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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

1.617 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

01.02.2026 um 15:28
Zitat von antheanthe schrieb am 27.01.2026:Hoffentlich wird die Berichterstattung wieder zugelassen.
Nicht nur das Manager Magazin hat recherchiert und es wurde ja schon einiges mehr veröffentlicht. Der Aufsatz des RA bezieht sich u. a. auch auf den MDR. Es gibt weitere Kritikpunkte und es sind nicht ausschließlich ausländische Mitarbeiter betroffen. Siehe die Vermutungen im Zusammenhang mit der Werkschließung in Leipzig.

Unter dem Abschnitt „Bewertung: Was ist belegt, was bleibt unklar?“, sind die Vorwürfe zusammengefasst. Manche Missstände betreffen wohl die ganze Branche.
Quelle schon gepostet:
https://www.ra-poeppel.de/enpal-unter-beschuss-vorwuerfe-moderner-sklaverei-erschuettern-deutschen-solar-vorreiter/
Zitat von antheanthe schrieb am 27.01.2026:Ließe sich draus ein Motiv für ein bestimmtes Szenario erkennen?
Vielleicht, falls er vorgehabt hätte, seinen Arbeitgeber deswegen hinzuhängen? Aber hätten die ihn deswegen mitten in Berlin verschleppt oder umgebracht bzw. irgendwelche Berufsverbrecher damit beauftragt?
Schwer vorstellbar, zumindest für mich.
Als Motiv für ein Absetzen in die Anonymität oder einen Suizid?
Ob das Manager Magazin (schon) Berufung eingelegt hat?
Falls die Vorwürfe bestätigt werden sollten, würde ich o. g. Fragen ergänzen:

Was hat Aleph bei ENPAL mitbekommen?

Könnte man ihn persönlich für irgendetwas verantwortlich machen?
O. g. Aufsatz zitiert z. B. Aussagen von Installateuren bzw. Kunden, die für Gefahren persönlich haften sollten. Ich frage mich zwar, ob entsprechende Klauseln vor Gericht standhalten würden, aber falls sie existieren, würde es mich nicht wundern, wenn auch Verträge mit Angestellten o. auch mit Subunternehmen ähnliche Klauseln enthielten.

Weil über Alephs (neues?) Unternehmen in Bogota keine öffentlichen Infos zu finden waren, habe ich mich schon zuvor gefragt:
War er evtl. als Vermittler für einen oder mehrere Großkunden ausgelastet und trat deshalb nach außen hin nicht in Erscheinung? Arbeitete er in Bogota (evtl. als selbständiger Vermittler/Subunternehmer) auch für ENPAL?
Nicht nur die Vermittlung von Arbeitskräften würde dazu passen, sondern auch die erwähnten Technologien, wenn den Unternehmens-Standort von Deutschland nach Kolumbien verlegt hat, aber alles andere beibehalten wollte:
Tätigkeit
Planung, Installation, Wartung und Reparatur von elektrotechnischen Anlagen und Systemen; der Einbau und Service von Wärmepumpen und Klimasystemen, ferner die Beratung, Planung und Implementierung von Smart-Home-Lösungen, Sicherheitstechnik und Netzwerktechnik, sowie Vermittlung von Fachkräften im Bereich Elektrotechnik, Personalberatung und Durchführung von Schulungen und Weiterbildungen in diesen Fachbereichen.
Quelle: https://www.companyhouse.de/Scall-Elektro-GmbH-Berlin
Zitat von DickerAalDickerAal schrieb am 06.05.2025:Die Auflösung kürzlich gegründeter Firmen ist keineswegs ungewöhnlich und kann rein betriebswirtschaftliche oder steuerliche Gründe haben. Beispielsweise könnte es effizienter gewesen sein, Fachkräfte über eine chilenische Firma zu vermitteln. Ich halte es daher für unwahrscheinlich, dass die Liquidierung in Zusammenhang mit seinem Verschwinden steht.

Einen Zusammenhang mit seinem Geschäftsbetrieb schließe ich jedoch nicht aus – etwa in folgenden Szenarien:
- - - - -
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb am 26.01.2026:
Zitat von karajanakarajana schrieb am 26.01.2026:Aber dass die Mutter, nachdem sie 2 Tage nichts von ihrem Sohn hört, von einem anderen Kontinent anreist, Medien ins Boot holt, etliche Social Media Aufrufe startet, etc,
Das ergibt für mich auch immer noch überhaupt keinen Sinn, wenn es nicht in irgendeiner Art eine Vorgeschichte, Befürchtungen oä gab.
Sie haben fast jeden Tag getextet und als er 2 Tage nicht antwortete, setzte sie sich ins Flugzeug, als auch am 3. Tag keine AW kam. (Ab Min. 00.45)
Ich denke, dieses Gefühl, das sie äußerte, können auch andere Eltern bestätigen: „Man weiß es als Mutter, wenn irgendetwas passiert.“ (Min. 01.12)
https://www.ardmediathek.de/video/der-tag-in-berlin-und-brandenburg/vermisst-in-berlin-aleph-christian-von-fellenberg-mutter-sucht-verzweifelt-nach-ihrem-sohn/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8zMDc1Y2U3Ny00NjgwLTRkYTItOTA3OC03YmFlOWQ0ZDQ2YzBfcHVibGljYXRpb24
Zitat von LichtgestähltLichtgestählt schrieb am 26.01.2026:Man darf nicht vergessen, dass private Suchaktionen emotional herausfordernd, enorm zeitintensiv und auch finanziell belastend sind.
Es gibt keine Blaupause dafür, wie Menschen mit solch einer traumatischen Situation umgehen. Ich habe hier im Thread zwar auch von Anfang an vermutet, dass er sich abgesetzt haben könnte, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Mutter resigniert hat. Sie hat hier nach seinem Verschwinden alles Mögliche versucht. Ich glaube auch nicht, dass die Medien ihr zurzeit Aufmerksamkeit schenken würden. Evtl. wird wieder kurz darüber berichtet, wenn sich der Fall jährt.
Für eine Mutter ist vielleicht die Hoffnung, dass der Sohn sich freiwillig abgesetzt hat, besser als die Vorstellung, dass er nicht mehr lebt und nie mehr zurückkommt.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

02.02.2026 um 21:48
Das von Anfang an Merkwürdige war, dass mehrere seiner Stationen in Berlin aufgeführt wurden, es aber nie konkrete belegte Sichtungen gab. Möglicherweise war er nie in Berlin und die Uhr die gelegte falsche Fährte. Er soll ja vorher in London gewesen sein, gibt es dazu irgendwelche belegte Quellen?


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

02.02.2026 um 23:25
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Er soll ja vorher in London gewesen sein
Davon, dass er vorher in London gewesen sein soll, habe ich noch nichts gelesen. Er wollte nachdem er in Berlin war weiter nach London reisen.
Zwei Wochen wollte der Deutsch-Chilene in der deutschen Hauptstadt bleiben, dann sollte es für ihn weiter nach London gehen, wie seine Mutter ntv.de erzählt.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Wo-ist-Aleph-von-Fellenberg-Mutter-aeussert-Kritik-an-Polizei-article25762577.html


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03.02.2026 um 16:34
Stimmt, danke.


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03.02.2026 um 17:05
03.02.2026
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:es aber nie konkrete belegte Sichtungen gab.
Woraus schließt du das? Dann hätten alle HinweisgeberInnen angegeben, A. nicht gesehen zu haben (s. u.)?
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Möglicherweise war er nie in Berlin und die Uhr die gelegte falsche Fährte.
Wie kamen seine Sachen in das Hotelzimmer und wer hat eingecheckt?
(Die Mutter kritisierte anfangs, dass die Polizei u. a. der Möglichkeit nicht nachging, dass ein Verbrechen schon im Hotel stattgefunden haben könnte. Vielleicht dachte sie u. a. an eine Entführung.)

Was sich inzwischen geändert hat: „Ermittler schließen inzwischen ein Verbrechen nicht mehr aus.“
Quelle: https://www.rbb-online.de/taeteropferpolizei/archiv/20250928_1900.html , Min 9.50

Es könnte auch sein, dass die Angehörigen eigene Recherchen, die kontraproduktiv sein können, auf Rat der Ermittler eingestellt haben und die Arbeit der Polizei überlassen. Die Erfahrung, dass zunächst plausibel klingende Hinweise falsch sein können, hat die Mutter u. a. mit der irrtümlichen Sichtung im Bioladen in Alephs früheren Wohnviertel gemacht. Und evtlle. Trittbrettfahrer, die sich an Verwandte wenden, machen den EB auch unnötige Arbeit.
Ich gehe davon aus, dass der Öffentlichkeit/uns nicht sofort auf die Nase gebunden wurde, dass auch in Richtung Verbrechen ermittelt wird. Dass die Polizei dadurch erweiterte Ermittlungskompetenzen hat, habe ich hier schon gepostet (Interviews mit Berliner Ermittler).

Alter Stand im Mai, Hervorhebungen durch mich:
Mit Stand 27. Mai seien bei der Polizei 46 Hinweise eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.

Die Polizei schließt nicht aus, dass sich der Vermisste „in einer Notlage“ befindet. Würde sie davon ausgehen, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, dann würde eine Mordkommission den Fall übernehmen.
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/werden-sie-ihn-nie-finden-berlins-polizei-sucht-deutsch-chilenischen-geschaeftsmann-li.2330050
O. g. Artikel hatte ich am
Zitat von watnuwatnu schrieb am 03.06.2025:03.06.2025
verlinkt.

Wäre interessant zu erfahren, wie es zum Sinneswandel bei der Polizei kam. Dass ein Verbrechen im Park seinen Lauf nahm, kann man m. E. auch nicht ganz ausschließen.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

04.02.2026 um 23:41
Ich habe die Sache hier verfolgt und für mich war klar, das er höchstwahrscheinlich einem Raubmord im Tiergarten zum Opfer ist.
Allerdings habe ich damit gerechnet, das man irgendwann seine Leiche findet.
Im Landwehrkanal in dem ich ihn , bzw seine Leiche vermutete, wären seine Überreste wohl inzwischen aufgetaucht.
Also muss man auch ein gewolltes Untertauchen des Mannes in Betracht ziehen.
Aber auch da gibt es einige Ungereimtheiten.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wie kamen seine Sachen in das Hotelzimmer und wer hat eingecheckt?
(Die Mutter kritisierte anfangs, dass die Polizei u. a. der Möglichkeit nicht nachging, dass ein Verbrechen schon im Hotel stattgefunden haben könnte. Vielleicht dachte sie u. a. an eine Entführung.)
Ich denke, das ist alles klar. Von Fellenbach hat das Hotel letztmalig alleine verlassen. Soweit ich weis gibt es da Videos
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wäre interessant zu erfahren, wie es zum Sinneswandel bei der Polizei kam. Dass ein Verbrechen im Park seinen Lauf nahm, kann man m. E. auch nicht ganz ausschließen.
Nun mit fortschreitender Zeit, die der Mann kein Lebenszeichen mehr von sich hinterlassen hat, muss man zwangsläufig auf ein Verdacht einer Straftat kommen.

Aber es gibt wohl nichts richtig Neues in dem Fall.
Der Mann ist wie vom Erdboden verschwunden.
Ich denke die Kripo ermittelt auch noch in alle möglichen Richtungen. Dazu müssen auch erst einmal die beruflichen Aktivitäten des Mannes durchleuchtet werden.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

05.02.2026 um 20:33
Für mich scheint auch aktuell am plausibelsten, dass er untergetaucht ist. Warum? Wegen dem Verhalten seiner Mutter, vorher hatte ich das eher nicht angenommen. Ich fand und finde ihr Verhalten anders schwer erklärbar.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

06.02.2026 um 10:50
Naja, wenn dein Sohn sich regelmäßig meldet, und du ihn zu einem evtl vereinbarten Zeitpunkt nicht erreichst und das dann auch so bleibt, es für ihn untypisch ist evtl., dann machst du Dir sorgen.. Für eine Mutter bleibt das Kind ihr Kind, egal wie alt..
Die Sorge einer Mitter hört ja nicht automatisch nach der Volljährigkeit auf... kann das absolut nachvollziehen, vor allem, wenn vielleicht einsehr inniges Verhältnis bestanden hat zwischen den beiden..

Möglich, dass sie mehr weiß, er sich bei ihr irgendwie gemeldet hat, was die Polizei halt nicht weiß... oder vielleicht kommt auch nichts mehr von ihr, weil sie sich allein gelassen gefühlt hat, seitens der Behörden eventuell.. ihrer Meinung nach wurde ihr vielleicht nicht so geholfen, wie sie das erwartet hat?
Und hat, was die deutschen Behörden angeht, evtl. resigniert.. Dazu kommt ja, das sie wohl nicht in Deutschland lebt.
Wie sollte bei einer Nichtmeldung seitens der Mutter die EB über den aktuellen Stand, was z.B einLebenszeichen angeht, Bescheid wissen..

Nur mal so daher gedacht von mir..


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

06.02.2026 um 14:42
"Aktenzeichen XY": Bein gefunden – Polizei hofft auf neue Hinweise | STERN.de https://share.google/2HXEB4BtjCWgbRnNk
Der zitierte Beitrag von watnu wurde gelöscht. Begründung: Teilweise Antwort auf gelöschten Beitrag.
Meinst du diesen Fall?


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

06.02.2026 um 20:19
@mrsjacquie und @Nightrider64, leider habe ich eure Posts, in denen ihr mich zitiert habt, nicht gelesen. Unten sind z. T. nochmals die Fragen, die nichts mit meiner AW auf den gelöschten Post zu tun haben:
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich habe die Sache hier verfolgt und für mich war klar, das er höchstwahrscheinlich einem Raubmord im Tiergarten zum Opfer ist.
Das hatten manche UserInnen ausgeschlossen, weil solche Täter sich nicht die Mühe gemacht hätten, die Leiche verschwinden zu lassen. Wenn der/die Täter befürchten, dass Täter-DNA am Opfer festgestellt wird, macht das aber schon Sinn.

Vielleicht war die Smartwatch die falsche Spur und Aleph wurde gezwungen, sie auszuziehen? Vielleicht sollte es so aussehen, als habe er sie selbst im Park platziert?
- - - - -
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Also muss man auch ein gewolltes Untertauchen des Mannes in Betracht ziehen.
Mir geht es gerade umgekehrt. Anfangs tendierte ich mehr zu einem freiwilligen Verschwinden. Jetzt weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Z. B. die zurückgelassene Zimmerkarte: Anfangs dachte ich, er wollte evtl. verhindern, dass sie sich (unbemerkt durch RFID) in Empfangsgeräte im Hotel einloggt, die er passiert - um den exakten Zeitpunkt des Verschwindens zu verschleiern. Jetzt denke ich, es wäre doof, sie im Zimmer liegen zu lassen und damit zu demonstrieren: "Ich brauche sie eh nicht mehr." Er hätte die Karte vernichten und im WC entsorgen können. Als die Polizei etwas unternahm, müssten die Überwachungsvideos schon gelöscht gewesen sein, außer es gab einen rechtfertigenden Grund, sie länger zu speichern (Vorschrift lt. DSGVO). Die Mutter ging ja an die Öffentlichkeit, weil die EB einige Tage lang nichts unternahmen (was bei Erwachsenen die Regel und nachvollziehbar ist). Sie selbst durfte die Videos nicht sehen (DSGVO).
- - - -
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nun mit fortschreitender Zeit, die der Mann kein Lebenszeichen mehr von sich hinterlassen hat, muss man zwangsläufig auf ein Verdacht einer Straftat kommen.
Hätten die Ermittler konkrete Anhaltspunkte für ein freiwilliges Verschwinden oder Suizid ermittelt, hätten sie dann nach Monaten auch ein Verbrechen in Betracht gezogen? Dann würde mit der Zeit ja jeder Vermisstenfall automatisch als Verbrechen bzw. "Verbrechen nicht auszuschließen" behandelt.
- - - -
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Im Landwehrkanal in dem ich ihn , bzw seine Leiche vermutete, wären seine Überreste wohl inzwischen aufgetaucht.
Auch, wenn die Leiche gut beschwert worden ist? Oder eine andere Methode, Leiche verschwinden zu lassen? (Siehe z. B. den Fall/Thread in dem nur ein Teil eines Beines gefunden wurde. Thx für den Link, @Suppengespenst


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

07.02.2026 um 15:51
Zitat von watnuwatnu schrieb:Das hatten manche UserInnen ausgeschlossen, weil solche Täter sich nicht die Mühe gemacht hätten, die Leiche verschwinden zu lassen.
Gut, aber wenn man sich die Örtlichkeiten anschaut, kommt eine "Entsorgung" im Landwehrkanal in Betracht.
Ausgeraubt evtl auch umgebracht und einfach in den Kanal in der Nähe geworfen
Aber irgendwann wäre sie dann gefunden worden.
So wurde die Leiche Rosa Luxemburg, die am 15.01.1919 in den Kanal geworfen wurde erst am 1. Juni des Jahres dort gefunden.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Hätten die Ermittler konkrete Anhaltspunkte für ein freiwilliges Verschwinden oder Suizid ermittelt, hätten sie dann nach Monaten auch ein Verbrechen in Betracht gezogen? Dann würde mit der Zeit ja jeder Vermisstenfall automatisch als Verbrechen bzw. "Verbrechen nicht auszuschließen" behandelt.
Ja klar. Wenn jemand verschwindet, ein halbes Jahr lang nicht die geringsten Spuren von ihm auffindbar sind, muss zwangsweise ein Verbrechen in Betracht gezogen werden.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Auch, wenn die Leiche gut beschwert worden ist? Oder eine andere Methode, Leiche verschwinden zu lassen? (Siehe z. B. den Fall/Thread in dem nur ein Teil eines Beines gefunden wurde. Thx für den Link, @Suppengespenst
Ich weis nicht, aber der Landwehrkanal ist nicht besonders tief. Irgendwann käme die Leiche oder zumindest Teile dieser wieder zum Vorschein.
Ob es auch möglich sein kann, das die Leiche durch Schiffsschrauben dermaßen " zerstört" hätte werden können, das im Endeffekt nichts mehr übrig bleibt, kann ich nicht beurteilen.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

07.02.2026 um 18:29
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:So wurde die Leiche Rosa Luxemburg, die am 15.01.1919 in den Kanal geworfen wurde erst am 1. Juni des Jahres dort gefunden.
Das war vor über 100 Jahren. Die heutigen Suchmöglichkeiten sind besser. Den Landwehrkanal halte ich für nicht geeignet, eine Leiche dauerhaft verschwinden zu lassen.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

07.02.2026 um 19:36
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Das war vor über 100 Jahren. Die heutigen Suchmöglichkeiten sind besser.
Das tut aber nichts zur Sache. Damals wurde nicht gesucht und heute auch nicht.
Damit wollte ich nur verdeutlichen, das in dem "kleinen" Landwehrkanal eine Leiche auch längere Zeit verborgen bleiben kann.
Zitat von klarmannklarmann schrieb:en Landwehrkanal halte ich für nicht geeignet, eine Leiche dauerhaft verschwinden zu lassen.
Ich auch nicht.
Deshalb hatte ich auch gedacht, das die Leiche des Mannes spätestens im Sommer oder Herbst hätte wieder auftauchen müssen.

Da aber keine Leiche aufgetaucht ist, auch nicht im Tiergarten, kann man annehmen, das er dort, im Tiergarten, keinem Verbrechen zum Opfer gefallen sein kann.
Entweder hat sich halt ein Verbrechen woanders hin verlagert oder es liegt gar kein Verbrechen vor.

Der Mann könnte am großen Stern relativ unbemerkt in ein Auto gestiegen sein.
Als falsche Spur hat er seine Fitness Uhr im Tiergarten abgelegt und zur Verschleierung seine persönlichen Sachern im Hotel gelassen haben.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

07.02.2026 um 20:09
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das tut aber nichts zur Sache. Damals wurde nicht gesucht und heute auch nicht.
Damit wollte ich nur verdeutlichen, das in dem "kleinen" Landwehrkanal eine Leiche auch längere Zeit verborgen bleiben kann.
Da hast Du natürlich recht. Ich denke aber, dass er nicht dort liegt.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Entweder hat sich halt ein Verbrechen woanders hin verlagert oder es liegt gar kein Verbrechen vor.

Der Mann könnte am großen Stern relativ unbemerkt in ein Auto gestiegen sein.
Als falsche Spur hat er seine Fitness Uhr im Tiergarten abgelegt und zur Verschleierung seine persönlichen Sachern im Hotel gelassen haben.
Sehe ich genauso. Die Uhr im Tiergarten am Stern halte ich für eine Finte. Dass er dort langgegangen sein könnte, muss man allerdings zugrunde legen, da die Hunde seine Spur aufgenommen hatten.

Alles andere klingt aber nach wohldurchdachter Strategie. Untertauchen. In den Tiergarten laufen und dort in ein vorher vereinbartes Auto steigen und verschwinden. So halt meine Theorie, die natürlich nur eine solche ist.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

08.02.2026 um 01:31
Zitat von klarmannklarmann schrieb:ehe ich genauso. Die Uhr im Tiergarten am Stern halte ich für eine Finte. Dass er dort langgegangen sein könnte, muss man allerdings zugrunde legen, da die Hunde seine Spur aufgenommen hatten.
Die Uhr hat man wohl an der Siegessäule gefunden.
Vom großen Stern ab gehen Hauptverkehrsstraßen .
Es ist ein Leichtes dort in irgend ein Auto zuzusteigen.
Aufgrund der Größe des Kreisverkehres fällt das dort um diese Zeit auch kaum auf.

Ansonsten würde nur ein unvorhersehbarer Übergriff im Tiergarten infrage kommen. Aber dann hätte inzwischen eine Leiche auftauchemn müssen


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

08.02.2026 um 10:47
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Uhr hat man wohl an der Siegessäule gefunden.
Vom großen Stern ab gehen Hauptverkehrsstraßen .
Es ist ein Leichtes dort in irgend ein Auto zuzusteigen.
Aufgrund der Größe des Kreisverkehres fällt das dort um diese Zeit auch kaum auf.

Ansonsten würde nur ein unvorhersehbarer Übergriff im Tiergarten infrage kommen. Aber dann hätte inzwischen eine Leiche auftauchemn müssen
Genau. Deswegen meine ich ja auch, dass der dort in ein Fahrzeug zugestiegen ist. Soweit ich mich erinnere, erfassten die Hunde eine Zeitlang Alephs
Spur, die dann abrupt endete.

Der Spiegel hatte berichtet ( und das wurde hier im Forum auch bereits erwähnt ) dass die Smartwatch in einem Gebüsch am Moltkedenkmal gefunden worden ist. Das steht sichtbar relativ nahe am Kreisverkehr. Man kann, wenn man z.B. auf dem Bürgersteig steht, von dort aus eine Uhr sehr unproblematisch ins Gebüsch werfen.

Dass meistens die Beschreibung "nahe der Siegessäule" benutzt wurde, denke ich, diente ehr dem örtlichen Verständnis der Leser, denen das Gebiet im Tiergarten nicht vertraut ist. Das Moltke - Denkmal ist "nahe" der Siegessäule. Dennoch macht es für mich einen großen Unterschied, ob die Uhr direkt auf der Insel der Siegessäule oder in einem Gebüsch am Moltkedenkmal gefunden wurde. Auch erschnüffelten die Hunde keine Spur direkt zur Säule. ( zu der man zudem nur unterirdisch oder gefährlich über die Fahrbahnen gelangen kann )

Die Büsche um das Moltkedenkmal hingegen erscheinen mir absolut schlüssig und glaubhaft.
Spiegel
https://www.spiegel.de › Panorama › Justiz & Kriminalität
09.05.2025 — Ende vergangener Woche fand ein Ermittler in einem Gebüsch am Moltke-Denkmal nahe der Berliner Siegessäule die Smartwatch des Vermissten.
Quelle:

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g187323-d11841112-Reviews-Moltke_Denkmal-Berlin.html#/media/11841112/?type=ALL_INCLUDING_RESTRICTED&albumid=-160&category=-160

Hier sieht man den Standort direkt am Kreisverkehr sehr gut. Müsste Bild 3 sein.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

08.02.2026 um 10:56
Nochmal ich.

Die Uhr im Gebüsch erzählt mir zudem, dass dem Werfer klar war, dass er durch die Smartwatch geortet werden kann. Also "weg damit".

Auf mich macht das Verschwinden den Eindruck, dass alles wohl durchdacht geschehen ist. Es war klar, dass AvF nicht mehr ins Hotel zurückkommen wird. Also hinterließ er für seine Mutter ein paar Wertgegenstände und Geld. Dass er die Schlüsselkarten zurückgelassen hat, war vielleicht auch nur eine Vorsichtsmaßnahme. Vielleicht nahm er an, dass er auch über diese geortet werden kann? Ich habe keine Ahnung, was möglich ist aber denkbar wäre solch ein Gedankengang schon.

Der Rest ist für mich schlüssig. Sein Verschwinden war geplant.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

08.02.2026 um 14:52
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Die Uhr im Gebüsch erzählt mir zudem, dass dem Werfer klar war, dass er durch die Smartwatch geortet werden kann. Also "weg damit".
Das hätte ein Täter genauso denken können. Deshalb schrieb ich, dass A. auch gezwungen worden sein könnte, sie auszuziehen. Außerdem sind weitere Gründe aus Sicht eines Täters möglich, der A. an einen anderen Ort zwang:
a)
Um die falsche Spur zu legen - dass A. untergetaucht ist.
b)
Ein Täter hätte die Watch wohl auch nicht so einfach verkaufen bzw. selbst nutzen können. Hat Alephs Smartwatch nicht auch eine Kennung, die der IMEI entspricht? Er soll ca. um 23 Uhr nochmals mit einem Freund o. mit Freunden getextet haben. Dazu müsste er die Watch verwendet haben, weil er vor 23 Uhr das Hotel verlassen haben soll - wenn ich mich richtig an die Uhrzeiten erinnere. (Über ein drittes Handy wurde jedenfalls nichts veröffentlicht, soweit ich weiß.)

Ohne die zugehörigen Berechtigungen/Codes wäre die Watch mit Alephs Account verbunden geblieben - und wohl eher wertlos für einen Räuber ohne entsprechendes Knowhow.
- - - - -
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Dass er die Schlüsselkarten zurückgelassen hat, war vielleicht auch nur eine Vorsichtsmaßnahme.
Dazu hatte ich in einer AW an @Nightrider64 geschrieben:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Z. B. die zurückgelassene Zimmerkarte: Anfangs dachte ich, er wollte evtl. verhindern, dass sie sich (unbemerkt durch RFID) in Empfangsgeräte im Hotel einloggt, die er passiert - um den exakten Zeitpunkt des Verschwindens zu verschleiern. Jetzt denke ich, es wäre doof, sie im Zimmer liegen zu lassen und damit zu demonstrieren: "Ich brauche sie eh nicht mehr." Er hätte die Karte vernichten und im WC entsorgen können.
- - - - -
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja klar. Wenn jemand verschwindet, ein halbes Jahr lang nicht die geringsten Spuren von ihm auffindbar sind, muss zwangsweise ein Verbrechen in Betracht gezogen werden.
Nicht in jedem von Tausenden offenen Vermisstenfällen wird explizit über die Medien (hier RBB) kommuniziert, dass ein Verbrechen nun doch nicht ausgeschlossen werden kann. Und wenn die Polizei keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen hat bzw. nur Anhaltspunkte für ein mögliches freiwilliges Verschwinden hat, muss sie bei Erwachsenen auch die Persönlichkeitsrechte beachten. Also, dass die vermutlich untergetauchte Person evtl. nicht gefunden und daher auch nicht in die mediale Öffentlichkeit gezerrt werden will.

M. E. sind in diesem Fall verschiedene Szenarien denkbar.


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Aleph Christian von Fellenberg verschwunden, Berlin, Ostern 2025

08.02.2026 um 15:45
Zitat von watnuwatnu schrieb:M. E. sind in diesem Fall verschiedene Szenarien denkbar.
Das sehe ich auch so.

Das mit dem Wegwerfen der Uhr am Moltkedenkmal kann natürlich von einer dritten Person vorgenommen worden sein. Klar. Wichtig war ja alles in allem nur, dass keine Nachverfolgung vorgenommen werden konnte. AvF musste bzw. wollte verschwinden. Da störte die Smartwatch.

Und wegen der Zimmerkarten: Das sehen wir ja ähnlich. Vielleicht hat er einfach nur nicht soweit gedacht, die verschwinden zu lassen.
Warum? Weil es für ihn eh egal war, denke ich. Er wusste, er kommt nicht mehr zurück. Er wirkte auf mich verantwortungsbewusst irgendwie. Vielleicht wollte er dem Hotel keinen Schaden zufügen und hat deshalb die Karten nicht zerstört sondern liegengelassen? Wer weiß.


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08.02.2026 um 20:56
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Dennoch macht es für mich einen großen Unterschied, ob die Uhr direkt auf der Insel der Siegessäule oder in einem Gebüsch am Moltkedenkmal gefunden wurde. Auch erschnüffelten die Hunde keine Spur direkt zur Säule. ( zu der man zudem nur unterirdisch oder gefährlich über die Fahrbahnen gelangen kann )
Das stimmt natürlich. Wäre ja auch seltsam, direkt an der Siegessäule, aber ich hatte das so in Erinnerung-
Das Moltke Denkmal eignet sich doch bestens als ausgemachter Treffpunkt.
Dann die Uhr von da aus ins Gebüsch geworfen und er wäre untergetaucht.
Wenn er denn untergetaucht ist, wovon ich noch immer nicht voll überzeugt bin.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Das hätte ein Täter genauso denken können. Deshalb schrieb ich, dass A. auch gezwungen worden sein könnte, sie auszuziehen. Außerdem sind weitere Gründe aus Sicht eines Täters möglich, der A. an einen anderen Ort zwang:
a)
Richtig. Die Uhr könnte auch von einem Entführer dort einfach aus dem Auto geworfen worden sein. Auch die müssten wissen, das man die Uhr orten kann. Also als erstes weg damit.


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