Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
gestern um 22:24Sorry, aber Gina H hat ja nim wirklich jede Hilfe und Unterstützung bekommen. Angefangen bei der EM- Rente über jahrelange psychotherapeutische Begleitung bis hin zur AWO-Erziehungsberatung, Hausaufgabenhilfe und Hort-Betreuung für ihrem Sohn. Zum größten Teil wohl sogar selber eingefordert, man nimmt halt mit, was man kriegen kann.Tita1992 schrieb:Es gibt da draußen etliche Menschen, die Hilfe dringend benötigen - was können wir als Gesellschaft tun, um ihnen zu helfen, aber auch, um Taten zu verhindern, die so eigentlich sicher niemand gewollt hat? Was kann im Vorfeld getan werden, um Situationen gar nicht erst aufkommen zu lassen, die das Leben eines Menschen in Gefahr bringen, erstrecht das Leben eines Kindes?
Wo hättest Du denn noch mehr Hilfeleistungen und Unterstützungen bei ihr hinkippen wollen?
Es wurde hingeschaut und angeboten und auch angenommen.Tita1992 schrieb:Sondern einfach darum, Menschen Hilfe aktiv anzubieten, die diese brauchen können. Ob sie nun andernfalls zu Tötern werden oder nicht, oder ob sie die Hilfe annehmen können, oder nicht, ist mir hier zweitrangig. Mir geht es ums Hinschauen und um das Angebot, was wir - jeder Einzelne - vielleicht leisten könnte.
Ich sehe das wir @Matula007:
Der Fall Fabian ist ein sehr trauriger und außergewöhnlicher Einzelfall. Mit einem Restrisiko muss eine Gesellschaft leben, Tötungsdelikte lassen sich niemals zu 100% verhindern, egal wie viel Hilfe und Leistungen man anbietet.Matula007 schrieb:Was wollte man in ihrem Fall noch tun, war doch schon Alles da, Jahrzehntelange Betreuung durch einen Psychologen, Betreuung seitens der Behörden im Bezug auf ihr eigenes Kind, engmaschiger geht doch bald nicht. Vielleicht sollte man einfach (bestenfalls nach dem gerechten Urteil) mal akzeptieren, da es etwas zutiefst Kriminelles, Böses und Verabscheuungswürdiges wie das Ermorden eines hilflosen Kindes gibt und genau das verurteilt und gesühnt wird, und nicht die Gesellschaft daran Schuld trägt, sondern das Individium
