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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

14.570 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 20:59
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Um so interessanter wäre es mal raus zu bekommen, warum Kubicki sich da so reingehängt hat. Immerhin hat er ja selbst vorgeschlagen, mit seinem dicken Dienstwagen in DK vorzufahren, weil das Eindruck mache...
Laut Podcast und anderen Medien war er länger mit CB bekannt und mit der "Sachlage" vertraut. Er war auch einer der ersten, der "gratuliert" hat zum "Gelingen".
Die diskrete einflussreiche Hamburger Oberschicht verfügt untereinander über ein ziemlich enges Netzwerk. Und so eine gesellige Runde trifft sich halt ab und zu auch im Hamburger Grand Elysée zum Abschlussbankett, genau wie Asterix und Obelix im gallischen Dörfchen der Unbeugsamen. Man :wein::magdich: wächst zusammen. Auf Fotos derartiger VIP-Events & Galas ist auch häufig Wolfgang Kubicki mit seiner Ehefrau Marberth-Kubicki (Fachanwältin f. Strafrecht) zu sehen. Und Eugens Töchterchen ist ja durchaus eine attraktive Frau, da kommt man sich allein schon durch erfrischendes Blabla nahe.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 21:09
Zitat von VivaceVivace schrieb:Ging es nicht GD sogar darum die "Pädo-Story" in Gang zu bekommen und Grote zu aktivieren da bei Polizei/StA tätig zu werden?
Zitat von antheanthe schrieb:Es wurde allerdings über Bande gespielt: Delling-Costard-Grote, aber letzterer hat sich, wohl zu seinem Glück, in dieser Angelegenheit totgestellt.
Möglicherweise hatte Grote -klugerweise- keine Lust, von denen als Lakei, Handlanger oder Erfüllungsgehilfe benutzt zu werden. Etwas anderes ist es ja nicht.


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um 21:12
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Die diskrete einflussreiche Hamburger Oberschicht verfügt untereinander über ein ziemlich enges Netzwerk. Und so eine gesellige Runde trifft sich halt ab und zu auch im Hamburger Grand Elysée
Und auf Sylt.
Kubicki gilt ja auch als ausgemachter Sylt Liebhaber.
Sicherlich hat man dort auch den ein oder anderen geselligen Abend miteinander verbracht.
Das verbindet


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 21:27
Zitat von VivaceVivace schrieb:
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Warum sollte er sich mit einer privaten Familienangelegenheit beschäftigen, für die er plötzlich random angequatscht wird.
Ging es nicht GD sogar darum die "Pädo-Story" in Gang zu bekommen und Grote zu aktivieren da bei Polizei/StA tätig zu werden?
Doch - ich finde wenn man sowas erzählt wird, in seiner Position, dann gibts mMn zwei Optionen:

Entweder:

1. Es ist die Rede von einen echten Pädo-Täter, dann muss dringend gehandelt werden.

Oder:

2. Es ist die Rede von schwere Verleumdungen und/oder falsche Anschuldigungen - dann sollte er auch dieses als potentieller Straftat melden.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 21:31
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Doch - ich finde wenn man sowas erzählt wird, in seiner Position, dann gibts mMn zwei Optionen:
Dafür sind Polizei und Staatsanwaltschaft zuständig und nicht der Innensenator.
Er hat vielleicht -und zurecht- darauf vertraut, dass diese den Fall korrekt abarbeiten.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 21:37
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Doch - ich finde wenn man sowas erzählt wird, in seiner Position, dann gibts mMn zwei Optionen:

Entweder:

1. Es ist die Rede von einen echten Pädo-Täter, dann muss dringend gehandelt werden.

Oder:

2. Es ist die Rede von schwere Verleumdungen und/oder falsche Anschuldigungen - dann sollte er auch dieses als potentieller Straftat melden.
Ich würde es für naheliegend erachten, dass er sich intern nach dem Stand erkundigt und so evtl. erfahren hat, dass die angeblichen Beweise zusammengestümperte Fakes waren.
Nur wird er dieses Wissen sicher nicht mit Costard und/oder Delling geteilt haben, da ja bereits wegen falscher Verdächtigungen ermittelt wurde.


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um 21:40
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Um so interessanter wäre es mal raus zu bekommen, warum Kubicki sich da so reingehängt hat. Immerhin hat er ja selbst vorgeschlagen, mit seinem dicken Dienstwagen in DK vorzufahren, weil das Eindruck mache...
Der taucht doch immer und überall auf wo Millionäre oder Milliardäre (in Not) sind. Korruption, Steuerhinterziehung, Cum-Ex etc. da gehört es wahrscheinlich zum guten Ton "Neujahrsgrüße" zu schicken.

siehe: Wikipedia: Wolfgang Kubicki
Abschnitt: Rechtsanwaltliche Tätigkeiten.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 21:58
Abends meldete sich noch die damalige Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange bei Delling. Die SPD-Politikerin wollte wissen, ob die Kinder tatsächlich wieder bei der Mutter seien. Delling, so ist der Ermittlungsakte zu entnehmen, reagierte erfreut auf ihre Kurznachricht und bejahte.

An diesem Abend näherten sich die beiden Kinder von Christina Block und Stephan Hensel bereits wieder mit ihrer Mutter Hamburg. Vor ihrer Ankunft ging Delling einkaufen. Außerdem ließ er sich davon unterrichten, was sich vor Christina Blocks Haus tat. Dort waren bereits ein paar Journalisten eingetroffen. Delling erhielt von einem Sicherheitsberater den Hinweis, die Schlösser an den Kellerfenstern einzudrücken. So könnten die Kinder nicht durchs Fenster fliehen. Der Sicherheitsberater, Andreas P., sagte das später in einer Vernehmung. Auch er ist angeklagt.

Am Tag darauf war Delling mehrfach mit dem Thema Kindesmissbrauch beschäftigt. Es ging offenkundig darum, Stephan Hensel zu diskreditieren. Delling schrieb von einer „Pädophilie Story“. Dahinter steckte eine vermeintliche Recherche der israelischen Sicherheitsfirma Cyber Cupula Operations, für die auch Keren T. arbeitete.

Die Recherche lag einige Monate zurück und hatte angeblich ins Darknet geführt, es ging um das Thema Kinderpornografie. Dort sollte auch der Name Hensel aufgetaucht sein. Christina Block hatte dann Material von Cyber Cupula erhalten, das neben Stephan Hensel auch dessen Familienrechtsanwalt belastete. Das Dossier hatte sie zur Polizei gebracht.

Morgen müsse man die „Pädophilie Story“ rausbringen, schrieb Delling nun Christina Block am Abend des 3. Januar 2024. Die Polizei schätzte die Dokumente später als Fälschung ein. Davon wusste Delling Anfang Januar 2024 allerdings noch nichts.

In der schmutzigen Angelegenheit war Delling auch mit dem Rechtsanwalt Dr. C. in Kontakt, einem langjährigen Vertrauten der Familie Block. C. ist in dem Verfahren am Landgericht ebenfalls angeklagt.

Delling wollte offenbar Druck beim Hamburger Innensenator Andy Grote machen. Er schlug dem Anwalt C. vor, Grote wissen zu lassen, dass die Polizei schon seit zwei Monaten Hinweise auf Pädophilie habe. „Dann kommt da Bewegung rein“, prophezeite Delling am 3. Januar 2024.

Einer Person, die ihm nahesteht, schrieb Delling, das Ziel sei jetzt, dass die „Kinderpornostory“ um Hensel und dessen Anwalt „publik“ werde. Dafür sollten offenbar Journalisten beim Landeskriminalamt anfragen. Einem Reporter des NDR habe er bereits einen Tipp gegeben, schrieb Delling weiter.

Die „Pädophilie Story“ freilich erschien so nie. Auf Anfrage weist der 66-Jährige darauf hin, dass die Anzeige von Frau Block gegen Herrn Hensel seit Herbst 2023 von der Staatsanwaltschaft nicht bearbeitet worden sei. Er habe zu keinem Zeitpunkt wissentlich unwahre Tatsachen über Herrn Hensel oder dessen Rechtsanwalt verbreitet, sondern wollte Anfang Januar Bewegung in die ermittlungsbehördlichen Aufklärungsbemühungen bringen.

Es gäbe keinen belastbaren Hinweis darauf, dass ihm bekannt gewesen wäre, dass das Material überhaupt objektiv unwahre Darstellungen enthalten würde. Seiner Stellungnahme im Prozess und die Erklärung zu den Ermittlungsergebnissen sehen die Teilnehmer gespannt entgegen.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/die-p%C3%A4dophilie-story-was-delling-dem-vater-der-entf%C3%BChrten-kinder-unterstellte/ar-AA1LGjOI


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:14
Einer Person, die ihm nahesteht, schrieb Delling, das Ziel sei jetzt, dass die „Kinderpornostory“ um Hensel und dessen Anwalt „publik“ werde.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/die-p%C3%A4dophilie-story-was-delling-dem-vater-der-entf%C3%BChrten-kinder-unterstellte/ar-AA1LGjOI

Die Person ist seine eigene Tochter (Journalistin), die er dafür eingespannt hat.
in einer Textnachricht vom 3. Januar 2024 soll Delling seiner - in London lebender - Tochter Katharina geschrieben haben, es gehe darum, "dass die Kinderpornostory um ihn und seinen Anwalt publik wird". Um das zu erreichen, seien Anrufe beim LKA nötig. Zudem habe Delling seiner Tochter laut Anzeige berichtet, den Hinweis bereits Journalist:innen vom NDR gegeben zu haben.
https://www.gala.de/stars/news/gerhard-delling--brisante-verleumdungsvorwuerfe-gegen-den-tv-moderator-24441160.html


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:21
Zitat von VivaceVivace schrieb:Die Person ist seine eigene Tochter (Journalistin), die er dafür eingespannt hat.
Das geben auch meine ;) Notizen her, nur konnte ich es nicht belegen, deshalb habe ich es unter den Tisch fallen lassen.

@Vivace :) Danke für den Link!


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:31
Ich habe mir den letzten Artikel in der 'Bunten' komplett durchgelesen... Der mit dem "Pimmel-Kissen".

https://www.bunte.de/stars/star-news/christina-block-bringt-sie-ein-kuschel-kissen-ins-gefaengnis_25624778-b010-475e-b96c-c0c445d3baba.html

Vor diesem Prozess hätte ich die 'Bunte' noch nicht einmal im Wartezimmer durchgeblättert, aber nun stelle ich fest, dass die einen guten Draht (wo immer auch hin ;)) haben, und über Details berichten, die man sonst nicht findet.
Ja, ich weiß, dass wir das Thema schon hatten, aber ausser der pikanten Bommelform, soll es einen Namenszug "Klara" haben. Ui, wie erklären wir das nun der Richterin?
Die Kuscheltiere, die sie [CB] ihren Kindern angeblich mitgebracht haben soll, würden von den Entführern stammen. „Die hatten sie an einer Tankstelle gekauft.“[... sagt CB]
am 3. Verhandlungstag Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/3-tag-im-block-prozess-heute-soll-christina-block-aussagen/

Das klassische Klientel der Leserinnen der Bunten würde ich normalerweise bei den Ladys der Block-Ultras verorten.
Chr. Rybarczyk (vom Hamb.ABlatt) hat sie in der Augsburger Allgemeinen so treffend beschrieben:"
Helle Steppjacken, weiße Blusen, Sneakers, schmucke Handtäschchen: Aus den wohlhabenden Walddörfern im Norden Hamburgs oder den Elbvororten im Westen kommen sie angefahren, die smarten Rentnerinnen
". Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/was-der-entfuehrungsfall-block-mit-dem-ex-moderator-delling-macht-05-05-114127698

Allerdings wird die "Bunte" dort einige Abonnentinnen verloren haben. Denn seit einiger Zeit wird recht Block-kritisch berichtet....und nette "Details" durchgestochen, zB dass das besagte Kissen einen Namenszug hat... und Pimmel-Bommel.
Kein Wunder also, dass weder CB noch IB langsam mal Stellung zum Thema "Inhalt der Tüte" nehmen möchten.
SO ein Kissen gibt's KEIN zweites Mal :D


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 22:41
Christina Block: Kinderporno-Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann

Im Gespräch mit FOCUS online kündigte Gerd Uecker, der Familienanwalt von Blocks Ex-Mann Stephan Hensel, weitere gerichtliche Schritte gegen die Hamburger Unternehmerin an. Dabei geht es um – offensichtlich falsche – Kinderporno-Vorwürfe, mit denen sich Block 2023 an die Polizei gewandt hatte. Nach eigener Aussage erhoffte sie sich von möglichen Ermittlungen gegen ihren Ex-Mann bessere Karten im erbitterten Streit um ihre Kinder. Das könnte ihr nun auf die Füße fallen.
Neben dem von Uecker angestrebten zivilrechtlichen Schadensersatzprozess könnte es auch zu einem Strafprozess gegen Christina Block kommen – wegen falscher Verdächtigung. Nach Paragraf 164 des Strafgesetzbuchs stehen auf das Delikt bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe.
Angeblicher sexueller Missbrauch, Pädophilie und Kinderpornografie

Die Vorgeschichte zu diesem Nebenaspekt des „Block-Krimis“ mutet an wie ein „Tatort“-Plot: Rechtsanwalt Gerd Uecker vertritt Hensel seit mehreren Jahren in den familienrechtlichen Angelegenheiten des Sorgerechtsstreits. Doch in einem weiteren Fall ist er mehr als nur ein Anwalt: Bei erfundenen Vorwürfen von sexuellem Missbrauch, Pädophilie und Kinderpornografie führt die Hamburger Staatsanwaltschaft ihn selbst als „Geschädigten“.
Die Behörde ermittelt gegen Block und David Barkay, den sie auch als Kopf der Entführergruppe verdächtigt. Block bestreitet die Vorwürfe. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Uecker legt sich dagegen im Gespräch mit FOCUS online fest: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Initiative von Frau Block ausging.“

Der Fall, dem die Strafverfolger getrennt vom Entführungsprozess nachgehen, bringt Block in Erklärungsnot. Als Uecker im Sommer 2023 mit den Anschuldigungen konfrontiert wurde, hatte er selbst noch nicht an die Gastronomin gedacht. Hensel ist nicht sein einziger Mandant, der einen erbitterten Sorgerechtsstreit führt.
Staatsanwaltschaft: "Falsche Beschuldigung"

Damals erhielt Uecker einen Anruf von der Staatsanwaltschaft und erfuhr von einer anonymen Anzeige gegen ihn. Im Netz waren gefälschte Beiträge aufgetaucht, er würde sich an jungen muslimischen Kindern vergehen. Parallel dazu waren E-Mails an Ueckers Kollegen in der Kanzlei mit den Vorwürfen verschickt worden.

Die Ermittler schenkten dem jedoch wenig Glauben. „Da die Staatsanwaltschaft zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür gesehen hat, dass es sich um eine falsche Beschuldigung handeln könnte, hat sie von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung gegen Unbekannt eingeleitet“, bestätigte jetzt eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft auf Anfrage von FOCUS online.
Uecker wurde seitdem als mutmaßlich Geschädigter geführt, wie er bei einem Treffen mit dem Staatsanwalt und seinem Strafverteidiger im September 2023 erfuhr; ein durchaus übliches Vorgehen, wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage klarstellt. „Der Staatsanwalt sagte mir, dass er in seinem Berufsleben noch nie eine Aktion gesehen hat, die so hasserfüllt ist. Er fragte, ob ich Feinde hätte“, sagt Uecker. Ermittelt wurde zunächst gegen Unbekannt. Damit hätte das Thema bereits weitgehend erledigt sein können. Doch dann kam Christina Block ins Spiel.
Im Entführungsprozess war der Vorfall bereits Thema

Am 6. Oktober ging die Unternehmerin auf eine Hamburger Polizeiwache und reichte brisante Unterlagen ein. Sie sollten belegen, „dass ihr Ex-Mann und dessen im Sorgerechtsstreit tätiger Rechtsanwalt anderen Männern Immobilien zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs von Kindern zur Verfügung stellen“, bestätigt die Staatsanwaltschaft. Mit der Immobilie ist das einst gemeinsame Haus auf Sylt gemeint, das Hensel im Zuge der Scheidung zugesprochen bekam und anschließend an Feriengäste vermietete. Parallel dazu wurde eine Onlinepräsenz geschaltet, die die konstruierten Vorwürfe untermauern soll.

Block will von dem Material erst Ende September erfahren haben, als die Staatsanwaltschaft bereits gegen Unbekannt ermittelte. Im Entführungsprozess war der Vorfall bereits Thema. „Sie (Christina Block, die Redaktion) hat dabei ausgeführt, dass sie von dem ihr durch das israelische Sicherheitsunternehmen mitgeteilten Verdacht, es könne kinderpornographische Verwicklungen geben, absolut geschockt war“, erläutert ihr Anwalt Ingo Bott auf Nachfrage.
Seine Mandantin habe sich zunächst anwaltlich beraten lassen und dann die Ermittlungsbehörden informiert. Die gefakten Kinder-Porno-Unterlagen soll sie von "Cyber Cupula" erhalten haben – das israelische Sicherheitsunternehmen, das später die Entführung der Kinder verantwortet haben soll.
Ohne weitere Ermittlungen legten die Strafverfolger den Vorgang zu den bereits bekannten Vorwürfen, bei denen sie gegen Unbekannt vorgehen.

„Zu ihrem Erschrecken und ihrer sogar noch größeren Sorge musste sie in der Folge feststellen, dass nichts Erkennbares mehr passierte“, beschreibt Bott nun die Perspektive seiner Mandantin. Dabei habe sie sogar Barkays Kontakt als Urheber der Unterlagen angegeben und zwischenzeitlich noch einen Datenträger mit weiteren Unterlagen an die Polizei übergeben.

Bott: „Das israelische Sicherheitsunternehmen versicherte ihr derweil, dass sicher bald Ermittlungsschritte ergriffen würden und dies auch die Situation um ihre Kinder betreffen würde.“
Festplatte mit mehr als 500 Bildern und 64 Videodateien

Ortswechsel nach Dänemark und Zeitsprung. Am 5. September 2023 entdeckte Stephan Hensel auf seinem Garagendach in Gråsten (Gravenstein) einen Tauchsack und alarmierte sofort die Polizei. Die Ermittler fanden darin eine Festplatte mit mehr als 500 Bildern und 64 Videodateien kinderpornografischer Inhalte – aber keine Spuren von Hensel.
(...)
Zurück nach Hamburg. Die Staatsanwaltschaft wehrt sich gegen Vorwürfe, sie sei bei Blocks Materialien untätig gewesen. Demnach bat die Behörde die Polizei Mitte November, die Rufnummer Barkays zu überprüfen, die Block im Oktober übermittelt hatte. Doch ohne Anfangsverdacht sahen die Ermittler davon ab, den Israeli zu kontaktieren. Schließlich gilt er inzwischen nicht mehr als möglicher Zeuge, sondern als Mittäter der Verleumdungskampagne. Zudem sollte der Datenträger priorisiert gespiegelt werden. Mitte Dezember 2023 erhielt die Staatsanwaltschaft die DVD. Am 2. Januar 2024 war die Auswertung abgeschlossen.
In der Zwischenzeit vermuteten Hensel und Uecker, dass Block hinter all den Anschuldigungen stecken könnte. Sie erstatteten im November 2023 Strafanzeige wegen falscher Verdächtigung. Uecker zeigte nach eigenen Angaben Mitte 2025 außerdem Blocks Lebenspartner Gerhard Delling an, weil er die haltlosen Vorwürfe verbreitet haben soll. Hensel und Delling haben sich außerdem gegenseitig wegen Verleumdung in der Angelegenheit angezeigt.

Die Staatsanwaltschaft nahm David Barkay nach Auswertung der Daten als weiteren Beschuldigten auf. Damit hatten die anfänglichen Ermittlungen gegen Unbekannt gleich zwei Namen. Noch im Januar kam es deshalb zu Durchsuchungen. Auch die Durchsuchungen im September 2025 im Umfeld des ehemaligen BND-Chefs August Hanning und Ex-LKA-Manns Thorsten Mehles standen in diesem Zusammenhang.
„Bombe“ bei „U.“

Für Block könnten die bisherigen Ermittlungen in diesem Fall heikel werden. Wie der „Spiegel“ berichtete, soll die Hamburgerin bereits im Juli 2023, kurz nach den ersten Anschuldigungen gegen Uecker, in einer Notiz von einer „Bombe“ bei „U.“ geschrieben haben. „Es könnte böse ausgehen. Er wird da nicht mehr rauskommen.“

Und weiter: „Es stand im Raum, ob er sich selbst umbringen wird. Oder ob ihn jemand anderes, ein Betroffener, umbringen wird. Naja, das hoffe ich natürlich nicht.“ Zudem hoffe sie auf einen schnellen Effekt „auf die beiden Verrückten in Dänemark“ – gemeint dürften Hensel und seine neue Frau sein. Sie sollten begreifen, dass die Kinder, die seit 2021 beim Vater lebten, zwei davon mutmaßlich ebenfalls widerrechtlich entzogen, nach Hause gehörten. Fragen zu diesen Notizen ließ ihr Anwalt unbeantwortet.
Sollte die Staatsanwaltschaft ausreichend Anhaltspunkte sehen, um in dem Kinderporno-Fall (Verdacht der falschen Verdächtigung und Verleumdung) Anklage gegen Block und ihre Mitstreiter zu erheben, müsste sich die Hamburgerin in einem weiteren öffentlichen Strafprozess verantworten.
Uecker: Zivilrechtlicher Schadensersatzprozess gegen Block

Im Gespräch mit FOCUS online kündigte Uecker außerdem an, einen zivilrechtlichen Schadensersatzprozess gegen Block und weitere Beteiligte anzustreben – auch der wäre öffentlich. „Frau Block wusste ganz genau: Da ist überhaupt nichts dran“, ist der Anwalt überzeugt: „Ich bin nach wie vor fassungslos, dass so etwas passiert.“ Block sei auf Vernichtung gepolt, statt ein kluges Verfahren zu führen, um ihre Kinder wiederzusehen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/christina-block-drohen-bald-neue-prozesse-wegen-falscher-kinderporno-vorwuerfe_7eb94239-6520-4864-9eaa-12dff7e9202e.html

Interessant finde ich, dass die Auswertung der DVD am 2. Januar 2024 abgeschlossen war. (!)

Wir erinnern uns:
In einer Textnachricht vom 3. Januar 2024 soll er seiner Tochter geschrieben haben, es gehe darum, "dass die Kinderpornostory um ihn und seinen Anwalt publik wird". Um das zu erreichen, seien Anrufe beim LKA nötig.
Quelle: https://www.gala.de/stars/news/gerhard-delling--brisante-verleumdungsvorwuerfe-gegen-den-tv-moderator-24441160.html


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 23:00
Zitat von VivaceVivace schrieb:Ja, ich weiß, dass wir das Thema schon hatten, aber ausser der pikanten Bommelform, soll es einen Namenszug "Klara" haben. Ui, wie erklären wir das nun der Richterin?
Ich hab mir lange überlegt, ob ich den Bunte-Artikel hier reinstelle.
So etwas kann man sich doch nicht ausdenken?!


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