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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.915 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.08.2026 um 17:45
Zitat von WunderfitzchenWunderfitzchen schrieb:Weiß man denn etwas darüber, welcher Pfarrer diese Messe in Le haut Vernet für die Familie hielt/las?
Aller Wahrscheinlichkeit nach war am Abend des 12. Juli 2023 kein Priester in der Kapelle Saint-Martin in Le Haut-Vernet zugegen. Dies ist meine Auffassung und Erinnerung, zudem der Großvater nicht jeden Priester akzeptiert. Die Vedovinis gingen ja sonst extra in eine Kirche in Aix-en-Provence, wo der Gottesdienst nach "altem Ritus" zelebriert wird, obwohl der Wohnort der Vedovinis in La Bouilladisse liegt, kilometerweit entfernt.

Der Ort schreibt sich Le Haut-Vernet.

Es war ein Beisammensein, mit viel Gesang, ob das als komplette Messe streng definiert gilt, weiß ich nicht
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 18.08.2026:Am gleichen Abend fand das Beisammensein der Familien Vedovini und Soleil in der Kapelle Saint-Martin statt. Übrigens, mit einigen Einwohnern, die der Familie nahestehen.
Wäre ein Priester zugegen gewesen, wäre er doch sicher genannt worden.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.08.2026 um 19:35
Puh: Zurück zum DNA-Massentest. Da gibt's doch Lücken in der Testung von Le Haut-Vernet und von Le Bas-Vernet. Unsere Freude war wohl verfrüht.

In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 berichtet der Journalist Valentin Doyen, ab min 8:17, dass 20 Personen von den 106 Personen des Testes zum Umfeld, zur familiären Sphäre der Großfamilie zu zählen sind (die Onkel und Tanten, Freunde, Bekannte), dass also nur 80 (106 - 20 = 80) Personen aus dem Pool getestet wurden, der uns immer kommuniziert wurde: die Einwohner, die Jäger, die Wanderer, die Zweitwohnsitzer, die Touristen etc.

Valentin Doyen stellt nun die Frage, warum so eine große Lücke entstand, 80 Personen zu maximal 150 Personen (Doyen spricht von 150 Personen, keine Ahnung warum, 2023 hatte Le Vernet gesamt 132 Einwohner laut Wikipedia). Valentin Doyen kennt Personen, die nicht zum Test eingeladen wurden, die aber gerne daran teilgenommen hätten.

Der General François Daoust zeigt sich selbst erstaunt, es sei eine Entscheidung der Ermittler und der zwei Ermittlungsrichterinnen gewesen, wer getestet werden soll.

Valentin Doyen vermutet, der Focus der DNA-Testung hätte wohl auf der Großfamilie gelegen.

Youtube: Affaire Émile Soleil : enquête et révélations
Affaire Émile Soleil : enquête et révélations
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ca. 10:58 min
Von min 0 bis 4:17: Filmchen
Von min 4:18 bis 10:58: Diskussion zum DNA-Massentest
Ausschnitt aus der Sendung.
Nos experts :
Peggy POLETTO - Journaliste police justice, auteure de "Emile Soleil : le silence et le bruit" 

Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale) 

Jacques DALLEST - Procureur général honoraire, auteur de "Mémoire criminelle"

Valentin DOYEN - Journaliste indépendant, auteur de "Émile, les zones grises de l’enquête"
Andere Infos:

▪︎ Bei min 1:35 wird der Weiler Le Haut-Vernet von der Seite gezeigt, fast im Relief, veranschaulichend wie steil die Dorfgasse nach unten geht.
Das ist Émile mMn sicher nicht wieder allein raufgewandert.

▪︎ Bei min 4:07 berichtet die off-Stimme des Filmchens, dass sich 800 Personen am Verschwindetag im Umkreis von Le Haut-Vernet aufgehalten haben sollen. Diese news kam im Thread ja auch schon auf. Auch im Filmchen heißt es, weitere DNA-Testungen sind nicht ausgeschlossen.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Laut nachfolgender Quelle haben sich zur Zeit von Emiles Verschwinden 800 Personen in der Gegend aufgehalten, 106 wurden zur DNA-Abgabe gebeten. Nun wird in den Medien schon spekuliert, ob die Untersuchungen evtl. noch ausgeweitet werden könnten.
▪︎ Die Großeltern wollen nun wissen: Sind sie Zivilpartei als Opfer oder als weiterhin Verdächtige? Diese Frage werden sie bald den Ermittlern stellen. Das berichtet ebenfalls Valentin Doyen, der die Großeltern einen Tag vor der Sendung gesehen und gesprochen hat. Man kann sich fragen, ob Valentin Doyen, der nun als freier Journalist arbeitet, noch neutral berichtet.

▪︎ Die Großeltern haben entspannt auf das Ergebnis reagiert, da die DNA-Spur auf der Kleidung degradiert ist und daher wenig vielversprechend. Die Großeltern versprechen sich mehr, über die DNA etwas über die Briefe zu erfahren, berichtet wieder Valentin Doyen.

▪︎ Valentin Doyen berichtet ebenfalls, dass die erneuten Befragungen (in den letzten Monaten, mMn), Unstimmigkeiten in der Sichtung ergaben, Leute, die mehrmals bei den Ermittlern waren und aussagten, was geklärt werden muss. Welche Unstimmigkeiten, sagt er nicht.

▪︎ Valentin Doyen betont, nun jene landwirtschaftlichen Gebäude abzusuchen, die noch nicht gesichtet wurden, zunächst in Le Haut-Vernet selbst und auch in Le Bas-Vernet - was auch eine Forderung der Vedovinis ist, mein Zusatz.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.08.2026 um 19:53
Nachsatz: Valentin Doyen spricht von ca. 20 Personen und dann von 80 Personen. Nochmals eben nachgehört. Er erzählt auch, dass er Personen aus dem Umfeld der Großfamilie kennt, die nicht getestet wurden.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.08.2026 um 22:28
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Valentin Doyen
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Er erzählt auch, dass er Personen aus dem Umfeld der Großfamilie kennt, die nicht getestet wurden.
Was ja durchaus logisch und nachvollziehbar wäre, wenn diese Personen z.B. eindeutig zum Tatzeitpunkt wo ganz anders gewesen wären (zB in Marseille oder überspitzt gesagt z.B. in Buxtehude, aber jedenfalls nicht im Nahbereich des Weilers).


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.08.2026 um 23:42
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:aber es könnte vielleicht irgendein Satz gefallen sein, wo Vedovini dachte, "hey, das hatte ich nur gebeichtet, das ist nirgendwo öffentlich festgehalten"
Nein, eben nicht. In streng katholischen Kreisen ist klar, dass von einer Beichte nichts nach außen dringt.
Findet es eigentlich außer @Selma1898 und mir noch jemand seltsam, dass auf Betreiben Vedovinis hin der Priester sein Amt niederlegen musste? Wie kann der Mann derart viel Einfluss haben? Ich finde das ein starkes Stück und umso verwunderlicher, als die katholische Kirche doch sehr auf Autoritäten, Ämter, Hierarchien setzt und auf Mitsprache "von unten" normalerweise gar nicht viel Wert legt.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 00:02
@Tritonus
Diese gesamte Priestergeschichte ist sehr shady. Ich finde es eher seltsam, dass der Mann mit über 80 überhaupt noch eine eigene Gemeinde hatte.
Ich halte es auch für denkbar, dass die kirchliche Obrigkeit irgendwelche Hühnchen mit ihm zu rupfen hatte und deshalb die Geschichte mit dem weitergegebenen Bild dankbar als Vorwand genutzt hat, um ihn endlich kaltzustellen.

Wenn Philippe Vedovini wirklich solch außerordentlichen Einfluss gehabt haben sollte, kann ich mir das fast nur so vorstellen, dass er irgendwann in der nicht ganz fernen Vergangenheit dabei mitgeholfen hat, einen kircheninternen Skandal zu vertuschen oder unter den Teppich zu kehren, sprich irgendein Erpressungspotential besitzt, das er ausspielen konnte.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 00:20
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Nein, eben nicht. In streng katholischen Kreisen ist klar, dass von einer Beichte nichts nach außen dringt.
Genau. Wie Du weiter oben geschrieben hast, ist das Beichtgeheimnis in den christlichen Kirchen absolut und unantastbar. Im katholischen Kirchenrecht wird es auch als Sigillum confessionis (Beichtsiegel) bezeichnet.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und das Beichtgeheimnis ist ein sehr hochgehängte Sache, auf Verletzung desselben steht, so viel ich weiß, Exkommunikation, also auf jeden Fall aber Amtsenthebung. Also da darf wirklich nichts nach außen dringen.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Findet es eigentlich außer @Selma1898 und mir noch jemand seltsam, dass auf Betreiben Vedovinis hin der Priester sein Amt niederlegen musste?
Doch, ich finde es auch äußerst seltsam. Ich glaube es auch nicht. Das eigenmächtige Weiterleiten von Bildmaterial an die Presse geht natürlich gar nicht, wäre aber maximal ein Grund für eine Rüge in Form einer Verwarnung.
Zitat von antheanthe schrieb:Ich finde es eher seltsam, dass der Mann mit über 80 überhaupt noch eine eigene Gemeinde hatte.
Ich halte es auch für denkbar, dass die kirchliche Obrigkeit irgendwelche Hühnchen mit ihm zu rupfen hatte und deshalb die Geschichte mit dem weitergegebenen Bild dankbar als Vorwand genutzt hat, um ihn endlich kaltzustellen.
Dies entspricht auch meinen Gedanken.

Man darf in dem ganzen Kontext auch nicht vergessen, dass Suizid eine der schlimmsten Sünden im Christentum ist. Selbst bei einer unheilbaren Erkrankung ist der Suizid als Abkürzung nicht möglich. Der Mensch hat sein Schicksal zu ertragen, ist etwas plakativ gesagt die Devise. Ich will hier nicht über einen hohen Geistlichen spekulieren. Dazu habe ich viel zu wenig Informationen. Jedenfalls ist mir kein einziger Fall bekannt, dass ein Priester und Vertreter des katholischen Glaubens sich das Leben nimmt.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 10:30
Noch mal zum Taufpriester:
Laut Wikipedia war Professor Dr. Gilliot hauptsächlich emeritierter Islamwissenschaftler. Und Dominikanermönch.

So wie ich das interpretiere war er kein hauptamtlicher Priester. Vermutlich Kaplan. Das habe ich auch gelesen, muss aber erst die Quelle wiederfinden, also bitte ich hier um Entschuldigung für fehlende Nachweise.

Das französische Wort "pretre" (sorry, accent auf Tastatur nicht gefunden) gibt hier mMn keine genaue Erklärung.

Einen hauptamtlichen Priester zu "entfernen" geht mal, nicht so einfach. Da muss schon einiges passieren. ( leider)
Aber ein Kaplan kann einfacher versetzt werden.

Natürlich bin ich hier kein Kirchenexperte, war aber einige Jahre zu Forschungszwecken für ein Kirchenarchiv tätig und könnte mir die Geschichte daher so etwas schlüssiger erklären.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 11:04
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:So wie ich das interpretiere war er kein hauptamtlicher Priester. Vermutlich Kaplan. Das habe ich auch gelesen, muss aber erst die Quelle wiederfinden, also bitte ich hier um Entschuldigung für fehlende Nachweise.

Das französische Wort "pretre" (sorry, accent auf Tastatur nicht gefunden) gibt hier mMn keine genaue Erklärung.
So verstehe ich es auch. Professor Dr. Gilliot war hauptsächlich emeritierter Islamwissenschaftler und 'nebenbei' Priester (prêtre). Der Unterschied zwischen einem Priester und einem Pfarrer liegt in der theologischen Weihe (Priester) und der Funktion innerhalb der Kirche (Pfarrer). Sowohl Pfarrer als auch Priester haben die theologische Weihe, somit ist auch jeder Pfarrer ein Priester, aber nicht jeder Priester ist ein Pfarrer, denn der Pfarrer leitet eine Pfarrei.

In Frankreich gibt es ja keine Kirchensteuer, also die Pfarrer und Priester werden nicht vom Staat, sondern von der jeweiligen Diözese bezahlt, die wiederum von Spenden der Gläubigen lebt (Nur der Vollständigkeit halber: eine Ausnahme ist Elsass-Lothringen). Die Gehälter von Pfarrern und Priestern sind mit Deutschland verglichen ein Hungerlohn.

Dr. Gilliot war Dominikanermönch. Damit war er auch Priester, aber vermutlich ohne arbeitsrechtlich definierte Funktion innerhalb der Diözese.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 11:10
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Dr. Gilliot war Dominikanermönch. Damit war er auch Priester, aber vermutlich ohne arbeitsrechtlich definierte Funktion innerhalb der Diözese.
Danke. Sehr treffend formuliert. Ein Kaplan übernimmt natürlich Aufgaben wie Beerdigung, Taufe, Berichte, Predigt.
Die mediale Berichterstattung wirft allerdings den Begriff "Priester" in einen Topf und differenziert nicht.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 11:35
In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 werden noch weitere Fragen beantwortet:

Von dem Journalisten Valentin Doyen:
▪︎ Der oder die Schreiber (m/w) der zwei anonymen Briefe kennt die Örtlichkeiten in Le Haut-Vernet sehr gut.

▪︎ Schreiber (m/w) muss nicht unbedingt der Verursacher oder jener sein, der den Leichnam umgelagert hat, vielleicht möchte er sein Gewissen erleichtern. Die Ermittler wollen unbedingt mit ihm sprechen, um zu erfahren, wie er zu seinen Informationen gelangte.

▪︎ Auch Doyen spricht von Ermittlungsrichterinnen.

▪︎ Der Inhalt der zwei anonymen Briefe ist unbekannt, auch den Vedovinis.

▪︎ Das Datum des Findetages kann einen Bezug zu Ostern haben, aber auch zur mis en situation, letzteres ist die Annahme der Vedovinis.

Meine Anmerkung: Valentin Doyen spricht von den Vedovinis hier jetzt oft von den Nebenklägern (partie civile). Das betont einen anderen, auch zutreffenden Status der Vedovinis. Nebenkläger sind aber auch die Kindseltern Soleil, seit August 2023, und die Kindseltern scheinen aktuell in keinem guten Kontakt zu Valentin Doyen zu stehen.

Von General François Daoust:
▪︎ Bei Briefen findet sich heute kaum noch DNA unter den Briefmarken, da selbstklebend, aber unter dem Verschluss des Briefumschlags.
▪︎ Besonders die Fingerabdrücke auf Briefpapier können Hoffnung geben, da oft erst im letzten Moment Handschuhe aus Vorsicht genutzt werden, da es sich mit Handschuhen schlecht schreiben lässt.
▪︎ Buchstaben kleben ist sehr zeitaufwendig, eine Stunde für einen Satz.
▪︎ Durch Schreibproben kann auch eine verstellte Handschrift zugeordnet werden.
▪︎ Man hat den Eindruck, dass der anonyme Schreiber (m/w) weit entfernt von der Familie sei.
▪︎ Auch der General erhielt anonyme Briefe.
▪︎ Ort der Lagerung, Dachboden oder landwirtschaftliche Gebäude, mit Kontakt zu Geflügel und Fledermäusen.


Von Jacques Dallest, Generalstaatsanwalt im Ruhestand, Ehren-Generalstaatsanwalt:
▪︎ mögliche Hypothesen: beabsichtigte oder unbeabsichtigte Kollision mit Fahrzeug, also Unfall involviert durch Dritten, Fahrzeugart unbekannt, Pädophiler, familiäre Spur, "un rôdeur" (Herumtreiber, Streuner oder Vagabund).

Youtube: Trois ans après où en est l’enquête sur l’affaire du petit Émile ?
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ca. 9:27 min, ohne Untertitel
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Peggy POLETTO - Journaliste police justice, auteure de "Emile Soleil : le silence et le bruit" 

Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale) 

Jacques DALLEST - Procureur général honoraire, auteur de "Mémoire criminelle" 

Valentin DOYEN - Journaliste indépendant, auteur de "Émile, les zones grises de l’enquête"
Was ich hier mitnehme: Kollision mit Fahrzeug unbekannter Art, beabsichtigt oder unbeabsichtigt wird doch nicht ausgeschlossen.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 12:00
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Von Jacques Dallest, Generalstaatsanwalt im Ruhestand, Ehren-Generalstaatsanwalt:
▪︎ mögliche Hypothesen: beabsichtigte oder unbeabsichtigte Kollision mit Fahrzeug, also Unfall involviert durch Dritten, Fahrzeugart unbekannt, Pädophiler, familiäre Spur, "un rôdeur" (Herumtreiber, Streuner oder Vagabund).
Eine Frage: inwieweit ist Monsieur Dallest in die laufenden Ermittlungen eingebunden? Stellt er hier private Hypothesen auf?


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 12:20
Es wird immer klarer, dass neue DNA-Testungen zu erwarten sind, so zumindest nach Aussage der Anwältin des Großvaters, Me Isabelle Colombani, die mit den Ermittlern in Kontakt ist, die aktuelle Testung sei von den Ermittlern wie "eine erste Welle von Tests" präsentiert worden.

Nach "France 2" werden die Ermittler demnächst in der nächsten Testung die im Juli 2023 anwesenden Touristen in und bei Le Haut-Vernet versuchen "wiederzufinden".

Die Anwältin des Großvaters betont, dass ein Match mit der DNA auf dem T-Shirt nicht bedeutet muss, dass man den Verursacher gefunden hat. Es bedeutet eher, man findet jenen, der Zugang zum T-Shirt hatte nach dem Tod von Émile oder, dass die Person in die Lagerung, Umlagerung des Leichnam bis zur Fundstelle involviert war.
Ce qu'ils attendent, c'est qu'on arrive à savoir à qui appartient cet ADN. Attention, déterminer l'ADN qu'on a trouvé sur le tee-shirt de l'enfant ne veut pas dire qu'on va trouver qui a donné la mort à Émile", a rappelé Me Isabelle Colombani, avocate des grands-parents du garçon décédé. Si identifier l’ADN ne permettra pas forcément de savoir qui a tué l’enfant, cela pourrait permettre de savoir si cette personne a eu accès au tee-shirt après la mort d’Émile ou si elle a pu contribuer à son déplacement jusqu’au lieu où son crâne a été découvert.

La prochaine étape pourrait justement consister à élargir encore les recherches. Selon France 2, les gendarmes devraient prochainement lancer une nouvelle campagne de prélèvements ADN. Cette fois, ils chercheraient notamment à retrouver les touristes présents au Haut-Vernet en juillet 2023. Me Isabelle Colombani a assuré à nos confrères que les enquêteurs avaient présenté cette campagne de prélèvements comme une "première vague de tests".
https://www.ladepeche.fr/2026/08/31/mort-demile-ladn-toujours-au-coeur-de-lenquete-piste-intrafamiliale-nouvelle-vague-de-prelevements-quelles-suites-pour-le-dossier-apres-les-resultats-13529463.php

Erstaunlich, die Presse zitiert die Anwältin des Großvaters zu Punkten, die man bevorzugt von den Ermittlern erklärt bekommen möchte. Andererseits scheint die Anwältin des Großvaters in engem Kontakt zu den Ermittlern zu stehen und erhält Antworten.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 12:33
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Eine Frage: inwieweit ist Monsieur Dallest in die laufenden Ermittlungen eingebunden? Stellt er hier private Hypothesen auf?
Ich vermute Monsieur Dallest, ein Generalstaatsanwalt im Ruhestand, mit der Bezeichnung "Ehren-Generalstaatsanwalt", ist genauso als Sprecher der Ermittler toleriert bzw. willkommen wie der General François Daoust, ehemaliger Direktor des IRCGN, der ja schon lange in den Fernsehsendungen zum Thema "Émile" sitzt. Beide, da ehemalige, sind nicht in die Ermittlungen eingebunden, besitzen jedoch infolge ihrer Professionalität das Vertrauen der Ermittler, um in den Medien zu sprechen. Ich vermute keine "privaten" Hypothesen. Auch widersprach ihm niemand in der Sendung, in diesem Ausschnitt der Sendung.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 12:58
Ich bin mir bei derartigen Expertenrunden nie sicher, ob die Teilnehmenden überhaupt tiefergehende Einblicke in die laufenden Untersuchungen haben und kann mir nicht vorstellen, dass sich die Ermittler derart in die Karten schauen lassen.

Auch nicht von ehemaligen Generalstaatsanwälten. Oder von einem freien Journalisten mit erstaunlichen Selbstvermarktungseigenschaften und engem Bezug zur Familie.

Natürlich werden die Vertreter der Nebenkläger Akteneinsicht haben, gleichzeitig gelten die Vedovinis immer noch als mögliche Tatverdächtige.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 13:27
Zitat von antheanthe schrieb:Ich finde es eher seltsam, dass der Mann mit über 80 überhaupt noch eine eigene Gemeinde hatte.
Ich halte es auch für denkbar, dass die kirchliche Obrigkeit irgendwelche Hühnchen mit ihm zu rupfen hatte und deshalb die Geschichte mit dem weitergegebenen Bild dankbar als Vorwand genutzt hat, um ihn endlich kaltzustellen.
Gilliot hatte keine Gemeinde. Er war "hauptberuflich", wenn man das so sagen darf, Islamwissenschaftler und hatte in diesem Fach eine Professur. So wie seinerzeit Abbé Breuil zwar Priester war, aber sein ganzes Leben der Erforschung der Prähistorischen Höhlenmalerei gewidmet hat ("Papst der Vorgeschichte"). Ein Priester kann jederzeit die Messe lesen, denn er hatte ja die Priesterweihe, und nur darauf kommt es in der katholischen Kirche an. Er braucht dazu kein Amt in der Kirche und auch nicht die Erlaubnis von irgendjemandem. Die Familie kannte ihn und er war bereit (und fähig), die Messe in der Form vor dem 2. Vatikanischen Konzil (das war Anfang der 60er Jahre) zu lesen, also auf Latein und mit dem Rücken zur Gemeinde und vermutlich mit noch anderen Besonderheiten. Aus allem, was zu lesen ist, hatte Gilliot gar keine größeren Verbindungen zur Kirche; er war halt Wissenschaftler und hat ab und zu mal Messen gelesen und Kinder getauft. Was die Kirche da für einen Grund gehabt haben soll, ihn "kalt zu stellen", dafür fehlt mir die Phantasie.
Sorry für die Hartnäckigkeit, aber ich möchte schon noch bei dem Thema bleiben, denn ich finde es eine Ungeheuerlichkeit, was da passiert ist.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 14:10
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich bin mir bei derartigen Expertenrunden nie sicher, ob die Teilnehmenden überhaupt tiefergehende Einblicke in die laufenden Untersuchungen haben und kann mir nicht vorstellen, dass sich die Ermittler derart in die Karten schauen lassen.
Wäre Général François Daoust nicht schon längst "abgezogen" worden, wenn seine Aussagen nicht genehm wären? Meist erklärt Daoust Sachverhalte, Techniken oder die Denke von Ermittlern, bleibt also im Theoretischen.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Oder von einem freien Journalisten mit erstaunlichen Selbstvermarktungseigenschaften und engem Bezug zur Familie.
Früher für BFMTV, arbeitet Valentin Doyen heute als selbständiger Journalist. Das muss kein Qualitätsverlust sein. BFMTV selbst hat jetzt noch den Journalisten Boris Kharlamoff, ein ehemaliger Kollege von Doyen, für den Fall "Émile", sieht man ihn häufig, keine Ahnung.

Doyens guten Draht zu den Vedovinis, ja den sollte man im Hinterkopf behalten, andererseits im Moment scheinen die Ermittlungen an verschiedenen Fronten anzusetzen, was den Blick auf alle Hypothesen weitet. Doyen erkennt dies und adaptiert, ich denke, noch informiert er neutral.

Aber du hast es gut zusammengefasst, so ist die aktuelle Quellenlage.



Apropos Valentin Doyen, hier kündigt er in einem Short (1:45 min) vom 28.08.2026 an, zur Fundstelle der Kleidung von Émile zu wandern, und zwar auf einem dritten Weg.

Valentin Doyen erinnert daran, es gibt zwei bekannte Wege zur Fundstelle:

Weg #1: jener Weg, den der Journalist von "La Provence" gegangen ist, von Le Haut-Vernet, vom Chemin de Demontzey aus, an der Kapelle Saint-Martin vorbei, ca. 25 Gehminuten, Video:
Beitrag von CorvusCorax (Seite 216)

Weg #2: jener Weg, den die Wanderin gegangen ist, ausgehend von Le Bas-Vernet

und Weg #3: den Valentin Doyen ankündigt, der sehr schnell sein soll, nur 15 Gehminuten, ausgehend von der Route départementale zweigt der Weg ab, den die Leute gut kennen.

Sein großes Wandervideo konnte ich noch nicht finden. Vielleicht hilft mir jemand?

Youtube: 🚨 EXCLUSIF : ce troisième chemin qui mène aux vêtements d’Émile  #emile #news
🚨 EXCLUSIF : ce troisième chemin qui mène aux vêtements d’Émile #emile #news
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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 14:27
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Was die Kirche da für einen Grund gehabt haben soll, ihn "kalt zu stellen", dafür fehlt mir die Phantasie.
Sorry für die Hartnäckigkeit, aber ich möchte schon noch bei dem Thema bleiben, denn ich finde es eine Ungeheuerlichkeit, was da passiert ist
Ich habe nochmal die Meldungen rund um den Suizid des Priester Gilliot nachgelesen und ziehe meine Hypothesen zurück - es liest sich so, dass seine kleine "Glaubensgemeinschaft" hauptsächlich aus den Familien Vedovini und Soleil bestand, und als die ihn dann komplett schnitten, seine Kapelle nicht mehr besuchten und dort auch nicht mehr sangen, scheint ihn das so sehr aus der Bahn geworfen zu haben, dass er keinen Ausweg mehr sah.
Auf jeden Fall sehr traurig, und es wirft auch ein Schlaglicht auf die unversöhnliche Natur von Philippe Vedovini.


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 15:04
Zitat von antheanthe schrieb:Ich habe nochmal die Meldungen rund um den Suizid des Priester Gilliot nachgelesen und ziehe meine Hypothesen zurück - es liest sich so, dass seine kleine "Glaubensgemeinschaft" hauptsächlich aus den Familien Vedovini und Soleil bestand, und als die ihn dann komplett schnitten, seine Kapelle nicht mehr besuchten und dort auch nicht mehr sangen, scheint ihn das so sehr aus der Bahn geworfen zu haben, dass er keinen Ausweg mehr sah.
Auf jeden Fall sehr traurig, und es wirft auch ein Schlaglicht auf die unversöhnliche Natur von Philippe Vedovini.
Das sehe ich genauso. Fällt für mich in die Kategorie Bigotterie.


Ich glaube, es handelt sich um folgende Kapelle.

https://www.latinmassdir.org/venue/chapelle-des-penitents-gris-chapel-of-the-gray-penitents-aix-en-provence-france/

Die Messe findet, wie bereits hier erwähnt wurde, auf Latein statt.
Für diejenigen, die es interessiert, hier ein Überblick von Wikipedia.

Wikipedia: Tridentinische Messe


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Émile (2) in Le Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

01.09.2026 um 22:28
Doyen ist ein guter Selbstvermarkter. Seinen Weg von der RD zum Fundort haben wir hier schon kurz nach dem Fund diskutiert bzw. im Auge gehabt . Er macht da jetzt ein Gewese draus. Echt peinlich .
Er steht im Einvernehmen mit den Vedovini während die Eltern ihn öffentlich kritisieren. Das lässt tief blicken.

Jedenfalls überraschend für mich, dass man nicht alle DNA der damals Anwesenden in einem Zug gesammelt hat. Es wird seinen Grund haben.

Eine Fokussierung auf die Familie gibt es entgegen einiger Legenden hier im Forum offenbar nicht. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten.


Der oft behauptete Unfall mit einem Kfz ist fast ausgeschlossen aufgrund des Verletzungsbilds. Ein Pferd wäre als „Täter“ aber möglich.

Es gibt so viele Spuren, ich bleibe optimistisch dass es gelingt den Täter zu überführen. Dann muss man jetzt alle Scheunen etc. in der Gemeinde durchkämmen.


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