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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.885 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

18.08.2026 um 19:44
Zitat von TriceratopsTriceratops schrieb:Wann ist denn mit einer Veröffentlichung zu rechnen?
Das steht in den Sternen.

Letzter Sachstand: Liegt alles seit 15. Juli 2026 bei den zwei Ermittlungsrichterinnen.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 16.07.2026:Die Ergebnisse des DNA-Massentests aus der Gemeinde Le Vernet liegen nun dem Ermittlungsrichter in Aix-en-Provence vor, so berichtet La Provence am 15. Juli 2026 um 22 Uhr. In den nächsten Tagen werden von ihm Antworten erwartet.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 18.07.2026:BFMTV berichtet von zwei Ermittlungsrichterinnen.



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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

18.08.2026 um 19:49
@CharliesEngel
Vielen Dank.
Ziemlich lange Sommerpause/Sommerferien, oder?
Man möchte doch endlich Gerechtigkeit für den kleinen Jungen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

18.08.2026 um 19:55
Zitat von TriceratopsTriceratops schrieb:@CharliesEngel
Vielen Dank.
Ziemlich lange Sommerpause/Sommerferien, oder?
Man möchte doch endlich Gerechtigkeit für den kleinen Jungen.
Wird sowas nicht eher dann veröffentlicht, wenn deren Geheimhaltung für die Ermittlung nicht mehr erforderlich ist? Vielleicht deshalb eher ein gutes Zeichen?


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

18.08.2026 um 20:09
@CharliesEngel
Das wäre sehr zu hoffen.
Aber mal angenommen, es treten keine verwertbaren Spuren zu Tage, träten dann nicht die Familienmitglieder wieder in den Fokus? Obwohl sie aus diesem ja sicherlich nicht verschwunden sind.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

18.08.2026 um 20:20
Zitat von TriceratopsTriceratops schrieb:Aber mal angenommen, es treten keine verwertbaren Spuren zu Tage, träten dann nicht die Familienmitglieder wieder in den Fokus? Obwohl sie aus diesem ja sicherlich nicht verschwunden sind.
Auch noch offen sind die Anträge der Großeltern (Stichwort: Zusatz-Ermittlung) zur Durchsuchung "vergessener Orte" auf Spuren von Émile. Glaube, da wurden die Ermittler noch nicht tätig, da die DNA prio hat. An weiteren Ansätzen noch kein Mangel, oder?
2. Februar 2026: Es wird bekannt, dass
die Anwälte von Anne und Philipp Vedovini nun umfangreichere Untersuchungen bei den Ermittlungsrichtern beantragt haben, nicht als Gegen-Ermittlung, sondern als "zusätzliche Untersuchung".

Es geht um die Untersuchung weiterer Gebäude wie Scheunen und Schuppen, in unmittelbarer Nähe des Fundortes, um zusätzliche Telefonauswertungen und weitere Zeugenanhörungen, um geforderte DNA-Proben der Dorfbewohner.
Quelle: Themen-Wiki


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

19.08.2026 um 12:47
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Wieso meinst du eigentlich, daß so etwas nur mit einer fremden, außenstehenden Person passiert sein könnte @LillyLego ?
Ich könnte mir immer noch viel eher vorstellen, daß so ein Unfall bei den Wassertrögen einer Person passiert ist, die dort irgendwo lebt.
Solche Unfälle mit Kleinkindern kommen ja vor.
Natürlich kann das auch jemandem passieren, der dort lebt. Aber dann glaube ich, hätte der Täter ein größeres Bedürfnis gehabt, die Knochen des Kindes weitest möglich weg von seiner Wohnumgebung zu bringen und nicht mit der Schädel- und Kleiderablage wieder die ganzen Ermittlungen Richtung Dorf zu ziehen. Nur um die Eltern "zu informieren", dass ihr Kind tot ist oder ggf. auch lebendig nicht mehr zurückkehrt, hätte er ein Kleidungsstück oder die Kette zur Familie schicken oder bei der Praxis des Großvaters ablegen können, da hätte es genug Möglichkeiten gegeben.

Auch die verschiedenen Biotope sprechen für mich eher für eine durchreisende oder wohnortfremde Person, die ggf. in Panik Emile erstmal mitnahm, sei es nun, weil er dort vor Ort noch einen Unfall mit einem Auto erlitten hatte oder weil man Schlimmeres mit ihm vorhatte.

Danach war es aus Sicht des Täters die beste Variante, den Fokus wieder auf das Dorf zu lenken, indem er ihn wieder dorthin verbrachte und so ablegte, dass er auch gefunden wurde.

Das ist für einen Fremdtäter schlichtweg das beste Alibi, da damit suggeriert werden könnte, dass Emile den Weiler nie verlassen hat. Was er ggf. nicht bedacht hätte, wäre, dass das Gebiet über die Zeit hinweg mehr als nur 1x durchsucht wurde, und zwar von Gebirgsjägern, Förstern, ja, selbst der Bürgermeister war dort zum Suchen.

Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass es ein Fremder war und dass auch dies die Telefonauswertungen erschweren könnte.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

19.08.2026 um 15:25
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Nur um die Eltern "zu informieren", dass ihr Kind tot ist oder ggf. auch lebendig nicht mehr zurückkehrt, hätte er ein Kleidungsstück oder die Kette zur Familie schicken oder bei der Praxis des Großvaters ablegen können
Ein Kleidungsstück oder eine Kette wäre kein Beweis für den Tod gewesen. Und bei der Praxis wäre das Risiko, dabei entdeckt zu werden, deutlich größer als auf einem einsamen Waldweg.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

19.08.2026 um 16:19
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Und bei der Praxis wäre das Risiko, dabei entdeckt zu werden, deutlich größer als auf einem einsamen Waldweg.
Ja, aber doch nicht, wenn er es anonym per Post verschickt hätte, gab ja so oder so genug anonyme Briefe dazu und zwecks DNA-Anhaftung scheint er ja Vorkehrungen getroffen haben, dass recht wenig Spuren zurückbleiben.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

19.08.2026 um 22:21
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Und bei der Praxis wäre das Risiko, dabei entdeckt zu werden, deutlich größer als auf einem einsamen Waldweg.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass der Schädel zeitnah auf einem einsamen Walweg entdeckt wird, ist eben auch sehr gering. Also wenn ich unbedingt will, dass etwas aufgefunden wird, deponiere ich es doch nicht auf einem einsamen Weg.
Diese ganze Geschichte mit der Wanderin und dem Auffinden des Schädels "mitten auf dem Weg" ist dermaßen abgefahren, dass ich sie so einfach nicht glauben kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Schädel da auf gut Glück drapiert wurde. Es sei denn, der "Ableger" wusste, dass die Frau da in 10 min vorbei gehen wird. Oder der Schädel wurde eben gar nicht drapiert, sondern per Zufall angespült.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 03:22
Es würde mich nicht wundern, wenn man wieder zur These des Weglaufens und des zu Tode kommens ohne Fremdbeteiligung, kommen würde.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 09:29
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Es würde mich nicht wundern, wenn man wieder zur These des Weglaufens und des zu Tode kommens ohne Fremdbeteiligung, kommen würde.
Das kann man wohl inzwischen ausschließen. Der Schädel weist eine Verletzung auf, die von einem Schlag herrührt, und der Leichnam des Kindes wurde drei mal umgelagert.
s. Themenwiki


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 09:34
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und die Wahrscheinlichkeit, dass der Schädel zeitnah auf einem einsamen Walweg entdeckt wird, ist eben auch sehr gering. Also wenn ich unbedingt will, dass etwas aufgefunden wird, deponiere ich es doch nicht auf einem einsamen Weg.
Diese ganze Geschichte mit der Wanderin und dem Auffinden des Schädels "mitten auf dem Weg" ist dermaßen abgefahren, dass ich sie so einfach nicht glauben kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Schädel da auf gut Glück drapiert wurde. Es sei denn, der "Ableger" wusste, dass die Frau da in 10 min vorbei gehen wird. Oder der Schädel wurde eben gar nicht drapiert, sondern per Zufall angespült.
Es war und ist vermutlich immer noch die Meinung des Staatsanwalts, dass sowohl der Schädel als auch die Kleidung durch diesen Gebirgsbach ganz in der Nähe angespült wurde. Das ist übrigens nicht die Stelle, die von der Finderin angegeben wird. Der wahre Fundort soll möglicherweise nicht öffentlich gemacht werden.
„In der Nähe dieses Ortes fließt ein Bach den Berg hinunter (...), von dem man sich vorstellen kann, dass er sich bei starken Regenfällen in einen reißenden Strom verwandelt“, erklärt Jean-Luc Blachon.
Quelle: https://www.bfmtv.com/bfm-dici/mort-d-emile-l-enfant-a-t-il-pu-rejoindre-seul-le-sentier-ou-ont-ete-decouverts-ses-ossements_AN-202404030415.html
„Um diesen Ausgangspunkt zu finden, muss er (der Bach) stromabwärts unbedingt gründlich untersucht werden, denn Teile der Knochen könnten stromabwärts gespült worden sein, und Gott weiß, wie schlecht das Wetter in diesen neun Monaten war.
Quelle: https://www.rtl.fr/actu/justice-faits-divers/invite-rtl-mort-d-emile-il-faut-absolument-rechercher-le-point-zero-explique-jacques-pradel-7900369793


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 10:09
Zitat von TritonusTritonus schrieb:und der Leichnam des Kindes wurde drei mal umgelagert.
s. Themenwiki
Dass der Leichnam dreimal umgelagert wurde, ist der Sachstand am 2. April 2025, siehe auch Themen-Wiki:

Beitrag von JamesRockford (Seite 352)

Im Mai 2026 spricht der Journalist Valentin Doyen von vier Biotopen:

1. Ort des Verschwindens von Emile
2. Ort der Gewalt gegen Émile, die zum Tode führte
3. Ort des Versteckens und Lagerns des Leichnams, verschlossen, nicht luftdicht, geschützt
4. Ort des Findens seiner sterblichen Überreste, insbesondere seines Schädels


Demzufolge wären es mMn zwei Umlagerungen:
▪︎ von Biotop 2 zu 3, vom Ort der Gewalt/Tod zum Versteck
▪︎ von Biotop 3 zu 4, vom Versteck zum Fundort.

Daraus folgere ich, dass für die gefundenen Knochen, Kleidung womöglich von nur zwei Verstecken ausgegangen werden kann:

▪︎ Versteck #1: unbekannt
▪︎ Versteck #2: in der Natur der Umgebung des Fundortes bzw. vielleicht am Fundort

Ob für die nicht gefundenen Knochen, Kleidung noch ein Versteck genutzt wird, ist unbekannt.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 08.05.2026:Zum Fall Émile aktuell summiert Valentin Doyen:

- sechs Ermittler der Sektion Marseille arbeiten weiterhin Tag und Nacht an dem Fall oder Drama
- mögliche Todesursachen: Gewalt gegen den Kopf, Faustschlag, mit Handfaust oder mit einem Gegenstand, Verkehrsunfall
- Verursacher: männlich oder weiblich
- vier Biotope:
1. Ort des Verschwindens von Emile
2. Ort der Gewalt gegen Émile, die zum Tode führte
3. Ort des Versteckens und Lagerns des Leichnams, verschlossen, nicht luftdicht, geschützt
4. Ort des Findens seiner sterblichen Überreste, insbesondere seines Schädels
Wobei Ursache "Verkehrsunfall" mit großem Fragezeichen behaftet ist.

Werde die Infos mal ins Themen-Wiki stellen, ist mir entgangen, danke @Tritonus


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 10:31
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Es war und ist vermutlich immer noch die Meinung des Staatsanwalts, dass sowohl der Schädel als auch die Kleidung durch diesen Gebirgsbach ganz in der Nähe angespült wurde.
Ah o.k., das war mir nicht klar. Dann ist es doch aber sinnlos, hier rauf und runter über viele Seiten immer wieder von einer "Drapierung" des Schädels mit allen sich daraus ergebenden Szenarien zu sprechen.

Allerdings hieß es in der PK vom 27.3.25:
Mehrere Analysen ergaben, dass „die Kleidung und Knochen [des Kindes] kurz vor ihrer Entdeckung transportiert und deponiert wurden“.

Vermutlich ist mal wieder nichts 100pro sicher...


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 11:04
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Es war und ist vermutlich immer noch die Meinung des Staatsanwalts, dass sowohl der Schädel als auch die Kleidung durch diesen Gebirgsbach ganz in der Nähe angespült wurde.
Diese Annahme ist auch meine. Knochen und Kleidung wurden oberhalb des Fundortes deponiert, und dieses Deponieren dürfte dann eine nicht allzu lange Zeit vor dem Findetag gewesen sein. Und dann wurde alles durch die Regenmassen und den Bach hinunter gespült.

So erklärt sich alles mit weniger Drama. Ob der Verbringer ein Entdecken beabsichtigte, ist mir nicht sicher, niemand berichtet, was sich weit oberhalb des Weges so alles befindet.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Allerdings hieß es in der PK vom 27.3.25:
Mehrere Analysen ergaben, dass „die Kleidung und Knochen [des Kindes] kurz vor ihrer Entdeckung transportiert und deponiert wurden“.
Ja, stimmt, aber wie der Journalist Valentin Doyen berichtet, der Staatsanwalt sagte nicht, dass der Schädel auf dem Weg platziert wurde und laut Valentin Doyen wisse man nun, dass die Kleidung nicht acht Monate draußen gewesen sei.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 12.08.2026:Zusammenfassung des Interviews von VD mit der Wanderin Sadia (S):
(...)

S: "Im Winter ist hier ein Bächlein, alles voller Wasser. Man ist gezwungen, mit hochgezogenen Beinen zugehen. Auch im März war hier Schnee und Wasser." (bei min 13:00)

- S nimmt an, der Sturm von 120 km/h hat den Schädel dorthin transportiert. Dieser Sturm am Findetag hätte den Schädel auch unauffindbar weiter transportieren können, deshalb hat sie ihn eingesammelt.
VD glaubt nicht, dass alles kurz zuvor dort deponiert wurde, denn der Staatsanwalt hat nie gesagt, dass der Schädel auf dem Weg deponiert wurde.

- VD erwähnt: Die Kleidung war nicht acht Monate draußen. Beide diskutieren dann herum, S hofft auf keinen cold case.



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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 12:21
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:und laut Valentin Doyen wisse man nun, dass die Kleidung nicht acht Monate draußen gewesen sei
Nein, das wissen wir schon sehr lange. Das wurde hier schon mehrfach verlinkt und nach meiner Erinnerung auch so in einer Presseerklärung der Stastsanwaltschaft kurz nach Auffinden bestätigt, dass man von einer Ablage "wenige Tage" vor der Entdeckung durch die Wanderin ausging.
Jean-Luc Blachon überprüfte die Schlussfolgerungen der an Émiles Kleidung und Knochen durchgeführten Expertenanalysen, nämlich:
Die gefundenen Kleidungsstücke und Knochen wurden kurz vor ihrer Entdeckung dorthin transportiert und gelegt.
Die Leiche des Kindes war in den im Wald gefundenen Kleidungsstücken nicht verwest.
Der Körper verblieb während des Verwesungsprozesses weder am selben Ort noch im selben Biotop und wurde auch nicht begraben.
Die Analyse des Schädels ergab „
auffällige anatomische Merkmale“, die darauf hindeuten, dass das Kind ein „heftiges Gesichtstrauma“ erlitten hat.
Quelle:
https://actu.fr/faits-divers/direct-mort-du-petit-emile-apres-les-gardes-a-vue-des-grands-parents-suivez-la-conference-du-procureur_62427797.html


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 13:36
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Das kann man wohl inzwischen ausschließen. Der Schädel weist eine Verletzung auf, die von einem Schlag herrührt, und der Leichnam des Kindes wurde drei mal umgelagert.
Ich weiß, dass man davon ausgeht. Ich halte aber eine Rückkehr zur Unfallthese durchaus für denkbar. Die Verletzung könnte durch einen Sturz entstanden sein und die "Umbettungen" durch Naturgewalten.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 14:15
Zitat von StreuselStreusel schrieb:und die "Umbettungen" durch Naturgewalten
@Streusel
Das kann wohl mit 100iger Sicherheit ausgeschlossen werden. Man spricht ja nicht von unterschiedlichen Biotopen, wenn die Knochenteile und Kleidung durch Naturgewalten nur ein bißchen hin- und hergeschoben werden. Außerdem ist es per Laboranalyse bestätigt, dass die Kleidung frei von Witterungsverhältnissen war, wie dies Sommer/Herbst/Winter angerichtet hätten.

Lies Dich bitte in den Fall ein. Es spielt keine Rolle, was du glaubst, wenn Staatsanwaltschaft, Ermittler und Labore bereits eindeutige offizielle Angaben dazu gemacht haben.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 15:56
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Das kann wohl mit 100iger Sicherheit ausgeschlossen werden
Ich habe mich mit dem Fall beschäftigt und schließe es dennoch nicht aus.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.08.2026 um 20:28
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Ich weiß, dass man davon ausgeht. Ich halte aber eine Rückkehr zur Unfallthese durchaus für denkbar. Die Verletzung könnte durch einen Sturz entstanden sein und die "Umbettungen" durch Naturgewalten.
Damit schließt du aber alle bisher bekannten und veröffentlichten Gutachten und Untersuchungen von zig führenden Wissenschaftlern aus.

Nach deiner Vorstellungskraft und Aussage hier müsste Emile in den Wald geklettert sein, hier einen so schweren Sturz erlitten haben, dass ein heftiges Gesichtstrauma verursacht hat (einen Bruch des Jochbeines). Anschließend hat sich Emile seine Kleidung ausgezogen (keine Verwesungsspuren), und durch Naturgewalten fand dann während des Verwesungsprozesses eine zweimalige Umbettung statt. Hier hat sich der kleine Körper dann auch noch in zwei verschiedenen Biotopen aufgehalten.
Bemerkenswert. Aber mich würde wirklich deine These zu dem Ablauf interessieren.

Und das hätte ich jetzt beinahe vergessen: Emiles Leiche wurde vom Ort seines Todes in eine trockene, geschlossene Umgebung transportiert, wo sie mehrere Monate verblieben ist.
"Es war die Analyse der Keime und Insekten auf den Knochen, die diese Enthüllungen hervorbrachte",
Die Ermittler sind sich jedoch inzwischen sicher, dass die Knochen einige Stunden oder sogar einige Tage vor der Entdeckung durch einen Wanderer am 30. März 2024 auf einem Wanderweg in der Nähe des Weilers platziert wurden.

https://www.lindependant.fr/2025/04/03/mort-demile-au-vernet-son-corps-conserve-plusieurs-mois-dans-un-endroit-sec-et-ferme-une-mise-en-scene-funeste-le-scenario-se-precise-grace-a-lanalyse-12612483.php

Der Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon hielt am Donnerstag, dem 27. März, eine Pressekonferenz ab
Die Überreste von Émile, die von einer Wanderin auf einem Waldweg entdeckt wurden „lassen zudem den Schluss zu, dass der Leichnam des Kindes in der im Wald gefundenen Kleidung nicht verwest ist, und stützen die Hypothese, dass sich der Leichnam während des Verwesungsprozesses nicht an derselben Stelle und im selben Lebensraum befand und dass er nicht vergraben wurde“, erklärte Jean-Luc Blachon.

Im Laufe der Ermittlungen wurden zudem fast 60 Gutachten erstellt, insbesondere in den Bereichen der kraniofazialen Anatomie, aber auch der Physik und Chemie. Diese bestätigten, dass Émiles Schädel „anatomische Merkmale aufwies, die auf ein heftiges Gesichtstrauma hindeuten“.
Vielleicht solltest du wirklich den guten Rat von @LillyLego befolgen, und dich etwas intensiver in den Fall einlesen.


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