Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden
um 22:11Ich verstehe sehr gut, was Du meinst.Foxie123 schrieb:Man darf ja hier nicht zu viel spekulieren und dass ist auch richtig so. Was mir bei deinem dritten Punkt in den Sinn kam war: vielleicht "benötigte" der Täter den Schädel nicht. D
Für mich hat das Präsentieren des Schädels mitten auf dem Weg eine hohe Symbolkraft. Der Schädel mitten auf dem Weg ist etwas Triumphales, brutal in der Außenwirkung, eine Entmenschlichung eines Körpers. Was bedeutet eine solche Vorstellung für die Eltern, für die Familie?
Es erinnert mich an die Brutalität der Präsentation der Kleidung im Fall von Yannis Moré. Ein Mörder, der den Angehörigen signalisieren will, dass er noch immer da ist, und sich an dem Entsetzen der Angehörigen ergötzt. Ein Mörder, der frei rumspaziert, weil er nicht auf dem Radar der Ermittler ist, und der seine Rumpelstilzchennummer munter ausleben kann.
Der springende Punkt bei der Verbringung des Schädels und Teilen der Bekleidung sind für mich nach wie vor, dass das niemand getan haben kann, der auf dem Schirm der Ermittler war. Dort wo Émile vorher gelagert war, wurde er trotz großflächiger Suchen nicht gefunden. Es gab keinen Grund, die Fragmente zu verbringen. Es hätte darüber hinaus tausend Möglichkeiten gegeben, den Leichnam auf NImmerwiedersehen zu entsorgen.
Diese Präsentation des Schädels hingegen lässt Rückschlüsse zu, für welche ein Pathologe Erklärungen haben dürfte.
