
Ich habe tatsächlich noch eine Idee, wenn sie auch wahrscheinlich weit hergeholt ist. Dies ist die kürzlich schon einmal von mir erwähnte Fensteröffnung / Schießscharte / was auch immer in der Wand des Felsenweges gleich rechts hinter dem oberen Treppenausgang. Heute durch massive Gitterstäbe versperrt, damals offen. Sie ist so groß, dass man gebückt hindurchtreten konnte.
Nehmen wir einmal an, Amy und der Täter waren tatsächlich auf dem Felsenweg unterwegs. Wie wir wissen, war der Treppenaufgang alles andere als einladend und führte genau in die falsche Richtung (nämlich abwärts). Aber vielleicht lädt ja diese Stelle dazu ein, einfach einen Schritt hinaus auf den Hang zu machen und die Aussicht zu genießen oder ein Foto zu machen? Tatsächlich ist das die erste Stelle, an der das möglich gewesen wäre, denn vorher ist immer die geschlossene Mauer zur rechten Hand.
Falls der Täter Amy angesprochen haben sollte, könnte er sie auf die Stelle aufmerksam gemacht haben. Oder, falls er ihr mit einigem Abstand folgte, könnte er gesehen haben, dass sie aus eigenem Entschluss dort hinaus trat. In beiden Fällen könnte er sie draußen vor der Mauer überraschend angegriffen oder bedroht haben. Dort wäre man außer Sicht des Felsenweges und auch des Asterweges, und über den Abhang konnte man wie erwähnt von außen ins Asterzimmer gelangen.
Dagegen spricht natürlich, dass man zumindest an einigen Stellen vom Tal aus gesehen werden kann, wenn auch nur als kleine Gestalt, und es auf dem Abhang schwierig sein dürfte, jemanden gegen dessen Willen nach unten zu zerren (jedenfalls ohne zu stürzen). Wenn also der Täter z.B. auf dem Felsenweg ein Messer gezogen haben sollte, dann erscheint die Treppe als die bessere Wahl. Dort allerdings war mit Begegnungen zu rechnen. Wie gesagt, es wäre eine Möglichkeit, aber sie erscheint nicht allzu wahrscheinlich.