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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

14.030 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 15:43
Wie der Verein heißt, will Bott wissen. Die Vorsitzende fragt, was das mit dem Tatvorwurf zu tun habe, Bott verweist auf die Glaubwürdigkeit des Zeugen.
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/46-vehandlungstag-im-block-prozess-heute-soll-ein-mutmasslicher-entfuehrer-aussagen/

Ne, ist klar, dass der Zeuge Teil einer Verschwörung gegen seine Mandantin ist! :Y:


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 16:19
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Er kommt (in den Tickern) auch nicht so eloquent wie DB und Tal S. rüber und wirkt auf mich so, als käme er an seine intellektuellen Grenzen bei dem Wunsch, die Fragen so ehrlich wie möglich, aber auch für sich möglichst wenig belastend zu beantworten.

Welcher Eindruck entsteht denn im Saal von ihm - also bei dir?
Das ist auch mein Eindruck und vor allem besser formuliert als ich es wohl sonst getan hätte. In weiten Teilen wirkte er auf mich ehrlich, bei Details wirken seine Erinnerungen nicht zuverlässig (sicher auch in den Tickern breit vertreten seine behauptete Aussage von CB insbesondere zu ihrer zu dem Zeitpunkt bereits gestorbenen Mutter). Schwierig fand ich, wie sicher er trotzdem behauptete das es so gewesen sei, z.B. wäre die Tüte, die CB zu dem Treffen am 28.12. gebracht hatte schwarz gewesen, ich meine er meinte auch Tasche und nicht Tüte. Übersetzung scheint eh auch ein Problem. Und er redete neben einem Teddy und Schal auch von Spielzeug in der Tüte, welches beim Treffen auch aus der Tüte raus genommen worden sei.

Seine Anwältin hat auch relativ oft probiert ihn vor Fragen zu beschützen, mit Einwänden der Unzulässigkeit oder mit Pausenwünschen.

Er wirkte auf mich ähnlich "buggy" wie die ChatGPT vor ein, zwei Jahren noch war. Eher random Dinge erzählen, hauptsache "pleasing" und dabei behaupten das sei alles total sicher so.

Man bekommt als Zuschauer hier und da auch Abseits des Saals mehr mit als man vielleicht denken könnte. Ich kann und möchte nicht ins Detail gehen, aber seine Entourage wirkte besorgt und unruhig.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 16:33
Was mich gewundert hat: Der Zeuge hat abseits des Saals mit seiner Entourage flüssig Englisch geredet. Auf mich wirkt es so, als ob der Dolmetscher von/ins Hebräische wie eine Art zusätzliche Firewall genutzt wird. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das auch bei den polizeilichen Vernehmungen schon problematisch und man wäre dort auf einen Dolmetscher für Arabisch gewechselt, und dieser hätte auch einen anderen Dialekt gehabt.


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gestern um 16:41
Aus dem Bild Liveticker:
27.04.2026 - 15:52 Uhr
„Wie im Zoo“ – Anwälte attackieren Medien
Nach dem Antrag von Anwältin Gül Pinar legen weitere Verteidiger nach.

Block-Anwalt Dr. Ingo Bott sagt: „Es werden immer die gleichen Bilder gemacht. Selbst wenn man einen Kalender macht, hätte man jetzt alle Jahreszeiten zusammen.“ Strafverteidiger David Rieks (vertritt Christina Blocks Lebensgefährten Gerhard Delling) wird noch deutlicher: „Die ersten fünf Minuten im Saal fühlen sich an wie im Zoo. Es wäre geboten, die Angeklagten davon zu erlösen.“

Auch der Anwalt von Mark B. rechnet vor, dass sich durch die Fotoaufnahmen inzwischen fast zwei komplette Verhandlungstage angesammelt hätten.

27.04.2026 - 15:47 Uhr
Verteidigerin will Medienarbeit einschränken
Ein Antrag im Gerichtssaal sorgt nun für Diskussionen: Rechtsanwältin Gül Pinar, die den angeklagten Ex-Chef-Zielfahnder Andreas P. vertritt, fordert strengere Regeln für Journalisten.

Eine bisher gültige Medienverfügung soll abgeändert werden. Pinar verlangt, dass Fotografen und Kamerateams nicht mehr täglich berichten dürfen, um die Angeklagten besser zu schützen. Diese würden durch die Berichterstattung „entwürdigt“. Ihr Antrag diene der „ungestörten Rechtsfindung“. Zugleich kritisiert sie auch Live-Ticker von Journalisten.
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/brisanter-block-prozess-in-hamburg-israeli-sagt-aus-christina-block-im-fokus-69ef028ee5056f185e236498

„Fühlen sich an wie im Zoo“ – vermutlich ging es Hensel bei der Observation bzw. während der Demo nicht anders.

Ein anderes Thema: Laut Homepage des Grand Elysée beträgt die Speicherdauer der Videoaufzeichnungen 72 Stunden, was auch üblich ist. Ist es korrekt anzunehmen, dass die Polizei bei der Durchsuchung dennoch Aufnahmen sichern konnte, die deutlich älter als 72 Stunden waren? Falls ja, würde das vermutlich bedeuten, dass hier erneut Rechtsverstöße vorliegen. Oder hat man die Speicherdauer bewusst verlängert, weil ja Straftaten dokumentiert wurden? :D

https://web.archive.org/web/20251219051113/https://www.grand-elysee.com/kontakt/datenschutz/


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gestern um 16:50
Zitat von ottercatottercat schrieb:Seine Anwältin hat auch relativ oft probiert ihn vor Fragen zu beschützen, mit Einwänden der Unzulässigkeit oder mit Pausenwünschen.
Bott hat ziemlich zum Schluss befragt. In den Tickern wurde kaum darüber berichtet. Was wollte er denn wissen?
Am Morgen hat er etwas abfällig über die „Israelische Reisegruppe“ gesprochen. Wieso? Das muss doch nicht sein.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 16:54
Dann schildert der Zeuge seine Wahrnehmung der Situation auf dem Alpakahof, auf dem die Kinder mit der Mutter vereint wurden: „Ich hörte, wie die Kinder weinten und schrien. Sie ist in deren Zimmer gegangen. Die Kinder wollten sie nicht akzeptieren.“
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/46-vehandlungstag-im-block-prozess-heute-soll-ein-mutmasslicher-entfuehrer-aussagen/

Das halte ich für gut möglich.
Mich hat seit Prozessbeginn dieses Foto der schlafenden Kinder immer wieder irritiert.
Das Foto könnte auch erst später am Abend gemacht worden ist, nachdem die Kinder tatsächlich erst einmal ablehnend auf ihre Mutter reagiert haben. Oder gibt es einen Zeitstempel?
Jetzt geht es um das Behältnis, in dem Christina Block die Sachen ihrer Kinder an die Entführer übergeben haben soll. Bisher war von einer weißen Tüte die Rede, der Zeuge spricht nun von einer großen schwarzen Tasche. Darin sei auch ein Schal mit dem Duft der Mutter gewesen, um die Kinder zu beruhigen.
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/46-vehandlungstag-im-block-prozess-heute-soll-ein-mutmasslicher-entfuehrer-aussagen/
Zitat von ottercatottercat schrieb:Schwierig fand ich, wie sicher er trotzdem behauptete das es so gewesen sei, z.B. wäre die Tüte, die CB zu dem Treffen am 28.12. gebracht hatte schwarz gewesen, ich meine er meinte auch Tasche und nicht Tüte.
Das ist oftmals ein Problem bei Zeugenaussagen. Ein nachweislich grünes Auto wird von dem einen Zeugen als schwarz beschrieben, vom nächsten als blau und wieder einer sagt gelb. Und der Unterschied zwischen Tasche und Tüte kann auch eine Frage der Definition sein.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das führt dann wieder zu der Frage: Was erwartete Frau Block von der Rückkehr ihrer Kinder? Das Schaffen von Tatsachen?
So traurig es ist, wohl genau das.
Tatsachen schaffen, Popularität, Security und Kontakte nutzen, detoxen und „die Kinder werden sich schon dran gewöhnen“.
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Frau Block dürfte sehr enttäuscht gewesen sein. Ich wette, sie hat sich das erste Wiedersehen komplett anders vorgestellt
Der Zeuge heute sagte, sie sei frustriert gewesen.
Der Zeuge berichtet weiter, die Kinder hätten ihre Mutter zunächst nicht "akzeptieren" wollen. Sie hätten geschrien und geweint. Block habe daraufhin frustriert den Raum verlassen. Am nächsten Tag sei es dann jedoch besser gewesen: "Die Kinder waren leise."
Quelle: https://www.tag24.de/thema/block-prozess/mutmasslicher-entfuehrer-im-block-prozess-heute-verstehe-ich-dass-das-ganze-voellig-illegal-war-3491777

„Die Kinder waren leise.“
Das geht mir nahe.


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gestern um 16:58
Zitat von leonorleonor schrieb:Was wollte er denn wissen?
Ich glaube das weiß er selbst noch nicht so richtig. Aus seiner Befragung kam heute mE nichts, worüber man berichten müsste. Auch die Richterin wirkte genervt, weil er wieder weit ausfährt. Er fing halt beim ersten Treffen mit Keren T. in Israel an und kam noch nicht weiter. Morgen wird's wohl anstrengend.

Hier noch meine Fragen, selbst beantwortet. @Liquid78 Kannst du bestätigen/ergänzen/widersprechen?

Nennt er den Bedroher konkret, also Name, Rolle, Zeitpunkt, Kommunikationsweg und Wortlaut der Drohung?
Keren T. warnte „indirekt“ über Signal, ~Sept 2024, Es würde nicht gut ausgehen, wenn er einen Anwalt aufsuche und/oder Aussage

Erklärt er, ob die Drohung von einem operativen Beteiligten, einem Vorgesetzten der Gruppe oder aus dem Umfeld möglicher Auftraggeber kam?
Er hätte dies nicht weiter hinterfragt/verfolgt, sondern direkt jegliche Kommunikation zur Gruppe gelöscht.

Trennt er sauber zwischen eigenem Wissen und Hörensagen, besonders bei Treffen im Grand Elysée und bei Kontakten zu Christina Block?
Leider klares nein. Es musste deswegen öfters nachgefragt werden und er widersprach teils direkt seinen eigenen Antworten.

Bleibt seine Aussage zur Fahrerrolle eng und defensiv, oder liefert er plötzlich belastbare Details zu Planung, Mietwagen, Rückweg und Nachbereitung?
Er stellte sich als unterstes Glied in der Kette dar, welches selbst nichts geplant noch Entscheidungen gefällt hat. Also eng und defensiv.

Passt seine Version zu der bereits öffentlich berichteten Linie, dass die Israelis das Treffen am 28. Dezember als Verifikation des Auftrags verstanden?
Nein. Treffen ja, auch viele Details richtig. Aber halt schwarze Tasche statt weisse Tüte. Und die mutmaßliche verwirrende Aussage von CB zu ihrer sehr kranken (aber schon toten) Mutter.


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gestern um 17:08
Strafverteidiger David Rieks (vertritt Christina Blocks Lebensgefährten Gerhard Delling) wird noch deutlicher: „Die ersten fünf Minuten im Saal fühlen sich an wie im Zoo. Es wäre geboten, die Angeklagten davon zu erlösen.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/brisanter-block-prozess-in-hamburg-israeli-sagt-aus-christina-block-im-fokus-69ef028ee5056f185e236498

Da möchte ich mal den Hr. Piltz beim Podcast Nr 12 vom 3.8.2025 zitieren:
Gerhard Delling spielt eine besondere Rolle in diesem ganzen Sorgerechtsstreit, in diesem ganzen Familiendrama, weil er derjenige war, der dieses Drama öffentlich gemacht hat. Im November 2022 ist er in die Öffentlichkeit gegangen und hat in der Bild-Zeitung darüber geredet, wie seine neue Partnerin Christina Block um ihre Kinder trauert, wie schwierig das ist.
Er hat weiter die Öffentlichkeit gesucht. Er hat einen Podcast vom Hamburger Abendblatt besucht, 2023, und da auch ausführlich darüber geredet. Und er hat auch angekündigt, dass er ein Buch schreiben möchte. Es soll ein Roman sein, aber es geht um eine Mutter und entführte Kinder. Wo es sehr viele Parallelen gibt zur Realität.[.....] Aber er hat natürlich hier auch eine mediale Aufmerksamkeit darauf gelenkt und ich finde, deswegen muss man auch das aushalten, dass man jetzt darüber redet, was ist eigentlich passiert.
Ich behaupte mal, dass ohne die Initiative von GD damals der Prozess heute in seiner medialen Dimension nicht so ausgeufert wäre.
Da sollte man jetzt nicht mimimimi weinen und auf die Medien schimpfen... Die Geister, die ich rief....


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 17:18
Strafverteidiger David Rieks (vertritt Christina Blocks Lebensgefährten Gerhard Delling) wird noch deutlicher: „Die ersten fünf Minuten im Saal fühlen sich an wie im Zoo. Es wäre geboten, die Angeklagten davon zu erlösen.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/brisanter-block-prozess-in-hamburg-israeli-sagt-aus-christina-block-im-fokus-69ef028ee5056f185e236498

Der Mandant von Gül Pinar (die heute den Antrag gestellt hat) hält sich in der Zeit halt ne Akte oder so vors Gesicht. Finde ich ehrlich gesagt nicht weiter wild, das könnten die anderen auch machen, wenn die Fotos sie stören. Daher wirkt es auf mich leider wie unnötiges Prozessgeschiebe.

Heute hatte ein/e Mitangeklagte/r auch einen Fotografen richtig angepappt. Die machen halt alle nur ihren Job. Immerhin hatte der noch erwidert "Halt dir halt was vor die Nase" oder so ähnlich.


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gestern um 17:26
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:
Die Richterin fragt nach: „Wie sollten die Kinder genommen werden?“ Ihm sei nichts Konkretes gesagt worden. „Man sollte die Kinder ganz langsam nehmen. Da wurde nicht von Gewalt gesprochen, im Gegenteil.“
Ganz langsam also.
Das war glaube ich einer der "lost in translation"-Momente, von denen es heute einige gab. Es drang sich mir kurz das Bild eines Faultiers auf, welches in slow-mo greift. Wenn es nicht alles so bitter wäre. Später erklärte der Zeuge, dass es alles so schnell ging (u.a. "sekundenschnell") und er deshalb kaum von genaueren Beobachtungen berichten konnte.


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gestern um 17:28
Zitat von ottercatottercat schrieb:Heute hatte ein/e Mitangeklagte/r auch einen Fotografen richtig angepappt. Die machen halt alle nur ihren Job. Immerhin hatte der noch erwidert "Halt dir halt was vor die Nase" oder so ähnlich.
Das ging doch Monate so und plötzlich geht es nicht mehr? Inzwischen kann doch sowieso jeder die Angeklagten googlen und sich teilweise sogar "Hörproben" vorspielen lassen, wenn er will.


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gestern um 17:40
Ich bin da ein wenig bei den Anwälten. Braucht man am 40. Verhandlungstag wirklich noch jeden Tag frische Fotos?


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gestern um 17:43
Zitat von KTGKTG schrieb:Braucht man am 40. Verhandlungstag wirklich noch jeden Tag frische Fotos?
Das, finde ich, darf man auch fragen. Aber ich finde das sollte nicht das Gericht verbieten, sondern sich die Presse selbst fragen.

Ich finde die Fotos vorm Verhandlungsbeginn bieten wenig Mehrwert. Eher die gelegentlichen Interviews im Gericht.


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gestern um 17:45
@ottercat

Vielen Dank für deine Berichte und Einschätzungen. Das ist wirklich eine große Bereicherung!
„Die ersten fünf Minuten im Saal fühlen sich an wie im Zoo. Es wäre geboten, die Angeklagten davon zu erlösen.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/brisanter-block-prozess-in-hamburg-israeli-sagt-aus-christina-block-im-fokus-69ef028ee5056f185e236498

Da stimme ich ausnahmsweise mal allen Verteidigern uneingeschränkt zu. Wozu braucht man an jedem Verhandlungstag neue Fotos - außer dafür, dass man diese uU gut verkaufen kann? Ich kann nur bestätigen, dass es äußerst unangenehm ist, da (in Berlin maximal 2 min) stehen oder sitzen zu müssen. Manche Kameraleute kommen so unverschämt dicht an die Angeklagten und/oder Verteidiger ran, dass man in der freien Wildbahn dazu neigen würde, ich sag’s mal nett - die Kamera „wegzudrücken“.

In Berlin wird es von vielen Verteidigern so gehandhabt, dass sie und/oder die Angeklagten erst den Saal betreten, wenn die Fotografen und Kameraleute den Saal verlassen haben. Dem liegt eine Entscheidung des Kammergerichts zugrunde, dass keine Zwangsmittel möglich sind, um das Betreten des Saals durch den Angeklagten vor Beginn der Verhandlung durchzusetzen - ergangen ist die Entscheidung übrigens auf eine Beschwerde eines Journalisten.

Aber in HH sind in diesem Verfahren ja offensichtlich auch Aufnahmen vor dem Saal gestattet. Das ist allerdings weniger „anstrengend“.

Einen Mehrwert für die Berichterstattung sehe ich in den ständig neuen Aufnahmen nicht.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 17:55
Ich fänd's eine Bereicherung, wenn man die Verhandlungen streamen würde, wie in den USA in einigen Fällen. Aber da gibt es sicherlich auch einige Argumente, die dagegen sprächen. Auf mich wirkt es absurd und unnötig fehleranfällig, dass ein Dutzend Leute im Saal sitzen und probieren alles per Hand in ihre Laptops mit zu tippen. Journalisten aber auch Prozessbeteiligte. Sozusagen systematisches hearsay, obwohl es einfacher und präziser ginge.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 18:04
Zitat von ottercatottercat schrieb:Ich fänd's eine Bereicherung, wenn man die Verhandlungen streamen würde
Zumindest Tonmitschnitte sollen ja kommen, aber nicht vor 2030.

Es gibt nach wie vor Diskussionen.

Ich weiß gar nicht, wo der Gesetzesentwurf jetzt liegt - vermutlich immer noch im Vermittlungsausschuss. Wen das interessiert, das Gesetz heißt DokHVG - ausgeschrieben Gesetz zur digitalen Dokumentation der strafgerichtlichen Hauptverhandlung.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 18:10
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ich weiß gar nicht, wo der Gesetzesentwurf jetzt liegt - vermutlich immer noch im Vermittlungsausschuss
Da der Bundestag zwischenzeitlich neu gewählt wurde, ist das Gesetzgebungsverfahren abgebrochen und das Vermittlungsverfahren ohne Ergebnis beendet. Das Gesetzgebungsverfahren müsste nochmal völlig neu starten.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 18:17
Zitat von KTGKTG schrieb:Da der Bundestag zwischenzeitlich neu gewählt wurde, ist das Gesetzgebungsverfahren abgebrochen und das Vermittlungsverfahren ohne Ergebnis beendet. Das Gesetzgebungsverfahren müsste nochmal völlig neu starten.
Aha, vielen Dank. Ich habe das ab irgendeinem Punkt nicht mehr verfolgt. Dann wird es wohl noch länger dauern. Das würde ja auch einen Rattenschwanz von weiteren erforderlichen Gesetzesänderungen mit sich bringen. Das ist insbesondere im Revisionsrecht nicht gewollt, denn da zählt nur das, was das Gericht gehört hat und das ist idR auch nicht angreifbar.


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gestern um 18:23
Youtube: Block-Prozess: Fahrer des Entführungsfahrzeugs sagt aus
Block-Prozess: Fahrer des Entführungsfahrzeugs sagt aus
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Hier ein kurzer Beitrag vom heutigen Tag.


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gestern um 18:24
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Das ist insbesondere im Revisionsrecht nicht gewollt, denn da zählt nur das, was das Gericht gehört hat und das ist idR auch nicht angreifbar.
Heisst das, wenn sich das Gericht "verhört" (bestimmt highly unlikely, aber Menschen, sicher auch Richter, machen Fehler), es in der Revision nicht mehr angreifbar ist? Auch das würde, zumindest auf den ersten Gedanken dazu und aus meiner Laiensicht, für AV-Aufzeichnungen und entsprechende Gesetzesanpassungen sprechen.


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