Streusel schrieb:Das passt doch zu meiner These. Wenn er vergraben worden wäre, müsste man von menschlichem Eingreifen ausgehen.
Das ist natürlich richtig. Ein Toter kann sich schlecht selbst vergraben. Auf diesen Punkt reduziert, hat Deine Hypothese Hand und Fuß. Aber ein Toter kann sich auch nicht mehr entkleiden und die Schnürsenkel aus den Stiefeln ziehen. Sich posthum in einen trockenen, von Fledermäusen bewohnten Raum zu begeben, schafft auch nicht jeder Verstorbene. Aber wenn das jemand schaffen würde, könnte es ihm auch gelingen, den Schädel aus dieser vermuteten Scheune auf den Waldweg zu positionieren. Hierfür gibt es eigentlich keinen Grund, denn in der Scheune war es doch einigermaßen trocken und witterungsgeschützt, aber sei's drum.
Nichts ist unmöglich, sagte schon ein japanischer Autohersteller.
Ich bin bekannt dafür, faktenbasiert zu arbeiten, weswegen mit meine Ironie in den oben geschriebenen Zeilen eigentlich auch sehr missfällt. Wenn Du Deine Unfallhypothese nicht nur auf einen Punkt reduzierst, sondern im Kontext mit den Fakten siehst, ist schnell zu erkennen, wie tönern die Füße sind, auf denen Deine Hypothese beruht.
Ohne den aufgefundenen Schädel und die in diesem Zusammenhang erstellten Gutachten, wäre Deine Unfalltheorie für mich durchaus denkbar. Aber nach den uns vorliegenden Erkenntnissen ist sie bei mir vom Tisch.