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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Düsseldorf, 2023 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 10:04
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es hieß ja, die Kartenabhebung erfolgte von einem "vergessenen Geschäftskonto". Vergessenes Geschäftskonto, aber PM führte die Kontokarte mit sich, obschon er nur mal den Wagen starten, allenfalls eine neue Starterbatterie beschaffen wollte?
Hier könnte ich mir am ehesten vorstellen, dass die Karte in dem Auto gefunden wurde.

Einen Obdachlosen, welcher die Leiche gefunden haben könnte und so in den Besitz der Karte kam, schließe ich aus bzw. würde ich davon ausgehen, dass dann auch irgendwann die Leiche gefunden worden wäre.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 10:41
Zitat von ichhierichhier schrieb:Hier könnte ich mir am ehesten vorstellen, dass die Karte in dem Auto gefunden wurde.
Das Auto von Pavo M. stand doch dort, wo es von Pavo M. in der Nähe der Wohnung abgestellt worden war? Ich nehme an, abgeschlossen? Gab es dazu Infos? Gab es Infos, ob das Auto bewegt worden war? Ging die vom Hund aufgenommene Spur eigentlich direkt von der Wohnung zum Bahnhof, oder von der Wohnung zum Fahrzeug und dann zum Bahnhof?


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 11:03
Zitat von Mr.maschaunMr.maschaun schrieb:Seine Wut im XY Film gegenüber der MA der Versicherung, sowie die Aussage das Haus nicht verkaufen zu wollen seinem Freund gegenüber sprechen dafür dass er nicht nur Ruhe, sondern das bekommen wollte was ihm seiner Meinung nach zusteht. So wie er sich die Rente vorstellt.
Er fühlte sich zu Unrecht behandelt und sah das alles nicht ein. Ich denke er hätte es auch nicht eingesehen, wenn es letztlich eine berechtigte Forderung gewesen wäre. Das konnte aus Prinzip nicht sein.
Letztlich muss das ja insgesamt wenig sachlich abgelaufen sein... Eigentlich kriegt man doch eine Aufstellung/Forderung und kann sachlich sagen "richtig weil" oder "falsch weil" zumindest im Film war das alles auf emotionaler Ebene und "kann ja wohl nicht stimmen" ohne Begründung...seltsam
Ich denke auch, dass es sachlich abgelaufen ist. Man bekommt keinen Brief, in dem steht, dass die Krankenkasse noch 43.000 € zu bekommen hat ohne Erklärung, für welchen Zeitraum das mit welcher Begründung angefallen sein soll. Die Frau sagte doch noch ganz empört:" Aber wir sind doch Rentner!"

Eigentlich kann das doch nur daraus resultieren, dass er oder beide selbstsändig waren und die Gewinne die erwarteten Gewinne, auf deren Basis die Beiträge berechnet wurden, deutlich überstiegen haben. Eine andere Erklärung kann ich mir nicht vorstellen.
Genauso unrealistisch ist doch auch, dass die Krankenkassenangestellte sagt, dass das alles ein Fehler ist und sie sich drum kümmern wird. Wie gesagt, in dem Schreiben wird auch eine Begründung gestanden haben und da kann man dann mit einmal draufschauen nicht einfach sagen, dass das ein Fehler ist. Sondern da geht es dann darum, die Einkommenssteuererklärungen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen etc. der letzen Jahr damit abzugleichen.

Der Maximalbeitrag für Selbstständige beträgt ca. 1.000 € pro Monat, also ca. 12.000 € pro Jahr. 42.000 € entspricht also den vollen Beiträgen von 3,5 Jahren (wenn er gar nicht bezahlt hätte, was ja nicht anzunehmen ist). Kann aber auch sein, dass es sich um Beiträge für ihn und auch die Frau gehandelt hat (wobei es dann ja zwei Briefe gewesen wären).
Zitat von MelmanMelman schrieb:Ja, mich hat es auch gewundert, warum es scheinbar immer wieder zu Briefen kam und dieser Sachverhalt über welchen Zeitraum auch immer, vorerst nicht geklärt werden konnte. So ein massives Missverständnis muss sich doch eigentlich Recht zügig aufklären lassen, sollte man meinen.
Und normalerweise gibt man sowas doch dann einem Anwalt und/oder dem Steuerberater, damit die das klären.
Für einen Fake habe ich es gehalten, dass dann relativ kurz nach dem Verschwinden das Schreiben kam, dass alles ein Versehen war und sich die Forderung in Luft aufgelöst hat. Ich denke, das sollte eine Nachricht an ihn sein, falls er freiwillig untergetaucht ist und die Sendung sieht, dass er ruhig zurück kommen kann.


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um 11:24
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich denke auch, dass es sachlich abgelaufen ist. Man bekommt keinen Brief, in dem steht, dass die Krankenkasse noch 43.000 € zu bekommen hat ohne Erklärung, für welchen Zeitraum das mit welcher Begründung angefallen sein soll. Die Frau sagte doch noch ganz empört:" Aber wir sind doch Rentner!"

Eigentlich kann das doch nur daraus resultieren, dass er oder beide selbstsändig waren und die Gewinne die erwarteten Gewinne, auf deren Basis die Beiträge berechnet wurden, deutlich überstiegen haben. Eine andere Erklärung kann ich mir nicht vorstellen.
Genauso unrealistisch ist doch auch, dass die Krankenkassenangestellte sagt, dass das alles ein Fehler ist und sie sich drum kümmern wird. Wie gesagt, in dem Schreiben wird auch eine Begründung gestanden haben und da kann man dann mit einmal draufschauen nicht einfach sagen, dass das ein Fehler ist. Sondern da geht es dann darum, die Einkommenssteuererklärungen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen etc. der letzen Jahr damit abzugleichen.

Der Maximalbeitrag für Selbstständige beträgt ca. 1.000 € pro Monat, also ca. 12.000 € pro Jahr. 42.000 € entspricht also den vollen Beiträgen von 3,5 Jahren (wenn er gar nicht bezahlt hätte, was ja nicht anzunehmen ist). Kann aber auch sein, dass es sich um Beiträge für ihn und auch die Frau gehandelt hat (wobei es dann ja zwei Briefe gewesen wären).
Man das hatten wir doch schon alles einige male durch.

RM sagte doch schon in Aktenzeichen "wir sind doch nicht mehr selbstständig, wir sind doch Rentner". Ergo war in dem Schreiben auch eine Aufstellung, logisch.
Genauso habe ich hier schon geschrieben dass es mir auch passiert ist. Es kommen von denen Rechnungen / Schätzungen die nicht zutreffen.
Man ruft an, der Sachbearbeiter am Telefon sagt .. stimmt, da ist etwas nicht richtig, wir bearbeiten das neu. Zwei Tage später kommt eine Mahnung.

Aber das ist alles zu regeln, auch ohne Anwalt.


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um 11:31
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das Auto von Pavo M. stand doch dort, wo es von Pavo M. in der Nähe der Wohnung abgestellt worden war? Ich nehme an, abgeschlossen? Gab es dazu Infos? Gab es ist Infos, ob das Auto bewegt worden war?
Er wollte ja angeblich nur mal den Motor starten wegen der Batterie oder so in dieser Richtung. Er muss also den Autoschlüssel dabei gehabt haben. Wurde denn irgendwo ein Autoschlüssel gefunden und evtl. beim Fundbüro abgegeben?


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um 11:32
Zitat von ichhierichhier schrieb:Hier könnte ich mir am ehesten vorstellen, dass die Karte in dem Auto gefunden wurde.

Einen Obdachlosen, welcher die Leiche gefunden haben könnte und so in den Besitz der Karte kam, schließe ich aus bzw. würde ich davon ausgehen, dass dann auch irgendwann die Leiche gefunden worden wäre.
Wie kommst du denn darauf?

Also davon war ja wohl nirgendwo etwas. Im Gegenteil, das Auto stand verschlossen in Sichtweite vor der Tür


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um 11:48
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Der Maximalbeitrag für Selbstständige beträgt ca. 1.000 € pro Monat, also ca. 12.000 € pro Jahr. 42.000 € entspricht also den vollen Beiträgen von 3,5 Jahren (wenn er gar nicht bezahlt hätte, was ja nicht anzunehmen ist). Kann aber auch sein, dass es sich um Beiträge für ihn und auch die Frau gehandelt hat (wobei es dann ja zwei Briefe gewesen wären).
Ich denke, er war vorher freiwillig versichert. Und ab einer bestimmten Dauer zahlt er dann als Rentner Krankenversicherungsbeiträge auf (fast) alles. Mieteinnahmen, Kapitalerträge, private Kapitallebensversicherungen und so weiter. Die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird ungedeckelt in Beiträge umgemünzt, was vielfach nicht bekannt ist. Ich hatte dazu bereits was verlinkt. In der Krankenversicherung der Rentner (pflichtversichert) jedoch nicht.

Warum nimmt er das Portemonnaie mit einer Karte, die laut XY Beitrag zu einem "vergessenen Geschäftskonto" gehört, mit zum Auto, wenn er dies nur mal starten, allenfalls eine neue Starterbatterie beschaffen will? Und wenn er beabsichtigt haben sollte, sich zu suizidieren, weshalb dann die Mitnahme des Portemonnaies mit der Karte zu dem "vergessenen Geschäftskonto"? Ich finde, diese Sache passt irgendwie nicht bzw. ist nicht "rund".


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 11:52
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für einen Fake habe ich es gehalten, dass dann relativ kurz nach dem Verschwinden das Schreiben kam, dass alles ein Versehen war und sich die Forderung in Luft aufgelöst hat. Ich denke, das sollte eine Nachricht an ihn sein, falls er freiwillig untergetaucht ist und die Sendung sieht, dass er ruhig zurück kommen kann.
Das halte ich für keinen Fake. Die Krankenkassen erstellen falsche Schreiben und Abrechnungen am laufenden Band. Das kann ich aus meiner Erfahrung (nicht aus der Perspektive eines Versicherten) sagen.


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um 12:01
Zitat von sören42sören42 schrieb:Warum nimmt er das Portemonnaie mit einer Karte, die laut XY Beitrag zu einem "vergessenen Geschäftskonto" gehört, mit zum Auto, wenn er dies nur mal starten, allenfalls eine neue Starterbatterie beschaffen will? Und wenn er beabsichtigt haben sollte, sich zu suizidieren, weshalb dann die Mitnahme des Portemonnaies mit der Karte zu dem "vergessenen Geschäftskonto"? Ich finde, diese Sache passt irgendwie nicht bzw. ist nicht "rund".
Ich vermute, er hat sein Portemonnaie gewohnheitsmäßig mitgenommen oder hat es ohnehin regelmäßig in der Jackentasche gehabt und damit beim Anziehen der Jacke automatisch dabei? Und viele Menschen "bunkern" sämtlich Karten in ihrem Portemonnaie, ob sie diese Karten nun regelmäßig brauchen oder nur selten. Finde das jetzt nicht so ungewöhnlich.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 12:07
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich vermute, er hat sein Portemonnaie gewohnheitsmäßig mitgenommen oder hat es ohnehin regelmäßig in der Jackentasche gehabt und damit beim Anziehen der Jacke automatisch dabei? Und viele Menschen "bunkern" sämtlich Karten in ihrem Portemonnaie, ob sie diese Karten nun regelmäßig brauchen oder nur selten.
So könnte es sein. Weshalb gab es dann aber nur Abhebeversuche mit der Karte zum "vergessenen Konto" und nicht mit der "normalen" Karte? Weshalb wurde das Portemonnaie gewohnheitsmäßig mitgenommen, das Handy aber nicht?


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 12:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Für einen Fake habe ich es gehalten, dass dann relativ kurz nach dem Verschwinden das Schreiben kam, dass alles ein Versehen war und sich die Forderung in Luft aufgelöst hat. Ich denke, das sollte eine Nachricht an ihn sein, falls er freiwillig untergetaucht ist und die Sendung sieht, dass er ruhig zurück kommen kann.
Das hatte ich auch schon gedacht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich nur wegen 43.000 Euro (wir reden hier nun wirklich nicht von einer Millionenpleite, die jemand hingelegt hat) absetzt und bis heute a) ohne Geld b) ohne Kontakte zu seinem bisherigen sozialen Umfeld c) ohne Krankenversicherung irgendwo im Untergrund lebt. Und dass die Ermittler diese Möglichkeit auch ausschließen.

Eher vermute ich, dass man vermeiden wollte, dass irgendwelche bösartigen Zuschauer denken: "Jaja, der hat bestimmt versucht, die Krankenkasse zu bescheißen, wer weiß, was der noch so gemach hat, Schwarzarbeit und so, gerade bei Ausländern, kennt man doch...." (und nein, das ist nicht meine Meinung, ich gebe nur wieder, was möglicherweise Leute denken!).

Durch diese Szene wurde dann aber klargestellt, dass es wirklich ein Fehler der Krankenkasse war und PM daran keine Schuld hatte.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Warum nimmt er das Portemonnaie mit einer Karte, die laut XY Beitrag zu einem "vergessenen Geschäftskonto" gehört, mit zum Auto, wenn er dies nur mal starten, allenfalls eine neue Starterbatterie beschaffen will?
Wenn die Karte zwischen vielen anderen in seinem Portemonnaie stecke, dann war sie sozusagen "automatisch" dabei. Man bekommt doch heute für jeden Mist so eine Plastikkarte, ich selbst habe eine ganze Anzahl davon im Gelbeutel und erst neulich noch festgestellt, dass dazwischen einige waren, die ich längst hätte in den Müll werfen können weil sie nicht mehr gültig waren bzw. die zu irgendwas gehörten, das längst erledigt ist (z. B. Benutzerausweis einer Bibliothek in München in der ich nur einmal war, mir aber einen Ausweis ausstellen lassen musste, der jetzt nach Jahren natürlich nicht mehr gültig ist und wo ich nach menschlichem Ermessen auch nicht mehr hingehen werde in meinem Leben).
Und früher wird er die Karte üblicherweise dabei gehabt haben, weil es ja das Geschäftskonto war.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Warum nimmt er das Portemonnaie mit einer Karte, die laut XY Beitrag zu einem "vergessenen Geschäftskonto" gehört, mit zum Auto, wenn er dies nur mal starten, allenfalls eine neue Starterbatterie beschaffen will?
Auch hier kann das Gewohnheit gewesen sein: Wenn er aus dem Haus ging, nahm er halt den Geldbeutel mit. Automatisch und ohne nachzudenken. Oder der Geldbeutel steckte üblicherweise in der Tasche seiner Jacke und als er die anzog, war das Ding eben dabei.
Das würde ich jetzt nicht so außergewöhnlich finden.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 13:01
Zitat von sören42sören42 schrieb:Weshalb gab es dann aber nur Abhebeversuche mit der Karte zum "vergessenen Konto" und nicht mit der "normalen" Karte? Weshalb wurde das Portemonnaie gewohnheitsmäßig mitgenommen, das Handy aber nicht?
Gute Fragen.

Warum hatte Pavo M. überhaupt noch ein "altes Geschäftskonto", von dem auch aktiv Geld abgehoben werden konnte? Das Geschäftskonto müsste ja irgendwie mit dem Hotel, welches er und seine Frau (wohl als Selbständige) bis 2022 betrieben hatten, zusammenhängen?

Seit 2023 war Pavo M. Rentner. Vielleicht hatte er trotzdem noch Anlass, als Rentner ein "Geschäftskonto" zu führen? Seit 2023 können Rentner unbegrenzt auf selbständiger Basis hinzuverdienen. Nur darüber ist in XY nichts berichtet worden, so auch nichts über die Gepflogenheiten von Pavo M. oder irgendetwas über seine Tagesstruktur.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 13:05
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das hatte ich auch schon gedacht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich nur wegen 43.000 Euro (wir reden hier nun wirklich nicht von einer Millionenpleite, die jemand hingelegt hat) absetzt und bis heute a) ohne Geld b) ohne Kontakte zu seinem bisherigen sozialen Umfeld c) ohne Krankenversicherung irgendwo im Untergrund lebt. Und dass die Ermittler diese Möglichkeit auch ausschließen.
Ja, ich finde das auch nicht logisch, zumal er eben, wie der Bekannte ja vorschlug, notfalls auch noch das Ferienhaus hätte beleihen oder verkaufen können. Selbst wenn er das zunächst kategorisch abgelehnt hat, wäre es doch allemal einfacher gewesen, als sich abzusetzen (dann ganz ohne Krankenversicherungsschutz und Renteneinnahmen). Und so wie die Persönlichkeit im Film dargestellt war, hätte er es denke ich auch nicht als "Lösung" des Problems empfunden, dann halt einfach seine Frau auf diesen drohenden Schulden sitzen zu lassen.
Dagegen spricht ja auch die Verwendung seiner EC-Karte durch eine fremde Person. Hätte er untertauchen wollen, hätte er ja nicht einfach seine Karte inkl. Pin (also wahrscheinlich den ganzen Geldbeutel) irgendwo liegen lassen.
Aber auszuschließen ist es für die Polizei denke ich trotzdem nicht mit letzter Sicherheit. Insofern kann es halt schon ein Hinweis an ihn sein, dass er sich - falls er noch lebt - wegen der Krankenkassenschulden keine Sorgen mehr machen muss.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Eher vermute ich, dass man vermeiden wollte, dass irgendwelche bösartigen Zuschauer denken: "Jaja, der hat bestimmt versucht, die Krankenkasse zu bescheißen, wer weiß, was der noch so gemach hat, Schwarzarbeit und so, gerade bei Ausländern, kennt man doch...." (und nein, das ist nicht meine Meinung, ich gebe nur wieder, was möglicherweise Leute denken!).
Ja, dass ist auch eine gute Idee. Die meisten Menschen, die als Angestellte arbeiten, haben halt nie ihm Leben irgendwas mit Nachzahlungen und Beitragsbemessungen der Krankenkassen zu tun. Ist einfach ein laufender Posten, den die Lohnbuchhaltung des Arbeitsgebers automatisch abführt. Da kann es schon leicht zu Missverständnissen und Spekulationen kommen, woher solche großen Nachzahlungsforderungen denn kommen können.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 13:15
Zitat von sören42sören42 schrieb:Weshalb gab es dann aber nur Abhebeversuche mit der Karte zum "vergessenen Konto" und nicht mit der "normalen" Karte?
Vielleicht befand sich die PIN für das "alte Geschäftskonto" auf einem Zettel im Portemonnaie (da selten benutzt), nicht aber die PIN für das andere Konto, weil Pavo M. die vermutlich auswendig wusste (da oft benutzt)?
Dadurch hatte ein Täter oder Finder dann Chance, von dem besagten Konto Geld abzuheben?


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 13:17
Ich möchte gern noch einen anderen Aspekt in die Diskussion einbringen.

Offenbar schaute Herr M. regelmäßig nach seinem Pkw. Weil er ihn selten benutzte, schaute er hin und wieder nach, ob der Motor noch startet, die Batterie noch geladen ist - so weit, so gut.

Nun kam mir beim Nachdenken über den Fall noch der Gedanke, ob diese "Auto-Kontrollgänge" dem alten Herrn nicht möglicherweise auch ein Zeitfenster verschafften, das er gegenüber seiner Ehefrau nicht erklären bzw. rechtfertigen musste.

Ein Rentnerdasein, wo das Paar 24/7 seiner Zeit gemeinsam verbringt, hält ja oft wenig Freiräume für den Partner vor - ganz anders als bei Berufstätigen , wo sich eine halbe oder ganze Stunde unauffällig abzwacken lässt. Länger im Büro, Stau auf der Autobahn...

Die Frage ist, ob diese Gänge zum Auto in Wahrheit einem anderen Zweck gedient haben mochten, und dieser Zweck in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Pavo M. stehen könnte.

Ehefrauen wissen vielleicht auch nicht immer alles über ihre Männer.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 13:25
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Nun kam mir beim Nachdenken über den Fall noch der Gedanke, ob diese "Auto-Kontrollgänge" dem alten Herrn nicht möglicherweise auch ein Zeitfenster verschafften, das er gegenüber seiner Ehefrau nicht erklären bzw. rechtfertigen musste.
Das Auto stand im Filmfall ja direkt vor der Tür. Der Bekannte sagte ja noch, jetzt dürfe er bloß nicht mehr wegfahren, sonst sei der Parkplatz weg. Außerdem wurde durch die Filmszene belegt, dass er am Fahrzeug auch von anderen wahrgenommen wurde. Daher schließe ich das doch eher aus.

Allerdings war er ja auf ein Bier mit dem Bekannten verabredet, der noch arbeitet, auch gerne ein Ferienhaus in Kroatien hätte, und auf PMs Einladung, dort zu Besuch zu kommen, antwortet, dass ginge nicht, weil er noch arbeiten muss. Da war die Ehefrau nicht dabei.


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um 14:44
Zitat von sören42sören42 schrieb:Weshalb gab es dann aber nur Abhebeversuche mit der Karte zum "vergessenen Konto" und nicht mit der "normalen" Karte? Weshalb wurde das Portemonnaie gewohnheitsmäßig mitgenommen, das Handy aber nicht?
Weshalb nur mit der Karte des alten Geschäftskontos Abhebeversuche registriert wurden, erkläre ich mir genau so wie @Shiloh
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Vielleicht befand sich die PIN für das "alte Geschäftskonto" auf einem Zettel im Portemonnaie (da selten benutzt), nicht aber die PIN für das andere Konto,
Weshalb das Portemonnaie vor einem möglichen Suizid mitgenommen wurde, nicht aber das Handy, erscheint mir auch plausibel erklärbar:

Der Vermisste könnte das Portemonnaie entweder gewohnheitsmäßig mitgenommen haben oder bewusst für den Fall, dass er auf dem Weg zum Ort des Suizids noch Geld benötigte (z.B. für eine Fahrkarte oder z.B. um irgendetwas zu besorgen, was er für oder vor seinem Suizid noch benötigte).

Das Zurücklassen des Handys würde ich mir so erklären, dass er nach dem Verlassen des Hauses bewusst jegliche Erreichbarkeit ausschließen, jegliches Tracking oder Ortung bezüglich seines Verbleibs verhindern und auch sich selbst keine Möglichkeit mehr geben wollte, von unterwegs noch einmal Kontakt zu irgendjemandem aufzunehmen, weil er seinen Entschluss zum Suizid als "unumkehrbar" betrachtete.

Da aus meiner Sicht unter Berücksichtigung aller uns bekannten Umstände des Verschwindens von PM letztlich nichts für ein Kapitalverbrechen spricht, aber sehr vieles auf einen tragischen Suizid hindeutet, gehe ich in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Vermisste in Düsseldorf oder Umgebung in den Rhein gegangen ist oder dass seine sterblichen Überreste bis heute in einem etwas abgelegenen oder schwer zugänglichen Dickicht liegen, wo sie bisher ganz einfach niemandem aufgefallen sind.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 15:03
Zitat von KieliusKielius schrieb:Da aus meiner Sicht unter Berücksichtigung aller uns bekannten Umstände des Verschwindens von PM letztlich nichts für ein Kapitalverbrechen spricht, aber sehr vieles auf einen tragischen Suizid hindeutet,
Völlig richtig. Dennoch gibt es auch Fälle, bei denen das plötzliche Verschwinden mitten in bewohntem Gebiet mit einem Verbrechen zusammenhängt.

Ohne dem Verschwundenen etwas moralisch Zweifelhaftes unterstellen zu wollen, gab es kürzlich in Hessen den Vermisstenfall eines 55jährigen:

https://www.fr.de/hessen/gefunden-mann-besucht-bordell-und-wird-tot-in-muelltonne-94189456.html

Es gab Ü-Kamera-Aufnahmen und Spuren dafür, dass der Mann im Netz nach einer bestimmten Straße gesucht hat.

Der Mann verschwand in einem Wohnhaus, in dem wohl der Prostitution nachgegangen wird, und er wurde später von Mitarbeitern der Stadtreinigung tot in einem Müllcontainer gefunden.

Offenbar gibt es auch solche Ursachen für ein unerklärliches Verschwinden von der Bildfläche.


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Vermisstenfall Pavo M. aus Düsseldorf - Senior seit 2023 vermisst

um 15:16
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Völlig richtig. Dennoch gibt es auch Fälle, bei denen das plötzliche Verschwinden mitten in bewohntem Gebiet mit einem Verbrechen zusammenhängt.
Das stimmt.
Deshalb würde auch ich nicht 100%-ig ausschließen, dass der Vermisste Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein könnte.
Nur glaube ich nicht daran, denn es gibt in diesem Fall keine konkreten Hinweise auf ein Kapitalverbrechen, noch nicht mal irgendwelche "Ungereimtheiten", wohingegen ein tragisches Suizidgeschehen gleichsam "nahtlos" zu den bei Aktenzeichen XY geschilderten Umständen, in denen sich der Vermisste vor seinem Verschwinden befand, passen würde.

Alles andere als ein Suizid wäre deshalb für mich persönlich tatsächlich eine "faustdicke Überraschung".


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um 15:19
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die meisten Menschen, die als Angestellte arbeiten, haben halt nie ihm Leben irgendwas mit Nachzahlungen und Beitragsbemessungen der Krankenkassen zu tun. Ist einfach ein laufender Posten, den die Lohnbuchhaltung des Arbeitsgebers automatisch abführt. Da kann es schon leicht zu Missverständnissen und Spekulationen kommen, woher solche großen Nachzahlungsforderungen denn kommen können.
Stimmt, das kommt noch hinzu. Ich persönlich kenne es zwar nur aus der Situation, angestellt zu sein aber nebenher noch freiberuflich zu arbeiten. Und selbst da (oder vielleicht auch gerade da...) kommt die Krankenkasse mitunter auf seltsame Ideen. Zwar nicht in einem solchen finanziellen Bereich wie bei PM, aber doch schon nach dem gleichen Prinzip. Da der Umfang dieser Tätigkeit bei mir stark schwankt, muss es oft neu berechnet werden.

Und da könnten Leute, die immer in einem ganz normalen Angestelltenverhältnis gearbeitet haben, schon auf die Idee kommen, dass da evtl. jemand krumme Touren gedreht haben muss die dann aufgeflogen sind, wenn da plötzlich so eine Rechnung ins Haus flattert.

Also löst man es im Film ausdrücklich als Irrtum auf, damit keiner auf die Idee, kommt, PM irgendwas zu unterstellen. Und vielleicht auch, weil eine genaue Erklärung, wie es dazu kam, für den Film zu kompliziert wäre und es für die Zuschauer auch nicht notwendig ist, alle Feinheiten des deutschen Krankenkassenwesens zu kennen. Denn es geht dabei um das Verschwinden von PM und nicht um eine detailgetreue Nachzeichnung seines Lebens.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die Frage ist, ob diese Gänge zum Auto in Wahrheit einem anderen Zweck gedient haben mochten, und dieser Zweck in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Pavo M. stehen könnte.

Ehefrauen wissen vielleicht auch nicht immer alles über ihre Männer.
Möglich, aber in dem Fall würde ich eher denken, dass das keinen solchen Hintergrund hat - was hätte er denn auch konkret an Zeit "rausschinden" können? Wenn er jeden Tag weggeht "um nach dem Auto zu gucken" und zwei Stunden später wiederkommt, wird die Frau ja zumindest mal sagen: "Was soll das eigentlich? Jeden Tag nach dem Auto gucken, was soll denn damit sein? Und wieso dauert das denn so lange, was machst Du da eigentlich? "

Und, vor allem: Ich gehe doch einmal davon aus, dass man nach seinem Verschwinden sein Leben ganz gründlich durchleuchtet hat, und dass "blinde Flecken" bei denen nicht nachweisbar ist, wo er sich aufgehalten hat, dann schon irgendwie aufgefallen wären. Desgleichen unerklärliche Geldüberweisungen/Abhebungen usw.


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