Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich
gestern um 13:22Da wir einen Bruchteil der Ermittlungsergebnisse kennen, kann man sich m. E. nicht auf ein Szenario festlegen, zumal das die Ermittler nicht tun. Meine Bsp. soll(t)en zeigen, dass div. unbekannte Konstellationen möglich sind. Würden die Ermittler davon ausgehen, dass niemand den Toten (er)kennt, würden sie keine grenzüberschreitenden Fahndungsaufrufe starten:
Er könnte noch Resturlaub* am Vertragsende gehabt haben und noch keinen neuen Vertrag geschlossen haben - bzw. würde vermutlich kein fremder Arbeitgeber eine Vermisstenanzeige aufgeben, wenn der ausgewählte Bewerber zu Beginn der Vertragslaufzeit (Probezeit) nicht erscheint und nicht erreichbar ist.
*Wir wissen nicht, ob er einen Rucksack mit Utensilien für eine Übernachtung dabei hatte.
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Wenn das Umfeld von einem freiwilligen Kontaktabbruch einer Person ausgeht, wird es ihn auch nach 10 Jahren nicht als vermisst melden.
Der Radfahrer wurde gefunden. Hätte der Jäger ihn gemeldet, wären evtl. bei der NCA oder beim MTB-Hersteller noch Unterlagen vhd. gewesen, die weitere Rückschlüsse ermöglicht hätten.
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Aber auch darauf bin ich nicht festgelegt. Man kann es nur nicht ganz ausschließen.
Wenn der Tote zuvor – projektbezogen oder saisonal - an wechselnden Orten bzw. in verschiedenen Ländern gearbeitet hatte, brauchte er keinen Dauerwohnsitz. U. a. könnte er als Trainer/Animateur/Servicekraft in der Tourismusbranche gearbeitet haben.Kielius schrieb:Nehmen wir an, alle diese Bedingungen wären erfüllt. Der Mann muss ja trotzdem irgendwo gewohnt haben,
Er könnte noch Resturlaub* am Vertragsende gehabt haben und noch keinen neuen Vertrag geschlossen haben - bzw. würde vermutlich kein fremder Arbeitgeber eine Vermisstenanzeige aufgeben, wenn der ausgewählte Bewerber zu Beginn der Vertragslaufzeit (Probezeit) nicht erscheint und nicht erreichbar ist.
*Wir wissen nicht, ob er einen Rucksack mit Utensilien für eine Übernachtung dabei hatte.
Es gab auch damals schon Lagerplätze (Self Storage), die man unbefristet mieten konnte (Bezahlung per Lastschrifteneinzug o. Dauerauftrag).Kielius schrieb:seine Radfahrer-Ausrüstung aufbewahrt und sein Fahrrad untergestellt haben.
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Dass diese Menschen zufällig in ihren Wohnungen gefunden wurden, hat nichts damit zu tun, dass sie nie als vermisst gemeldet wurden.Kielius schrieb:Auch diese vereinsamten Menschen werden früher oder später gefunden.
Man bedenke auch, dass es hier um einen Zeitraum von immerhin 10 Jahren geht, die der Unbekannte mittlerweile irgendwo fehlt.
Wenn das Umfeld von einem freiwilligen Kontaktabbruch einer Person ausgeht, wird es ihn auch nach 10 Jahren nicht als vermisst melden.
Der Radfahrer wurde gefunden. Hätte der Jäger ihn gemeldet, wären evtl. bei der NCA oder beim MTB-Hersteller noch Unterlagen vhd. gewesen, die weitere Rückschlüsse ermöglicht hätten.
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Ich schrieb nicht, dass ich o. g. für den Grund halte. Der Grund könnte Spurenbeseitigung gewesen sein, wenn Fremdeinwirkung unverkennbar war oder Rückschlüsse auf eine Tatwaffe möglich war.Kielius schrieb:Theoretisch stimmt das. Doch wer trennt einer Leiche den Kopf ab, um die Identifizierung des Toten zu verhindern
Aber auch darauf bin ich nicht festgelegt. Man kann es nur nicht ganz ausschließen.


