht, dass man bei Pflegekräften eine solche Haltung voraussetzen können sollte. Ich glaube aber, dass die Realität oftmals anders aussieht. Wenn man immer mit dem Tod und schweren Schicksalen konfrontiert wird, kann man auch abstumpfen.
Ich halte das auch nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass Matheus A. in der Wohnung einem natürlichen Tod, etwa durch Herzinfarkt, erlegen ist. Mord, Totschlag oder Drogenunfall halte ich für viel wahrscheinlicher.


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21.01.2020 um 17:07
Rotmilan schrieb:Wenn man immer mit dem Tod und schweren Schicksalen konfrontiert wird, kann man auch abstumpfen.
Ja, das stimmt natürlich. Habe ich bei vielen Kollegen, Kolleginnen leider erlebt, aber es ist schon ein Unterschied mal derbe Witze zu machen als Ventil oder dann wirklich in der Situation zu sein, wo Hilfe erforderlich ist. Da waren es gerade die Kollegen, die den Mund besonders voll genommen haben bei den Scherzen, die zur Stelle waren.


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21.01.2020 um 17:24
Rotmilan schrieb:Ich halte das auch nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass Matheus A. in der Wohnung einem natürlichen Tod, etwa durch Herzinfarkt, erlegen ist. Mord, Totschlag oder Drogenunfall halte ich für viel wahrscheinlicher.
Ich hoffe die Todesursache ist noch festzustellen.
Totschlag im Affekt durch Streit um Drogen oder aber Sex.. Um einen 190 cm großen Kerl zu überwältigen braucht man Kraft.. Gut, wenn dieser bewusstlos ist oder schläft, dann ja nicht. Der Transport ist da wohl das größere Übel. Unerkannt den Leichnam zu entsorgen, keine Chance.

Als Altenpfleger lernst du doch auch die Stadien der Verwesung usw.
Warum also dieses Risiko monatelang auf sich nehmen. Wir wissen zu wenig, aber die Bude muss ja mit Duftbäumen (Honka hat das ja auch so gemacht wenn ich mich nicht irre) nur so tapeziert gewesen sein, bei dem Gestank.

Dass er keine Maßnahmen ergriffen hat um den Geruch einzudämmen, glaube ich nicht. Da wird schon einiges präpariert worden sein..


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