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Todesdrama am Großglockner

953 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

gestern um 23:50
Zitat von InterestedInterested schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:
Die Rechtsmedizinerin gibt an, dass die Leiche in einer „Hängeposition“ gefunden worden sei. Zunächst habe sich Kerstin G. auf dem Boden gekauert, doch irgendwann in der Nacht sei sie wohl abgerutscht und hing am Seil frei in der Luft.
Das ist doch eindeutig. Da braucht man doch nicht noch lange überlegen, ob sie kauernd irgendwo gelegen hat?
Die Quellenlage ist unterschiedlich. Ich halte o. g. für plausibel.
Es geht mir auch nicht um die fragwürdigen Angaben des TP, sondern um das, was schon in o. g. Post stand:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Mir ist das Thema Auffindesituation unangenehm, aber da weitere Schlussfolgerungen im Thread (die ich mehr oder weniger plausibel finde) darauf fußen, habe ich das angesprochen.
- - -
Zitat von InterestedInterested schrieb:Und @watnu welchen konkreten Unterschied macht es, ob ihre Füße ne Felswand berührt haben oder nicht?
Durch die finale Auffindesituation, (Füße wohl freihängend), kam der Einwand, K. könne sich dort nicht die Boots geöffnet haben. Dadurch kam es z. B. zur u. g. Theorie, die heute wiederholt wurde:
Zitat von parabolparabol schrieb:
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Da kann ich mir eher vorstellen dass sie sich alleine dorthin begeben hat, die Boots geöffnet hat, und dann nochmal losgegangen isr und mit den offenen Schuhen ausgerutscht ist.
Finde ich ziemlich plausibel, dass sie die Snowboardboots geöffnet hat, da diese ungeeignet zum längeren Klettern sind und sie deshalb Schmerzen hatte und so weitergegangen ist und abgestürzt ist. Wenn TP zugelassen hat, dass sie mit den geöffneten Boots über den verschneiten Grat weitergeht, war es grob fahrlässig von ihm.
K. hatte keine hochalpine Wintererfahrung. Aber sie hatte genug Bergtouren hinter sich und war Trailrunnerin. Das reicht aus, um zu wissen, dass man auf dem schwierigen, vereisten Grat nicht auch noch mit gelockerten Boots klettern kann, wenn schon die Steigeisen nicht optimal sitzen. Bei o. g. Theorie verstehe ich die Mutter im Interview, das Anfang Feb. erschien (zuerst in der ZEIT):
die Mutter, es mache sie "wütend", dass ihre Tochter in der öffentlichen Debatte als unbeholfene Anfängerin dargestellt werde. Die 33-Jährige sei vielmehr eine erfahrene Alpinistin gewesen, die bereits anspruchsvolle Touren – darunter die Dachsteinsüdwand – bewältigt habe.
Quelle: https://www.alpin.de/home/news/63353/artikel_erfrorene_bergsteigerin_am_grossglockner__mutter_nimmt_angeklagten_lebenspartner_in_schutz.html

Wenn K. noch Bodenkontakt hatte, als sie noch lebte, gibt es andere Erklärungen, z. B.:
Zitat von KarloSamtKarloSamt schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Sie wurde so mit offenen Boots aufgefunden. Das muss nicht heißen, dass sie so geklettert ist.
Evtl. war es die o. g. Kälteidiotie.
Vielleicht hat sie im Kältetod auch die Boots geöffnet, um ihre Hände darin zu wärmen. Oder zumindest hat sie es versucht, denn sie wurde ja auch ohne Handschuhe gefunden
- - -
Das Interview war vor dem Prozess.
Ob die Eltern durch den Prozess einen anderen Eindruck von TP haben, wissen wir nicht. Das ist auch ihre Privatsache und sollte hier nicht diskutiert werden, solange die trauernden Hinterbliebenen sich nicht mehr öffentlich äußern.
Bis zum Prozess kannten sie vermutlich nur die Version, die TP ihnen erzählt hatte.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 23:59
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:kann möglich sein, dass folgende Berichte bereits gepostet wurden, dann sorry.
The court heard how the mountain rescue team found her body hanging upside down from a rock face, according to Austrian reports.
Quelle: https://www.bbc.com/news/articles/c0k1xkllknmo
Zitat von parabolparabol schrieb:Genau, so hatte ich es auch zuerst verstanden, die Leiche hing kopfüber. Die Ausführungen des Richters und der Zeugen sind zum Teil etwas kryptisch und unterschiedlich auslegbar. Die Leiche war auf jeden Fall stark gekippt und drohte aus den Gurten zu fallen.
Beitrag von parabol (Seite 4)
Ich lese das zum ersten Mal. Es könnte aber durchaus sein, dass andere Journalisten das aus Pietät nicht erwähnten. Sollte sie wirklich "upside down" gehangen haben, würde das erklären, wieso erwähnt wurde, dass bei stärkerem Wind die Gefahr bestanden hätte, dass sie über die Südwand (?) geweht wird. Und natürlich wäre sie dann auch freihängend gewesen, ohne Kontakt der Füße zum Boden.

Ich kann mir allerdings so gar nicht vorstellen, wie es dazu kommen könnte. Es müsste dann ja eine Drehung in der Luft, bei einem Sturz, stattfinden.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:der Leichnam auffällig überstreckt (Opisthotonus) gewesen sein soll, würde das nicht passen. Aber wir kennen (zum Glück) nicht die Fotos der Bergrettung. Die Journalisten, die auf den Monitoren im Gericht das Foto der Leiche im Seil gesehen haben, zeigen sich alle ziemlich geschockt ob des Anblicks. Ob das die Folge des Todes oder der Kälte/Wind war (steif gefroren?), weiß ich nicht.
Bei Opisthotonus gibt es verschiedene Auslöser, ua zb Schädel-Hirn-Trauma. Ich bin mir sicher, dass das bei der Autopsie festgestellt worden wäre.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:09
Nur, weil ich beim (nicht mehr ganz konzentrierten) Lesen der letzten Seiten den Eindruck hatte, dass manche UserInnen nur von einem Sturzgeschehen ausgehen.
(Ich habe heute bzw. am 27.02. die verschiedenen Annahmen des Richters zitiert, falls jemand nachlesen mag). Dass er nicht nur eine Variante nannte, geht auch aus u. g. Zitat hervor. U. g. "blockiert" kann auch heißen, dass K. zu erschöpft war, weiter nach oben zu kommen. (Hervorh. durch mich)
Der Richter geht davon aus, dass er seine geschwächte Freundin nicht im oberen Bereich nach dem Ausstieg des Stüdlgrats gesichert hat, bevor er sich aufmachte, um Hilfe zu holen, sondern dass sie entweder blockiert war oder wieder abgestürzt ist, „und Sie nicht in der Lage waren, sie zu bergen und sie sie zurücklassen haben müssen“.
Zitat von Emil26Emil26 schrieb:Quelle: Wikipedia: Diskussion:Tod einer Bergsteigerin am Großglockner im Jänner 2025



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Todesdrama am Großglockner

um 00:21
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nur, weil ich beim (nicht mehr ganz konzentrierten) Lesen der letzten Seiten den Eindruck hatte, dass manche UserInnen nur von einem Sturzgeschehen ausgehen.
(Ich habe heute bzw. am 27.02. die verschiedenen Annahmen des Richters zitiert, falls jemand nachlesen mag). Dass er nicht nur eine Variante nannte, geht auch aus u. g. Zitat hervor. U. g. "blockiert" kann auch heißen, dass K. zu erschöpft war, weiter nach oben zu kommen. (Hervorh. durch mich)
Was ändert sich denn dadurch, was seine fehlende Hilfeleistung betrifft?


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Todesdrama am Großglockner

um 00:44
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:kann möglich sein, dass folgende Berichte bereits gepostet wurden, dann sorry.
The court heard how the mountain rescue team found her body hanging upside down from a rock face, according to Austrian reports.
Quelle: https://www.bbc.com/news/articles/c0k1xkllknmo
Zitat von parabolparabol schrieb:Genau, so hatte ich es auch zuerst verstanden, die Leiche hing kopfüber. Die Ausführungen des Richters und der Zeugen sind zum Teil etwas kryptisch und unterschiedlich auslegbar. Die Leiche war auf jeden Fall stark gekippt und drohte aus den Gurten zu fallen.
Beitrag von parabol (Seite 4)
Ich lese das zum ersten Mal. Es könnte aber durchaus sein, dass andere Journalisten das aus Pietät nicht erwähnten. Sollte sie wirklich "upside down" gehangen haben, würde das erklären, wieso erwähnt wurde, dass bei stärkerem Wind die Gefahr bestanden hätte, dass sie über die Südwand (?) geweht wird. Und natürlich wäre sie dann auch freihängend gewesen, ohne Kontakt der Füße zum Boden.

Ich kann mir allerdings so gar nicht vorstellen, wie es dazu kommen könnte. Es müsste dann ja eine Drehung in der Luft, bei einem Sturz, stattfinden.
Falls die Auffindeposition tatsächlich eher hängend war, dann könnte dem durchaus ein Sturz zugrunde liegen. Schwerkraftmäßig würde der Rucksack vmtl schneller abwärts nach unten ziehen, vllt ist er irgendwie über die Schulter geschleudert und hat eine Drehung ausgelöst?
Wie T. seine Partnerin gesichert hat, also die Knotentechnik, ist öffentlich ja nicht bekannt. Soviel offene Fragen.
Es muss für die Bergrettung ein entsetzlicher Anblick gewesen sein.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:46
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Aber es war eine Überraschungszeugin, die den Ausschlag gab: Plamberger's Ex-Freundin Andrea Bergener. (Anmerkung der Redaktion: Wir sind uns über die korrekte Schreibweise von Andreas Nachnamen nicht sicher: Bergener oder Bergner. Die Presse bezeichnet sie nur als „Andrea B.“)
Jetzt bin ich sprachlos. Ich dachte die Vorgängerin. Andrea hat auch das Matterhorn bestiegen. Mit TP im Juni glaub ich 2023
Hier ihr Instagram Account. Uns war vorher schon aufgefallen dass sie ihn nicht verlinkt hat. Aber er sie.

https://www.instagram.com/andreamaria.bergner?igsh=ajcxYjl0Zm5yY2Ux


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Todesdrama am Großglockner

um 01:07
Zitat von watnuwatnu schrieb:K. hatte keine hochalpine Wintererfahrung. Aber sie hatte genug Bergtouren hinter sich und war Trailrunnerin. Das reicht aus, um zu wissen, dass man auf dem schwierigen, vereisten Grat nicht auch noch mit gelockerten Boots klettern kann, wenn schon die Steigeisen nicht optimal sitzen
Die Tour war von vorneherein unsinnig, sie wird nur Leuten empfohlen, die bereits Wintererfahrung hatten. Snowboardboots zum Klettern sind völlig die falsche Wahl. Sie ist nachts in ein Berggelände, das sie gar nicht kennt. Hast du das Urteil nicht gelesen, dass die Tour für Kerstin G nicht machbar war? Also da wurden ganz viele Fehler gemacht.


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Todesdrama am Großglockner

um 01:13
Der Richter geht davon aus, dass er seine geschwächte Freundin nicht im oberen Bereich nach dem Ausstieg des Stüdlgrats gesichert hat
Mädel, warum stürzt du da oben noch nachdem du's geschafft hast!
Es ist so zum Heulen.


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Todesdrama am Großglockner

um 01:28
Zitat von parabolparabol schrieb:Die Tour war von vorneherein unsinnig, sie wird nur Leuten empfohlen, die bereits Wintererfahrung hatten. Snowboardboots zum Klettern sind völlig die falsche Wahl. Sie ist nachts in ein Berggelände, das sie gar nicht kennt. Hast du das Urteil nicht gelesen, dass die Tour für Kerstin G nicht machbar war? Also da wurden ganz viele Fehler gemacht.
Dass K. zuvor falsch beraten war und keine Winter-Erfahrung hatte, ist die eine Sache. Es war ein Fehler, ihr die Tour vorzuschlagen, die nicht für AnfängerInnen geeignet ist.
Aber ich denke, beim Klettern war ihr sicherlich bewusst, dass sie nicht auch noch die Schuhe öffnen kann.
Ich will dir deine Annahme nicht nehmen, bleibe aber bei meiner.

- - -
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nur, weil ich beim (nicht mehr ganz konzentrierten) Lesen der letzten Seiten den Eindruck hatte, dass manche UserInnen nur von einem Sturzgeschehen ausgehen.
(Ich habe heute bzw. am 27.02. die verschiedenen Annahmen des Richters zitiert, falls jemand nachlesen mag). Dass er nicht nur eine Variante nannte, geht auch aus u. g. Zitat hervor. U. g. "blockiert" kann auch heißen, dass K. zu erschöpft war, weiter nach oben zu kommen. (Hervorh. durch mich)
Was ändert sich denn dadurch, was seine fehlende Hilfeleistung betrifft?
O. g. war nur zur Info, dass nicht nur die Sturz-Variante möglich ist.


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Todesdrama am Großglockner

um 01:32
Zitat von watnuwatnu schrieb:
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb: "blockiert" kann auch heißen, dass K. zu erschöpft war, weiter nach oben zu kommen
Aber wenn man "bloß" blockiert ist, weil man nicht die Kraft hat, das nächste Stück Felsen zu überwinden, hängt man letzlich nicht im Seil zumindest halb in der Luft auf dass man droht die ganze Wand abzustürzen.


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Todesdrama am Großglockner

um 01:32
Der Richter geht davon aus, dass er seine geschwächte Freundin nicht im oberen Bereich nach dem Ausstieg des Stüdlgrats gesichert hat
Man muss sich doch nur die Dokus ansehen und zuhören, was die anderen Alpinisten sagten. Der Aufstieg muss in zügiger Abfolge ablaufen, Verständigung ist nötig, das Seil darf nicht zu lang sein.

Bei dem Wind und den dann extremen Verständigungsproblemen, wenig Sicht, mitten in der Nacht, zwei völlig unterschiedliche Leistungsstärken, fürchte ich ich, dass er weder gehört hat, wenn sie Hilfe oder Unterstützung am Seil gebraucht hätte, noch wartend immer vornean stand, wenn sie nicht mehr nachkam. Der Heli bemerkte ein Vorwärtskommen von 20cm in 5 Minuten!!! Ein Blatt Papier ist 30 cm lang. Überlegt Euch das mal. Er hat ihr sicher viel zu viel Seil gelassen, was sie auch instabilisiert haben dürfte und eine Kommunikation zwischen beiden aufgrund der Entfernung und des Sturms "verschluckt" bis unmöglich gewesen sein.

Bye the way..."Kopfüber" ist eine sehr entscheidende Aussage...


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Todesdrama am Großglockner

um 01:50
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Aber wenn man "bloß" blockiert ist, weil man nicht die Kraft hat, das nächste Stück Felsen zu überwinden, hängt man letzlich nicht im Seil zumindest halb in der Luft auf dass man droht die ganze Wand abzustürzen.
Du vermischst oben die finale Auffindesituation mit der Situation, in der sie noch am Leben war. Dazwischen kann viel passiert sein und sie kann im Tod durch Erschlaffung oder durch den Wind in die finale Auffindesituation gebracht worden sein.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Auffindeort und mögliche Erklärungen durch den Richter laut FOCUS:
(…) Merkwürdig fand Hofer darüber hinaus, dass die junge Frau ihren Rucksack samt Splitboard auf dem Rücken trug. Ihr Partner P. beteuerte mehrfach, er wisse es nicht, warum das so sei.

Es gebe mehrere Erklärungen für die merkwürdige Auffindesituation seiner Freundin, so Hofer. G. könnte etwa versucht haben, allein den Berg hinunterzuklettern und dabei gestürzt sein. Die medizinische Gutachterin und der Alpingutachter und Bergführer schätzten diese Möglichkeit jedoch als "äußerst unwahrscheinlich" ein.

Richter kippt überraschend wichtigen Anklagepunkt

Eine weitere mögliche Erklärung: G. habe sich noch mit P. im Aufstieg befunden und sei an der Stelle, an der die Bergretter sie am nächsten Morgen auffanden, erschöpft zusammengebrochen. P., mutmaßt er, sei nicht mehr in der Lage gewesen, sie hochzuziehen.

Aus diesem Grund, so der Richter, sei es die einzig sinnvolle Entscheidung für den 37-Jährigen gewesen, schnellstmöglich zur Erzherzog-Johann-Hütte abzusteigen, um dort Hilfe zu holen. Hofer strich deshalb den letzten Anklagepunkt der Staatsanwaltschaft in seiner Urteilsbegründung.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html



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Todesdrama am Großglockner

um 02:01
Zitat von watnuwatnu schrieb:und sie kann im Tod durch Erschlaffung oder durch den Wind in die finale Auffindesituation gebracht worden sein
Ja okay, das ist jetzt bisschen Wortglauberei. Dann ist sie auch dort wo sie gestanden ist abgerutscht oder vom Felstritt gefallen, um in Folge in der finalen Position zu enden.
Mir scheint sie hatte das steile Stück hinter sich, da denkt man dann nachher halt nicht so sehr an Blockade, sondern an Fehltritt, Instabilität, ausrutschen. Aber ich hab's ja nicht gesehen.


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Todesdrama am Großglockner

um 02:03
Zitat von Emil26Emil26 schrieb:Die Meldungen in den Medien sprachen von 50 m unter dem Gipfel sei sie erfroren aufgefunden worden.
Mir ging es lediglich darum, dass man sich durch das Video vorstellen kann, wie es ca. 50 Meter unterm Gipfel aussieht.

Laut Standard:
Laut der Staatsanwaltschaft Innsbruck hat der Mann "seine Freundin schutzlos, entkräftet, unterkühlt und desorientiert zirka 50 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes zurückgelassen"
An dieser Aussage habe ich mich orientiert und leider gibt es kein mir bekanntes Foto von dem Plateau, auf dem er sie gesichert haben will.

Es müsste doch eigentlich Fotos geben, wo die Blutspur zu sehen ist und auch von dem Plateau, wo sie angeblich saß. Müssten da nicht auch Abdrücke vorhanden sein vom Rucksack oder den Schuhen?
Das könnte man doch schon als "Tatort" bezeichnen und das müsste doch dokumentiert worden sein, oder?


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Todesdrama am Großglockner

um 02:25
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Ja okay, das ist jetzt bisschen Wortglauberei. D
Hast du das Focus-Zitat gelesen? Die andere Möglichkeit wird explizit erwähnt. U. g. hast du angezweifelt, weil im anderen Zitat stand, dass K. "blockiert" war:
Eine weitere mögliche Erklärung: G. habe sich noch mit P. im Aufstieg befunden und sei an der Stelle, an der die Bergretter sie am nächsten Morgen auffanden, erschöpft zusammengebrochen. P., mutmaßt er, sei nicht mehr in der Lage gewesen, sie hochzuziehen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html

Blockiert war sie nach o. g. Variante insofern, dass TP es nicht mehr schaffte, sie alleine hoch zu ziehen.


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um 02:30
Gerichtsmedizinerin sagte
auch, dass sie eine
Lungenentzündung
festgestellt habe, außerdem
sei im Körper der
verstorbenen lbuprofen
gefunden worden.
Angeklagte hat gesagt, er
habe nichts davon gewusst.
Podcast Inside Austria Folge 2/3 ~ Minute 14:30


Dieser Abschnitt erscheint mir wichtig. Zum Einen im Zusammenhang mit der Aussage der Mutter, K. hätte gewusst worauf sie sich einlasse und dass ihre Tochter sich auf nichts eingelassen hätte, was sie sich nicht zutraute (selber Podcast ~ Min. 9:34) zum Anderen scheint es mir ein bisschen mehr über die Beziehung zu verraten. Was genau weiß ich nicht es könnte entweder bedeuten, dass über Gesundheitszustände und damit Schwächen nicht gesprochen wurde (T. Gibt an von der Lungenentzündung/Ibuprofen nichts gewusst zu haben) oder es ist ein weiterer Punkt in dem sich seine Erzählungen irgendwie nicht mit den Tatsachen zusammenbringen lassen. Wenn K. verantwortungsbewusst mit sich und ihren Touren umgeht, sie zusammen planen eine neue Herausforderung anzugehen und sie sich noch von einer Lungenentzündung erholt ODER sich so angeschlagen fühlt eine Ibuprofen einnehmen zu wollen, dann würde das doch gerade in einer Beziehung (selbst bei Freundschaft würde ich das annehmen, bei einem bezahlten Bergführer will man die Tour vielleicht nicht gefährden und denk das wird schon gehen ?) darüber sprechen ? Immerhin hätte es ja auch den Partner in eine gefährliche Lage bringen können, wenn man selbst nicht mehr so kann wie man normalerweise unterwegs ist. Das ist doch eine relevante Info für eine Seilschaft VOR dem Start!

Ich kann mir diesen Punkt nicht erklären. Tatsächlich von beiden Seiten aus nicht. Aber vielleicht zeigt es auch den Ehrgeiz der K. antrieb so weit und immer weiter zu gehen ? Vielleicht habt ihr noch andere Infos zum Thema ihrer Gesundheit und wie dies erklärt wurde? An anderer Stelle habe ich nur von Lungenentzündung und Rippenbruch/Hüfte/ Hand verletzt gelesen.


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Todesdrama am Großglockner

um 02:41
Zitat von Longdrink-johnLongdrink-john schrieb:Ich kann mir diesen Punkt nicht erklären. Tatsächlich von beiden Seiten aus nicht.
EDIT: Ich frage mich, ob sie evtl. die Tour gepackt hätte, wenn sie nicht geschwächt gewesen wäre.
Ich meine, dass nach u. g. Post von @Eichhörnchen weitere Antworten zu finden sind. Die Lungenentzündung hatte K. evtl. (noch) nicht bemerkt. Ich schrieb als AW:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 21.02.2026:Dass der Patient/die Patientin die Lungenentzündung nicht bemerkt, kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Unten ist eine der möglichen Erklärungen dafür. Wenn man die anderen Symptome mit Ibu unterdrückt, fühlt man sich evtl. fitter als man ist. Ich hebe die relevanten Sätze hervor:
Bei einer atypischen Lungenentzündung, die häufig durch Pilze, Viren oder Parasiten ausgelöst wird, können typische Symptome ausbleiben oder sich deutlich langsamer entwickeln. Meistens stehen bei der atypischen Lungenentzündung Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund, auch untypische Symptome wie trockener Husten können auftreten. Schüttelfrost und Atemnot kommen dagegen selten vor. Häufig geht die Erkrankung ohne oder mit nur geringem Fieber einher.
Quelle: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/pneumonie-ursachen-und-symptome-einer-lungenentzuendung/
- - - -
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb am 21.02.2026:Ab Minute 14. spricht der Reporter der anwesend war. Laut Gerichtsmedizin ist Kerstin an einer unterkühlung verstorben. Sie hatte eine Lüngenentzündung und Ibuprofen im Blut.

Quelle https://open.spotify.com/episode/7CMoQPe11u2qYGAL94xi3V
Ab Minute 14.



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Todesdrama am Großglockner

um 02:56
@watnu
Danke fürs erinnern an den Post. Das es möglich ist die Lungenentzündung als solche nicht zu bemerken ist schon verständlich aber eine irgendwie geartete "Schwäche" muss sie ja bewogen habe eine Ibuprofen zu nehmen ? Die Nachweisbarkeit im Blut hab ich schnell nochmal nachgeschaut 10-24 Stunden soll es der Fall sein, nach dem Tod natürlich länger weil der Wirkstoff nicht weiter abgebaut wird.

Nehmen wir an Sie hätte die Ibu dabei gehabt und erst nach dem Hüfte/Rippen Thematik genommen wäre ja auch das ein Moment wo man sich mal kurz bespricht weil das Ereignis immerhin schlimm genug war ein Medikament einzunehmen ?

Außerdem ist die Kombination von Ibuprofen und Sport (zumindest beides in höheren Dosen) nicht gerade Ratsam weil die Belastung für den Körper stark ansteigt was ein erhöhtes Risiko für ernstzunehmende Nebenwirkungen (Nieren, Gastro, Herz) bedeutet.


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