Wurde ja eine Menge geschrieben die letzten Stunden,
Auf
ringelnatz schrieb:Wenn sie hing, dann hätte er die Rettung rufen müssen. Wenn sie nicht hing, hätte er bei ihr bleiben und sich gemeinsam mit ihr und dem vorhandenen Material durch die Nacht bringen können...
Ich glaube er hatte irgendwann einfach nur noch Angst um sich selbst, aber nie wirklich um seine Freundin!
Vielleicht handelte er nicht rational. Aber sein Egoismus kam da wohl voll zur Geltung und es war ihm in diesem Moment schlichtweg egal, was mit Ihr passierte
KarloSamt schrieb:homas G. legt gegen das milde Urteil Berufung ein. Dieser Egotyp sieht sich weiterhin als unschuldig und akzeptiert das Urteil nicht. Aus den Äußerungen des Richters hat er nichts gelernt und nichts verinnerlicht!
und
Boho schrieb:Womit sich die Vermutungen hinsichtlich seiner Persönlichkeit bestätigen dürften.
Keine Einsicht, kein Reflektieren und damit sich keine Änderung der Verhaltensweise in der Zukunft.
Und das unter dem Gesichtspunkt, dass wenige Zeit nach diesem Ereignis bereits eine neue weibliche Begleitung gesucht wurde.
Genau das.
Er hätte das Urteil annehmen sollen, das für sein Fehlverhalten noch recht milde ausfiel-
Selbstreflexion und Empathie scheinen ihm zu fehlen.
Ihm wurde aufgezeigt, welche Fehler er begangen hat, die schließlich maßgeblich für den Tod seiner Partnerinn waren .
Da nimmt man doch die verdiente Strafe an und geht in sich
Der Richter hat ihm ja die Mögliuchkeit gelassen dies in Freiheit tun zu können, auch durch die milde Strafe
Er aber scheint immer noch überzeugt zu sein, das ihn keine persönliche Schuld trift
equinoxx schrieb:ber natürlich sollte man sich nach so einem Vorfall erst mal stark mit sich selbst und seinen Konfliktmustern sowie seiner Fähigkeit zu tragfähiger Kommunikation insbesondere in Krisensituationen auseinandersetzen und idealerweise dafür therapeutische Hilfe aufsuchen.
Das denke ich auch.
Der Mann hat als Anführer einer Seilschaft und letztendlich als Alpinist komplett versagt.
Er muss doch reflektieren, das er nicht geeignet ist, eine Seilschaft zu führen-
Für mich gehört es dem Mann verboten nochmals eine Strecke zu Planen oder ein Team von Bergsteigern anzuführen.
Er selbst hat sich ja als ungeeignet dafür erwiesen.
Er sollte nur noch unter sachkundiger Führung Berge besteigenm dürfen.
Mir fehlt es diesbezüglich am entsprechenden Vorschriften.
So müsste jeder, der einen Berg einer bestimmten Schwierigkeitsstufe an besteigt eine entsprechende Sachkundeprüfung ablegen sollen.
Zudem müsste es Pflicht sein, solche Touren bei der Bergrettung oder wer auch immer dafür zuständig ist anzumelden.
Doverex schrieb:a zum Beispiel wenn man vielleicht die GoPro findet. Mein Verdacht, die liegt da oben irgendwo in der Nähe wo die Leiche von K aufgefunden wurde.
Diese Kamera zu finden irgendwo auf dem Berg scheint doch nach der Suche der Nadel im Heuhaufen. Die wurde inzwischen von Schnee bedeckt, vielleicht im Sommer wieder weggespült usw.
Wen er sie denn absichtlich "entsorgt" hat und irgend eine Felswand herunter fallen lassen ist das recht aussichtslos danach den Berg ab zu suchen
sunrise2008 schrieb:Ja, das wäre der Idealfall. Aber sowas kann Jahre dauern.
Nur per Zufall wird die irgendwann gefunden, wenn er sie denn den Berg runter geworfen hat.
Ansonsten könnte man höchstens am Ort der Bergung danach suchen. Aber jetzt nach über einem Jahr, wäre auch das unwahrscheinlich
Photographer73 schrieb:echtsmittel stehen ihm zwar zu, aber er scheint wirklich nicht die hellste Kerze zu sein, wenn er nicht mal kapiert, welches Geschenk ihm mit diesem milden Urteil gemacht wurde.
Das spricht einiges dafür, das es die Tragweite seines Tuns und seine Schuld an dem Tod gar nicht verstanden hat.
sunrise2008 schrieb:Gehe auch stark davon aus, dass er sie selber entsorgt hat. Es ist ja nicht so, als wüsste er nicht ganz genau, dass er Scheiße gebaut hat und man ihm mit den Aufnahmen drauf kommt.
Habe ich auch den Verdacht, das er die Kamera entsorgt hat, um seine Schuld zu vertuschen.
Vielleicht würden die Videos belegen, das sie schon vorher umkehren wollte, er das aber aufgrund eigenen falschen Ehrgeizes ablehnte und sie dem entsprechend unter Druck setzte
Silberstreif. schrieb:roß ins Bild hält, und den ziehrt eine Frau mit einem Joint. Ich hatte mich gefragt, ob dieses Mut- Machen nicht gleichzeitig die Leistungsfähikgkeit wie zB Koordination auch beeinflußt beim Klettern, oder dann mal müde macht.
Also bekifft Bergsteigen zu gehen halte ich eher für auszuschließen.
Wenn überhaupt sind nur solche Drogen wie Pervitin (Speed) oder sonstige Aufputschmittel denkbar.
Auch die würde man überhaupt erst nehmen, wenn man an die körperlichen Grenzen stößt
Aber sportlich ist das nicht. Praktisch Doping.
Silberstreif. schrieb:Das war übrigens sicher das, was man dann am Schluss noch in ihrem Rucksack gefunden hat. Dass sie morgens nicht mehr mitgenommen hat, ist völlig unmöglich.
Na laut Gericht hatte man nicht mehr mitgenommen..
Silberstreif. schrieb:chließlich stand ja noch der Abstieg / Abfahrt bevor, für den sie erst mal in der Adlerhütte übernachhten hätten müssen, und es ist schlimm genug, dass sie am Schluss nichts mehr zu essen hatte, und vor allem kein warmes Getränk, das ein Beitrag gewesen wäre sie zu retten.
Ursprünglich war ja geplant, den Gipfel noch bei Tageslicht zu überqueren und auch wieder herunter zu steigen, was wohl nicht so schwierig war auf der anderen Route,
Der Notraum in der Hütte kann erst ein Anlaufpunkt gewesen sein, nachdem man in Schwierigkeiten kam.
watnu schrieb:Ich kann an seine Trauer, die sich strafmildernd auswirkte, auch nicht so recht glauben.
Warum hat er seine Freundin nicht besser geschützt, dann hätte er sie nicht verloren.
Er hat beide in eine Situation gebracht, die schlußendlich zu ihrem Tod führte.
Geschützt hätte er sie , wenn er gar nicht erst los gegangen wäre.
watnu schrieb:Sein Mageninhalt reichte jedenfalls beim Abstieg aus, um zwei Mal zu erbrechen.
Man kann sich auch übergeben, wenn man nichts mehr im Magen hat.
Eigentlich typisch, wenn man an seine körperliche Grenzen kommt.
watnu schrieb:In dem Video wird auch gesagt, dass es unwahrscheinlich ist, im Winter Helfer in der bis auf den Notraum geschlossenen Hütte zu finden. Er wird das auch gewusst haben, so oft wie er schon auf dem Berg war.
Geplant war ja wohl,, wieder ins Tal abzusteigen.
Wenn er sich nicht informiert hätte, ob die Hütte offen ist, wäre das eine weitere Fahrlässigkeit.
Der Notraum ist auch nur ein Notraum. Im ZDF Beitrag war dieser versiegelt.
Der ist wirklich nur für Bergsteiger
in Not und keine Nachtunterkunft für Bergsteiger.
Xypsilon12 schrieb:Insofern finde ich die Verschiebung der Diskussion in ein „warum ist sie nicht von ihm fort gegangen“ sehr in Richtung victim blaming gehend und zweifelhaft.
Victim blaming ist anders. Schließlich hat sie eine gewisse Mitschuld zu tragen. Sie ist auch kein Opfer von Ihm, sondern ein Opfer der Berge. Sie muss gewusst haben, das sie sich in Todesgefahr begibt
r sei weder objektiv noch subjektiv in einer Führerrolle gewesen. Weshalb im Polizei-Protokoll stehe, dass er die Tour geplant und geführt habe, verstehe er "überhaupst nicht".
Quelle:
https://www.nachrichten.at/ticker/grossglockner-prozess-467/4/#pager-anchorDas finde ich eben vollkommen unmöglich von dem Mann, das er nicht zu seiner Verantwortung steht.
Natürlich war er der "Anführer" dem sie im Zweifelsfall vertrauen musste. Er war ja schon auf dem Berg und ist auch schon im Winter geklettert.
Er hatte letztendlich die Verantwortung
augustine schrieb:Sehe ich ähnlich. Ein psychologisches Gutachten fände ich da ganz interessant. Es sind ja so viele Punkte offen, die man sich eigentlich nicht auf "normale" Weise erklären kann.
Das glaube ich aber auch. Könnte ihn aber auch entlasten. Auf jeden Fall ist er intellektuell nicht in der Lage Bergtouren zu führen oder zu organisieren. Z.B. wenn da eine krankhafte Überschätzung mit Störung des Ego zusammen kommen.