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Todesdrama am Großglockner

481 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:15
Mehr als vier Stunden vergehen, bis der 36-Jährige nach 6 Uhr morgens an genau die Stelle zurückkehrt, an der er die 33-Jährige zurückgelassen hat. Zu spät. Gurtner ist erfroren. Die Wetterbedingungen waren in der Tat besonders extrem, mit Spitzenwerten von -8 Grad und aufgrund des eisigen Windes gefühlten -20 Grad.


--
Österreich: Sie erfriert wenige Meter vor dem Gipfel. Ihr Begleiter wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
https://europa.today.it/attualita/kerstin-gurtner-morta-assideramento-plamberger.html
© Today
Interessant, das war jetzt im Gerichtsprozess so nicht nochmal nachzulesen/aufgegriffen worden.
Und die Italiener berichten mit Klarnamen, auch heftig.

Ganz neue Info aus Italien, vielen Dank.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:18
Zitat von m_mucm_muc schrieb:Interessant, das war jetzt im Gerichtsprozess so nicht nochmal nachzulesen/aufgegriffen worden.
Und die Italiener berichten mit Klarnamen, auch heftig.
Ich glaube, das ist eine Fantasiegeschichte der Zeitung


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:21
Zitat von parabolparabol schrieb:Von 0 Uhr, da sollen sie kampiert haben, gibts ein Bild, das ist noch sein oder ihr Licht zu sehen. Die haben dann längere Zeit sich nicht bewegt, schließlich ist der Angeklagte abgestiegen.
Leider scheint es von Mitternacht bis Halb Drei keine Bilder zu geben. Interessant wöre es, ob man da Lichter sieht, oder nicht.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:21
Zitat von parabolparabol schrieb:Ich glaube, das ist eine Fantasiegeschichte der Zeitung
Also im Prozess sagt er aus (hab jetzt so viel zusammengesucht, mag jetzt nimmer neu suchen), daß er bei der Befragung durch den Polizisten nach 10 Uhr morgens von einem Arzt die Nachricht erhielt, dass seine Freundin es nicht überlebt hat.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:33
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:mitten im Winter los zu ziehen mit jemanden mit dem man noch nie Touren geklettert ist
In den Bergen unterwegs waren sie vermutlich regelmäßig zusammen, oder hast du etwas anderes gelesen? Er hat ja auf Dating-Plattformen offensichtlich nach möglichen Berg-Partnerinnen gesucht, und auch Kerstin so kennengelernt gehabt. Mit "noch nie Tourren geklettert" meinst du einen Schwierigkeitsgrad auf einem Dreitausender? Da sie erstaunlich schnell Fortschritt gemacht hat, wird sie sicher auch jenen Winter regelmäig mit Bergentouren trainiert haben. Es hieß sie war Begläuferin, daher hatte sie ihre Kondition mitgebracht und hat dafür sicher auch im Winter regelmäßig trainiert, und hat auch das gerne nachts gemacht.

Reinhold Messner sagte übers Extrembergsteigen "Was wir machen ist eine Dekadenzerscheinung...". Wenn er "wir " sagt, meint er doch dann das, was auch er selbst gemacht hat. Da hätte ich verstanden meint er nicht nur den Berg-Tourismus wie die heutigen Mount Everest Massenbehungen.
Zitat von parabolparabol schrieb:Von 0 Uhr, da sollen sie kampiert haben, gibts ein Bild
Das Bild in der heute- Zeitung ist nicht später als max. 21 Uhr, und da sind sie auch noch weiter als 50m unterm Gipfel. Für die Zeit von 22.30 bis 2.20 gibt es keine Bilder im Netz, wo die Stirnlampen erkennbar wären.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:37
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Seine Begleiterin auch Alpinistin mit Erfahrung ,musste das auch irgendwie aufgefallen sein und sie die Umkehr zumindest in Erwägung gezogen haben.
Dem Prozess folgend hat sie ja schon gg 17:30 Uhr einmal die 149 (die es aber nicht gibt, statt der Rettungsnummer 140) gewählt.
Das wurde als ein erster Versuch, die Rettung zu informieren, gewertet.
Völlig unverständlich, warum die beiden dann noch stundenlang weitergekraxelt sind.
Bis zum bitteren Ende - den Grund wird man nicht erfahren ...oder man kann sich
so seine Gedanken machen ...


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:40
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Das Bild in der heute- Zeitung ist nicht später als max. 21 Uhr, und da sind sie auch noch weiter als 50m unterm Gipfel. Für die Zeit von 22.30 bis 2.20 gibt es keine Bilder im Netz, wo die Stirnlampen erkennbar wären.
Da steht (Bild 2 von 6) Mitternacht: 50 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes
https://www.heute.at/g/bilder-webcam-filmte-todes-drama-am-grossglockner-mit-120085172


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:41
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Leider scheint es von Mitternacht bis Halb Drei keine Bilder zu geben. Interessant wöre es, ob man da Lichter sieht, oder nicht.
Könnte mir vorstellen, dass man die fehlenden Bilder ob des Unglücks herausgenommen hat.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:43
@parabol Es stimmt aber nicht. Man kann ja auch auf der Internet Seite der Webcam die Bilder vergleichen. Um 21.30 Uhr waren sie bereits ein Stück weiter oben als auf jenem Bild in der Zeitung. https://www.foto-webcam.eu/webcam/adlersruhe/2025/01/18/2130
Zitat von m_mucm_muc schrieb:Könnte mir vorstekllen, dass man die fehlenden Bilder ob des Unglücks herausgenommen ha
Den Verdacht habe ich auch.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:50
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Um 21.30 Uhr waren sie bereits ein Stück weiter oben als auf jenem Bild in der Zeitung.
Es ist aber ein anderes Bild, der Lichtkegel ist anders und die Sterne stehen anders (Anhand der Sterne könnte man theoretisch die Uhrzeit berechnen). Von der Höhe, wo die Lampen/oder Lampe sich befindet, ist es in der Tat etwa bei beiden Bildern etwa die selbe Höhe.


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gestern um 01:57
Zitat von parabolparabol schrieb:Seltsam, dass das während des Prozesses nicht angesprochen wurde, was mit der Lampe der Frau passiert ist.
Im Prozessverlauf des "Der Standard" wurde die Auffindeposition für die Öffentlichkeit bewusst ausgeklammert = nicht beschrieben. Das wird seinen Grund haben.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 02:05
@parabol Auf diesem Höcker, den man da am Berghang vorm Himmel sieht waren sie um 19.30 Uhr unterwegs.

Verständlich, dass der Polizist nach 0.30 Uhr ihn weiterhin versucht hat telefonisch zu erreichen, wenn dann nichts mehr weiterging mit den Lichtern auf dem Berg bis 2 Uhr. Biwakieren bei Licht tut man ja nicht.
Was für eine Tragödie.
Zitat von m_mucm_muc schrieb:nicht beschrieben
Im "Krone" Ticker hatten sie schon bisschen was dazu gesagt, aber keine Rede von der Lampe.
Vielleicht wurde sie beim Abrutschen abgestreift und abgeschaltet.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 02:24
Zitat von m_mucm_muc schrieb:Im Prozessverlauf des "Der Standard" wurde die Auffindeposition für die Öffentlichkeit bewusst ausgeklammert = nicht beschrieben. Das wird seinen Grund haben.
Ich würde annehmen, dies geschah aus Gründen der Pietät.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 06:36
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Im "Krone" Ticker hatten sie schon bisschen was dazu gesagt, aber keine Rede von der Lampe.
Vielleicht wurde sie beim Abrutschen abgestreift und abgeschaltet.
Sie gingen ja am Grat, wenn man sich Videos anschaut geht man mal hinterm Grat und mal auf der Seite die die Webcam erfasst.

Ich weiß noch nicht genau wo die Südwand ist, aber ich denke hinterm Grat den die Webcam nicht erfasst.
Wäre der Wind stärker gewesen, war die Meinung der Bergretter wäre Kerstin die steile Südwand hinabgestürzt.

Wenn man die Webcam Bilder anschaut sieht man nicht immer die lichtkegel der beiden.

Dieses Video zeigt die Route sehr gut. In den Kommentaren steht ein Beitrag, dass ab Minute 26 ungefähr die Stelle kommt an der Kerstin nicht mehr weiter kam. Die Hangelplatte(?)

Youtube: 🏔️ GROSSGLOCKNER STÜDLGRAT: Die ausführlichste Doku | Tagestour #grossglockner
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Ich selbst hab den Kommentaren nicht gefunden, aber meine Freundin. Ein anderer Kommentar bezieht sich auch die epische Musik und die fängt ab Minute 30 circa an


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 08:10
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:ab Minute 30 circa an
Der Ersteller des Videos spricht in den Kommentaren davon, dass die Stelle laut Beschreibung am ehesten bei 30:12 kommt. Ich finde es mit der Helmkamera schwierig, mir ein (laienhaftes) Bild über die genauen Bedingungen zu machen.
Aber schon eine krasse Route - auch bei schönem Wetter und Tageslicht.

Alles nicht zu begreifen.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 08:16
Ich empfinde den Fall auch als unfassbar tragisch.
Wenn ich darüber nachdenke dass sie sicher auch, in der Luft hängend, Todesängste gehabt haben musste.
Das Seil könnte ja jeder Zeit reißen und wenn sie dann wirklich ein Stück abgestürzt ist...
Und dann war sie ganz alleine zuletzt 😖


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 09:55
Um sich vorstellen zu können, wie der Verlauf des Auf- und des Abstiegs war, da empfehle ich die Karte, die ab Minute 14:27 eingeblendet wird und wo auch die Zeiten eingefügt sind.

Youtube: Großglockner-Prozess: Freund vor Gericht - Extrembergsteigerin über die Gefahren | ZDFheute live
Großglockner-Prozess: Freund vor Gericht - Extrembergsteigerin über die Gefahren | ZDFheute live
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Todesdrama am Großglockner

gestern um 09:58
Zitat von m_mucm_muc schrieb:Jetzt habe ich auch so lange gebraucht, um die Windsituation zusammenzusuchen ... keine Ahnung, ob das momentan noch für Euch relevant ist - aber ich hab mein Bestes gegeben. ;)
Es ist relevant, danke für deine Mühen und natürlich für die Informationen!


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 10:06
Ich habe das ganze letzte Jahr, wann immer ich etwas zu der Geschichte und den Vorwürfen gelesen habe, gedacht, das sind Extremsituationen, die keiner nachvollziehen kann, der so etwas nicht kennt. Es ist leicht und billig von der Couch aus zu sagen, man hätte auf jeden Fall viel besser reagiert als TP.
Jetzt aber, wo ich noch mehr Details kenne, erklärt es sich für mich auch nicht mehr mit mit Erschöpfung oder Verwirrung.
Alles was er hätte tun müssen, als man ihnen mit den Hilfsangeboten regelrecht hinterher gelaufen ist, wäre gewesen, ja zu sagen. Sie waren bereits lokalisiert und unter Beobachtung, Erklärungen oder Ortsangaben wären nicht nötig gewesen, ein Hilfsangebot anzunehmen wäre keine kognitive Mühe gewesen, jedenfalls viel weniger als die kognitive Anstrengung, die er ja dann auch noch zustande gebracht hat: Nämlich den schwierigen Abstieg zur Schutzhütte. Von daher bin ich inzwischen überzeugt, dass es mindestens ein vernageltes Ego und toxischer Ehrgeiz war, das einem glimpflichen Ausgang im Weg stand.

Naja, gestraft ist er trotz des milden Urteils nicht nur mit dem Verlust seiner Freundin, sondern auch mit den Folgen gnadenloser medialer Präsenz.
Auf der ganzen Welt wird häufig unter Nennung seines Klarnamens und privater Details berichtet, seine Motive werden durchleuchtet etc.
Kann sein, dass das nicht weniger schlimm und im Endeffekt sogar sozial folgenreicher ist als eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Warum Kerstin, die Gelegenheit nicht genutzt hat, ein Zeichen zu geben, als der Hubschrauber sie kontaktierte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Insbesondere, damit, dass sie angeblich schon am frühen Abend versucht hat die 140 zu wählen, passt das garnicht zusammen. Möglicherweise wollte sie das aber auch garnicht und es ist reiner Zufall gewesen, dass sie 149 in ihr Handy getippt hat. Kann natürlich auch sein, auch wenn eine andere Deutung nahe liegt.
Jedenfalls war das kein schwaches, hilfloses Mädchen im Schlepptau des TP, sondern eine überdurchschnittlich willensstarke Frau. Anders hätte sie es unter diesen Bedingungen nicht so weit geschafft. Das war eine Höchstleistung.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 10:42
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Alles was er hätte tun müssen, als man ihnen mit den Hilfsangeboten regelrecht hinterher gelaufen ist, wäre gewesen, ja zu sagen.
Das denke ich nicht. Der Hubschrauber hätte sie nicht bergen können. Ob ein "Ja" etwas am Ablauf des Geschehens geändert hätte, ist unklar. Ein "Ja" hätte die brenzlige Situation nicht einfach aufgelöst.
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Warum Kerstin, die Gelegenheit nicht genutzt hat, ein Zeichen zu geben, als der Hubschrauber sie kontaktierte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Insbesondere, damit, dass sie angeblich schon am frühen Abend versucht hat die 140 zu wählen, passt das garnicht zusammen. Möglicherweise wollte sie das aber auch garnicht und es ist reiner Zufall gewesen, dass sie 149 in ihr Handy getippt hat.
Ich denke dieser Notrufversuch hängt mit ihrem Seilpendler, bei dem sie sich an der Hüfte verletzte, zusammen. Wenn sie danach festgestellt hat, dass sie keine schweren Verletzungen erlitten hat, dann könnte sie schon wieder Zuversicht gefasst haben die Tour weiter zu machen. Und zu der Zeit, als der Hubschrauber kam, waren sie schon so dicht vorm Gipfel, dass es ihr möglich erschien, den ihn absehbarer Zeit zu erreichen.


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