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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.915 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 00:45
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Sein großes Wandervideo konnte ich noch nicht finden. Vielleicht hilft mir jemand?
Das Video wurde bereits am 31.08. veröffentlicht. Ich werde dieses Video hier nicht reinstellen. Es ist pietätlos und zeigt von diesem Menschen einen Mangel an Respekt und Achtung den Eltern von Emile gegenüber. Aus reiner Sensationsgier um Likes auf Youtube zu bekommen. Ich mag solche Menschen absolut nicht. Aber das ist nur meine Meinung.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 09:08
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 berichtet der Journalist Valentin Doyen, ab min 8:17, dass 20 Personen von den 106 Personen des Testes zum Umfeld, zur familiären Sphäre der Großfamilie zu zählen sind (die Onkel und Tanten, Freunde, Bekannte), dass also nur 80 (106 - 20 = 80) Personen aus dem Pool getestet wurden, der uns immer kommuniziert wurde: die Einwohner, die Jäger, die Wanderer, die Zweitwohnsitzer, die Touristen etc.
Auf seiner Homepage präzisiert Valentin Doyen am 30. August 2026:

Unter den rund 20plusx getesteten Personen aus dem Umfeld der Familie waren Nahestehende der Familie, sogar Freunde eines Onkels, weiter entfernte Bekanntschaften.

https://valentindoyen.fr/exclusif/106-prelevements-adn-une-vingtaine-concernent-l-entourage-de

Auch Menschen aus dem Umfeld der Vedovinis, dem Umfeld der Großeltern wie auch dem Umfeld deren Kinder, dürften dann ja von den Ermittlern ziemlich unter die Lupe genommen worden sein, mit dem Ergebnis, dass einige sich haben testen lassen müssen.

Ich kann aus den Formulierungen nicht erkennen, ob unter diesen 20plusx Getesteten auch die Großfamilie selbst ist oder sich die Zahl ausschließlich auf das familiäre Umfeld bezieht.

Zitat von AntoineAntoine schrieb:Der oft behauptete Unfall mit einem Kfz ist fast ausgeschlossen aufgrund des Verletzungsbilds. Ein Pferd wäre als „Täter“ aber möglich.
Ob ein Unfall mit einem Fahrzeug, "Kfz" ist da zu einschränkend, ausgenommen werden kann, bezweifele ich nach dem Statement vom Ehren-Generalstaatsanwalt (a. D.) Jacques Dallest.

@Antoine
Wurde Pferd als "Täter" in den Medien genannt oder ist das deine persönliche Einschätzung?

Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Das Video wurde bereits am 31.08. veröffentlicht. Ich werde dieses Video hier nicht reinstellen. Es ist pietätlos und zeigt von diesem Menschen einen Mangel an Respekt und Achtung den Eltern von Emile gegenüber.
Habe es mir angeschaut, ich kann da nichts pietätloses erkennen, weder in Bild noch "Ton", eine Verpixelung wurde vorgenommen, um die Lokalisierung für Dritte zu erschweren. Im Thread wurden bislang drei Videos hochgeladen, die zu den Fundstellen von Schädel und Kleidung führten: von "La Provence", vom User @dystron (der leider nicht mehr da ist) und von Valentin Doyen mit der Wanderin Sadia.

Wir können gerne auf das Wandervideo von Valentin Doyen verzichten, da der Weg#3 wie @Antoine hinweist, hier im Thread bereits ausführlich besprochen wurde:
Dass der Weg#3, ausgehend von der Route départementale D 900, den Vorteil hat, man kann in der Nähe parken, muss nicht von Le Haut-Vernet aus oder von Le Bas-Vernet starten und ist in ca. 15 Gehminuten in der Fundzone.
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Seinen Weg von der RD zum Fundort haben wir hier schon kurz nach dem Fund diskutiert bzw. im Auge gehabt.



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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 10:58
Die Einschätzung des pensionierten Staatsanwalts im TV deckt sich nicht mit den Aussagen der Ermittler. Danach ist die These eines Unfalls mit einem Kfz förmlich ausgeschlossen worden, weil ein Autounfall nicht kompatibel ist mit dem traumatisme facial violent, der festgestellt wurde . Ich ziehe daher meine Pferdethese auch zurück, die Ermittler haben das eigentlich ausgeschlossen - das kann man den letzten offiziellen Statements entnehmen.

Die Pferdethese wird in dem neuen Buch von Peggy Poletto, Emile Soleil-Le silence et le bruit vertreten. Natürlich nur als These, nicht als Fakt.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 12:14
Nochmal zum Journalisten Valentin Doyen und seinem Credo "Die Zeit der Medien ist nicht die Zeit der Justiz", dass er Anfang Juli 2026 (im Zitat ist ein Tippfehler) veröffentlichte, also nach seinem Besuch bei und Gespräch mit den Großeltern in La Bouilladisse. Ca. 1:04 min.
Valentin Doyen: „Die Zeit der Medien ist nicht die Zeit der Justiz“

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6. Juli 2026

Der Autor des Buches „Emile: Die Grauzonen der Ermittlungen“, der Journalist Valentin Doyen, blickt im Juli 2023 [sic!] auf die Fortschritte im Fall des Verschwindens des kleinen Emile zurück: „Medienzeit ist nicht Justizzeit.“
Youtube: Valentin Doyen: „Die Zeit der Medien ist nicht die Zeit der Justiz“
Valentin Doyen: „Die Zeit der Medien ist nicht die Zeit der Justiz“
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Wohin Valentin Doyens Reise, seine Haltung gehen wird, sollte man schon im Blick behalten.

Valentin Doyen ist ausgebildeter Journalist, am Institut des Hautes Études de Journalisme in Montpellier (*), präsentierte die Nachrichten auf BFMTV, war dann vier Jahre Journalist und Nachrichtensprecher/Moderator bei BFM DICI, bis er Chefreporter und dann Nachrichtensprecher/Moderator bei der Gruppe DICI in der Region "Les Hautes-Alpes" wurde. Dort war er zwei Jahre lang Fachreporter für das Thema "Émile", verfolgte und erlebte die Ereignisse sogar im Dorf selbst. Er kennt die Gegend und verifiziert seine Quellen. Er ist auch Autor eines Buches "Gedichte aus La Haute-Provence" (La Haute-Provence en poémes"), dessen Rechte bei der association Escolo dis Aup (**) liegen. - Soweit seine Bio auf seiner Homepage.

Quelle: https://valentindoyen.fr/#auteur

(*) Privat, gegründet 2006, drei Jahre bis zum Bachelor Journalismus

L'Institut des Hautes Études de Journalisme (HEJ), fondé en 2006 à Montpellier, est un établissement d'enseignement supérieur technique privé spécialisé dans les métiers du journalisme. [1, 2, 3]

Caractéristiques principales

Formation : Un cursus en trois ans menant à un Bachelor en journalisme, avec des options ou spécialisations (comme le sport, l'e-sport ou le reportage). [1, 2, 3]
(**)
L’Escolo dis Aup ist eine traditionsreiche Kultur- und Sprachvereinigung mit Sitz in Forcalquier (Département Alpes-de-Haute-Provence, Frankreich), die sich dem Erhalt, der Pflege und der Weitergabe der provenzalischen Sprache (Langue d’oc) und Kultur widmet. [1, 2, 3]
Quelle, für beide Zitate: Google, KI

Andererseits: Valentin Doyen will sein Buch verkaufen, und soll nun den Eindruck vermitteln, sich zum Sprachrohr der Vedovinis zu machen, zum Sprachrohr des unsympathischen Großvaters, der sicher auch in Frankreich von vielen weiterhin mit Argwohn betrachtet wird. Wie kann man denn so sein Buch erfolgreich verkaufen, he?

Ob die Leute vor Ort auch nach seinem Buch noch mit ihm sprechen, ist nicht ganz klar, da die zuletzt gezeigten Kontakte zum Beispiel mit dem neuen Bürgermeister Gilles Thézan, der Wanderin Sadia oder den nicht getesteten Einwohnern der Kommune Le Vernet auch vor dem Erscheinen seines Buches am 8. April 2026 gewesen sein können.

Meine persönliche Vermutung und Hoffnung ist, dass der Journalist Valentin Doyen seine Neutralität, seine Professionalität bewahrt, alles andere ginge ja Richtung professionellem Ruin.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 13:12
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:▪︎ Bei min 4:07 berichtet die off-Stimme des Filmchens, dass sich 800 Personen am Verschwindetag im Umkreis von Le Haut-Vernet aufgehalten haben sollen. Diese news kam im Thread ja auch schon auf. Auch im Filmchen heißt es, weitere DNA-Testungen sind nicht ausgeschlossen.
Jacques Dallest, der Ehren-Generalstaatsanwalt (a. D.), erdet neue Hoffnungen: Man wird nicht alle testen können.
"Si l'auteur des faits était de passage dans ce village, par exemple, ça peut être quelqu'un qui habite à l'autre bout du département ou d'un département extérieur, c'est pas simple, ça ne peut pas être toute la population, évidemment, ce serait impossible”, a expliqué Jacques Dallest, ancien procureur, auprès de nos confrères.
Eigene Übersetzung:
"Der Verursacher, der möglicherweise durch das Dorf gekommen ist, das kann jemand sein, der am anderen Ende des Départements wohnt oder außerhalb in einem anderen Département, das ist nicht einfach, es kann nicht die ganze Bevölkerung getestet werden, ganz klar, das wäre unmöglich", hat Jacques Dallest, ehemaliger Staatsanwalt, gegenüber unseren Journalistenkollegen erklärt.

Auch die Zeitschrift "Marie France" versucht vorsichtig vom Statuswandel der Großeltern zu berichten:
Depuis le début des investigations, ils ont par ailleurs toujours coopéré avec les enquêteurs. Ils se sont également constitué partie civile, leur permettant ainsi de prendre part activement à la procédure judiciaire.
Eigene Übersetzung:
Seit Beginn der Ermittlungen haben sie übrigens immer kooperiert mit den Ermittlern. Sie haben sich gleichermaßen als Nebenkläger (partie civile) angemeldet, was ihnen gestattet, eine aktive Rolle im juristischen Prozedere einzunehmen.

Quelle, für beide Zitate: https://www.mariefrance.fr/faits-divers/mort-petit-emile-grands-parents-brisent-silence-apres-resultats-prelevements-adn-1297369.html

Ein Statuswandel, der zu einem Imagewandel führen könnte. Ob das gelingt, werden die Zeit und hoffentlich bald neue Ergebnisse der Ermittler zeigen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 13:49
Die Rolle des professionellen Journalisten hat Doyen verlassen, indem er sein eigenes Privatleben in das Buch einbezogen hat.
Damit fehlt es ihm an einer wesentlichen Eigenschaft des Journalisten, nämlich Distanz zu seinem Sujet.
Name ist nichts dazu gesagt, ob er die Standards im übrigen eingehalten hat.

Davon ausgehend kam es ja auch zu der öffentlichen Kritik der Eltern.

Er hat sich jetzt mehrfach indirekt zum Sprachrohr der Großeltern gemacht, zum Beispiel indem er Verständnis dafür äußert, diese müssten erfahren, ob sie Nebenkläger sind, oder als Beschuldigte infrage kommen. Er müsste wissen, dass nach dem Stand der Ermittlungen eine Aussage hierzu nicht abgegeben werden kann und auch nicht abgegeben werden wird.
Im Gegenzug erhält er offenbar Informationen, die er sonst nicht erhalten hätte.

Ich werfe es ihm nicht vor, dass er ein Buch geschrieben hat. Allerdings muss man sich in diesem Fall Emile lächelnd mit seinem Buch über den Fall abbilden? Und außerdem ist es auch ein Unterschied, ob ein Buch veröffentlicht wird oder in der Folgezeit ständig neue Videos hochgeladen werden. Die nun wirklich keinen Informationsmehrwert bringen und daher Boulevardstil haben. Das sehe ich schon sehr kritisch, das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 15:01
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Die Rolle des professionellen Journalisten hat Doyen verlassen, indem er sein eigenes Privatleben in das Buch einbezogen hat.
Damit fehlt es ihm an einer wesentlichen Eigenschaft des Journalisten, nämlich Distanz zu seinem Sujet.
Name ist nichts dazu gesagt, ob er die Standards im übrigen eingehalten hat.

Davon ausgehend kam es ja auch zu der öffentlichen Kritik der Eltern.

Er hat sich jetzt mehrfach indirekt zum Sprachrohr der Großeltern gemacht, zum Beispiel indem er Verständnis dafür äußert, diese müssten erfahren, ob sie Nebenkläger sind, oder als Beschuldigte infrage kommen. Er müsste wissen, dass nach dem Stand der Ermittlungen eine Aussage hierzu nicht abgegeben werden kann und auch nicht abgegeben werden wird.
Im Gegenzug erhält er offenbar Informationen, die er sonst nicht erhalten hätte.
@Antoine. Ich stimme dir in allen Punkten zu.
Für mich war die Tatsache, dass er während der laufenden Ermittlungen ein Buch über den "Fall Émile" geschrieben hat, schon nicht in Ordnung, insbesondere weil viele seiner Informationen von den Vedovinis kamen. Er hat sich von seiner Tätigkeit bei BFMTV zurückgezogen, angeblich, weil er Abstand zu dem Fall gewinnen wollte. Und nun schlachtet er den Fall weiter aus, muss sein Buch in Talk-Shows etc. promoten. Das erwartet vermutlich sein Verlag von ihm, und Geld verdienen muss er auch. Die Kritik der Eltern von Émile läuft einstweilen ins Leere.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 16:29
Zitat von MisetraMisetra schrieb:@Antoine. Ich stimme dir in allen Punkten zu.
Für mich war die Tatsache, dass er während der laufenden Ermittlungen ein Buch über den "Fall Émile" geschrieben hat, schon nicht in Ordnung, insbesondere weil viele seiner Informationen von den Vedovinis kamen.
Das passt nicht ganz: Zwischen seinem Abschied von BFMTV und Erscheinen des Buches liegt ein Jahr. Warum soll man nicht während der laufenden Ermittlungen ein Buch darüber schreiben, ich war von Mai 2025 bis April 2026 hier ja fast nicht aktiv und beim Nachlesen fand ich, dass sich kaum etwas getan hatte in der Zeit, der Fall dümpelte so vor sich hin, wir diskutierten über Eselwanderungen, weil nichts sich ereignete.

Valentin Doyen entschied sich also zum Schreiben des Buches in einer sehr ruhigen Phase des Falls. Peggy Poletto machte es ähnlich, ihr Buch erschien am 27. August 2026.

Valentin Doyen verließ BFMTV am 13. März 2025.

Sein Buch erschien am 8. April 2026.

Das Video mit Valentin Doyen über sein Gespräch mit den Großeltern wurde am 19. Mai 2026 hochgeladen.

Youtube: Affaire Émile : la démission de V. Doyen après un déclic
Affaire Émile : la démission de V. Doyen après un déclic
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@Misetra
Woher weißt du das, was du als Fakt formulierst, dass viele Informationen im Buch von den Vedovinis sind?
Zitat von MisetraMisetra schrieb:(...) ein Buch über den "Fall Émile" geschrieben hat, schon nicht in Ordnung, insbesondere weil viele seiner Informationen von den Vedovinis kamen.



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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 18:11
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Ich kann aus den Formulierungen nicht erkennen, ob unter diesen 20plusx Getesteten auch die Großfamilie selbst ist oder sich die Zahl ausschließlich auf das familiäre Umfeld bezieht.
Logikschluss: Da die zwei unbekannten DNA-Spuren (1 x männlich, 1 x weiblich, partiell, degradiert), gefunden auf T-Shirt und einem der Wanderschuhe, bereits am 9. Oktober 2024 (siehe Themen-Wiki) als familienfremd festgestellt wurden, gehe ich nun davon aus, dass bei den 20plusx Getesteten keine Familienmitglieder mehr waren.

Sollte dieser Logikschluss fehlerhaft sein, bitte ich um Nachricht.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 19:04
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Für mich war die Tatsache, dass er während der laufenden Ermittlungen ein Buch über den "Fall Émile" geschrieben hat, schon nicht in Ordnung,
Offensichtlich sieht der Ehren-Generalstaatsanwalt (a. D.) Jacques Dallest kein moralisches, juristisches Hindernis darin, während laufender Ermittlungen ein Buch über den Fall "Émile" zu schreiben, er forderte die Journalistin Peggy Poletto geradezu dazu auf.
Comment est née l’idée de vous pencher sur l’affaire du petit Émile Soleil et d’en faire un livre ?

C’est une affaire que je ne suivais pas particulièrement. Après avoir couvert moult faits divers et découvert le corps d’une fillette lors d’un reportage, le sujet des enfants était devenu hypersensible. Je n’aimais pas la surmédiatisation autour d’Émile, on assistait à un feuilleton télévisé en oubliant la mort d’un petit garçon.
Puis Jacques Dallest, ancien avocat général, m’a appelée : « Qu’est-ce que vous en pensez ? » On parlait du pôle cold cases. Il m’a rappelé qu’à partir de 18 mois, sans mise en examen, un dossier peut être transféré à ce pôle spécialisé dans les affaires non élucidées. J’ai dit oui en 48 heures, à condition que ce soit humain et factuel.
Quelle: https://www.nicematin.com/faits-divers/il-y-a-au-moins-une-personne-qui-sait-et-qui-garde-le-silence-peggy-poletto-journaliste-pour-var-matin-se-penche-sur-l-affaire-emile-10715711


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 19:43
Der ermittelnde Staatsanwalt heißt Jean-Luc Blachon. Und der hat sich zur Todesursache klar geäußert. Und trägt diese seither nicht in den Medien spazieren.

Die Ermittler halten sich sehr bedeckt bisher.

Der Rest, also Doyen, ehemalige Staatsanwälte und Autoren können nur mutmaßen.

Eigentlich ist es doch bei jedem aufsehenerregenden Fall das gleiche Spiel. Im Internet und in der Presse tummeln sich Experten und solche, die sich dafür halten. Profiler, ehemalige Ermittler, Privatdetektive, Journalisten, etc. Reportagen, Gesprächsrunden.
Man könnte da unzählige Fälle auflisten.

Nichts Genaues weiß man nicht.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 20:15
Peggy Poletto wird anlässlich ihres Buches zu cold cases interviewt und befürwortet eine Übernahme des Falles "Émile" durch eine auf dies spezialisierte Einheit in Nanterre, gegründet in 2022, die "ultra-spezialisiert" sei und wo mit frischem Blick, oft ein Détail alles über den Haufen wirft. Das aktuelle, ursprüngliche Team sei nach drei Jahren nicht mehr objektiv.

Meine Frage: Meint Peggy Poletto, man müsse die familiäre Spur nun mal vernachlässigen?
L’enquête risque-t-elle de s’enliser définitivement ?

Si en trois ans rien n’a abouti, on peut craindre que ça devienne un cold case. Mais la cellule créée en 2022 à Nanterre permet de donner des moyens à des magistrats pour tout reprendre à zéro. Il y a la possibilité que cette équipe reprenne le dossier d’Émile Soleil. Au bout de trois ans, les enquêteurs initiaux n’arrivent plus forcément à être objectifs. Il faut toujours un regard neuf.
und
Ce pôle peut-il se saisir lui-même du dossier ?

Non, il faut une demande des juges d’instruction. Les juges ou les gendarmes d’origine peuvent être mutés, alors qu’à Nanterre, les magistrats sont fixes et ultra-spécialisés. Parfois, un simple détail fait basculer une enquête 25 ans après.
Am Buch von Peggy Poletto war Jacques Dallest, der Ehren-Generalstaatsanwalt (a. D.) beteiligt. Jacques Dallest verfolgte den Fall "Maëlys" von A bis Z, laut Poletto, sein Blick erklärt, warum ein cold case keine tote Affäre ist.

Und an ihrem Buch war der Anwalt Didier Seban beteiligt, Anwalt der Fälle Estelle Mouzin oder Émile Louis. Er kenne den psychologischen Aspekt der Rolle des Anwalts, nie aufzugeben, um einen Fall offen zu halten.

Meine Frage: Werden hier die zwei Anwälte der Großeltern indirekt kritisiert? Bzw. warum hört man vom Anwalt der Kindseltern so wenig?
Pourquoi avoir choisi de faire intervenir l’ancien magistrat Jacques Dallest et l’avocat Me Didier Seban dans l’ouvrage ?

Je voulais qu’on se projette : maintenant, qu’est-ce qu’on fait ? Jacques Dallest a suivi l’affaire Maëlys de A à Z, son regard explique qu’un cold case n’est pas une affaire morte.

Quant à Didier Seban, c’est l’avocat des affaires Estelle Mouzin ou Émile Louis. Il connaît la part psychologique, le rôle d’un avocat qui ne doit « jamais lâcher » pour maintenir une procédure ouverte. C’est une vraie spécialité.
Quelle: https://www.nicematin.com/faits-divers/il-y-a-au-moins-une-personne-qui-sait-et-qui-garde-le-silence-peggy-poletto-journaliste-pour-var-matin-se-penche-sur-l-affaire-emile-10715711

Sorry, dass ich so viel poste, es passiert nur grad sehr viel, die zwei Bücher, die zwei anonymen Briefe, das Ergebnis bzw. die Lücken des DNA-Massentests.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 20:32
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Sorry, dass ich so viel poste, es passiert nur grad sehr viel, die zwei Bücher, die zwei anonymen Briefe, das Ergebnis bzw. die Lücken des DNA-Massentests.
Kein Problem, ich finde deine Beiträge eine tolle Bereicherung.

Ich denke Peggy Poletto schiesst hier komplett gegen die Ermittler. Das Superteam aus Nanterre könnte diesen neuen objektiven Blick haben, wie sie meint.

Ich finde nach drei Jahren ist der Fall bei weitem kein cold case. Dass es mangels neuer Beweise und einer Festnahme zu massiver Kritik kommt, ist nur logisch. Aber die Ermittler sind ja sicher nicht untätig.


( In den französischen sozialen Medien wird Valentin Doyen übrigens spöttisch "Tintin" genannt. Dies nur als kleine amüsante Info)

Interessant, dass die Eltern des Jungen sich komplett zurückgezogen haben und die Großeltern ( oder deren Anwälte) Untersuchungen einfordern.

Ich würde es umgekehrt erwarten.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 20:45
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:(In den französischen sozialen Medien wird Valentin Doyen übrigens spöttisch "Tintin" genannt. Dies nur als kleine amüsante Info)
Das musste ich googeln:
Tintin ist der französische Name der Hauptfigur aus der bekannten Comic-Serie Tim und Struppi. 

Wikipedia +1

Bedeutung und Herkunft

Comic-Figur: Im deutschsprachigen Raum heißt der junge Reporter „Tim“, im französischen Original und vielen anderen Sprachen jedoch „Tintin“. 

Umgangssprachlicher Ausdruck: Auf Französisch bedeutet das Wort tintin umgangssprachlich auch „Pustekuchen!“ oder „Nitschewo!“

 (im Sinne von: nichts bekommen, leer ausgehen – z. B. faire tintin = in die Röhre gucken). Pons
Quelle: Google, KI

Kann positiv gemeint sein oder negativ, oder?
Lass nie diesen Comic.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 20:51
Die Ähnlichkeit zu Tintin ist nicht von der Hand zu weisen.

Die Eltern haben sich zurückgezogen. Sie wissen, kein Ergebnis kann ihr Kind zurückbringen.
Die Großeltern fühlen sich verantwortlich und werden solange kein Täter überführt wurde immer verdächtigt werden. Daher sind sie aktiv. Aber das kann auch in Aktionismus umschlagen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 20:59
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Das passt nicht ganz: Zwischen seinem Abschied von BFMTV und Erscheinen des Buches liegt ein Jahr. Warum soll man nicht während der laufenden Ermittlungen ein Buch darüber schreiben, ich war von Mai 2025 bis April 2026 hier ja fast nicht aktiv und beim Nachlesen fand ich, dass sich kaum etwas getan hatte in der Zeit, der Fall dümpelte so vor sich hin, wir diskutierten über Eselwanderungen, weil nichts sich ereignete.
Getan hat sich sicher viel in den Ermittlungen. Nur hatten wir keine Kenntnis davon. Warum ich es nicht gut finde, dass während den laufenden Ermittlungen ein Buch geschrieben wird? Weil sich dann Fakten und Spekulationen vermischen und man als Außenstehender nicht mehr genau weiß, was der Stand der Ermittlungen ist. Das war ja auch Teil der Kritik der Eltern von Émile, die von "reinen Fantasiegeschichten" sprachen.
Quelle: https://www.lefigaro.fr/faits-divers/mort-d-emile-les-parents-sortent-du-silence-et-denoncent-les-purs-fantasmes-relayes-sur-l-enquete-20260503
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Offensichtlich sieht der Ehren-Generalstaatsanwalt (a. D.) Jacques Dallest kein moralisches, juristisches Hindernis darin, während laufender Ermittlungen ein Buch über den Fall "Émile" zu schreiben, er forderte die Journalistin Peggy Poletto geradezu dazu auf.
Das ist seine Meinung, meine ist anders und die von Émiles Eltern auch. Da Jacques Dallest an dem Poletto-Buch beteiligt war, ist seine Einstellung nachvollziehbar.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:@Misetra
Woher weißt du das, was du als Fakt formulierst, dass viele Informationen im Buch von den Vedovinis sind?
Es ist bekannt, dass er lange Interviews im Zuhause der Vedovinis führte, was auch aus diversen Rezensionen und Interviews hervorgeht, und vieles davon in das Buch einfloss. Mit Emiles Eltern wollte er auch Interviews führen, was diese ihm aber verwehrten. Insofern ist ihre Sichtweise nicht in dem Buch enthalten.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 22:05
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Die Ähnlichkeit zu Tintin ist nicht von der Hand zu weisen.
Optisch, finde ich auch, aber als substanzlos schätze ich Doyen nicht ein. Er, als regionaler Journalist, will viel erreichen, erzählt von der Arbeit der Journalisten aus der Hauptstadt (im letzten von mir geposteten Short, seinem Abschied von BFMTV).

@Misetra
Danke für deine Ausführungen

Die Kindseltern könnten sich in einer Zwickmühle befinden, nur: Würden sie den Großeltern vertrauen, so könnten sie doch selbst Untersuchungen einfordern. Überlassen sie alles den Großeltern, um ihre Ruhe zu haben? Wie kann ich trauern, wenn ich nicht weiß, was und wie lange mein Kind er-/leiden musste bzw. nicht erleiden musste? Ich möchte die Wahrheit wissen und nicht in der Ungewissheit trauern.

Dieser Aspekt des Rückzugs der Kindseltern, an den @Antoine
nochmal erinnert, dazu hatte ich meine Haltung mal im Thread "Hannah" erläutert, als die Eltern nicht mehr als Nebenkläger am Prozess teilnehmen wollten.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 21.10.2025:Persönlich wäre es mir wichtig gewesen, als Elternteil jede Möglichkeit zu nutzen, um im Detail und selbst überprüfbar (z. B. durch Akteneinsicht) auch im Nachhinein, zu erfahren, wie und warum mein Kind zu Tode kam. Das ist ein schmerzhafter Entwicklungsprozess, ganz sicher; die Ungewissheit jedoch und nicht in der ersten Reihe am Prozess nebenklägerisch teilnehmen zu können, sondern als Externe dann auf die Informationen der Medien angewiesen zu sein, sofern man auch kein Besucher des Prozesses ist, würde mich persönlich und darauf möchte ich hinweisen, mich persönlich, würde das in der Verarbeitung meiner Trauer nicht weiter bringen. Ich würde wissen wollen, was mein Kind zu erleiden hatte. Ich möchte aufgrund der (sich hoffentlich zu erschließenden) Wahrheit trauern und nicht aufgrund falscher Annahmen, fehlender Gutachten etc. Ich würde in den letzten Minuten meines Kindes bei ihm sein wollen; da es real nicht möglich war, zumindest juristisch, prozessual. - Offensichtlich bin ich hier in der Diskussion die einzige, die diesen Weg bevorzugen würde.



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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 22:36
Tintin war ein Reporter , der gegen das Böse kämpfte. Das ist nichts Negatives, Doyen so zu nennen . Tintin ist ein positiver Held.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 22:42
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Wie kann ich trauern, wenn ich nicht weiß, was und wie lange mein Kind er-/leiden musste bzw. nicht erleiden musste? Ich möchte die Wahrheit wissen und nicht in der Ungewissheit trauern.
Ich verstehe Deinen Denkansatz, aber zu beurteilen, wie man trauern kann, vermag nur jemand, der in einer vergleichbaren Lage war. Der Umgang mit einem entsetzlichen Verlust ist bei jedem anders. Wer das durchmachen musste, weiß das, weil man eine andere Sensibilität bekommt.

Die Großeltern könnten neue Ermittlungsansätze forcieren, weil sie der ständigen Kritik ausgeliefert sind. Müssen das dann die Eltern auch tun, um der Öffentlichkeit eine Eintracht zu signalisieren, die dann sowieso wieder unter der Rubrik 'Der große Diktator' interpretiert wird?

Ich verstehe die Familie sehr gut, dass sie keine Lust mehr hatte, mit der Presse zu sprechen.

Über die interfamiliäre Interaktion wissen wir doch gar nichts.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Überlassen sie alles den Großeltern, um ihre Ruhe zu haben?
Ich freue mich über die vielen Updates, die Du postest, aber das o.g. Zitat empfinde ich als anmaßend und diffamierend. Glaubst Du wirklich, dass den Eltern alles am Allerwertesten vorbeigeht, weil sie ihre Ruhe haben wollen? Zeigt nicht die Reaktion auf Valentin Doyens Hinweis auf dessen Sohn, wie tief verletzt und verwundet die Eltern sind? Verdienen sie nicht eher unseren Respekt als eine negative Interpretation von egal was sie machen?


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.09.2026 um 22:52
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Die Kindseltern könnten sich in einer Zwickmühle befinden, nur: Würden sie den Großeltern vertrauen, so könnten sie doch selbst Untersuchungen einfordern. Überlassen sie alles den Großeltern, um ihre Ruhe zu haben? Wie kann ich trauern, wenn ich nicht weiß, was und wie lange mein Kind er-/leiden musste bzw. nicht erleiden musste? Ich möchte die Wahrheit wissen und nicht in der Ungewissheit trauern.
Ich kann mich erinnern, dass Émiles Eltern im Rahmen ihrer Kritik an dem Buch sowie an den Medien allgemein geäußert haben, dass sie den Ermittlern vertrauen. Auch wenn sie vielleicht gewisse Zweifel haben sollten, was die Vedovinis angeht oder diesen vorwerfen sollten, auf Émile nicht aufgepasst zu haben, so werden sie das vermutlich nicht in der Öffentlichkeit austragen wollen. Sie sind sicher sehr daran interessiert, dass der Fall geklärt wird, und auch bestimmt regelmäßig im Kontakt mit den Ermittlern, aber eben diskret. Ihre Meinung, was passiert sein könnte, behalten sie für sich.


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