Bundesferkel schrieb am 11.05.2026:Ist es denn gesichert, dass es sich bei dem damals beschriebenen Fahrrad mit Einkaufskorb, das auf dem Felsenweg in Höhe des eingehäusten Abstiegs zum General-Aster-Zimmers gesichtet wurde, tatsächlich um das Fahrrad des Täters handelte?
Wenn ich an manche andere Straftaten denke, kommen mir geklaute Nummernschilder oder ganze Auto´s in den Sinn.
Kann ja auch sein, dass er so ein Rad mit Erdbeerkörbchen mitgehen gelassen hat. Oder vor längerer Zeit aus dem Sperrmüll gefischt hat. Dann gäbe es noch nicht mal einen Halter, der sein Rad vermisst.
Lediglich hinsichtlich des Ablaufs des eigentlichen Tötungsaktes berief er sich auf Erinnerungslücken.
Quelle:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/anklage-im-mordfall-amy-lopez-erhoben-nach-31-jahren-100.html Unabhängig von seinem Gesundheitszustand, bin ich bei solchen Aussagen und Erinnerungslücken über einen Anwalt, grundsätzlich misstrauisch.
Was will denn eine Verteidigung mehr machen, als die Beweispflicht für Mord der Staatsanwaltschaft aufzudrücken ? Wie in dem Artikel beim swr geschrieben, gab er "pauschal" zu, dass er der Täter ist.
Kann mir zwar nicht vorstellen, dass Gewalt mit einem Stein und die Art der Verletzungen mit einem Messer, Möglichkeiten eröffnet, es nicht als Mord aus niedrigen Beweggründen zu sehen, aber ein volles Geständnis ist das nicht.
Protokolliert sind Tage vorausgegangener "Vergewaltigungsphantasien". Von Tötung habe ich nichts gelesen.
In der Regel läuft es doch so ab, dass die Rechtsvertretung dem Beschuldigten sagt, aus der Tat kommst du nicht mehr raus, die Beweislast ist erdrückend.
Vielleicht kommt der Prozess doch schneller, als ich vermutet habe. Es gibt auch Fälle, wo vor Prozessbeginn mit den Rechtsvertretern die "Linie" erkennbar wird.
Aber es ist eine Haufen Arbeit für die Staatsanwaltschaft, unanfechtbar, zweifelsfrei vorzutragen. Der Gutachter scheint schon mal auf seiner Seite zu sein und den Beschuldigten als schuld- und haftfähig zu sehen. Seine endgültige Entscheidung darüber, fällt er aber auch erst während der Verhandlung.