leonor schrieb:Was wollte er denn wissen?
Ich glaube das weiß er selbst noch nicht so richtig. Aus seiner Befragung kam heute mE nichts, worüber man berichten müsste. Auch die Richterin wirkte genervt, weil er wieder weit ausfährt. Er fing halt beim ersten Treffen mit Keren T. in Israel an und kam noch nicht weiter. Morgen wird's wohl anstrengend.
Hier noch meine Fragen, selbst beantwortet.
@Liquid78 Kannst du bestätigen/ergänzen/widersprechen?
Nennt er den Bedroher konkret, also Name, Rolle, Zeitpunkt, Kommunikationsweg und Wortlaut der Drohung?
Keren T. warnte „indirekt“ über Signal, ~Sept 2024, Es würde nicht gut ausgehen, wenn er einen Anwalt aufsuche und/oder Aussage
Erklärt er, ob die Drohung von einem operativen Beteiligten, einem Vorgesetzten der Gruppe oder aus dem Umfeld möglicher Auftraggeber kam?
Er hätte dies nicht weiter hinterfragt/verfolgt, sondern direkt jegliche Kommunikation zur Gruppe gelöscht.
Trennt er sauber zwischen eigenem Wissen und Hörensagen, besonders bei Treffen im Grand Elysée und bei Kontakten zu Christina Block?
Leider klares nein. Es musste deswegen öfters nachgefragt werden und er widersprach teils direkt seinen eigenen Antworten.
Bleibt seine Aussage zur Fahrerrolle eng und defensiv, oder liefert er plötzlich belastbare Details zu Planung, Mietwagen, Rückweg und Nachbereitung?
Er stellte sich als unterstes Glied in der Kette dar, welches selbst nichts geplant noch Entscheidungen gefällt hat. Also eng und defensiv.
Passt seine Version zu der bereits öffentlich berichteten Linie, dass die Israelis das Treffen am 28. Dezember als Verifikation des Auftrags verstanden?
Nein. Treffen ja, auch viele Details richtig. Aber halt schwarze Tasche statt weisse Tüte. Und die mutmaßliche verwirrende Aussage von CB zu ihrer sehr kranken (aber schon toten) Mutter.