Puh: Zurück zum DNA-Massentest. Da gibt's doch Lücken in der Testung von Le Haut-Vernet und von Le Bas-Vernet. Unsere Freude war wohl verfrüht.
In der Sendung "C'est dans l'air" vom 29. August 2026 berichtet der Journalist Valentin Doyen, ab min 8:17, dass 20 Personen von den 106 Personen des Testes zum Umfeld, zur familiären Sphäre der Großfamilie zu zählen sind (die Onkel und Tanten, Freunde, Bekannte), dass also nur 80 (106 - 20 = 80) Personen aus dem Pool getestet wurden, der uns immer kommuniziert wurde: die Einwohner, die Jäger, die Wanderer, die Zweitwohnsitzer, die Touristen etc.
Valentin Doyen stellt nun die Frage, warum so eine große Lücke entstand, 80 Personen zu maximal 150 Personen (Doyen spricht von 150 Personen, keine Ahnung warum, 2023 hatte Le Vernet gesamt 132 Einwohner laut Wikipedia). Valentin Doyen kennt Personen, die nicht zum Test eingeladen wurden, die aber gerne daran teilgenommen hätten.
Der General François Daoust zeigt sich selbst erstaunt, es sei eine Entscheidung der Ermittler und der zwei Ermittlungsrichterinnen gewesen, wer getestet werden soll.
Valentin Doyen vermutet, der Focus der DNA-Testung hätte wohl auf der Großfamilie gelegen.

Affaire Émile Soleil : enquête et révélations
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ca. 10:58 min
Von min 0 bis 4:17: Filmchen
Von min 4:18 bis 10:58: Diskussion zum DNA-Massentest
Ausschnitt aus der Sendung.
Nos experts :
Peggy POLETTO - Journaliste police justice, auteure de "Emile Soleil : le silence et le bruit"
Général François DAOUST - Ancien directeur de l’IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale)
Jacques DALLEST - Procureur général honoraire, auteur de "Mémoire criminelle"
Valentin DOYEN - Journaliste indépendant, auteur de "Émile, les zones grises de l’enquête"
Andere Infos:
▪︎ Bei min 1:35 wird der Weiler Le Haut-Vernet von der Seite gezeigt, fast im Relief, veranschaulichend wie steil die Dorfgasse nach unten geht.
Das ist Émile mMn sicher nicht wieder allein raufgewandert.
▪︎ Bei min 4:07 berichtet die off-Stimme des Filmchens, dass sich 800 Personen am Verschwindetag im Umkreis von Le Haut-Vernet aufgehalten haben sollen. Diese news kam im Thread ja auch schon auf. Auch im Filmchen heißt es, weitere DNA-Testungen sind nicht ausgeschlossen.
LillyLego schrieb:Laut nachfolgender Quelle haben sich zur Zeit von Emiles Verschwinden 800 Personen in der Gegend aufgehalten, 106 wurden zur DNA-Abgabe gebeten. Nun wird in den Medien schon spekuliert, ob die Untersuchungen evtl. noch ausgeweitet werden könnten.
▪︎ Die Großeltern wollen nun wissen: Sind sie Zivilpartei als Opfer oder als weiterhin Verdächtige? Diese Frage werden sie bald den Ermittlern stellen. Das berichtet ebenfalls Valentin Doyen, der die Großeltern einen Tag vor der Sendung gesehen und gesprochen hat. Man kann sich fragen, ob Valentin Doyen, der nun als freier Journalist arbeitet, noch neutral berichtet.
▪︎ Die Großeltern haben entspannt auf das Ergebnis reagiert, da die DNA-Spur auf der Kleidung degradiert ist und daher wenig vielversprechend. Die Großeltern versprechen sich mehr, über die DNA etwas über die Briefe zu erfahren, berichtet wieder Valentin Doyen.
▪︎ Valentin Doyen berichtet ebenfalls, dass die erneuten Befragungen (in den letzten Monaten, mMn), Unstimmigkeiten in der Sichtung ergaben, Leute, die mehrmals bei den Ermittlern waren und aussagten, was geklärt werden muss. Welche Unstimmigkeiten, sagt er nicht.
▪︎ Valentin Doyen betont, nun jene landwirtschaftlichen Gebäude abzusuchen, die noch nicht gesichtet wurden, zunächst in Le Haut-Vernet selbst und auch in Le Bas-Vernet - was auch eine Forderung der Vedovinis ist, mein Zusatz.