Todesdrama am Großglockner
gestern um 23:50Die Quellenlage ist unterschiedlich. Ich halte o. g. für plausibel.Interested schrieb:
Das ist doch eindeutig. Da braucht man doch nicht noch lange überlegen, ob sie kauernd irgendwo gelegen hat?watnu schrieb:
Die Rechtsmedizinerin gibt an, dass die Leiche in einer „Hängeposition“ gefunden worden sei. Zunächst habe sich Kerstin G. auf dem Boden gekauert, doch irgendwann in der Nacht sei sie wohl abgerutscht und hing am Seil frei in der Luft.
Es geht mir auch nicht um die fragwürdigen Angaben des TP, sondern um das, was schon in o. g. Post stand:
- - -watnu schrieb:Mir ist das Thema Auffindesituation unangenehm, aber da weitere Schlussfolgerungen im Thread (die ich mehr oder weniger plausibel finde) darauf fußen, habe ich das angesprochen.
Durch die finale Auffindesituation, (Füße wohl freihängend), kam der Einwand, K. könne sich dort nicht die Boots geöffnet haben. Dadurch kam es z. B. zur u. g. Theorie, die heute wiederholt wurde:Interested schrieb:Und @watnu welchen konkreten Unterschied macht es, ob ihre Füße ne Felswand berührt haben oder nicht?
K. hatte keine hochalpine Wintererfahrung. Aber sie hatte genug Bergtouren hinter sich und war Trailrunnerin. Das reicht aus, um zu wissen, dass man auf dem schwierigen, vereisten Grat nicht auch noch mit gelockerten Boots klettern kann, wenn schon die Steigeisen nicht optimal sitzen. Bei o. g. Theorie verstehe ich die Mutter im Interview, das Anfang Feb. erschien (zuerst in der ZEIT):parabol schrieb:
Finde ich ziemlich plausibel, dass sie die Snowboardboots geöffnet hat, da diese ungeeignet zum längeren Klettern sind und sie deshalb Schmerzen hatte und so weitergegangen ist und abgestürzt ist. Wenn TP zugelassen hat, dass sie mit den geöffneten Boots über den verschneiten Grat weitergeht, war es grob fahrlässig von ihm.Silberstreif. schrieb:Da kann ich mir eher vorstellen dass sie sich alleine dorthin begeben hat, die Boots geöffnet hat, und dann nochmal losgegangen isr und mit den offenen Schuhen ausgerutscht ist.
die Mutter, es mache sie "wütend", dass ihre Tochter in der öffentlichen Debatte als unbeholfene Anfängerin dargestellt werde. Die 33-Jährige sei vielmehr eine erfahrene Alpinistin gewesen, die bereits anspruchsvolle Touren – darunter die Dachsteinsüdwand – bewältigt habe.Quelle: https://www.alpin.de/home/news/63353/artikel_erfrorene_bergsteigerin_am_grossglockner__mutter_nimmt_angeklagten_lebenspartner_in_schutz.html
Wenn K. noch Bodenkontakt hatte, als sie noch lebte, gibt es andere Erklärungen, z. B.:
- - -KarloSamt schrieb:
Vielleicht hat sie im Kältetod auch die Boots geöffnet, um ihre Hände darin zu wärmen. Oder zumindest hat sie es versucht, denn sie wurde ja auch ohne Handschuhe gefundenwatnu schrieb:Sie wurde so mit offenen Boots aufgefunden. Das muss nicht heißen, dass sie so geklettert ist.
Evtl. war es die o. g. Kälteidiotie.
Das Interview war vor dem Prozess.
Ob die Eltern durch den Prozess einen anderen Eindruck von TP haben, wissen wir nicht. Das ist auch ihre Privatsache und sollte hier nicht diskutiert werden, solange die trauernden Hinterbliebenen sich nicht mehr öffentlich äußern.
Bis zum Prozess kannten sie vermutlich nur die Version, die TP ihnen erzählt hatte.





