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Mord an Herbert K. von 1983

2.107 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Hamburg, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 13:40
Ich fand es befremdlich, dass in einem niedersächsischen Revier der niedersächsischen Kripo zwei Kripobeamte der Schleswig-holsteinischen Kripo auf Erkundungsfahrt zu einem Hinweisgeber, wohnhaft in Niedersachsen fuhren.

Es gibt doch Amtshilfe!

Absolute Zeitverplemperung, wenn die Schleswig-Holsteiner den telefonisch nicht erreichbaren niedersächsischen Hinweisgeber gar nicht angetroffen hätten! Genau für so etwas gibt es Amtshilfe. Die Kripobeamten in Niedersachsen wären genauso sorgsam auf den Hinweisgeber eingegangen.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 14:28
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Als das Geld zuneige ging hat man ihm Kredit eingeräumt, den er nicht mehr zurückzahlen konnte/wollte
Im RTL+-Beitrag war ja die Rede davon, dass von den ca. 30k am Ende noch rund 10k übrig gewesen sein sollen. Das klingt für mich eher nicht nach komplett zahlungsunfähig/auf Kredit angewiesen, sondern eher nach laufenden Zahlungen oder Druck, aber eben nicht “Geld ist komplett alle”.
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Vielleicht hat er bewusst verschlafen, um seinen Sohn nicht mitnehmen zu müssen.
Kann sein, aber wenn man die Zeugenstory ernst nimmt (Abend zuvor Druck + Zettel Hilfe Polizei), dann wäre Verschlafen genauso gut als Stress-/Schlafproblem erklärbar. Also nicht zwingend “Taktik”, sondern kann auch einfach echte Übermüdung/Panik gewesen sein.
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Kauf von Beteiligungen im Milieu kann ich mir nicht vorstellen. Da wäre er gar nicht Ernst genommen worden.
Denke auch: Passt für mich weder zu seinem eher bodenständigen Profil/beruflichem Aufstieg noch zur Geldspur (eher Raten/kleine Abhebungen statt großer Einmalbetrag).


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 15:41
Ich denke, dass HK als 33 jähriger bodenständiger Familienvater wohl kaum regelmäßig in diese Saloon Disco in Stade fuhr, um sich dort beim Tanzen zu amüsieren. Womöglich war er dafür auch schon zu alt. Das passt für mich nicht.

Es ist für mich auch noch nicht ganz geklärt, ob diese Disko damals auch schon zusätzlich einen Spielsalon hatte. Dass er oft gespielt hat - vielleicht - aber so ganz glaube ich das auch nicht.

Laut Beitrag von RTL plus wurde er aber dennoch dort häufiger gesehen. Warum?

Fest steht für mich: Er stand erheblich unter Druck.

Er wurde womöglich erpresst.

Wie es hier schon hieß: Von wem und warum? Dies ist für mich die entscheidende Frage.

Ja, der neu hier gepostete RTL plus Beitrag ist sehr interessant und aufschlußreich.

Allerdings sind für mich die offenen Fragen zu diesem Fall nicht weniger geworden.

Ich gebe zu bedenken, dass die Ehefrau damals äußerte, dass keinerlei Drucksituation bei HK für Sie sichtbar war.

Was anderes: Der Originalgulli wurde in dem RTL plus Beitrag gezeigt. Ich hatte mir die Örtlichkeit einsamer und verlassener vorgestellt. Aber über 40 Jahre, das ist eine lange Zeit. Es wird ja auch gesagt, dass in diesem Gebiet heute ein Golfplatz ist.

Damals vor über 40 Jahren sah es also dort komlplett anders aus?! Kennt jemand hier die Gegend recht gut, und kann sowas bestätigen?


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 15:46
Zusatz: Eine Spekulation von mir ist, die Erpresser hatten Angst, dass HK Sie bei der Polizei verrät. Daher die Ermordung. Es waren vermutlich wirklich größere Kriminelle. Also weniger Kleinkriminelle. Das entnehme ich zumindest den Aussagen vom Polizisten Klein und seiner jungen Kollegin.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 16:03
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Der Originalgulli wurde in dem RTL plus Beitrag gezeigt. Ich hatte mir die Örtlichkeit einsamer und verlassener vorgestellt.
Zur Tatzeit handelte es sich nicht um einen Gully, sondern um einen Zugang zur Drainage, der oberirdisch weiter hinaufging. Der Deckel befand sich also in einer Höhe von vielleicht 60 oder 70 cm vom Boden aus gemessen.

Ich hatte vor einigen Monaten Gelegenheit, so eine Revisionsöffnung für eine Drainage auf einem Feld anderswo in Augenschein zu nehmen, bei der praktischerweise der Deckel schon etwas zur Seite geschoben war.

So sieht so etwas aus - damit man mal eine Vorstellung bekommt, wie man sich das damals in Holm vorzustellen hat:


Screenshot 20260115-1552452

Innen geht es noch ein ganzes Stück hinunter:

Screenshot 20260115-1550572

Bildquelle: jeweils eigene Aufnahme

Man sieht, dass dort ein Mensch hineinpasst.

Im RTL+-Beitrag wurde gesagt, dass die Täter mit der Ablage sicherstellen wollten, dass man Herbert K. nicht finden würde.

Dieser Einschätzung kann ich mich nicht anschließen - schließlich wurde er ja auch gefunden. Das war mMn nur eine Frage der Zeit.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 16:18
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Zur Tatzeit handelte es sich nicht um einen Gully, sondern um einen Zugang zur Drainage, der oberirdisch weiter hinaufging. Der Deckel befand sich also in einer Höhe von vielleicht 60 oder 70 cm vom Boden aus gemessen.
Vielen Dank.

Ja, ich hatte auch fest einen solchen Gulli in Erinnerung, der weiter über die Erde steht.

Aber der Ort ist gleich geblieben?! Ich denke mal ja.

Habe die Gegend vor Monaten mal bei Google maps gegoogelt. Heute ist dort ein Golfplatz. Oder zumindest in der Nähe.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 18:21
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Habe die Gegend vor Monaten mal bei Google maps gegoogelt. Heute ist dort ein Golfplatz. Oder zumindest in der Nähe.
Mittlerweile ist der Schacht von Golfflächen umgeben.
53.62307494762316, 9.708384689080408
Auf google maps ist an der Position ein Bild auf dem der Deckel zu sehen ist.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 21:08
Zitat von swandiveswandive schrieb:Im RTL+-Beitrag war ja die Rede davon, dass von den ca. 30k am Ende noch rund 10k übrig gewesen sein sollen. Das klingt für mich eher nicht nach komplett zahlungsunfähig/auf Kredit angewiesen, sondern eher nach laufenden Zahlungen oder Druck, aber eben nicht “Geld ist komplett alle”.
Im Beitrag wird nur gesagt, dass er "roundabout 20.000 DM " neben den normalen verifizierbaren Beträgen ausgegeben hat. Es ist nicht die Rede davon, das noch 10.000 übrig sind.
Der Umzug kurz vorher, der Außenbordmotor etc. werden auch Geld gefressen haben.

Es ist also durchaus möglich, dass das Konto fast leer war.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.01.2026 um 21:49
Ich habe das zwar hier gelesen:
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Laut RTL Beitrag (neu für mich): Ermittler Klein spricht davon, dass noch 10000 DM übrig waren. (Also 10000 DM von 30000 DM)
Aber so wie du schreibst klingt es eher korrekt bzw. näher am Beitrag:
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Im Beitrag wird nur gesagt, dass er "roundabout 20.000 DM " neben den normalen verifizierbaren Beträgen ausgegeben hat. Es ist nicht die Rede davon, das noch 10.000 übrig sind.
Dann geht das wohl eher wieder Richtung XY-Version: Am Ende war nicht mehr viel Geld auf dem Konto.

Trotzdem finde ich die Argumentation Glücksspiel–Kredit–Inkasso–Aldi-Kasse eher nicht so plausibel:
Wenn man zockt, gewinnt man ja auch mal – dann würde ich eher Phasen erwarten, wo man 1–2x nichts holen muss oder die Beträge stärker schwanken. Diese gleichmäßige Struktur passt für mich eher zu laufenden Zahlungen/Raten bzw. Druck.

Und die Inkasso-These mit "greif in die Aldi-Kasse" wirkt für mich auch dünn: Wenn es primär ums Eintreiben geht, ist das extrem riskant und am Ende kontraproduktiv – und jemanden dann umzubringen macht es erst recht sinnlos, weil er dann gar nichts mehr zurückzahlen kann. Das ergibt eher Sinn, wenn es am Ende nicht mehr ums Geld ging, sondern darum, dass er für jemanden zur Gefahr wurde oder etwas um jeden Preis nicht rauskommen durfte.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 12:51
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Im Beitrag wird nur gesagt, dass er "roundabout 20.000 DM " neben den normalen verifizierbaren Beträgen ausgegeben hat. Es ist nicht die Rede davon, das noch 10.000 übrig sind.
Der Umzug kurz vorher, der Außenbordmotor etc. werden auch Geld gefressen haben.

Es ist also durchaus möglich, dass das Konto fast leer war.
Im letzten XY FF spricht der Ermittler Frau Kahrs direkt an.

Der Ermittler sagt und spricht von einem Familiensparbuch mit 30000 DM drauf.

Jetzt sei nicht mehr viel da.

Frau Kahrs zeigt sich sehr verwundert. Sie habe von der Höhe des Betrages gar nichts gewußt.

In dem RTL+ Beitrag ist die Rede davon, dass noch 10000 DM da waren.

Also hätte Kahrs 20000 DM abgehoben.

So habe ich es zumindest aus den Beiträgen von XY und RTL+ in Erinnerung.

Kann sein, dass sich meine Erinnerung auch täuscht und dass sich bei mir ein Fehlerteufel eingeschlichen hat.

So wie o.g. ist jetzt mein Stand jetzt mal.

Den Außenmotor eines Bootes (als Ausgabe HKs) spricht Frau Kahrs an.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 12:55
Zitat von AnMAAnMA schrieb:In dem RTL+ Beitrag ist die Rede davon, dass noch 10000 DM da waren.
Hast Du den Zeitcode aus dem Video an welcher Stelle das gesagt wird? Da ist nur von nicht verifizierbaren 20.000 die Rede. Und von keiner Restsumme.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 15:16
Mir kommt beim Gedanken an das Sparbuch gerade eine ganz andere Idee. Die Fa. Albrecht wird ja ein berechtigtes Interesse daran gehabt haben, dass ihre angehenden Filialleiter in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Vielleicht diente das Sparguthaben als Nachweis der Liquidität des Bewerbers (ist so etwas denkbar?), beruhte aber auf geliehenem Geld? Dafür spricht, dass die Ehefrau von dem Geld nichts wusste.

Wenn nun HK die Schulden aus dem geliehenen Kapital zurückführte, nachdem er den Job als Filialleiter erhalten hatte, und ein hoher, sittenwidriger Zinssatz vereinbart war, dann wären am Ende des Geldes noch Schulden übrig gewesen.

Hätte sich HK geweigert, diese zurück zu zahlen, konnte daraus ein tödlicher Konflikt entstanden sein.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 16:32
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Mir kommt beim Gedanken an das Sparbuch gerade eine ganz andere Idee. Die Fa. Albrecht wird ja ein berechtigtes Interesse daran gehabt haben, dass ihre angehenden Filialleiter in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Vielleicht diente das Sparguthaben als Nachweis der Liquidität des Bewerbers (ist so etwas denkbar?), beruhte aber auf geliehenem Geld? Dafür spricht, dass die Ehefrau von dem Geld nichts wusste.

Wenn nun HK die Schulden aus dem geliehenen Kapital zurückführte, nachdem er den Job als Filialleiter erhalten hatte, und ein hoher, sittenwidriger Zinssatz vereinbart war, dann wären am Ende des Geldes noch Schulden übrig gewesen.

Hätte sich HK geweigert, diese zurück zu zahlen, konnte daraus ein tödlicher Konflikt entstanden sein.
Keine Ahnung, ob Deine Gedanken realistisch sind.

Für den Fall jedenfalls ist das 30000 DM Sparbuch schon, so denke ich, relevant. Und auch HKs mysteriösen Geldabhebungen - immer wieder einmal zwischen 500 und 1000 DM.

Im geposteten RTL+ Beirag ist mir noch aufgefallen, dass der RTL Beitrag schon sehr in aufreißericher Weise Bilder der Hamburger Reeperbahn einblendet. Das mag für so einen Filmbeitrag spannend sein... . Aber ob es wirklich eine Beziehung HKs dahin gab, ist doch nun wirklich mehr als offen. Es gibt keine Beweise dafür.

Es gab wohl ein Doppelleben HKs. Ich denke, davon kann man ausgehen. Aber wie dieses gestaltet war, bleibt nach wie vor offen.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 20:25
Zitat von swandiveswandive schrieb:Dann geht das wohl eher wieder Richtung XY-Version: Am Ende war nicht mehr viel Geld auf dem Konto.
Ich denke auch, das die xy Version eher stimmt.
Wenn es denn um Geld gegangen sein sollte, wäre es unlogisch, das er nicht lieber etwas rausrückt, statt umgehend so zu enden, wie nachher vorgefunden
Und 10.000 DM hätte etwaige Geldeintreiber erst mal eine Zeit lang ruhig gehalten.
Zitat von swandiveswandive schrieb:Das ergibt eher Sinn, wenn es am Ende nicht mehr ums Geld ging, sondern darum, dass er für jemanden zur Gefahr wurde oder etwas um jeden Preis nicht rauskommen durfte.
Das könnte so gewesen sein.
Aber was könnte dahinter stecken ?
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:ir kommt beim Gedanken an das Sparbuch gerade eine ganz andere Idee. Die Fa. Albrecht wird ja ein berechtigtes Interesse daran gehabt haben, dass ihre angehenden Filialleiter in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Vielleicht diente das Sparguthaben als Nachweis der Liquidität des Bewerbers (ist so etwas denkbar?), beruhte aber auf geliehenem Geld? Dafür spricht, dass die Ehefrau von dem Geld nichts wusste.
Das jemand einen Sparbetrag als Referenz für die Filialleiterposition bei Aldi benötigte, halte ich für eher ausgeschlossen.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 21:20
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das jemand einen Sparbetrag als Referenz für die Filialleiterposition bei Aldi benötigte, halte ich für eher ausgeschlossen.
In den 1980er Jahren wurde mit Sicherheit darauf geachtet, was im Lebenslauf stand. HK war verheiratet, hatte 2 Kinder, er war gerade in ein eigenes Haus gezogen. Dass er gerade in das Haus eingezogen war, erfuhren wir im RTL+- Beitrag.

Dass nach Sparbüchern gefragt wurde, die man vorzulegen hatte, habe ich nirgends gehört oder gelesen.

Ich denke, seine Arbeitszeit bei EISBÄR und sein solider Lebenswandel im Lebenslauf waren sehr beeindruckend bei seinem Vorstellungsgespräch bei ALDI.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 21:31
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Den Außenmotor eines Bootes (als Ausgabe HKs) spricht Frau Kahrs an.
Ich dachte immer, dass HK sich ein neues Boot mit Motor gekauft hätte.

Dann hat er wohl vorher schon ein Boot gehabt.

Vielleicht brauchte er den Motor, um unabhängig vom Auto dahinzukommen und zwar weiter weg, wo er gerne sein wollte.

Er konnte jederzeit für längere Zeit verschwinden und hätte seiner Frau das Auto überlassen für alles, was sie für die Familie zu erledigen hatte. Falls sie keinen Führerschein hatte, dann stand wenigstens das Auto artig vor der Tür.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.01.2026 um 23:22
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Vielleicht brauchte er den Motor, um unabhängig vom Auto dahinzukommen und zwar weiter weg, wo er gerne sein wollte.
Also mit dem Außenborder - Anglerkahn fällt man aber mehr auf als mit einem Auto-
Wo soll er denn da angelandet sein ?
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:r konnte jederzeit für längere Zeit verschwinden und hätte seiner Frau das Auto überlassen für alles, was sie für die Familie zu erledigen hatte. Falls sie keinen Führerschein hatte, dann stand wenigstens das Auto artig vor der Tür.
Ich denke mal, die eine oder andere Angelnacht könnte da als Vorwand für die Abwesenheit hergehalten haben.

Herbert war ein Angler.
Der ist losgefahren und erst Stunde später wieder aufgeftaucht, ohne das sich jemand dabei was gedacht hätte.
Außerdem könnte er auch die eine oder andere Überstunde als Begründung für längere Abwesenheit vorgeschoben haben.

Der Mann führte ein Doppelleben-
Aufgrund der jeweils abgehobenen Summen, denke ich an Glücksspiel oder Prostritution.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.01.2026 um 07:06
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Ich dachte immer, dass HK sich ein neues Boot mit Motor gekauft hätte.
Ja, laut XY Beitrag war es so. Er kaufte sich eine neues Boot mit Außenmotor. Sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Mann führte ein Doppelleben-
Aufgrund der jeweils abgehobenen Summen, denke ich an Glücksspiel oder Prostritution.
Das liegt jetzt irgendwie nahe. Auch, wenn ich es mir bei der Persönlichkeit HKs kaum vorstellen will.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.01.2026 um 07:14
Zusatz: Auf der anderen Seite denke ich mir folgendes:

20000 DM - sagen wir mal in 20 Monaten - ausgegeben bei einer Prostituierten. Das ist doch ein unrealistisch hoher Betrag. Da passt doch etwas nicht zusammen!


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Mord an Herbert K. von 1983

17.01.2026 um 07:27
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb am 13.12.2023:Ich war in jungen Jahren, vielleicht so mit 12 oder 13 Jahren im Hamburger Hafen. Ich bin 1976 geboren, also so Ende der 80èr Jahre.
Ich weiß noch, ein Fischer hat uns ein Aal gezeigt, welcher eine weit verbreitete Krankheit hatte. Diese Krankheit hieß auch so ähnlich, wie diese aussah. Der Fisch hatte am Mund ein Geschwür. Rosenkohl oder Blumenkohlkrebs nannte sich das wohl, weil es so aussah wie das Gemüse.
Es war daraus resultierend, dass die Wasserqualität zu der Zeit sehr schlecht war.
Das wird Herbert Kahrs doch auch gewusst haben.

Viel wahrscheinlicher ist für mich, dass er den Aal gekauft hat in der Zeit seiner längeren Angel-Abwesenheit. Die Fische auf dem Fischmarkt werden von Veterinärmedizinern in Augenschein genommen.

Ich kenne einen Hamburger Angler zu jener Zeit, der Aale lieber gekauft hat.

Dass HK Aal dabei hatte in seiner Kühltasche, macht ihn verdächtig. Irgendwie guckte der Schauspieler im Filmfall so eigentümlich, als er HK spielte wie er mit der Kühltasche in der Tür stand.

Der eine Sohn hatte gemäß Filmfall von 2021 während dieser Szene bemerkt , dass der sein Vater nach Fisch roch, was der Sohn abstoßend fand. Im wahrsten Sinne des Wortes gab es ein Gerücht.

Der Aal ist schon damals eine bedrohte Tierart gewesen. Der Zustand hat sich bis heute nicht gebessert.
Bedrohte Tierart
Zehn Millionen Aale werden 2025 im Einzugsgebiet der Elbe ausgesetzt
Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/09/ostprignitz-ruppin-oberhavel-aal-wasser-elbe-fischerei.html


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