CharliesEngel schrieb:Ich dachte, wir schreiben hier im Krimiforum, versuchen wie Ermittler zu denken. Meinst du, die Ermittler versagen sich solche Fragestellungen aus Höflichkeit den Kindseltern gegenüber?
Genau, wir sind Außenstehende in einem Krimiforum. Wir haben einen Bruchteil der Informationen, die die Ermittler haben. Um Deine Frage zu beantworten: wäre es denkbar, dass sich die Familie abgesprochen hat, die Großeltern neue Ermittlungsansätze (stellvertretend) fordern, weil die Eltern einfach keine Kraft mehr haben? Ich jedenfalls kann keine Gleichgültigkeit ableiten, solange ich dafür keinen Beleg habe.
Was mit den Großeltern väterlicherseits ist, und ob sie als Nebenkläger auftreten, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist für mich auch vollkommen irrelevant.
Natürlich muss man Vorgänge versachlichen, um richtig bewerten zu können. Ich glaube, das mache ich mit meiner Denkweise der Großzügigkeit und der tausend Möglichkeiten.
Mag sein, dass mein Post etwas scharf formuliert war, aber zu meiner Entschuldigung kann ich sagen, dass ich selbst in einer ähnlichen, wenn auch nicht vergleichbaren Situation war, unsere Familie komplett von der Presse abgeschirmt werden musste, damit die Aasgeier nicht Haus und Garten belagern, um Informationen zu bekommen und Fotos von fassungslosen und zerstörten Menschen, die an einem Punkt im Leben stehen, der nicht zu ertragen ist, zu schießen, weil die Öffentlichkeit angeblich ein Anrecht darauf hat. Eine Situation, die man seinem ärgsten Feind nicht wünschen möchte. Deswegen k***t es mich in diesem Thread von Anfang an, wie jeder Handschlag bewertet wird (Philippe hat geraucht, Philippe hat nichts gesagt, die Großeltern haben gebetet, ...).
Hier ist eine fürchterliche Katastrophe passiert, die das Leben der ganzen Familie und auch der Dorfbewohner komplett aus den Fugen gehauen hat. Auch diese sozialen Konsequenzen gehen mir sehr nahe, weil sie mir bekannt sind.
Wir hier in einem Krimiforum haben keine Akteneinsicht. Wir bekommen ab und an mal einen Brocken von der Presse hingeworfen, als viertes Puzzlestück in einem 1000-Teile-Puzzle. Daraus können wir einen Strumpf stricken oder einen Schal. Da ich nicht stricken kann, lasse ich den Wollknäul liegen.