M8nix schrieb:Quelle: Google KI, Frage:
Ich denke, KI ist bei solchen (und anderen Fragen) sinnloser Stromverbrauch.
;)
leonor schrieb:Und wenn Bott im Interview sagt, dass die Arme zu den Kindern ausgestreckt wären und nach dem Verfahren, wenn etwas Ruhe eingekehrt sei, die Unschuld CB‘s aufgezeigt wäre, der Vater reflektiert hätte, der Kontakt dann denkbar wäre, bläst er doch ins gleiche Horn. (...)
Mir ist überhaupt nicht klar, was Bott und CB da veranstalten.
M8nix schrieb:Aus diesem Korsett löst sie sich nicht und IB wird auch nichts anderes sagen. Er ist ihr Verteidiger. Selbst wenn er sie in eine andere Richtung beraten haben sollte, zählt am Ende das, was CB will. Wir hatten es schon öfter von ihrer Beratungsresistenz.
calligraphie schrieb:Diese Besessenheit, sich im Recht zu fühlen und Besitzansprüche auf die Kinder anzumahnen.
Mir würde das Angst machen.
Erstens: RA Bott ist ihr Verteidiger, weil er ihr nach dem Munde geredet hat. Weil er ihr zu Beginn des Prozesses das geraten hat, was sie sich gewünscht hatte. Er tut im Gerichtssaal das, was Frau Block von ihm gerne möchte.
Zweitens: Ich denke, Opferrolle ist nicht einfach eine Charakterschwäche oder Bequemlichkeit. Sie kein kuscheliges Heim, keine Komfortzone und auch nicht zwingend Bösartigkeit, Macht und Gewalt. Die Opferrolle ist ein Überlebensmechanismus, der eingenommen wird, wenn sich ein Mensch ohnmächtig, ausgeliefert, eingesperrt und verzweifelt fühlt. Wenn er sich ungenügend und ungeliebt fühlt. Die Opferrolle ist eine persönliche Entwicklung, die nicht erst mit der Hochzeit oder der Trennung beginnt. Sie ist ein Mechanismus, der gelernt wird, um irgendwie durch zu kommen. Und sie kann extrem getriggert werden. Durch Verlusterfahrungen zum Beispiel. Oder durch einen (Ex-)Partner, der mäkelt, kritisiert, Vorwürfe macht, dem man nicht genügen kann. In die Opferrolle wird man auch getrieben.
Schließlich nehmen die meisten von uns auch immer wieder mal die Opferrolle ein, zeitweise, in bestimmten Situationen, Konflikten. Dabei können nicht wenige ein Unglück, einen Todesfall, eine Krankheit viel besser verdauen, als das Handeln von Menschen (Mobbing, Arbeitsplatzverlust, familiäre Verwerfungen).
Klassischer Psychotherapeutensprech hierzu ist dann: "Sie müssen ins Handeln kommen, Sie müssen etwas tun, damit Sie sich nicht einem bösen Schicksal unterworfen fühlen müssen. Nur Sie können es ändern, nur Sie können sich selbst beweisen, dass Sie ihr Leben in der Hand haben." Usw. Frau Block hat dann gehandelt, völlig verquer, völlig kontraproduktiv, kriminell. Sie konnte nicht den Bogen schlagen von ihrem Gefühl, böse behandelt zu werden hin zu der Einsicht, dass sie das nicht persönlich nehmen darf. Sondern das Leben schlicht Prüfungen bereit hält, die nicht geschehen, weil wir nicht taugen und niemand uns liebt.
Drittens: Frau Block hat offenbar schon in ihrer Herkunftsfamilie die Erfahrung machen müssen, nicht zu genügen. Nicht so "gut" und erfolgreich wie der Vater zu sein. Das hat sich dann vielleicht in ihrer Ehe fortgesetzt, zumal sie diese auch nicht genutzt hat, Distanz zu ihrem Elternhaus zu gewinnen, sondern sich nun auch noch der Kritik auszuliefern, wie sie als Mutter und Ehefrau agiert. Und dann als alleinerziehende Mutter, wieder unter der Herrschaft des "Block-House". So war sie auch nach der "Flucht" ihrer Kinder nicht in der Lage, ihren eigenen Weg zu finden. Nein, sie musste dem Vater beweisen, dass sie ein ganzer Kerl ist. Vielleicht musste das auch Stephan Hensel, es ist häufig so, wenn es zum ultimativen Clash kommt.
Kurz und gut: Mit mal was sagen oder beraten ist es da nicht getan. Man hofft natürlich bei Strafprozessen, dass die Tat und ihre Verfolgung zu einem fundamentalen Umdenken führen, zu echter Reue. Aber wie häufig gelingt so eine Transformation? Wenn sie gelingen hätte sollen, hätte sie nach dem 3. Januar 2024 beginnen müssen und wir hätten zu Prozessbeginn etwas davon gemerkt. RA Kury hat das Problem vielleicht erkannt, aber die Nummer mit dem Cabrio war nicht hilfreich, vielleicht auch sein sonstiger Rat schlicht inkompatibel. RA Bott heuchelt Verständnis, aber er lenkt nicht, er beeinflusst nicht, er bemüht sich nur, sie kurzfristig und -sichtig zufrieden zu stellen und ansonsten für die nächsten zahlungskräftigen Mandanten
bella figura zu machen. Hüstel.
Das sieht derzeit alles nicht gut aus. Und ob eine einsame Gefängniszelle mit ein paar Blättern Papier und einem Bleistift hilfreich ist, das wage ich zu bezweifeln. Trotzdem denke ich, dass die Mutter nicht nur juristisch (mutmaßlich) Täterin ist, sondern auch Opfer ihrer Lebensumstände und Gefühle.
Obwohl die Kinder die Opfer einer Gewalttat ihrer Mutter sind, könnte es trotzdem für sie über kurz oder lang heilsamer sein, auch wieder einen Weg zu ihrer Mutter zu finden. Dazu sollte sich auch die Seite der Nebenkläger gewahr sein, dass hier nicht einfach ein böser Mensch auf der Angeklagebank sitzt. Sondern ein Mensch, der in der Not völlig falsch gehandelt hat. Auch wenn dieser Mensch das (noch) nicht einsieht. Aber die Kinder können das einsehen. In offene Arme können sie aber nur laufen, wenn Mutter diese Einsicht teilt. Sonst ist das nur hohles Geschwätz eines langhaarigen Dienstboten.