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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

10.813 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 11:35
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Der Wohnmobil sollte angeblich auf dem Parkplatz von Kupfermühle gestanden haben:
In dem Video vom NDR (28.07.2025) gibt es eine Drohnenaufnahme die den gleichen Parkplatz zeigen:


parkplatz1


Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/block-entfuehrung-was-ueber-die-hintergruende-bekannt-ist,block-140.html


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 11:43
Zitat von HillepilleHillepille schrieb:In dem Video vom NDR (28.07.2025) gibt es eine Drohnenaufnahme die den gleichen Parkplatz zeigen:


parkplatz1
Danke! in der Video ist die Rede von “Ahnungslose” Bewohner beim Bauernhof, das wird sich noch zeigen. Bin gespannt. Barkay sagt die wussten Bescheid.


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gestern um 11:47
Zitat von MotetteMotette schrieb:Und ich frage mich immer noch, wer das eigentlich gemacht hat.
Hatte CB nicht selbst gesagt, dass die Tochter des Landwirts (also die, die die Kinder mit der orangefarbenen Katze beruhigen wollte) das Foto gemacht hat oder war das Barkay, der das ausgesagt hat?
Zitat von MotetteMotette schrieb:Das Bild ist für mich einfach nur ein extremer Übergriff gegenüber den Kindern.
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Ich finde sie schaut nicht „glücklich“.. Ich kann aber auch nicht genau sagen, wie sie schaut. Ich finde das Foto gruselig.
Ja, das Foto ist gruselig. Zu diesem Zeitpunkt gab es aber auch schon ein „Problem“. Die Polizei war schon bei EB und auch GD hatte schon Kontakt zur Polizei (und hatte gegebenenfalls schon das Handy von CB der Polizei übergeben).

Es gab zudem schon Presseberichte, aus denen hervorging, dass das in Dänemark nicht sanft abgelaufen ist (von denen CB angeblich keine Kenntnis hatte). Ich erinnere, dass es aus dem Zug heraus bereits Korrespondenz mit GD gegeben haben soll, in der CB fragte, ob die Presse schon über die letzte Nacht berichtet hat.

Das ist mir daher in Erinnerung geblieben, da CB in ihrer allerersten Einlassung den Eindruck erweckt hat, als hätte sie erst bei der Abholung durch Olga erfahren hat, dass die Kinder dort sind. Diese Einlassung hat sie dann bei der Befragung durch die Vorsitzende (so nebenbei) korrigiert. Die erste Einlassung war jedenfalls unlogisch. Ich hatte das damals recherchiert. Die Pressemitteilung der dänischen Polizei (die ich damals gefunden habe) erfolgte erst NACH der Frage der CB an Delling, ob es schon Presseberichte gibt.

Das Foto soll ja zur Beruhigung der Polizei an diese von Dr. C. weitergeleitet worden sein. Hab ich das richtig in Erinnerung? CB wusste, dass das Foto nicht für das Fotoalbum ist. Sie muss stark beunruhigt gewesen sein und stand mit Sicherheit im Dauerkontakt mit Dr.C. und GD. Sagte sie nicht, dass sie auch in Kontakt mit Kury stand.

Das Handy wurde ja auch offensichtlich gefunden. Die Staatsanwältin hatte CB gefragt, weshalb sie den PIN-Code nicht herausgegeben hat. Sie hatte erwidert, dass das nicht an sie herangetragen wurde. Möglicherweise kann das im Laufe des Verfahrens noch geknackt und die Korrespondenz wiederhergestellt werden.

Ich denke, hier wird es noch einige Überraschungen geben.


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gestern um 11:55
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Das Handy wurde ja auch offensichtlich gefunden. Die Staatsanwältin hatte CB gefragt, weshalb sie den PIN-Code nicht herausgegeben hat. Sie hatte erwidert, dass das nicht an sie herangetragen wurde. Möglicherweise kann das im Laufe des Verfahrens noch geknackt und die Korrespondenz wiederhergestellt werden.
Das entzieht sich meiner Vorstellungskraft, dass CB nicht nach dem PIN-Code gefragt wurde. Diese Frage schätze ich als grundlegend ein, wenn ein Handy gefunden oder übergeben worden ist und der Besitzer bekannt ist.
Eigentlich müsste sich die Person, die das Handy an sich genommen hat, erinnern können.


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gestern um 12:03
Nur kurz allgemein angemerkt:

Im Wohnmobil darf und kann man sich während der Fahrt nicht frei bewegen oder beispielsweise im hinteren Bereich im Bett liegen. Und auch in einem Wohnmobil gilt für alle Mitfahrenden die Anschnallpflicht.

Es ist ausdrücklich nicht erlaubt.
Beim geringsten Bremsmanöver fliegt alles nach vorne, auch menschliche Körper.

Das würde erklären, warum Herr Barkay die Kinder im Bereich der Sitze behalten wollte. Er wusste vermutlich um diese Gefahr.


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gestern um 12:06
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Das entzieht sich meiner Vorstellungskraft, dass CB nicht nach dem PIN-Code gefragt wurde. Diese Frage schätze ich als grundlegend ein, wenn ein Handy gefunden oder übergeben worden ist und der Besitzer bekannt ist.
Normalerweise wird diese Frage an den Verteidiger herangetragen. Meist mit dem Hinweis, dass ansonsten hohe Kosten für das „Knacken“ anfallen.

Einige LKAs bedienen sich hierzu bestimmter Fremdfirmen. Es gibt auch eine zentrale Stelle (ich glaube, die war in NRW), die bundesweit tätig ist. Da laufen dann alle möglichen Codes durch. Das dauert, da es immer wieder Pausen gibt, da das Handy nach mehrmaliger Falscheingabe für eine gewisse Dauer gesperrt ist. Ich habe einen Fall in Erinnerung, da dauerte das „Knacken“ 1 1/2 Jahre.

Aber natürlich gibt man den Code meist (also fast immer) nicht raus.


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gestern um 12:41
@LeonardodV
Das Foto ist nicht nur bedrückend und mehr als übergriffig, es ist ein Beweis, dass sie über die Situation auf dem Alpakahof dreist gelogen hat. Stellt sich da seelenruhig ans Kopfteil eines Bettes mit ihrer großen Tochter ( besser sie posiert). Lässt sich ablichten mit ihrer „ Beute“
( sorry aber anders kann ich das nicht ausdrücken) und als Krönung sendet sie das Foto ( was womöglich ihre neue Busenfreundin Olga gemacht hat?) an ihren Lebensgefährten mit einer randberkung, die ihre Enttäuschung über Klara ausdrückt. „ sie ist ganz er“
Eine größere Beschimpfung ihrer Tochter hatte sie wohl nicht, ihr Kind mit dem verhassten Ex Mann zu vergleichen und ihre Animositäten auf ihre Tochter Klara zu übertragen.
Das ist alles so instinktlos und verachtenswert. An Delling sendet sie ein Intime sehr private und vulnerable Momentaufnahme zweier Minderjähriger. Delling war ( oder ist ) nur ihr Lebenspartner, nichts weiter, dem hätte sie ein Foto ihrer und Hensels Kindern in so einer zutiefst privaten Situation, niemals senden dürfen. Gerade an Delling, der sich nicht zu schade war, der Presse und anderen einflussreichen Entscheidungsträgern, Druck zu machen, wegen Pädo gegen Hensel.
Ich möchte noch ergänzen, dieses Foto und ihr Kommentar dazu, werden Umständen durch den Orbit kreisen. Die Kinder hatten kein Mitspracherecht dabei, sie wurden nicht gefragt, ob man ihre Privatsphäre so verletzen darf, Nochzumal an jemanden geschickt, der kein Familienmitglied war.
Schon alleine dafür, müsste sie bei ihren Kindern um Verzeihung bitten.


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gestern um 12:46
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Die Polizei war schon bei EB und auch GD hatte schon Kontakt zur Polizei (und hatte gegebenenfalls schon das Handy von CB der Polizei übergeben).
Bist du sicher, dass GD das Handy von CB an die Polizei übergeben hat?
Das ist für mich ganz neu.
So wie ich es erinnere, hat er zuerst gar nichts rausgerückt. Ich meine, er war (mit Anwalt?) auf der Polizeistation und hatte dort "zufällig" sein eigenes Handy nicht dabei, hat es später aber abgegeben.
Aber dass er CBs Handy abgegeben hat, habe ich nie irgendwo gelesen.
Das fänd ich auch äußerst kurios.
Er kann doch nicht einfach fremdes Eigentum übergeben.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Das Foto soll ja zur Beruhigung der Polizei an diese von Dr. C. weitergeleitet worden sein. Hab ich das richtig in Erinnerung? CB
Das habe ich auch so in Erinnerung.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Die Staatsanwältin hatte CB gefragt, weshalb sie den PIN-Code nicht herausgegeben hat. Sie hatte erwidert, dass das nicht an sie herangetragen wurde. Möglicherweise kann das im Laufe des Verfahrens noch geknackt und die Korrespondenz wiederhergestellt werden.
Hier habe ich wiederum ein anders Verständnis, als du.
Das Handy wurde doch geknackt. Deshalb hat man die gesamten Tagebucheinträge.
Das Knacken des Codes hat ziemlich lange gedauert und in diesem Zeitraum hatte man offenbar versäumt, das Handy bzw. die Inhalte rechtlich korrekt zu beschlagnahmen.
So habe ich es zumindest verstanden.


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gestern um 13:01
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Bist du sicher, dass GD das Handy von CB an die Polizei übergeben hat?
Ja, das kam zur Sprache, als es um die Frage ging, ob die Daten ordnungsgemäß beschlagnahmt wurden. Das Handy wurde von der Polizei im Rahmen der Gefahrenabwehr sichergestellt und es gab wohl keine Anschlussbeschlagnahme des Handys. Sehe ich als problematisch.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Hier habe ich wiederum ein anders Verständnis, als du.
Das Handy wurde doch geknackt. Deshalb hat man die gesamten Tagebucheinträge.
Ihr privates Handy wurde geknackt. Mir ging es um das Handy, welches sie aus dem Hotelzimmer geholt und bis zur Rückkehr nach HH genutzt hat.

Ich suche beides mal raus, ich bin mir in beiden Punkten absolut sicher.


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gestern um 13:07
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ihr privates Handy wurde geknackt. Mir ging es um das Handy, welches sie aus dem Hotelzimmer geholt und bis zur Rückkehr nach HH genutzt hat.
Okay, alles klar, dann hatte ich das missverstanden. Bzw. ungenau gelesen, du hattest ja sogar geschrieben, dass es um die Kommunikation von unterwegs ging.
Dieses Burner Phone hatte ich überhaupt nicht im Fokus. Das ist mir auch völlig entgangen, dass das überhaupt beschlagnahmt wurde.
Verstehe auch nicht, warum sie das nicht einfach weggeworfen hat, dafür ist es doch da.
Allerdings hatte man ja Dellings Handy.
Waren die Nachrichten auf seinem Handy alle gelöscht? Das weiß ich gar nicht mehr.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ich suche beides mal raus, ich bin mir in beiden Punkten absolut sicher.
Du brauchst das mit dem Wegwerfhandy meinetwegen nicht unbedingt extra raussuchen.
Mich würde allerdings tatsächlich interessieren wie CBs Privathandy zur Polizei gekommen ist.
Also wenn du das noch findest...


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gestern um 13:15
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Du brauchst das mit dem Wegwerfhandy meinetwegen nicht unbedingt extra raussuchen.
Das hab ich schon gefunden:
19.08.2025 - 12:07 Uhr
Block benutzt Wegwerf-Handy auf Bauernhof
Am 1. Januar 2024 hatte Christina Block ein Prepaid-Handy von der israelischen Cyberspezialistin Olga (alias Keren Tenenbaum) geschenkt bekommen.
Oberstaatsanwältin Paul hält der Angeklagten vor, warum sie der Staatsanwaltschaft nicht den PIN des Wegwerf-Handys nennen wollte, das sie auf dem Bauernhof bei Pforzheim genutzt hatte. Block: „Das ist nie an mich herangetragen worden.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/hamburg-steakhaus-erbin-block-beauftragt-entfuehrung-68a30cffbdc63e69381b9b0f?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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gestern um 13:39
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Heute im Fokus: Andreas Costard und seine Rolle als juristischer Ratgeber vs. aktiver Mittäter.
Dabei ging es auch darum, wie die Fragen zum Verbotsirrtum und Aufenthaltsbestimmungsrecht noch geklärt werden.
Ich dachte eigentlich, dass zumindest der unvermeidbare Verbotsirrtum vom Tisch wäre.

Auch interessant, dass Costard Andreas P. eine Mail geschrieben hat, dass die Geschenkübergabe im Dezember 2023 nicht stattfinden dürfe und CB darüber Bescheid wusste.

Sinngemäß: Man brauche Ruhe, alles andere zerstört Dinge. Christina‘s Wille ist Mutterwille.

Ab 45:00 min.

https://open.spotify.com/episode/6QkL3PxoXsaeEcDPcCedFl?si=VJOXl5xlRdKtc66EIA_pkw&t=60&ct=60


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gestern um 13:50
@Zaunkönigin

Ich arbeite mich langsam heran. Hier erst einmal eine Quelle, dass das Handy von CB bereits vor dem 05.01. (Entscheidung des OLG) bei der Polizei war. ME war es das schon, bevor CB nach HH zurückgekehrt ist. Ich finde das noch ..... Dellings Handy wurde ja erst eine Woche später beschlagnahmt.
„Anfragen an die Antragsgegnerin zur Durchführung einer Kindesanhörung sind an sie gerichtet worden. Eine Rückmeldung seitens der Antragsgegnerin erfolgte nicht“, heißt es. Das entspricht aber so nicht den Tatsachen. Zum einen war der Beschluss zur Anhörung der Kinder nachweislich erst am 5. Januar zugestellt worden, wie auch das Datum auf dem Briefkopf zeigt. „In der gesamten Zeit ist kein Anruf auf dem Festnetz eingegangen, ebenso auch nicht bei meiner Anwältin oder in ihrer Kanzlei. Dafür hat aber das Jugendamt mich erreicht und ja auch die Kinder anderthalb Stunden am 4. Januar begleitet. Die Richterin war darüber mit dem Jugendamt im Austausch“, erklärt Block auf Nachfrage. Da ihr Handy von der Polizei einbehalten worden waren, hatte sich der Verfahrensbevollmächtigte bei Gerhard Delling gemeldet.
Quelle: https://wirklichverlag.de/nachrichten/entfuehrung-mit-ansage-teil-1-2/


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gestern um 14:34
Wieder an @Zaunkönigin

Das Handy soll bereits am 1. Januar in den Besitz der Polizei gekommen sein. Ich weiß, dass Delling es übergeben haben soll. Das steht zwar nicht in der folgenden Quelle, ergibt sich aber daraus, dass CB selbst am 1. Januar nicht da war, als die Polizei auftauchte. Es gibt diese Quelle, in der steht, dass es Delling übergeben hat - ich finde sie aber derzeit nicht.
Das Handy war nach Angaben der Verteidigung am 1. Januar 2024 am Wohnhaus von Christina Block in den Besitz der Polizei gekommen. Dabei sei es um Gefahrenabwehr gegangen. Die Polizei befürchtete damals, die nicht anwesende Mutter oder ihre Kinder könnten in Gefahr sein.
Quelle: https://www.radiohamburg.de/aktuelles/hamburg/Block-wirft-Ex-Mann-Lügen-vor-Entführung-nicht-gewollt-id1482979.html


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gestern um 14:42
Habe ich gar nicht drüber nachgedacht, aber sein eigenes Handy Zuhause zu lassen und dann einfach mittels Wegwerfhandy mit dem normalen Handy des Lebenspartner zu kommunizieren, gehört aber auch zu den NoGos im Verbrecherlehrbuch.


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gestern um 14:55
Zitat von KTGKTG schrieb:Habe ich gar nicht drüber nachgedacht, aber sein eigenes Handy Zuhause zu lassen und dann einfach mittels Wegwerfhandy mit dem normalen Handy des Lebenspartner zu kommunizieren, gehört aber auch zu den NoGos im Verbrecherlehrbuch.
Ja, da ist irgendwas "schief gelaufen". Delling sagt zur Polizei, meine Lebensgefährtin ist unterwegs und nicht zu erreichen, da sie ihr Handy nicht dabei hat. Die Polizei sagt: och, das ist ja interessant. Dann geben Sie uns das mal. Nun konnte ja Delling nicht sagen, dass sie es bewusst nicht mitgenommen hat. Wahrscheinlich hat er gesagt, sie hat es vergessen, ich habe das hier gesehen. Das hat dann ausgeschlossen zu sagen: ich weiß nicht, wo das ist. Und weg war es. Da war CB wahrscheinlich noch nicht mal auf dem Bauernhof angekommen.

Ja, eigentlich hätten sie ihr mindestens 3 Handys geben müssen, die nach ihrer Rückkehr nach HH für immer verschwinden. Für CB, GD und Dr. C.. Aber vielleicht hat man ihr auch gesagt, dass dieses Handy ausschließlich für den Kontakt zu Olga bestimmt ist und sie hat sich nicht daran gehalten.


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gestern um 15:41
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Das Handy wurde ja auch offensichtlich gefunden. Die Staatsanwältin hatte CB gefragt, weshalb sie den PIN-Code nicht herausgegeben hat. Sie hatte erwidert, dass das nicht an sie herangetragen wurde. Möglicherweise kann das im Laufe des Verfahrens noch geknackt und die Korrespondenz wiederhergestellt werden.

Ich denke, hier wird es noch einige Überraschungen geben.
Vorstellbar ist auch, dass das seitens der Staatsanwältin nur eine kleine ;) Testfrage war, um zu schauen, wie CB reagiert. Möglicherweise ist das Handy schon lange geknackt. Es ist davon auszugehen, dass die damals verwendeten Smartphones mit den heutigen hochentwickelten Tools und Methoden, die den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stehen, ganz sicher schnell geknackt werden kann.
Weltweit wird beidseitig aufgerüstet. Die kryptografische Mauer wird zwar immer höher gebaut, zu deren Überwindung kommt aber wiederum eine immer ausgefeiltere Software zum Einsatz. Andererseits, so ein Entschlüsselscode muss ja auch im Kopf verankert sein. Somit kann der Sperrcode dieser "speziellen Handys" für CB & Co ja nicht allzu wild gewesen sein oder es kamen biometrische Sicherheitscodes zum Einsatz.
Aber auch diese "Preisgabe" kann gerichtlich angeordnet werden.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 16:13
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ja, da ist irgendwas "schief gelaufen". Delling sagt zur Polizei, meine Lebensgefährtin ist unterwegs und nicht zu erreichen, da sie ihr Handy nicht dabei hat. Die Polizei sagt: och, das ist ja interessant. Dann geben Sie uns das mal. Nun konnte ja Delling nicht sagen, dass sie es bewusst nicht mitgenommen hat. Wahrscheinlich hat er gesagt, sie hat es vergessen, ich habe das hier gesehen. Das hat dann ausgeschlossen zu sagen: ich weiß nicht, wo das ist. Und weg war es. Da war CB wahrscheinlich noch nicht mal auf dem Bauernhof angekommen.
Da war GD aber nicht besonders helle, oder aber von der Situation, dass da auf einmal die Polizei vor der Tür stand, außerordentlich überrascht.
Zitat von KTGKTG schrieb:Habe ich gar nicht drüber nachgedacht, aber sein eigenes Handy Zuhause zu lassen und dann einfach mittels Wegwerfhandy mit dem normalen Handy des Lebenspartner zu kommunizieren, gehört aber auch zu den NoGos im Verbrecherlehrbuch.
Absolut. Im Handbuch in den ersten Kapiteln zu finden.
Da hätte sie ihr eigenes Handy getrost mitnehmen können. Das wäre ähnlich dämlich gewesen.

Es ist, wie es ist. Von vorne bis hinten nicht konsequent durchdacht.


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gestern um 16:28
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:dass die damals verwendeten Smartphones mit den heutigen hochentwickelten Tools und Methoden, die den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stehen, ganz sicher schnell geknackt werden kann.
Es kommt drauf an, was man unter "schnell" versteht. Das persönliche Handy von CB soll im März 2025 geknackt worden sein. Das sind knapp 15 Monate. In vielen Fällen liegt 15 Monate nach der Tat bereits ein rechtskräftiges Urteil vor, sodass die später bekanntgewordene Kommunikation nicht mehr berücksichtigt werden kann.

Es ist immer ein Wettlauf und für die Verteidigung ein großes Risiko, sich der Hoffnung hinzugeben, dass ein Handy nicht doch geknackt wird.
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:biometrische Sicherheitscodes
sollte man tatsächlich nicht mehr benutzen, wenn man irgendwelche Straftaten plant oder verübt. Zwischenzeitlich ist es höchstrichterlich bestätigt, dass das zwangsweise Auflegen des Fingers auf das Handy, um es zu entsperren, zulässig ist. Ähnlich ist es bei der Gesichtserkennung.

Am schwierigsten zu knacken sind wohl nach wie vor Codes, die aus Ziffern und Buchstaben bestehen und die voreingestellte Anzahl von 4 Stellen überschreiten. Die lassen sich aber im täglichen Gebrauch auch nur umständlich eingeben, sodass eine solche Kombination nicht häufig vorkommt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 19:00
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Es kommt drauf an, was man unter "schnell" versteht. Das persönliche Handy von CB soll im März 2025 geknackt worden sein. Das sind knapp 15 Monate.
Booh, das ist ein sehr langer Zeitraum. Könnte das aber nicht eher einer Arbeitsüberlastung geschuldet gewesen sein? Wenn die Zutaten da sind, aber der Bäcker fehlt, entsteht auch kein Brot.

Fakt ist doch, Staatsanwaltschaften/Gerichte sind überlastet. Personalmangel. An allen Ecken und Kanten muss gespart werden. Qualifizierte Mitarbeiter gehen dann lieber in die Freie Wirtschaft, da dort der Verdienst höher ist.

Dass die Datenwiederherstellung von Smartphones eine technisch sehr, sehr anspruchsvolle Aufgabe für Strafverfolgungsbehörden sein kann, ist klar!!! Aber einen vier- oder sechsstelligen Speercode zu knacken? Den Strafbehörden und der Polizei sollten ja im Grunde eine Vielzahl spezialisierter Softwares zur Verfügung stehen. Tools die Sperrbildschirme umgehen und Daten von den meisten iOS- und Android-Geräten extrahieren können oder Premium-Versionen, die speziell für schwierig zu handhabende gesperrte Geräte konzipiert wurden oder auch automatisches Ausprobieren tausender Passwörter. Auch können Ermittler auf Cloud-Dienste zurückgreifen mit denen das Gerät synchronisiert ist, wenn das physische Gerät nicht gehackt werden kann usw. Technisch ist heutzutage vieles möglich! Blöd ist wohl allein der Umstand, dass die zu bearbeitenden Fälle sich bis zur Decke stapeln. Und dann kommen unter Umständen auch noch Verzögerungen hinzu, weil vorab vielfach noch eine Rückendeckung, von wem auch immer, erfolgen muss. Das alles sind Zeitwege. Mir ist ein Fall bekannt, da ging sehr viel Zeit verloren, weil durchgängig die Mitarbeiterüberlasung überdimensional war. Der eigentliche Arbeitsprozess war schließlich sehr schnell erledigt.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:In vielen Fällen liegt 15 Monate nach der Tat bereits ein rechtskräftiges Urteil vor, sodass die später bekanntgewordene Kommunikation nicht mehr berücksichtigt werden kann.

Es ist immer ein Wettlauf und für die Verteidigung ein großes Risiko, sich der Hoffnung hinzugeben, dass ein Handy nicht doch geknackt wird
.
Von der Seite habe ich das noch garnicht betrachtet. Das ist echt krass!


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