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Todesdrama am Großglockner

133 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

gestern um 23:39
Zu dem Anruf von T.P. um 0.30 h, wo er sagt es wäre ein Notruf gewesen, der Polizist behauptet aber nein, und es wäre kein Missverständnis gewesen: Warum hat der Polizist dann noch eine WhatApp nachgeschickt "Braucht ihr Hilfe?" , wenn das Telefonat kein Missverständnis gewesen sein konnte? Es war ja nicht klar, ob die Leitung unterbrochen worden war. Kein Mensch weiß, was wirklich gesprochen worden ist.
Auch der Polizist sagte beim Prozess: Ich war ein bisschen irritiert, warum sie auf den Hubschrauber nicht reagiert haben und fragte nach. (womöglich war das eben dem Bergsteiger dann peinlich, als sich die Situation verschlechtert hat).


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 23:43
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Wenn er nicht einschätzen konnte oder wollte, wie schlecht es ihr ging, und sie auch nicht so ganz, weil sie schon zu "krank" war, dann kann man noch nachvollziehen, dass sie nicht so knapp vorm Ziel aufgeben wollten.
Der "Point of no Return" war längst überschritten.
Es ging nur noch über den Gipfel auf der einfacheren Route nach unten, wie ich verstanden habe.

Ich bin zwar kein Alpinist, aber ich finde das Urteil und auch die Kürze des Prozesses befremdlich-
Für mich hört sich das an wie bedingter Mord.
Der Mann hätte nie mit der unerfahrenen Frau aufbrechen sollen.
Zudem kann man ihm vorwerfen, die Zeit ausser acht zu lassen und als es brenzlig wurde alleine weiter zu gehen.
Seine Freundin hingegen ließ er mit komplett ungeeigneter Ausrüstung aufsteigen.
Konnte Sie dies alles überhaupt beurteilen ?
Setzte er sie vielleicht unter Druck, als sie erkannte, das das Ziel für sie nicht zu erreichen war und umkehren wollte?
Aus egoistischen Gründen wie schon einmal zuvor.
Wie war überhaupt das Verhältnis zwischen den beiden.
Waren sie eine gleichbestimmte Seilschaft oder dominierte er sie komplett

Vielleicht war er aber auch nur so naiv zu denken seine Freundin würde die paar Meter zum Gipfel noch nachkommen und ebenfalls absteigen.
Vielleicht hat er nachts auch irgendwann komplett die Orientierung verloren und auch gar nicht mehr in der Lage auszumachen, wo sie sich genau befindet.
Aber warum ruft er dann nicht umgehend die Bergrettung an.?
Warum machte er nicht auf die Notlage aufmerksam alsd der Heli kam ?
Warum geht er nicht ans Telefon ?

Das hat für mich als "Flachlanddeutscher" doch sehr verwundert und auf die Idee gebracht, das den Typen das gar nicht interessierte, was mit seiner Partnerin nun passierte.
Er nahm es billigend in Kauf das sie am Berg stirbt . Und das im Prinzip von Anfang an schon, beim verspäteten Aufstieg.
Für mich grenzt das an bedingten Vorsatz
Dafür Bewährung ?

Das die GoPro von ihm verschwunden ist, spricht ebenso nicht für ihn.
Wer weis, was da am Berg vorgefallen ist


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Todesdrama am Großglockner

um 00:01
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Zu dem Anruf von T.P. um 0.30 h, wo er sagt es wäre ein Notruf gewesen, der Polizist behauptet aber nein, und es wäre kein Missverständnis gewesen: Warum hat der Polizist dann noch eine WhatApp nachgeschickt "Braucht ihr Hilfe?" , wenn das Telefonat kein Missverständnis gewesen sein konnte?
Der Angeklagte sagte auch, dass ihm gesagt worden sei, dass in der Nacht kein Hubschrauber mehr aufsteigen werde.

Das kann schon sein bei dem Wind. Eine Bergung aus der Luft war sicher nicht möglich. Und ob der Hubschrauber in der Nähe Retter hätte absetzen können, weiß ich nicht.
So gesehen erschien es dem Verurteilten wirklich als einzige Möglichkeit, zur Hütte zu gehen, in der Hoffnung, dass da andere Leute sind, die ihm hätten helfen können seine Freundin hochzuziehen.

Die Fehler wurden schon früher gemacht.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:03
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Zu dem Anruf von T.P. um 0.30 h, wo er sagt es wäre ein Notruf gewesen, der Polizist behauptet aber nein, und es wäre kein Missverständnis gewesen: Warum hat der Polizist dann noch eine WhatApp nachgeschickt "Braucht ihr Hilfe?" , wenn das Telefonat kein Missverständnis gewesen sein konnte?
Um sich wahrscheinlich abzusichern. Der Polizist ist doch kein Anfänger, der ahnte womöglich schon, was ihm gegebenenfalls blüht, wenn sich die Sache nicht gut ausgeht und dann steht Aussage gegen Aussage - so wie es am Ende dann auch war.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:06
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Jetzt habe ich ihre Auffinde-Position gesehen am Anfang des ZDF Beitrags. Jetzt kann ich das eher nachvollziehen - sie blieb ja wirklich relativ sehr knapp vor dem Gipfelziel hängen.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Naja, er konnte ja den Gipfel erklimmen, außerdem war er vorher schon 14x auf dem Großglockner, wenn ich mich recht erinnere.
Du verkehrst das Argument seiner Erfahrung in das Gegenteil. Weil er viele Erfahrung hatte, braucht er überhaupt nicht auf die Zeit und auf Sicherheitsstandards zu achten?
Und wie und warum die Frau "hingefallen" ist und sodann am Seil hängen musste, ist überhaupt nicht aufgeklärt. Die Experten des Gerichts hatten keine Erklärung dafür.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:20
Zitat von StreuselStreusel schrieb:So gesehen erschien es dem Verurteilten wirklich als einzige Möglichkeit, zur Hütte zu gehen, in der Hoffnung, dass da andere Leute sind, die ihm hätten helfen können seine Freundin hochzuziehen.
Da war aber nur ein Notraum, unbeheizt, dort andere Bergsteiger zu treffen, eher unwahrscheinlich.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:24
Zitat von emzemz schrieb:Da war aber nur ein Notraum, unbeheizt, dort andere Bergsteiger zu treffen, eher unwahrscheinlich.
Zu diesem Zeitpunkt war diese geringe Chance wohl die einzige Möglichkeit.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:25
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb: Setzte er sie vielleicht unter Druck, als sie erkannte, das das Ziel für sie nicht zu erreichen war und umkehren wollte?
Aus egoistischen Gründen wie schon einmal zuvor.
Vielleicht nicht nur egoistisch, vielleicht wollte er, dass sie das auch schafft?
(Bei Ex-Freundinnen weiß man halt nie so ganz, was die für eine Motivation haben was genau auszusagen, ob sie nicht vergrault sind und doch etwas übertreiben).
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb: Wie war überhaupt das Verhältnis zwischen den beiden.
Waren sie eine gleichbestimmte Seilschaft oder dominierte er sie komplett
Das wäre eine sehr interessante Frage.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das die GoPro von ihm verschwunden ist, spricht ebenso nicht für ihn
Naja, er wird schon auch fix und fertig gewesen sein. Er konnte sich ja vorstellen, dass er sie verloren hat, als er versuchte ihr zu helfen.

-----------------------------
Quelle: https://www.krone.at/4049197:
Für Stirnrunzeln im voll besetzten Saal, darunter viele Alpinisten, sorgte auch die „Verpflegung“ der beiden – etwas zu trinken und Gummibärchen
Aha, das ist doch auch in der Tageszeitung mit dem Live Ticker zu lesen. Das ist doch verrückt- wie wenn sie gedacht hätten, sie kommen in vier Stunden hinauf und wieder hinunter.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:30
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Zu diesem Zeitpunkt war diese geringe Chance wohl die einzige Möglichkeit.
Ans Telefon gehen bzw. selbst anrufen wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:32
Zitat von emzemz schrieb:Ans Telefon gehen bzw. selbst anrufen wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen.
Das hätte seine Freundin wahrscheinlich nicht gerettet.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:36
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Das hätte seine Freundin wahrscheinlich nicht gerettet.
Aber eventuelle Bergsteiger, die sich in diesen Notraum geflüchtet haben, die schon?


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Todesdrama am Großglockner

um 00:38
Zitat von emzemz schrieb:Aber eventuelle Bergsteiger, die sich in diesen Notraum geflüchtet haben, die schon?
Die hätten zumindest eine kleine Chance gehabt, rechtzeitig anzukommen.


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Todesdrama am Großglockner

um 00:41
@parabol Er hat anscheinend eine ehrgeizige, determinierte, sture, auch rücksichtslose Persönlichkeit. Aber auch sie wird von ihrer Mutter als jemand beschrieben, die sich nicht abbringen ließ, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Wer weiß, ob sie sich viel von ihm dreinreden ließ betreff Ausrüstung etc. Ausbildung im Alpenverein hatten sie beide keine. So lange waren sie ja mit fünf Monaten auch noch nicht zusammen.
Ich wollte mit diesem Post nur sagen, dass ich noch irgendwie nachvollziehen kann, dass diese Persönlichkeiten so relativ knapp vorm Zeil nicht aufgeben wollten. gerechtfertigt ist das Verhalten deshalb nicht.
Und dass es für ihn weniger wichtig gewesen sein sollte ans Zeil zu kommen als für sie (möchte man meinen), weil er schon öfters auf dem Berg war.

Die Auffindepositiion erklärt der Doku Film nicht. Aber wenn man das so sieht wird plausibler: dass sie sich vielleicht zuerst auf dem kleinen Kletter-Plateau die Schuhe gelockert hat (es hieß die Boots waren geöffnet); dann aber abgerutscht und die Steilwand ein Stück runtergerutscht ist, weil unpassende Schuhe mit unpasenden Steigeisen zum Felsklettern. Mir ist bloß nicht klar, warum sie sich mit geöffneten Boots bewegt. Aber so eng und steil wie das dort war, reicht vielleicht eine Viertel-Drehung um die eigene Achse, um etwas aus der Anorak- Tasche zu nehmen...
Zitat von emzemz schrieb:bzw. selbst anrufen wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen
Das meinte er ja, dass er mit seinem Anruf um 0.30 h die Rettungskette in Gang gesetzt hat, auch wenn kein Hubschrauber um die Zeit mehr fleigen konnte.
Zitat von emzemz schrieb:Aber eventuelle Bergsteiger, die sich in diesen Notraum geflüchtet haben, die schon?
Das war nach Mitternacht das nächste vom Gipfel, wo jemand sein hätte können.


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