@Melman :
Melman schrieb:Ja, mich hat es auch gewundert, warum es scheinbar immer wieder zu Briefen kam und dieser Sachverhalt über welchen Zeitraum auch immer, vorerst nicht geklärt werden konnte. So ein massives Missverständnis muss sich doch eigentlich Recht zügig aufklären lassen, sollte man meinen.
Sowohl aus eigener als auch aus beruflicher Erfahrung mit privaten und gesetzlichen Krankenversicherern kann ich Dir sagen, dass da Sachen passieren, die Du Dir weder vorstellen kannst noch willst. Ist der Fehler erstmal passiert und "im System" wird´s teilweise echt schwierig.
Die Kommunikationshürden, die diese Firmen zur Vermeidung von Zahlungen an die Versicherten oder Leistungserbringer installiert haben, muss man teilweise schon als perfide bezeichnen.
Die "Fehler", die dort gemacht werden, richten sich grundsätzlich immer gegen den Versicherungsnehmer. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Patient "irrtümlich" ein "zuviel" überwiesen bekommen hätte. Anhand der immer gleichen Muster unterstelle ich da Absicht und System.
Dazu kommen Inkompetenz, Arroganz, Entscheidungsträgheit, mangelndes Engagement im Job, Chaos in der Digitalisierung und Homeoffice, sowie als ständige Ausrede der Hinweis auf die DSGVO, aufgrund derer, dies, das oder jenes "nicht gehe".
Bei einem Fehlervolumen von EUR 43.000,00 im vorliegenden Einzelfall kann ich mir nach einer gewissen Vorlaufzeit mit diesem Apparat
jede Form von Wut und Verzweiflung vorstellen.
Es muss an der deutschen Mentalität liegen, dass nicht regelmäßig Amokläufe in den Verwaltungspalästen stattfinden, weil man kommunikativ vor Gummiwände prallt.
MfG
Dew