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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

37.322 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 12:54
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Dies gilt ja auch für ihren eigenen Sohn: sie liebt ihn über alles (und das will ich gar nicht abstreiten - Ihr Sohn und die Pferde waren ihr denke ich schon wichtig - das merkt man daran, wie emotional sie hier in den wenigen Situationen vor Gericht eben wurde!) - es hielt sie aber dennoch nicht davon ab, 2 (angekündigte) Suizidversuche zu begehen in kürzeren Abständen und nach der Trennung von Matthias,
Der Gutachter hat die Suizidversuche als Hilfeschreie (an Matthias) eingeordnet, nicht als ernsthafte Absicht, sich das Leben zu nehmen. Hatte nicht ihr Sohn sie einmal mit aufgeritzten Pulsadern und (angeblich) bewusstlos vor dem Stall liegend aufgefunden und Olaf herbeigerufen, der sie dann ins Krankenhaus fuhr?

Ihrem Sohn von 7 Jahren eine solche Inszenierung zuzumuten und ihn für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren, zeigt einmal mehr ihre Egozentrik und Rücksichtslosigkeit. Jedenfalls spricht das aus meiner Sicht nicht einmal ansatzweise für Mutterliebe.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 13:08
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Niemand sah, wie Fabian in ein fremdes Auto gezerrt wurde, niemand sah ihn vorher im Vorfeld mit fremden Personen (außer der jungen Zeugin am 10.10.- deren Aussage sogar die Verteidigung als nicht glaubwürdig einstuft - schon allein aufgrund der Kleidung, die Fabian an dem Tag trug). Niemandem ist im Tatzeitraum etwas auffällig erschienen, außer Gina's Auto.
Spinnen wir das Ganze mal andersrum: angenommen, sie sei tatsächlich zufällig vor Fabians Haus gewesen just um den Zeitpunkt herum, als er die Wohnung verlassen hat. Ihr Auto steht quer gegenüber - wenn er das Auto gesehen hätte, hätte er doch potentiell auf sich aufmerksam gemacht und sie - die doch so ein gutes Verhältnis zu ihm hatte - begrüßt. Und dass sie ihn vor lauter EC-Kartensuche nicht gesehen hätte, glaube ich nicht.

Ferner ist sie danach zufällig in dieselbe Richtung gefahren, wo auch Fabian dann umgebracht wurde - hätte ihr dann nicht auch potentiell ein Auto auffallen müssen, dass aus Güstrow zufällig denselben Weg in Richtung Klein Upahl fährt?

Und wenn sie umdreht, um eigentlich daheim die EC-Karte zu holen, weshalb fährt sie dann nicht direkt, sondern zufällig in die Nähe des Tatorts in den Wald, um Spazieren zu gehen?

Warum schaltet sie - entgegen aller Gewohnheiten - das Handy aus? Warum ruft Sie im Gegenteil nicht bei Oma an und fragt, ob die Bankkarte noch daheim ist?

Die in meinen Augen plausibelste und naheliegendste Antwort: Weil sie gar keine Bankgeschäfte erledigen wollte - sondern einen 8-jährigen Jungen, den Sohn ihres Ex-Partners erledigen wollte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:11
Ich finde, @jeangreen und @Grillage haben an zwei Beispielen sehr gut das Ausmaß der Verlogenheit von Gina H. herausgearbeitet.

@jeangreen hat noch einmal detailliert aufgespießt, wie die Angeklagte bezüglich der Fahrt am Vormittag des 10.10. nach Güstrow herumgeeiert ist. Erst war sie gar nicht da, dann nach der Videoaufnahme ihres Auto doch - aber nicht etwa wegen Fabian, sondern wegen eines Bankgeschäftes im Auftrag ihrer Großeltern (den es jedoch gar nicht gab). Und dann noch die „vergessene“ Bankkarte, das „vergessene“ Portemonnaie, die eklatanten Widersprüche um den Abstecher nach Hause - eine Lüge wird mit der nächsten „korrigiert“.

Ich schließe mich auch der Einschätzung von @Grillage an, dass Ginas Wehklagen über einen angeblich unkontrollierten Alkoholkonsum von Matthias R. ebenfalls ein Lügengespinst ist, das allein dazu diente, Spannungen in der Partnerschaft zu Lasten von MR zu erklären.

Wenn ihr Freund ein solcher Trunkenbold gewesen wäre, hätte er wohl kaum auf der Arbeitsstelle seinen Mann stehen und dazu noch Überstunden und Nebenjobs bewältigen können - alles zur Beglückung von Gina H.

In diesen exemplarischen Beispielen für hemmungsloses Lügen kommt meiner Ansicht nach auch ein ganzes Stück Skrupellosigkeit zum Ausdruck.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:12
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Gleiches Vorgehen hier: wenn man im Kern ja aussagen will, dass Fabian "ein ganz normaler Junge war": warum führen sowohl die Verteidigung im Plädoyer als auch Gina in ihren Schlussworten Fabians angeblich auffälliges Verhalten 2x an? Und selbst, wenn dem so gewesen WÄRE: Was hat das mit einem Motiv für einen Mord zu tun oder gar mit einer Rechtfertigung/Begründung dafür?
Das hinkt: Warum sollten H. und ihre Verteidigung die "schlechten Seiten" von F. hervorheben? Um ihn zu diskreditieren? Nein. Das beweist doch ganz klar, dass sie die Wahrheit sagen... ;)
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Was hat Gina H. zu diesem irrsinnigen Manöver getrieben, das ihr letztlich auch zum Verhängnis wurde? Eine rationale Erklärung lässt sich dafür schwerlich finden. Irgend etwas muss in diesem kurzen Zeitraum zwischen Freitagmittag und Montagabend passiert sein, das die Ausgangslage massiv veränderte und die Angeklagte bewogen hat, nacheinander mehrere Bekannte zum Tatort zu führen, damit sie der Polizei den Fund der Leiche melden.

Ich kann es nur so deuten, dass diese panisch und verzweifelt anmutende Aktion im Zusammenhang mit dem Mordmotiv steht. Und zwar insofern, als Gina H. mit der Tötung von Fabian etwas Bestimmtes bewirken wollte, das dann aber nach dem Verbrechen in der erhofften Form nicht eintrat bzw. gefährdet schien und das in ihren Augen eine radikale Planänderung erforderlich machte.
Das unerklärliche Motiv war meine Rede vor ein paar Tagen, was auf grobes Unverständnis gestoßen ist. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ergänzung zu meinem langen Post von vorhin, was die Argumentation angeht, dass Dr. Keiper Gina als "promiskuitiv" hingestellt habe, obwohl sie ja nur 3 Sexualpartner in ihrem Leben hatte bezugnehmend auf psychopathische Züge:
Du meinst eine Kategorie in diesem Psychopathie-Test. Da stand "Promiskuität". Auch so ein Begriff, der im Zeitalter von "Tinder" und "Polyamorie" seltsam veraltet erscheint. Offenbar wird darunter nicht nur reale häufige Wechsel verstanden, sondern auch ein gedanklicher häufiger Wechsel. Ich kann trotzdem nichts damit anfangen, ohne die diagnostizierten psychopathischen Züge in Zweifel zu ziehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 14:49
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Ich könnte mir auch gut vorstellen dass in dieser JVA eher weibliche Justizvollzugsbeamte zum Einsatz kommen und die direkt in den Zellen integrierten "Nasszellen" auch geschützt werden - Persönlichkeitsrechte ? - Intimspäre ?
Vielleicht hilft die dieses Video ein bisschen weiter bei deinen Fragen:

Youtube: Frauenknast Bützow - Wie lebt Gina H. hinter diesen Mauern wirklich? #truecrime #fallfabian
Frauenknast Bützow - Wie lebt Gina H. hinter diesen Mauern wirklich? #truecrime #fallfabian
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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:05
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Du meinst eine Kategorie in diesem Psychopathie-Test. Da stand "Promiskuität".
Ich habe nur die Verteidigung zitiert (im gleichen Beitrag mit Quelle). Bitte nicht verdrehen... Meine Meinung kam danach...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:07
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das unerklärliche Motiv war meine Rede vor ein paar Tagen, was auf grobes Unverständnis gestoßen ist. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht.
Den Schuh ziehe ich mir nicht an.

Ich habe nicht etwa von einem unerklärlichen Motiv gesprochen, sondern im Gegenteil zum Ausdruck bringen wollen, dass der abrupte Strategiewandel bei Gina H. von einer ursprünglich angestrebten verdeckten Tat hin zu einem inszenierten Auffinden der Leiche mit dem Mordmotiv zu tun haben dürfte.

Und dieses Motiv, von dem ja auch zumindest die Ankläger überzeugt sind, habe ich klar benannt: Beseitigung des lästigen Anhängsels Fabian, gepaart mit der Nutzung der Tat als „Vehikel“, um wieder Zugang zu ihrem langjährigen, dringend als „Sponsor“ benötigten Partner zu finden.

Bekannte zum Tatort Tümpel zu führen und so das Verbrechen publik zu machen, betrachtete Gina H. offenkundig als letzten Ausweg. Zuvor hatte Matthias R. auf ihre Kontaktaufnahme nach der Tötung von Fabian wohl ausgesprochen distanziert reagiert, zumal ihn die quälende Ungewissheit über das Schicksal seines Sohnes voll in Beschlag nahm. Gina H. hoffte anscheinend, mit der Klärung, was Fabian widerfahren war, diese Phase der zermürbenden Suche für MR zu beenden und ihm als tröstender Beistand wieder nahe zu kommen.

Dieser Gedankengang erschließt sich auch aus meinem Text, wenn man ihn insgesamt und nicht nur bruchstückhaft betrachtet.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:45
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Gleiches Vorgehen hier: wenn man im Kern ja aussagen will, dass Fabian "ein ganz normaler Junge war": warum führen sowohl die Verteidigung im Plädoyer als auch Gina in ihren Schlussworten Fabians angeblich auffälliges Verhalten 2x an? Und selbst, wenn dem so gewesen WÄRE: Was hat das mit einem Motiv für einen Mord zu tun oder gar mit einer Rechtfertigung/Begründung dafür?
Nichts. Bin da absolut bei dir, dass es ausschließlich der Diskreditierung des Opfers diente und das hast nicht nur du so wahrgenommen. Die Verteidigung hätte auf all diese Tiefschläge Richtung Mutter und Fabian verzichten können. Das hätte sie sehr viel souveräner und seriöser erscheinen lassen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:45
@emz
Zitat von emzemz schrieb:Vielleicht hilft die dieses Video ein bisschen weiter bei deinen Fragen:
vielen Dank , das Video war sehr interessant.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 15:49
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Da stand "Promiskuität". Auch so ein Begriff, der im Zeitalter von "Tinder" und "Polyamorie" seltsam veraltet erscheint. Offenbar wird darunter nicht nur reale häufige Wechsel verstanden, sondern auch ein gedanklicher häufiger Wechsel. Ich kann trotzdem nichts damit anfangen, ohne die diagnostizierten psychopathischen Züge in Zweifel zu ziehen.
Musst du ja zum Glück auch nicht. Es geht um ihre relativ freizügige Art, den unterschiedlichen Knechten gegenüber recht zeigefreudig zu sein, wenn sie Bedarf auf Geld und andere Annehmlichkeiten hatte.
Dem Mathelehrer hat man ja entsprechend sein Gesicht wahren lassen und auf das Zeigen div. Fotos und Nachrichten verzichtet.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 17:37
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ich hab mich jetzt in den letzten Tagen mal bewusst rausgehalten aus der Diskussion, wollte auch für mich weg von "vorschnellen" Äußerungen, was die Plädoyers der Verteidigung angeht und das erstmal "sacken lassen" bzw. einordnen. Und ja: es gibt ungeklärte Punkte! Denn es handelt sich nunmal um einen Indizienprozess! Und ich wollte explizit nicht auf Gina's Verhalten oder ihren Charakter eingehen, sondern eher auf die Punkte, die die Verteidigung in ihrem Plädoyer aufgriff.
Sehr gute Aufarbeitung, Chapeaux!
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Gleiches Vorgehen hier: wenn man im Kern ja aussagen will, dass Fabian "ein ganz normaler Junge war": warum führen sowohl die Verteidigung im Plädoyer als auch Gina in ihren Schlussworten Fabians angeblich auffälliges Verhalten 2x an? Und selbst, wenn dem so gewesen WÄRE: Was hat das mit einem Motiv für einen Mord zu tun oder gar mit einer Rechtfertigung/Begründung dafür?
Man war wohl auch bemüht, ihre zahlreichen negativen Aussagen zu Fabian in ein anderes Licht zu rücken, indem man das Opfer eben als "schwierig" darstellt.
Diese Darstellungen passen dann aber auch wieder nicht zu der Aussage der Verteidigung, dass Fabian ja keine Rolle in der Beziehung gespielt habe. War er nun (ein ganz normales) schwieriges Kind oder war er in der Beziehung (sprich für GH) kein relevanter Faktor?
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Die Zeitspanne für eine Abholung und eine Tötung war relativ kurz. Niemand sah, wie Fabian in ein fremdes Auto gezerrt wurde, niemand sah ihn vorher im Vorfeld mit fremden Personen
Womit die Verteidigung dann auch hervorgehoben hätte, dass der Täter mit dem Opfer sehr gut bekannt gewesen sein muss - denn genau dann schaffe ich das in einer sehr kurzen Zeitspanne. Und nachgewiesenermaßen war das Opfer in Hektik, denn Handy blieb Zuhause, keine Jacke und Ersatzschlüssel wurde genutzt.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Vielleicht hatte Christian tatsächlich kein Interesse daran, sich an der Suche zu beteiligen.
Die Beide haben zigfach Zeit miteinander verbracht, auch nachts. Das hat sie doch selbst dargelegt in ihrer Einlassung, dass sie Nächte verbracht haben (wo sie doch die demente Oma pflegt und ihr Kind dann alleine beim Opa lässt....). Man traf sich immer in seinem Revier, warum hätte er am 13.10. ein anderes Revier wählen sollen? Insbesondere, wenn er auf ein Schäferstündchen aus war? Da wäre er im fremden Revier viel mehr Risiko gefahren, vom einem Anderen auf der Pirsch ertappt zu werden.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Wird hier im Umkehrschluss nicht versucht, genau das über Matthias zu sagen? Man geht sogar seitens der Verteidigung noch einen Schritt weiter und bezeichnet Gina als "geradezu keusch".
Hatte nicht sie selbst ihm gegenüber was von Betrügen schwadroniert, wenn man mit anderen Personen schreibt?
Aber Nacktfotos für's Geld für's neue Dach und für den Nachbarn sind keusch???
Ich bin ja absolut dafür, dass Frau die Freiheit hat, ihr Geld zu verdienen, wie sie möchte - auch mit ihrem Körper. Dann darf man das aber auch genauso ausdrücken und sich nicht als scheues Hascherl vom Land darstellen wollen. Sie wusste genau, was zieht und wie sie es macht, damit sie das von den Herren kriegt, was sie wollte. Dass sie dabei den ultimativen Schritt nicht gegangen ist, kann auch schlicht Kalkül gewesen sein - denn wo nix mehr zu holen ist, da ist für sie dann auch nichts mehr zu holen. So hat es ja perfekt funktioniert - Olaf machte die Pferde, brachte Döner und manchmal auch ein bisi Geld - der Mathelehrer brachte mehr Geld für die großen Ausgaben - und mit CD hätte sie gerne mehr, der wollte aber nicht, dem langten wohl die Fotos.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für mich zeigt das eher, dass er nicht in der Lage ist, wichtiges von unwichtigem zu trennen, sich von dieser Mandandin abzugrenzen und dass sein Zeitmanagrment miserabel ist.
Bei mir kam eher an "ah, jetzt hat sie auch noch einen für die Telefonseelsorge gefunden". Ich hatte schon vermehrt den Eindruck, dass auch ihre Anwälte von ihr eingewickelt wurden. Ohm wohl, weil er sie schon länger kennt und der scheint die väterliche Rolle zugeteilt bekommen zu haben (Bonbons, etc.). Und beim Anderen erinnere ich mich an den Piekser und unpassenden Lacher - da hatte ich den Eindruck, er hat Olaf's Rolle bekommen.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ich schließe mich auch der Einschätzung von @Grillage an, dass Ginas Wehklagen über einen angeblich unkontrollierten Alkoholkonsum von Matthias R. ebenfalls ein Lügengespinst ist, das allein dazu diente, Spannungen in der Partnerschaft zu Lasten von MR zu erklären.

Wenn ihr Freund ein solcher Trunkenbold gewesen wäre, hätte er wohl kaum auf der Arbeitsstelle seinen Mann stehen und dazu noch Überstunden und Nebenjobs bewältigen können - alles zur Beglückung von Gina H.
Na ja, man muss schon auch Dorina's Angaben zum Scheitern der Beziehung dazu zählen und da ging es auch um den Alkohol. Dazu halt seine Mutter mit "beer happy" Shirt sagt was über die Wertigkeit von Alkohol für die Familie aus.

Es gibt sehr gut funktionierende Alkoholiker und die Grenze von "ich trink halt mal gerne einen" zu "Alkoholiker" ist schmal. Mir hat mal ein Psychiater erklärt, dass mehr als ein Glas Wein die Woche da schon überschritten sind und alleine die Regelmäßigkeit ausreicht.
Bei der Dynamik der Beziehung (=permanenter Stress durch permanentes Drama) ist eine Mäßigung eines ggf. problematischen Alkoholkonsums jetzt auch nicht unbedingt zu erwarten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 18:42
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:… Offenbar hatte Keiper ihr in einem entsprechenden diagnostischen Test eine hohe Punktzahl in Sachen Manipulation und Promiskuität gegeben – für Löcker, der Gina H. schon fast als "keusch" bezeichnet, unverständlich.
11:44 Uhr
Pauline Naethbohm
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/fabian-mordprozess-in-rostock-bei-leichen-schilderung-verlaesst-fabians-mutter-weinend-den-saal_561cdcb9-a0cf-4e1e-9a22-61f1296057b4.html[/quote]

Ich glaube, Focus hat das falsch dargestellt, denn bei Bild steht zum Beispiel nicht, dass Dr. Keiper eine hohe Punktzahl für „Promiskuität“ gegeben hätte. Vermutlich hat er nur einen Punkt gegeben, was so viel bedeutet wie dass das Merkmal teilweise bzw. in gewissem Umfang vorhanden ist. Bei 2 Punkten wäre das Merkmal deutlich ausgeprägt, bei 0 gar nicht.


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