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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.609 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.07.2026 um 19:35
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb am 22.12.2025:Es steht dort 'retour au Haut-Vernet' und das meint 'retour à Le Haut-Vernet' und das wird eben im Französischen zu 'retour au Haut-Vernet'. Und das Haus der Großeltern steht in Le Haut-Vernet.
Lese ja immer noch die elf Monate nach, die ich den Thread nicht intensiv verfolgen konnte und frische das Themen-Wiki auf, dauert noch etwas.

Warum das obige Zitat?
Endlich mal jemand, der den Namen des Ortes "versteht" und weiß, warum manchmal der Ort im französischen ohne Artikel, aber mit anderer, vorangestellter Präposition (au oder du) geschrieben wird. Vielen Dank @GrafOskar

à + Le Haut-Vernet wird zu "au Haut-Vernet"
de + Le Haut-Vernet wird zu "du Haut-Vernet"

Émile verschwand in Le Haut-Vernet.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.07.2026 um 22:39
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet eindeutig auf Mord oder Totschlag weil sie davon ausgeht, dass die am Schädel festgestellte Verletzung nicht unmittelbar zum Tod führt.
Kann es nicht sein, dass die Staatsanwaltschaft zunächst einmal die Maximalversion Mord oder Totschlag in den Raum stellt?
Fand auch dies, aus Dezember 2025, was ein vielfältiges Unfallgeschehen beträfe:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb am 26.12.2025:Und weiter im Interview mit General François Daoust, ehemaligem Kommandeur der Justizabteilung der nationalen Gendarmerie:
Die Hypothese, dass ein Dritter versehentlich den Tod des Kindes verursacht und dann den Körper versteckt hat, bleibt ebenfalls offen.
Quelle: https://www.ladepeche.fr/2025/12/25/entretien-mort-demile-apres-la-saisie-des-velos-ou-va-lenquete-la-these-de-laccident-est-toujours-a-letude-13129362.php



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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

20.07.2026 um 22:43
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Auch wenn für mich ein Unfall mit einem Verkehrsfahrzeug immer noch in Betracht kommt, selbst da es möglich ist, dass die Ermittler dies infolge des anthropologischen Berichts von Anfang 2025 ausschließen könnten (schreibe es so vorsichtig, da es dazu kein offizielles Statement des Staatsanwalts gibt), möchte ich meine Gedanken zu dieser Frage teilen.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 20.12.2025:Wer würde einem kleinen Jungen einen derartigen Schlag verpassen und warum?
Niemand bewusst, niemand gezielt, niemand mit Absicht, mMn. Ich nehme zu meinen Überlegungen bis auf weiteres alles bizarre heraus und bleibe in dem Gedankenspiel, was hätte sich "im Alltag" an dem Juli-Nachmittag ereignen können.

- Vielleicht nähert sich Émile bei seinem Erkunden neugierig jemandem, der gerade handwerklich hantiert, kniend, Émile wird nicht von ihm bemerkt, Émile ist hinter ihm oder seitlich schräg hinter ihm, derjenige holt kräftig mit seinem Handwerkszeug aus und trifft das Kleinkind auf der Höhe des Jochbeins.
Genausogut könnte aber jemand, der noch jung ist und seine Kräfte noch gar nicht so richtig einschätzen kann zugeschlagen haben, weil er z.B. von der Weigerung Émiles, nun gefälligst dies oder jenes zu unterlassen, genervt war und ihm einfach mal eine saftige Ohrfeige verpassen wollte….


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

21.07.2026 um 00:02
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Genausogut könnte aber jemand, der noch jung ist und seine Kräfte noch gar nicht so richtig einschätzen kann zugeschlagen haben, weil er z.B. von der Weigerung Émiles, nun gefälligst dies oder jenes zu unterlassen, genervt war und ihm einfach mal eine saftige Ohrfeige verpassen wollte….
Daran habe ich auch schon gedacht. Im Freundeskreis wurde vor kurzem einem Mädchen ganz kompliziert das Schlüsselbein gebrochen, weil ein Teenager (17), ihn von hinten beide Arme weggezogen hat und dann auf es drauf gesprungen ist. Sollte lustig sein.
Ich halte es daher auch für möglich, dass hier die eigenen Kräfte unterschätzt wurden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

21.07.2026 um 16:55
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Genausogut könnte aber jemand, der noch jung ist und seine Kräfte noch gar nicht so richtig einschätzen kann zugeschlagen haben, weil er z.B. von der Weigerung Émiles, nun gefälligst dies oder jenes zu unterlassen, genervt war und ihm einfach mal eine saftige Ohrfeige verpassen wollte….
Deine Hypothese gehört dazu, wie viele andere.
In die Vertuschung dürfte dann ein Erwachsener involviert sein, wie die Ermittler annehmen.

Überhaupt, bei mir entsteht der Eindruck, egal, was, ein Kind der Vedovinis wird wohl nie alleine mit irgendetwas beauftragt oder darf allein sein, sie scheinen immer im Team zu sein oder zu zweit, alle säubern die Kirche, alle singen, musizieren, zwei holen das Werkzeug von der Hütte, drei sind in Le Bas-Vernet, zwei gehen mit dem Großvater suchend die Gasse hinunter.

Sollte es ein minderjähriger oder heranwachsender Verursacher innerhalb der Familie der Vedovinis sein, so dürfte sein Handeln kaum ohne einen unmittelbaren Zeugen gewesen sein.



Was mir während der Nachlese aufgefallen ist, zu den Großeltern:

- Der Großvater lässt sich seit Anbeginn von der gleichen Anwältin vertreten, rechtlich beraten. Offensichtlich scheint es keine erheblichen Differenzen zwischen Großvater und Anwältin in der anwaltlichen Strategie zu geben, was in Anbetracht des schwierigen Charakters des Großvaters mich erstaunt, denn auch seine Anwältin versprüht mMn ein gutes Standing, die Kraft, sich zu behaupten.

- Die Großmutter sah im Juli 2026 am Prozesstag in Digne-les-Bains (Brandanschlag auf ihr Ferienhaus), einen Tag vor dem 3. Jahrestag, blendend aus, anders kann ich es nicht beschreiben. Das Adjektiv drängt sich förmlich auf. Für mich ein Anzeichen, dass ihre Ehe wohl stabil, sie mit sich wohl im Reinen ist, sie die dreijährige Ausnahmesituation gut bewältigen kann.

Und das, obwohl das genaue Schicksal ihres Enkels seit drei Jahren unbekannt ist, und was bekannt ist auch zu Horrorvorstellungen verleiten könnte, einige ihrer Kinder sowie ihr Ehemann und sie weiterhin unter Verdacht stehen, ihre Kinder seit drei Jahren sich in einer Stresssituation befindend, bald eine Ausbildung oder Studium beginnen dürften, sie schubkarrenweise Drohbriefe erhalten, ihre Beziehung zu den Kindseltern zumindest phasenweise beschädigt gewesen sein dürfte, ihr Ehemann wohl berufliche Nachteile hatte, sie die Unbekümmertheit von Le Haut-Vernet verloren haben und und und ... ist es erstaunlich, die Großmutter so blendend zu sehen. Die Fotos und Schilderungen zur Kindsmutter im Lifestream des Prozesses "Fabian/Güstrow" dagegen, verzweifelt ihren Stressball knetend, zwei Welten, absolut zwei Welten.

- Die Anträge der Großeltern als Zivilparteien sehe ich im Entschluss als positiv und was die "ignorierten Orte" und den DNA-Massentest betrifft als überzeugend, alles etwas spät, aber noch nicht zu spät. Sie verteidigen sich proaktiv ohne vorhandene Anklage, scheuen nicht, neue Ansätze zu bringen. Hoffentlich führte ihr öffentlicher Hinweis auf die "ignorierten Orte" nicht zur Vorwegnahme des Überraschungsmoments. Der Verursacher dürfte nun gewarnt sein.

- Auch positiv bewerte ich die Nichtnutzung des Ferienhauses seitdem. Leider verblieben die Vedovinis zu lange dort, ich glaube bis zum Ende der Sommerferien, Zeit für mögliche Vertuschungen. Danach bewiesen sie zum Glück das Feingefühl, Le Haut-Vernet zu meiden; ob das als Vorsichtsmaßnahme noch rechtlich relevant sein wird, bleibt abzuwarten.



Das Themen-Wiki ist wieder à jour.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

21.07.2026 um 18:02
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Kann es nicht sein, dass die Staatsanwaltschaft zunächst einmal die Maximalversion Mord oder Totschlag in den Raum stellt?
Ja, das ist die Maximalversion für die es aber zumindest Indizien gibt, ansonsten würde die Anklage vom Gericht nicht zugelassen. Die Gerichtsmediziner gehen ja von einem Schlag ins Gesicht aus der nach allgemeiner Lebenserfahrung nicht tödlich ist. (Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.) Daher gehen die Ermittler von Mord zur Verdeckung einer Straftat aus ohne dies aktuell beweisen zu können.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

22.07.2026 um 13:13
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb am 03.05.2026:Für mich hat es aber einen Beigeschmack, wenn ein guter investigativer Journalist seinen Job an den Nagel hängt, weil er "unter der Affaire Emile" "leidet", und vorgibt, dass dies ihn und seine eigene Familie belastet hätte,
und
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 08.05.2026:Mehr work-family-balance also in Zukunft.
Valentin Doyen ist doch noch in der Affäre Émile aktiv, auf seinem yt-Kanal. Meine Tendenz ist wohl, den Menschen gerne zu glauben.

Hier sein aktuelles Video vom 5. Juli 2026. Etwas sehr laut am Anfang, wer das durchhält, erfährt, dass
- an fünf Punkten Feuer gelegt wurde, bei der versuchten Brandstiftung,
- der nächtliche, alarmierende Zeuge der versuchten Brandstiftung im Mai 2026 der gleiche Sichtzeuge ist, der als Erster Émile am Verschwindetag die Gasse "rue du Four" hinuntergehen sah: ein junger Nachbar der Großeltern, Valentin Doyen nennt ihn "Tom A.".

(Wobei ich keine erneute Namensdiskussion auflegen möchte, erinnere noch ungut den Mischmasch letztes Jahr, das verwirrt nur. Es gibt weiterhin ja auch nur zwei Zeugen für Émile in der Gasse.)

- dass die Großeltern seit der Brandstiftung in den sozialen Medien Morddrohungen erhalten,
- dass am 7. Juni 2026 ein Unbekannter mit verdächtigem Verhalten die Großeltern anlässlich einer Messe in einer Kirche in Aix-en-Provence suchte. Die Großmutter erstattete Anzeige.
- dass die Anwälte nicht ausschließen, Schutzmaßnahmen für die Großeltern zu fordern.

Youtube: EXCLUSIF/RÉVÉLATIONS dans l'affaire Émile
EXCLUSIF/RÉVÉLATIONS dans l'affaire Émile
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mit französischen Untertiteln, guter Qualität
ca. 3 min 48



Am 18. März 2026 interviewte V. Doyen den Gilles Thézan, damals noch kein offizieller Bürgermeister von Le Vernet. (*)

Thézan berichtet von der Abgabe seiner Fingerabdrücke und DNA in der Gendarmerie in Seynes-les-Alpes. Er erhielt einen Telefonanruf von der Brigade de la Gendarmerie de Marseille auf der Straße, um einen Termin in den nächsten Tagen mit ihm zu vereinbaren und war dann am Termin gegen 8 Uhr 30 dort.

Was mir besonders auffällt, als Gilles Thézan gefragt wird, wie die DNA-Abgabe für ihn war, antwortet er, es sei etwas stressig gewesen, aber er sei ruhig und cool gewesen, er wisse ja, was er gemacht hat und Gilles Thézan bezeichnet die Affäre Émile als einen Alptraum, der ihn in der Nacht aufwachen lässt. - Er sollte vielleicht nochmal sein Kommunikationsverhalten optimieren. *lach*

Youtube: Mort d'Émile : son ADN prélevé, un habitant témoigne
Mort d'Émile : son ADN prélevé, un habitant témoigne
Externer Inhalt
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ca. 3 min 28

(*)
Die erste Runde der französischen Kommunalwahlen 2026 fand am 15. März statt. Die 2. Runde fand am 22. März statt.
Quelle: Wikipedia: Französische Kommunalwahlen 2026


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

22.07.2026 um 16:42
Leider befürchte ich, dass die DNA-Reihenuntersuchung keinen Mehrwert für die Ermittlungen erbracht hat. Das wäre natürlich der worst case, da man sich davon ja schon wirklich einen Durchbruch erwartet hatte.

Ich hatte noch etwas Hoffnung, was die Auswertung des Fledermauskots anging, vor allem deshalb, weil es da ja doch unterschiedliche Arten gibt, die sich auch in unterschiedlichen Behausungen aufhalten, von eher kleinen Tierchen bis hin zu größeren, von normalen Dachböden bis zu speziellen Höhlen mit evtl. weiteren Merkmalen.

Es wundert mich, dass es so still ist. Eigentlich wollte man ja schon zu Beginn der Sommerferien mit einer offiziellen Meldung der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gehen, so hatte ich es zumindest verstanden.

Für die Familie tut es mir dennoch leid, dass nun auch noch ihr Haus zerstört wurde und sie somit von ihrem Urlaubsort vertrieben wurden.

Dass Emiles Großmutter so blendend und gut gelaunt schien, wie du @CharliesEngel schilderst, hatte ich aber anders gelesen. Sie soll geweint haben, weil viele persönlichen Dinge im Haus durch die Brandstiftung ein für allemal vernichtet wurden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

22.07.2026 um 19:02
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Dass Emiles Großmutter so blendend und gut gelaunt schien, wie du @CharliesEngel schilderst, hatte ich aber anders gelesen. Sie soll geweint haben, weil viele persönlichen Dinge im Haus durch die Brandstiftung ein für allemal vernichtet wurden.
Von "gut gelaunt" habe ich nicht geschrieben.
Und Weinen ist eine natürliche Seelenhygiene, glücklich jene, die noch über den Verlust persönlicher Gegenstände weinen kann. Das meine ich ohne Ironie.

Mein Eindruck entstand infolge dieses Kurz-Videos vom 7. Juli 2026, beim Prozess der versuchten Brandstiftung ihres Ferienhauses. Versteht sich auch ohne Worte.

https://actu.orange.fr/videos/actu-locale/affaire-du-petit-emile-deux-ans-d-emprisonnement-pour-l-incendiaire-de-la-maison-du-haut-vernet-CNT000002qol0R.html

Entdecke gerade, dass der Großvater sich draußen vor dem Gericht per Handschlag beim neuen Bürgermeister Gilles Thézan bedankt oder ihn begrüßt, war mir vorher nie aufgefallen.

Könntest du demnächst bitte wieder mit Quelle berichten? @LillyLego


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.07.2026 um 11:07
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Die Großmutter sah im Juli 2026 am Prozesstag in Digne-les-Bains (Brandanschlag auf ihr Ferienhaus), einen Tag vor dem 3. Jahrestag, blendend aus
Das muss nichts bedeuten. Viele Menschen lassen sich ihre Trauer nicht anmerken oder versuchen es zumindest. Ob jemand in Tränen ausbricht oder wirkt, als wäre alles wie immer, sagt nichts über seinen Seelenzustand aus.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Was mir besonders auffällt, als Gilles Thézan gefragt wird, wie die DNA-Abgabe für ihn war, antwortet er, es sei etwas stressig gewesen, aber er sei ruhig und cool gewesen
Sollte gerade ein örtlicher Politiker (der er ja gewesen sein muss, wenn er später Bürgermeister wurde), nicht betonen, wie selbstverständlich es für ihn war, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, damit der Fall aufgeklärt werden kann, statt sich selbst zu bemitleiden, weil es "etwas stressig" war? Es geht immerhin um den Mord an einem Kleinkind, und wenn alle Einwohner des Dorfes aufgrund der DNA-Untersuchung ausgeschlossen werden können, ist das doch für die Dörfler ideal.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.07.2026 um 18:32
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Sollte gerade ein örtlicher Politiker (der er ja gewesen sein muss, wenn er später Bürgermeister wurde), nicht betonen, wie selbstverständlich es für ihn war, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, damit der Fall aufgeklärt werden kann, statt sich selbst zu bemitleiden, weil es "etwas stressig" war? Es geht immerhin um den Mord an einem Kleinkind, und wenn alle Einwohner des Dorfes aufgrund der DNA-Untersuchung ausgeschlossen werden können, ist das doch für die Dörfler ideal.
Gilles Thézan wurde als Bürger vom Journalisten angesprochen, glaube, das Wort fiel auch, und er hat als Bürger und Mensch geantwortet und befürwortet natürlich die Maßnahme des DNA-Massentests, trotzdem fühlt man sich vielleicht doch irgendwie ausgeliefert, DNA und Fingerabdrücke abzugeben, mir ginge es ähnlich. Irrationales Gefühl versus der Ratio.

So richtig den Politiker raushängen lassen, kann mir nicht vorstellen, dass das gut ankommt in so einer kleinen Gemeinde.

Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Es wundert mich, dass es so still ist. Eigentlich wollte man ja schon zu Beginn der Sommerferien mit einer offiziellen Meldung der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gehen, so hatte ich es zumindest verstanden.
Die Ergebnisse sollten ja vor den Sommerferien auf dem Tisch liegen, das gelang nicht. Die Sommerferien begannen dieses Jahr Anfang Juli 2026. Wahrscheinlich sind die zwei Ermittlungsrichterinnen nun erstmal in den Ferien. Wird schon werden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.07.2026 um 19:35
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Die Ergebnisse sollten ja vor den Sommerferien auf dem Tisch liegen, das gelang nicht. Die Sommerferien begannen dieses Jahr Anfang Juli 2026. Wahrscheinlich sind die zwei Ermittlungsrichterinnen nun erstmal in den Ferien. Wird schon werden.
Ich verspreche mir nichts von dieser DNA Reihenuntersuchung weil man aus gutem Grund annehmen darf, dass die Ermittler bereits die richtige Person in Polizeigewahrsam genommen hatte ohne allerdings danach Anklage zu erheben. Alle diese Personen sind berechtigte Verursacher einer DNA Spur an Émile's Kleidung.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.07.2026 um 22:01
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:weil man aus gutem Grund annehmen darf, dass die Ermittler bereits die richtige Person in Polizeigewahrsam genommen hatte
Aha, und welcher gute Grund wäre das deiner Meinung nach? Du meinst, wenn du es kryptisch formulierst, ist es weniger auffällig, die Familie zu verdächtigen?
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Alle diese Personen sind berechtigte Verursacher einer DNA Spur an Émile's Kleidung.
"Alle diese Personen", die berechtigte Verursacher einer DNA sein könnten, wurden aber per DNA ausgeschlossen. Ist dir das entgangen? Es wird nach einer fremden DNA-Spur gesucht!


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23.07.2026 um 22:10
Ich nehme an, dass die Ermittler niemanden ohne Grund fast 48 Stunden lang in Polizeigewahrsam nehmen. Der Verdacht gegen die Familie ist übrigens nach wie vor nicht ausgeräumt.

Selbst wenn sie den Verursacher der DNA Spur als einen Bewohner des Weilers identifizieren beweist das ja nur, dass er mit der Kleidung in Berührung kam. Das kann ja zum Beispiel völlig harmlos passiert sein als diese Person den kleinen Émile hochhob damit dieser besser die Hasen in diesem Hasenstall beim Brunnen sehen konnte.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.07.2026 um 22:33
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Selbst wenn sie den Verursacher der DNA Spur als einen Bewohner des Weilers identifizieren beweist das ja nur, dass er mit der Kleidung in Berührung kam
Bist Du Dir da sicher? War es nicht so, dass die Spur auf den Knochen entdeckt wurde? Und was würde das dann folgerichtig bedeuten?

Und wie wäre es wenn die DNA zwar auf der Kleidung, aber von einem Wanderer oder Feriengast stammen würde? Dass die so einfach Emile hochgehoben haben, sich dann aber nie meldeten, um eine Aussage zu machen, wann siw den Jungen letztmalig gesehen hatten?

So einfach wird sich ein Täter da nicht rausreden können, wie du es dir vorstellst, sofern er unter den DNA-Abgebern als Spurtreffer wäre.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

24.07.2026 um 00:02
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Bist Du Dir da sicher? War es nicht so, dass die Spur auf den Knochen entdeckt wurde? Und was würde das dann folgerichtig bedeuten?
Nein @GrafOskar hat mit seiner Vermutung recht, die Spuren einer DNA wurden auf der Kleidung von Emile gefunden.

Die Angaben, ob Emile schon am Abend vor seinem Verschwinden oder erst am morgen zu seinen Großeltern gebracht wurde, sind widersprüchlich.
Wir wissen nicht, ob Emile auch schon zu Hause in dieser Kleidung mit fremden Personen in Berührung kam (Nachbarskinder, Freunde etc)

Dieser Massentest wird meiner Meinung nach nur gemacht, um den/die Verfasser zu identifizieren , der/die wichtige Hinweise zu dem Fall anonym geliefert hat. Erinnern wir uns an die Krähe.

"Teilweise DNA-Spuren, die der Familie fremd sind", wurden auf der Kleidung des kleinen Émile Soleil gefunden, des 2-jährigen Jungen, der seit Juli 2023 vermisst wurde
Im vergangenen Jahr gelang es der Einrichtung in Bordeaux (Gironde), fremde DNA an der Kleidung des kleinen Jungen zu isolieren, die in der Nähe der Knochen gefunden wurde. Das private Labor, das dem Mann mit dem Spitznamen "Papst der DNA" gehörte, wurde Anfang 2025 erneut herangezogen. Für die Ermittler besteht die Herausforderung zweifellos darin, die gefundenen teilweisen DNA-Fingerabdrücke bestmöglich zu nutzen, selbst wenn sie "partiell" und daher "degradiert" sind. Es ist auch möglich, dass diese Spuren auf sogenannte "Kontamination" zurückzuführen sind, da die Kleidung des Kindes – nun versiegelt – von den Ermittlern mehrfach behandelt wurde.
Gleichzeitig interessieren sich in Digne-les-Bains (Alpes-de-Haute-Provence) Forscher der Forschungsabteilung für die vielen Briefe, die ihnen oft von anonymen Autoren zugesandt werden. Die Herausforderung: Die tausenden Briefe zu sortieren, die verschickt werden. Doch einige Schriften ziehen die Aufmerksamkeit der Forscher auf sich.
https://www.ladepeche.fr/2025/03/14/mort-demile-traces-adn-analyses-des-courriers-comment-les-enqueteurs-investissent-la-piste-dune-intervention-humaine-12569758.php


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

24.07.2026 um 08:12
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Dieser Massentest wird meiner Meinung nach nur gemacht, um den/die Verfasser zu identifizieren , der/die wichtige Hinweise zu dem Fall anonym geliefert hat. Erinnern wir uns an die Krähe.
Frage mich gerade, ob auch vom verstorbenen Priester Claude Gilliot DNA und Fingerabdrücke genommen wurden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

24.07.2026 um 17:31
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Frage mich gerade, ob auch vom verstorbenen Priester Claude Gilliot DNA und Fingerabdrücke genommen wurden.
Dies würde man jedenfalls voraussetzen, nur hätte er durchs Raster fallen können (und ist er sicher auch), weil sein Ableben im März 2025 ja vor dem Beginn des Massen-DNA-Tests lag.


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24.07.2026 um 18:03
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:So richtig den Politiker raushängen lassen, kann mir nicht vorstellen, dass das gut ankommt in so einer kleinen Gemeinde.
Ich sprach nicht von "Politiker raushängen lassen", sondern ich meinte, dass ein Politiker, auch in einem Mini-Dorf, eine gewisse Vorbildfunktion haben sollte. Aber wahrscheinlich bin ich zu altmodisch.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.07.2026 um 16:49
Wieso sollte man von dem Priester, der Selbstmord begangen hat, DNA oder Fingerabdrücke in Zusammenhang mit diesem Fall genommen haben?

Es gibt keinerlei Anhaltspunkt dafür, dass er am Tattag in der Gegend war.


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