schluesselbund schrieb:Für Heulmeisje trifft aber das ganz genau zu.
Ja, und? Wie ich bereits schrieb: Es war natürlich möglich, den eisernen Vorhang legal zu überwinden.
Aber Du wirfst hier zwei ganz unterschiedliche Ausgangslagen durcheinander und vergleichst Äpfel mit Birnen:
Einmal eine Leiche, deren Identität nicht bekannt ist (Fall Heulmeisje) und zum anderen ein verschwundenes Mädchen, dessen Name und Identität, folglich also auch Umfeld, Familie usw. man kennt.
Es ist ohne weiteres möglich, dass, wenn der Fall Heulmeisje eines Tages geklärt wird, man den Namen in den Akten der DDR wiederfindet, weil sie als Kind mi Ihren Eltern ein- und ausgereist ist.
Aber bei Isolde Becker setzt man dann voraus, dass natürlich niemand irgendwie mitgekriegt hat, dass sie mal im Ostblock gelebt hat oder, noch absurder, nach ihrem Verschwinden heimlich über die Mauer gegangen ist, von der DDR versteckt wurde und dann irgendwann wieder zurück kam.
Und dass es den Usern eines Internet-Forums, die mal den neuesten True-Crime-Podcast gehört haben, auf dieser Basis gelingt das große Rätsel zu lösen, das die Ermittler mit Zugriff auf die Akten und ggf. auch Zeugen nicht lösen konnten.