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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

8.792 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 17:45
Zitat von WunderfitzchenWunderfitzchen schrieb:Weiß man denn etwas darüber, welcher Pfarrer diese Messe in Le haut Vernet für die Familie hielt/las?
Aller Wahrscheinlichkeit nach war am Abend des 12. Juli 2023 kein Priester in der Kapelle Saint-Martin in Le Haut-Vernet zugegen. Dies ist meine Auffassung und Erinnerung, zudem der Großvater nicht jeden Priester akzeptiert. Die Vedovinis gingen ja sonst extra in eine Kirche in Aix-en-Provence, wo der Gottesdienst nach "altem Ritus" zelebriert wird, obwohl der Wohnort der Vedovinis in La Bouilladisse liegt, kilometerweit entfernt.

Der Ort schreibt sich Le Haut-Vernet.

Es war ein Beisammensein, mit viel Gesang, ob das als komplette Messe streng definiert gilt, weiß ich nicht
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 18.08.2026:Am gleichen Abend fand das Beisammensein der Familien Vedovini und Soleil in der Kapelle Saint-Martin statt. Übrigens, mit einigen Einwohnern, die der Familie nahestehen.
Wäre ein Priester zugegen gewesen, wäre er doch sicher genannt worden.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 19:35
Puh: Zurück zum DNA-Massentest. Da gibt's doch Lücken in der Testung von Le Haut-Vernet und von Le Bas-Vernet. Unsere Freude war wohl verfrüht.

In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 berichtet der Journalist Valentin Doyen, ab min 8:17, dass 20 Personen von den 106 Personen des Testes zum Umfeld, zur familiären Sphäre der Großfamilie zu zählen sind (die Onkel und Tanten, Freunde, Bekannte), dass also nur 80 (106 - 20 = 80) Personen aus dem Pool getestet wurden, der uns immer kommuniziert wurde: die Einwohner, die Jäger, die Wanderer, die Zweitwohnsitzer, die Touristen etc.

Valentin Doyen stellt nun die Frage, warum so eine große Lücke entstand, 80 Personen zu maximal 150 Personen (Doyen spricht von 150 Personen, keine Ahnung warum, 2023 hatte Le Vernet gesamt 132 Einwohner laut Wikipedia). Valentin Doyen kennt Personen, die nicht zum Test eingeladen wurden, die aber gerne daran teilgenommen hätten.

Der General François Daoust zeigt sich selbst erstaunt, es sei eine Entscheidung der Ermittler und der zwei Ermittlungsrichterinnen gewesen, wer getestet werden soll.

Valentin Doyen vermutet, der Focus der DNA-Testung hätte wohl auf der Großfamilie gelegen.

Youtube: Affaire Émile Soleil : enquête et révélations
Affaire Émile Soleil : enquête et révélations
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ca. 10:58 min
Von min 0 bis 4:17: Filmchen
Von min 4:18 bis 10:58: Diskussion zum DNA-Massentest
Ausschnitt aus der Sendung.
Nos experts :
Peggy POLETTO - Journaliste police justice, auteure de "Emile Soleil : le silence et le bruit" 

Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale) 

Jacques DALLEST - Procureur général honoraire, auteur de "Mémoire criminelle"

Valentin DOYEN - Journaliste indépendant, auteur de "Émile, les zones grises de l’enquête"
Andere Infos:

▪︎ Bei min 1:35 wird der Weiler Le Haut-Vernet von der Seite gezeigt, fast im Relief, veranschaulichend wie steil die Dorfgasse nach unten geht.
Das ist Émile mMn sicher nicht wieder allein raufgewandert.

▪︎ Bei min 4:07 berichtet die off-Stimme des Filmchens, dass sich 800 Personen am Verschwindetag im Umkreis von Le Haut-Vernet aufgehalten haben sollen. Diese news kam im Thread ja auch schon auf. Auch im Filmchen heißt es, weitere DNA-Testungen sind nicht ausgeschlossen.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Laut nachfolgender Quelle haben sich zur Zeit von Emiles Verschwinden 800 Personen in der Gegend aufgehalten, 106 wurden zur DNA-Abgabe gebeten. Nun wird in den Medien schon spekuliert, ob die Untersuchungen evtl. noch ausgeweitet werden könnten.
▪︎ Die Großeltern wollen nun wissen: Sind sie Zivilpartei als Opfer oder als weiterhin Verdächtige? Diese Frage werden sie bald den Ermittlern stellen. Das berichtet ebenfalls Valentin Doyen, der die Großeltern einen Tag vor der Sendung gesehen und gesprochen hat. Man kann sich fragen, ob Valentin Doyen, der nun als freier Journalist arbeitet, noch neutral berichtet.

▪︎ Die Großeltern haben entspannt auf das Ergebnis reagiert, da die DNA-Spur auf der Kleidung degradiert ist und daher wenig vielversprechend. Die Großeltern versprechen sich mehr, über die DNA etwas über die Briefe zu erfahren, berichtet wieder Valentin Doyen.

▪︎ Valentin Doyen berichtet ebenfalls, dass die erneuten Befragungen (in den letzten Monaten, mMn), Unstimmigkeiten in der Sichtung ergaben, Leute, die mehrmals bei den Ermittlern waren und aussagten, was geklärt werden muss. Welche Unstimmigkeiten, sagt er nicht.

▪︎ Valentin Doyen betont, nun jene landwirtschaftlichen Gebäude abzusuchen, die noch nicht gesichtet wurden, zunächst in Le Haut-Vernet selbst und auch in Le Bas-Vernet - was auch eine Forderung der Vedovinis ist, mein Zusatz.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 19:53
Nachsatz: Valentin Doyen spricht von ca. 20 Personen und dann von 80 Personen. Nochmals eben nachgehört. Er erzählt auch, dass er Personen aus dem Umfeld der Großfamilie kennt, die nicht getestet wurden.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 22:28
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Valentin Doyen
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Er erzählt auch, dass er Personen aus dem Umfeld der Großfamilie kennt, die nicht getestet wurden.
Was ja durchaus logisch und nachvollziehbar wäre, wenn diese Personen z.B. eindeutig zum Tatzeitpunkt wo ganz anders gewesen wären (zB in Marseille oder überspitzt gesagt z.B. in Buxtehude, aber jedenfalls nicht im Nahbereich des Weilers).


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 23:42
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:aber es könnte vielleicht irgendein Satz gefallen sein, wo Vedovini dachte, "hey, das hatte ich nur gebeichtet, das ist nirgendwo öffentlich festgehalten"
Nein, eben nicht. In streng katholischen Kreisen ist klar, dass von einer Beichte nichts nach außen dringt.
Findet es eigentlich außer @Selma1898 und mir noch jemand seltsam, dass auf Betreiben Vedovinis hin der Priester sein Amt niederlegen musste? Wie kann der Mann derart viel Einfluss haben? Ich finde das ein starkes Stück und umso verwunderlicher, als die katholische Kirche doch sehr auf Autoritäten, Ämter, Hierarchien setzt und auf Mitsprache "von unten" normalerweise gar nicht viel Wert legt.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 00:02
@Tritonus
Diese gesamte Priestergeschichte ist sehr shady. Ich finde es eher seltsam, dass der Mann mit über 80 überhaupt noch eine eigene Gemeinde hatte.
Ich halte es auch für denkbar, dass die kirchliche Obrigkeit irgendwelche Hühnchen mit ihm zu rupfen hatte und deshalb die Geschichte mit dem weitergegebenen Bild dankbar als Vorwand genutzt hat, um ihn endlich kaltzustellen.

Wenn Philippe Vedovini wirklich solch außerordentlichen Einfluss gehabt haben sollte, kann ich mir das fast nur so vorstellen, dass er irgendwann in der nicht ganz fernen Vergangenheit dabei mitgeholfen hat, einen kircheninternen Skandal zu vertuschen oder unter den Teppich zu kehren, sprich irgendein Erpressungspotential besitzt, das er ausspielen konnte.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 00:20
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Nein, eben nicht. In streng katholischen Kreisen ist klar, dass von einer Beichte nichts nach außen dringt.
Genau. Wie Du weiter oben geschrieben hast, ist das Beichtgeheimnis in den christlichen Kirchen absolut und unantastbar. Im katholischen Kirchenrecht wird es auch als Sigillum confessionis (Beichtsiegel) bezeichnet.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und das Beichtgeheimnis ist ein sehr hochgehängte Sache, auf Verletzung desselben steht, so viel ich weiß, Exkommunikation, also auf jeden Fall aber Amtsenthebung. Also da darf wirklich nichts nach außen dringen.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Findet es eigentlich außer @Selma1898 und mir noch jemand seltsam, dass auf Betreiben Vedovinis hin der Priester sein Amt niederlegen musste?
Doch, ich finde es auch äußerst seltsam. Ich glaube es auch nicht. Das eigenmächtige Weiterleiten von Bildmaterial an die Presse geht natürlich gar nicht, wäre aber maximal ein Grund für eine Rüge in Form einer Verwarnung.
Zitat von antheanthe schrieb:Ich finde es eher seltsam, dass der Mann mit über 80 überhaupt noch eine eigene Gemeinde hatte.
Ich halte es auch für denkbar, dass die kirchliche Obrigkeit irgendwelche Hühnchen mit ihm zu rupfen hatte und deshalb die Geschichte mit dem weitergegebenen Bild dankbar als Vorwand genutzt hat, um ihn endlich kaltzustellen.
Dies entspricht auch meinen Gedanken.

Man darf in dem ganzen Kontext auch nicht vergessen, dass Suizid eine der schlimmsten Sünden im Christentum ist. Selbst bei einer unheilbaren Erkrankung ist der Suizid als Abkürzung nicht möglich. Der Mensch hat sein Schicksal zu ertragen, ist etwas plakativ gesagt die Devise. Ich will hier nicht über einen hohen Geistlichen spekulieren. Dazu habe ich viel zu wenig Informationen. Jedenfalls ist mir kein einziger Fall bekannt, dass ein Priester und Vertreter des katholischen Glaubens sich das Leben nimmt.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 10:30
Noch mal zum Taufpriester:
Laut Wikipedia war Professor Dr. Gilliot hauptsächlich emeritierter Islamwissenschaftler. Und Dominikanermönch.

So wie ich das interpretiere war er kein hauptamtlicher Priester. Vermutlich Kaplan. Das habe ich auch gelesen, muss aber erst die Quelle wiederfinden, also bitte ich hier um Entschuldigung für fehlende Nachweise.

Das französische Wort "pretre" (sorry, accent auf Tastatur nicht gefunden) gibt hier mMn keine genaue Erklärung.

Einen hauptamtlichen Priester zu "entfernen" geht mal, nicht so einfach. Da muss schon einiges passieren. ( leider)
Aber ein Kaplan kann einfacher versetzt werden.

Natürlich bin ich hier kein Kirchenexperte, war aber einige Jahre zu Forschungszwecken für ein Kirchenarchiv tätig und könnte mir die Geschichte daher so etwas schlüssiger erklären.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 11:04
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:So wie ich das interpretiere war er kein hauptamtlicher Priester. Vermutlich Kaplan. Das habe ich auch gelesen, muss aber erst die Quelle wiederfinden, also bitte ich hier um Entschuldigung für fehlende Nachweise.

Das französische Wort "pretre" (sorry, accent auf Tastatur nicht gefunden) gibt hier mMn keine genaue Erklärung.
So verstehe ich es auch. Professor Dr. Gilliot war hauptsächlich emeritierter Islamwissenschaftler und 'nebenbei' Priester (prêtre). Der Unterschied zwischen einem Priester und einem Pfarrer liegt in der theologischen Weihe (Priester) und der Funktion innerhalb der Kirche (Pfarrer). Sowohl Pfarrer als auch Priester haben die theologische Weihe, somit ist auch jeder Pfarrer ein Priester, aber nicht jeder Priester ist ein Pfarrer, denn der Pfarrer leitet eine Pfarrei.

In Frankreich gibt es ja keine Kirchensteuer, also die Pfarrer und Priester werden nicht vom Staat, sondern von der jeweiligen Diözese bezahlt, die wiederum von Spenden der Gläubigen lebt (Nur der Vollständigkeit halber: eine Ausnahme ist Elsass-Lothringen). Die Gehälter von Pfarrern und Priestern sind mit Deutschland verglichen ein Hungerlohn.

Dr. Gilliot war Dominikanermönch. Damit war er auch Priester, aber vermutlich ohne arbeitsrechtlich definierte Funktion innerhalb der Diözese.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 11:10
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Dr. Gilliot war Dominikanermönch. Damit war er auch Priester, aber vermutlich ohne arbeitsrechtlich definierte Funktion innerhalb der Diözese.
Danke. Sehr treffend formuliert. Ein Kaplan übernimmt natürlich Aufgaben wie Beerdigung, Taufe, Berichte, Predigt.
Die mediale Berichterstattung wirft allerdings den Begriff "Priester" in einen Topf und differenziert nicht.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 11:35
In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 werden noch weitere Fragen beantwortet:

Von dem Journalisten Valentin Doyen:
▪︎ Der oder die Schreiber (m/w) der zwei anonymen Briefe kennt die Örtlichkeiten in Le Haut-Vernet sehr gut.

▪︎ Schreiber (m/w) muss nicht unbedingt der Verursacher oder jener sein, der den Leichnam umgelagert hat, vielleicht möchte er sein Gewissen erleichtern. Die Ermittler wollen unbedingt mit ihm sprechen, um zu erfahren, wie er zu seinen Informationen gelangte.

▪︎ Auch Doyen spricht von Ermittlungsrichterinnen.

▪︎ Der Inhalt der zwei anonymen Briefe ist unbekannt, auch den Vedovinis.

▪︎ Das Datum des Findetages kann einen Bezug zu Ostern haben, aber auch zur mis en situation, letzteres ist die Annahme der Vedovinis.

Meine Anmerkung: Valentin Doyen spricht von den Vedovinis hier jetzt oft von den Nebenklägern (partie civile). Das betont einen anderen, auch zutreffenden Status der Vedovinis. Nebenkläger sind aber auch die Kindseltern Soleil, seit August 2023, und die Kindseltern scheinen aktuell in keinem guten Kontakt zu Valentin Doyen zu stehen.

Von General François Daoust:
▪︎ Bei Briefen findet sich heute kaum noch DNA unter den Briefmarken, da selbstklebend, aber unter dem Verschluss des Briefumschlags.
▪︎ Besonders die Fingerabdrücke auf Briefpapier können Hoffnung geben, da oft erst im letzten Moment Handschuhe aus Vorsicht genutzt werden, da es sich mit Handschuhen schlecht schreiben lässt.
▪︎ Buchstaben kleben ist sehr zeitaufwendig, eine Stunde für einen Satz.
▪︎ Durch Schreibproben kann auch eine verstellte Handschrift zugeordnet werden.
▪︎ Man hat den Eindruck, dass der anonyme Schreiber (m/w) weit entfernt von der Familie sei.
▪︎ Auch der General erhielt anonyme Briefe.
▪︎ Ort der Lagerung, Dachboden oder landwirtschaftliche Gebäude, mit Kontakt zu Geflügel und Fledermäusen.


Von Jacques Dallest, Generalstaatsanwalt im Ruhestand, Ehren-Generalstaatsanwalt:
▪︎ mögliche Hypothesen: beabsichtigte oder unbeabsichtigte Kollision mit Fahrzeug, also Unfall involviert durch Dritten, Fahrzeugart unbekannt, Pädophiler, familiäre Spur, "un rôdeur" (Herumtreiber, Streuner oder Vagabund).

Youtube: Trois ans après où en est l’enquête sur l’affaire du petit Émile ?
Trois ans après où en est l’enquête sur l’affaire du petit Émile ?
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ca. 9:27 min, ohne Untertitel
Nos experts :
Peggy POLETTO - Journaliste police justice, auteure de "Emile Soleil : le silence et le bruit" 

Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale) 

Jacques DALLEST - Procureur général honoraire, auteur de "Mémoire criminelle" 

Valentin DOYEN - Journaliste indépendant, auteur de "Émile, les zones grises de l’enquête"
Was ich hier mitnehme: Kollision mit Fahrzeug unbekannter Art, beabsichtigt oder unbeabsichtigt wird doch nicht ausgeschlossen.


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:00
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Von Jacques Dallest, Generalstaatsanwalt im Ruhestand, Ehren-Generalstaatsanwalt:
▪︎ mögliche Hypothesen: beabsichtigte oder unbeabsichtigte Kollision mit Fahrzeug, also Unfall involviert durch Dritten, Fahrzeugart unbekannt, Pädophiler, familiäre Spur, "un rôdeur" (Herumtreiber, Streuner oder Vagabund).
Eine Frage: inwieweit ist Monsieur Dallest in die laufenden Ermittlungen eingebunden? Stellt er hier private Hypothesen auf?


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Émile (2) in Le Haut Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:20
Es wird immer klarer, dass neue DNA-Testungen zu erwarten sind, so zumindest nach Aussage der Anwältin des Großvaters, Me Isabelle Colombani, die mit den Ermittlern in Kontakt ist, die aktuelle Testung sei von den Ermittlern wie "eine erste Welle von Tests" präsentiert worden.

Nach "France 2" werden die Ermittler demnächst in der nächsten Testung die im Juli 2023 anwesenden Touristen in und bei Le Haut-Vernet versuchen "wiederzufinden".

Die Anwältin des Großvaters betont, dass ein Match mit der DNA auf dem T-Shirt nicht bedeutet muss, dass man den Verursacher gefunden hat. Es bedeutet eher, man findet jenen, der Zugang zum T-Shirt hatte nach dem Tod von Émile oder, dass die Person in die Lagerung, Umlagerung des Leichnam bis zur Fundstelle involviert war.
Ce qu'ils attendent, c'est qu'on arrive à savoir à qui appartient cet ADN. Attention, déterminer l'ADN qu'on a trouvé sur le tee-shirt de l'enfant ne veut pas dire qu'on va trouver qui a donné la mort à Émile", a rappelé Me Isabelle Colombani, avocate des grands-parents du garçon décédé. Si identifier l’ADN ne permettra pas forcément de savoir qui a tué l’enfant, cela pourrait permettre de savoir si cette personne a eu accès au tee-shirt après la mort d’Émile ou si elle a pu contribuer à son déplacement jusqu’au lieu où son crâne a été découvert.

La prochaine étape pourrait justement consister à élargir encore les recherches. Selon France 2, les gendarmes devraient prochainement lancer une nouvelle campagne de prélèvements ADN. Cette fois, ils chercheraient notamment à retrouver les touristes présents au Haut-Vernet en juillet 2023. Me Isabelle Colombani a assuré à nos confrères que les enquêteurs avaient présenté cette campagne de prélèvements comme une "première vague de tests".
https://www.ladepeche.fr/2026/08/31/mort-demile-ladn-toujours-au-coeur-de-lenquete-piste-intrafamiliale-nouvelle-vague-de-prelevements-quelles-suites-pour-le-dossier-apres-les-resultats-13529463.php

Erstaunlich, die Presse zitiert die Anwältin des Großvaters zu Punkten, die man bevorzugt von den Ermittlern erklärt bekommen möchte. Andererseits scheint die Anwältin des Großvaters in engem Kontakt zu den Ermittlern zu stehen und erhält Antworten.


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