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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

385 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:22
Da wir einen Bruchteil der Ermittlungsergebnisse kennen, kann man sich m. E. nicht auf ein Szenario festlegen, zumal das die Ermittler nicht tun. Meine Bsp. soll(t)en zeigen, dass div. unbekannte Konstellationen möglich sind. Würden die Ermittler davon ausgehen, dass niemand den Toten (er)kennt, würden sie keine grenzüberschreitenden Fahndungsaufrufe starten:
Zitat von KieliusKielius schrieb:Nehmen wir an, alle diese Bedingungen wären erfüllt. Der Mann muss ja trotzdem irgendwo gewohnt haben,
Wenn der Tote zuvor – projektbezogen oder saisonal - an wechselnden Orten bzw. in verschiedenen Ländern gearbeitet hatte, brauchte er keinen Dauerwohnsitz. U. a. könnte er als Trainer/Animateur/Servicekraft in der Tourismusbranche gearbeitet haben.
Er könnte noch Resturlaub* am Vertragsende gehabt haben und noch keinen neuen Vertrag geschlossen haben - bzw. würde vermutlich kein fremder Arbeitgeber eine Vermisstenanzeige aufgeben, wenn der ausgewählte Bewerber zu Beginn der Vertragslaufzeit (Probezeit) nicht erscheint und nicht erreichbar ist.
*Wir wissen nicht, ob er einen Rucksack mit Utensilien für eine Übernachtung dabei hatte.
Zitat von KieliusKielius schrieb:seine Radfahrer-Ausrüstung aufbewahrt und sein Fahrrad untergestellt haben.
Es gab auch damals schon Lagerplätze (Self Storage), die man unbefristet mieten konnte (Bezahlung per Lastschrifteneinzug o. Dauerauftrag).
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Zitat von KieliusKielius schrieb:Auch diese vereinsamten Menschen werden früher oder später gefunden.
Man bedenke auch, dass es hier um einen Zeitraum von immerhin 10 Jahren geht, die der Unbekannte mittlerweile irgendwo fehlt.
Dass diese Menschen zufällig in ihren Wohnungen gefunden wurden, hat nichts damit zu tun, dass sie nie als vermisst gemeldet wurden.
Wenn das Umfeld von einem freiwilligen Kontaktabbruch einer Person ausgeht, wird es ihn auch nach 10 Jahren nicht als vermisst melden.
Der Radfahrer wurde gefunden. Hätte der Jäger ihn gemeldet, wären evtl. bei der NCA oder beim MTB-Hersteller noch Unterlagen vhd. gewesen, die weitere Rückschlüsse ermöglicht hätten.

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Zitat von KieliusKielius schrieb:Theoretisch stimmt das. Doch wer trennt einer Leiche den Kopf ab, um die Identifizierung des Toten zu verhindern
Ich schrieb nicht, dass ich o. g. für den Grund halte. Der Grund könnte Spurenbeseitigung gewesen sein, wenn Fremdeinwirkung unverkennbar war oder Rückschlüsse auf eine Tatwaffe möglich war.
Aber auch darauf bin ich nicht festgelegt. Man kann es nur nicht ganz ausschließen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:22
Diese vorgeschobene Jagdethik kann man doch eigentlich nicht glauben. Auch wenn das hinterstes Österreich ist, es ist christliches Mitteleuropa und da ist es seit Ewigkeiten guter Brauch, auch einen unbekannten Menschen einer anständigen Beerdigung zuzuführen, wenn man ihn tot findet. Wir sind hier nicht in Tibet, wo es erstrebenswert ist, offen in der Natur zu liegen, damit sich die Geier bedienen können.
Und das muss eigentlich auch bei Jägern gelten.
Ich glaube immer weniger ,dass das der eigentliche Grund ist. Es hat seinen Grund in der Persönlichkeit dieses Menschen oder er hatte ganz banale Gründe, niemanden dort haben zu wollen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:27
Zitat von gustigusti schrieb:Aufgrund der geographischen Begebenheiten und der Tatsache, dass dieser Graben quasi eine 20km lange Sackstraße ist, kann der Tote eigentlich nicht von besonders weit her angereist sein und müsste in der Nähe irgendwo eine Unterkunft gehabt haben.
Dass hier nirgendwo jemand abging - ja das ist merkwürdig. Eventuell tatsächlich ein Ausländer, welcher nur eine befristete Unterkunft hatte
ich muss spontan an den Adrian Lukas denken, also den der auf der Tiroler Baustelle das letztemal am Klo gesehen wurde ? Ja Tirol und Steiermark ist weit, aber er hatte ja Zeit und kann Strecken per Rad überwunden haben. Das ist nur ein Gefühl - begründen kann ich es nicht


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:31
Zitat von returntosenderreturntosender schrieb:ich muss spontan an den Adrian Lukas denken, also den der auf der Tiroler Baustelle das letztemal am Klo gesehen wurde ? Ja Tirol und Steiermark ist weit, aber er hatte ja Zeit und kann Strecken per Rad überwunden haben. Das ist nur ein Gefühl - begründen kann ich es nicht
Adrian Lukas wird "erst" seit 2017 vermisst und kann daher noch nicht seit 2014 tot im Wald liegen.

https://www.wikixy.de/Sendung_vom_10.03.2021#Vermisst:_Adrian_L.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:34
Zitat von returntosenderreturntosender schrieb:ich muss spontan an den Adrian Lukas denken, also den der auf der Tiroler Baustelle das letztemal am Klo gesehen wurde ? Ja Tirol und Steiermark ist weit, aber er hatte ja Zeit und kann Strecken per Rad überwunden haben. Das ist nur ein Gefühl - begründen kann ich es nicht
Dazu passt die Altersangabe 40-60 Jahre aber eher weniger. Außerdem wird der ja aktiv vermisst, da wird also sicherlich ein DNA-Abgleich erfolgt sein, genauso wie der verschollene Doppelmörder Friedrich Felzmann bereits ausgeschlossen wurde.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:35
Ich denke, vorrangiger als über die Todesursache zu ventilieren, wäre es, die Identität des Mannes zu eruieren.
Ich habe nachgeschaut, am 08.07.2026 ist die nächste XY-Sendung.
Weiß von hier jemand, welche Kriterien vorliegen müssen, um diesen "Fall" dort zu präsentieren?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:35
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Auch wenn das hinterstes Österreich ist, es ist christliches Mitteleuropa und da ist es seit Ewigkeiten guter Brauch, auch einen unbekannten Menschen einer anständigen Beerdigung zuzuführen, wenn man ihn tot findet. Wir sind hier nicht in Tibet, wo es erstrebenswert ist, offen in der Natur zu liegen, damit sich die Geier bedienen können.
Und das muss eigentlich auch bei Jägern gelten.
Es muss gerade im hintersten Österreich gelten, wo der katholische Glaube noch einen ganz anderen Stellenwert hat als in säkularisierten Großstädten.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:42
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:warum sagt der Mensch denn so lange nichts
meine vermutung: nachdem er das Fahrrad behalten hatte (und da noch nichts vom Körper wusste) wollte er bei fund des körpers auch nichts melden, weil er ja sonst auch einräumen hätte müssen das das Fahrrad ..... Finde das alles sehr verstörend, man geht doch davon aus das die Teile irgendwann "weg" müssen, also wäre die Polizei ja irgendwann so und so dort gewesen und hätte das Wild gestört ?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:46
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Adrian Lukas wird "erst" seit 2017 vermisst und kann daher noch nicht seit 2014 tot im Wald liegen.
in dem verlinken Film Fahndung Österreich, ab Min 5 wird das Todes-Datum aufgrund der Fussnägel mit frühestens 2014 und SPÄTESTENS 2019 angegeben. Zeitfenster würde passen, wenn man mehr auf die Füssnägel Untersuchung gibt, als auf die Gedächtnis Angaben des Senior-Jägers - ev. weis er das Jahr nicht mehr genau wo er fand und schätze es nur ?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 13:55
Zitat von returntosenderreturntosender schrieb:meine vermutung: nachdem er das Fahrrad behalten hatte (und da noch nichts vom Körper wusste) wollte er bei fund des körpers auch nichts melden, weil er ja sonst auch einräumen hätte müssen das das Fahrrad ..... Finde das alles sehr verstörend, man geht doch davon aus das die Teile irgendwann "weg" müssen, also wäre die Polizei ja irgendwann so und so dort gewesen und hätte das Wild gestört ?
Sicher, wobei dem Mann doch auch klar sein muss, dass ein "zweckentfremdetes" Fahrrad nicht gleich eine Haftstrafe nach sich zieht, ein "verschwiegener " Leichenfund im eigenen Wald aber sehr wohl einige Probleme machen kann, wenn man draufkommt. Und ja, sein Wild wurde spätestens vergangenes Jahr gestört, als die Ermittler in dem Waldstück nach Spuren gesucht haben.

Alles in allem komisch, aber ja, Leute vom Land sind halt manchmal ein wenig - Dings, das kann man nicht immer verstehen. Bevor hier gleich wieder gekeift wird - ich bin auch ein Landkind und mit den Eigenheiten der Landbevölkerung vertraut.

Man darf in so einem "merkwürdigen" Fall nur den einen Fehler nicht machen, nämlich davon auszugehen, was man selbst, also höchstpersönlich anstellen würde, wenn man auf seinem eigenen Grund und Boden einen unbekannten toten Menschen fände.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 14:05
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Sicher, wobei dem Mann doch auch klar sein muss, dass ein "zweckentfremdetes" Fahrrad nicht gleich eine Haftstrafe nach sich zieht, ein "verschwiegener " Leichenfund im eigenen Wald aber sehr wohl einige Probleme machen kann, wenn man draufkommt.
Zumal man sich bei dem Fahrad ja auch irgendwie noch rausreden kann "Ja, ich wusste nicht, was ich machen sollte, ganz ehrlich, da habe ich es mitgenommen und aufbewahrt, falls sich doch noch jemand meldet....Ich wusste doch nicht, dass da ein Toter liegt und dem das Fahrrad gehört haben kann, wen ich das gewusst hätte wäre ich natürlich sofort zu Ihnen gekommen..."

Mal egal wie glaubhaft das wäre, aber ich würde denken, dass die Ermittler da diese "goldene Brücke" benutzen und nicht weiter insistieren, warum er das Fahrrade mitgenommen und nicht gemeldet hat. Aber das Verschwiegen eines Toten ist dann immer noch eine andere Hausnummer.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 14:51
Grundsätzlich ist natürlich ein Verbrechen vorstellbar.

Dagegen spricht für mich jedoch, dass der Tote nicht vermisst wird im Nahbereich. Er dürfte ja dann entweder in der Nähe gewohnt haben oder in der nähe Urlaub gemacht haben. Und sein verschwinden dürfte dann aufgefallen sein. Außerdem ist ein Mord an einem Mann in einem solch abgelegenen Gebiet schon sehr selten. Mir fällt nicht so richtig ein vergleichbarer Fall ein. Es gab in Deutschland die sogenannten Rentnermorde (übrigens war dort auch ei Kopf abgetrennt!), aber das war schon eher in belebteren Gebiet.
Ich bleibe dabei: bei einem Suizid wiederum wäre beides erklärbar: Hier hätte der Unbekannte Vorbereitungen treffen können, so dass er gerade nicht vermisst wird oder ein plötzliches Verschwinden erklärbar war.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:04
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Zumal man sich bei dem Fahrad ja auch irgendwie noch rausreden kann "Ja, ich wusste nicht, was ich machen sollte, ganz ehrlich, da habe ich es mitgenommen und aufbewahrt, falls sich doch noch jemand meldet....Ich wusste doch nicht, dass da ein Toter liegt und dem das Fahrrad gehört haben kann, wen ich das gewusst hätte wäre ich natürlich sofort zu Ihnen gekommen..."
Aber das Verschwiegen eines Toten ist dann immer noch eine andere Hausnummer.[/quote]

Na, absolut, das ist ganz meine Meinung.

Ich überlege, wie so eine Situation überhaupt abgelaufen sein könnte.

Also, der Jäger durchstreift den Wald und sieht ein Fahrrad am Wegesrand stehen. Nimmt es vielleicht nicht sofort mit (es könnte ja jemand in der Nähe sein, dem es gehört), aber beim nächsten Mal, als er wieder seinen Wald durchstreift und das Rad noch immer an derselben Stelle steht, nimmt er es mit zu sich nach Hause und stellt es dort ab.

Dann kommt der Tag, wo der Jäger sein Revier näher durchstreift (Wann würde das eher stattfinden? Im Sommer, im Herbst, Winter, Frühling?) und auf den toten Mann trifft - mich würde auch interessieren, in welcher Position er ihn, also den toten Mann, aufgefunden hat, zB auf dem Rücken liegend, auf dem Bauch, seitlich, sitzend. Gestehen wir dem Jäger zu, dass er sich im ersten Moment ziemlich erschreckt hat. Aber nach dem Schockmoment wohl entschieden hat, der ist eh schon tot, seine Tiere brauchen JETZT Ruhe, weil Schonzeit? Paarungszeit? Jungtiere im Revier? und er braucht JETZT keine Polizei im Revier, die überall herumtrampelt und seine Tiere aufscheucht.

Geht also heim und erzählt es zunächst niemanden, weil er nicht hören will, was die Familienmitglieder in dem Fall tun würden. Es geht ihm nur um seine Tiere (Kapital!!!).

Dann findet seine Tochter (?) irgendwann später Fahrradschuhe im Wald und bringt sie nach Hause bzw erzählt davon daheim. Und da erzählt der Jäger von dem Leichenfund und dass er die Tiere nicht beunruhigen will und der Mann eh schon tot ist und bis jetzt keinem abgegangen ist. Die Familie denkt "jäger-mäßig" ok, was die anderen nicht wissen, macht sie auch nicht heiß und halten ebenfalls den Mund.

Erst der Sohn, der das Revier übernehmen soll, möchte reinen Tisch machen und da erst geht der Vater zur Polizei und zeigt den Leichenfund an. Ist es ihm jetzt egal, weil es ja nicht mehr "seine Tiere" sind und es ihm gleichgültig ist, ob die jetzt gestört werden oder nicht?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:18
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Erst der Sohn, der das Revier übernehmen soll, möchte reinen Tisch machen und da erst geht der Vater zur Polizei und zeigt den Leichenfund an. Ist es ihm jetzt egal, weil es ja nicht mehr "seine Tiere" sind und es ihm gleichgültig ist, ob die jetzt gestört werden oder nicht?
Glaube ich eher nicht. Ich denke mal, der Jäger hätte auch weiterhin den Mund gehalten, aber der Sohn wird wahrscheinlich doch gesagt haben: "Nee Vater, also was Du machst oder nicht machst, ist Deine Sache. Aber wenn ich das hier übernehme, dann habe ich die Verantwortung. Und dann gehe ich zur Polizei - wenn die dann fragen, warum wir nicht früher gekommen sind, schicke ich sie zu Dir...."

Ich kann das nur bedingt nachvollziehen, aber ich vermute mal, dass da noch sehr der Gedanke mitspielt, dass man als Besitzer des Grund und Bodens der "Herr" ist. Und in dem Augenblick, wo die "Herrschaft" übergeben wird, hat der "Alte" nur noch bedingt was zu sagen, während man vorher nicht gegen ihn "aufbegehrt" (d. h.: gegen seinen Willen zur Polizei geht).

Dass also der Sohn (und die anderen Familienmitglieder) nicht gegen den Willen des Vaters zu Polizei gegangen wären ("Das macht man nicht!"), aber sein Schweigen auch nicht gut fanden. Sie mögen vielleicht auch gesagt haben, dass man das doch nicht machen kann, aber ihm in den Rücken zu falle war dann auch wieder undenkbar.

So stelle ich mir das vor, auch wenn es für einen "normaldenkenden" Menschen nicht wirklich nachvollziehbar ist.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:43
Er könnte z. B. auch von einem Wilderer am Kopf getroffen worden sein. Zur Vermeidung solcher Jagdunfälle soll man auffällige Farben tragen. Seine sichtbare Kleidung war überwiegend schwarz.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Wäre wegen eines herrenlosen Fahhrads tatsächlich eine Suchaktion gestartet worden? Ich denke eher nicht.
Man (Jäger/Polizei) hätte damit rechnen müssen, dass irgendwo eine verletzte/hilflose Person liegt. Deshalb denke ich, ja.
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Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Man kann nun darüber streiten ob "plausibel" das gleiche ist wie "in nachvollziehbarer Weise" ist. Aber es kommt doch sehr auf das gleiche raus.
Die Ermittler haben m. E. bewusst in der Öffentlichkeit keine moralische Wertung abgegeben, sondern mitgeteilt, dass die Erklärung des Jägers im Rahmen des Möglichen ist - also nicht als erkennbare Unwahrheit ausgeschlossen werden kann. (Servus.tv, Gespräch mit dem Moderator)
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Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:- wäre extremer Zufall, wenn dort zwei Menschen aufeinander treffen und es gleich in einen Mord ausartet
Niemand weiß, ob der Tote allein in das Gebiet kam.
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Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Was man sicher ausschließen kann, ist irgendein blutiges Geschehen i.S. eines Unfalls- oder Tötungsdeliktes.
Da die Ermittler sich dazu nicht geäußert haben, kann man das nicht einfach ausschließen. Sie könnten es bewusst als mögliches Täterwissen zurückhalten.
Außerdem hatte er eine Regenjacke an, die Flüssigkeiten abweist. Blut könnte durch Regen, Schneeschmelze abgewaschen worden sein, so dass zumindest die Ausgangsmenge nicht mehr ermittelbar wäre.
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Zitat von gustigusti schrieb:Dass beim Toten kein Telefon und keine Brieftasche gefunden wurde könnte man auch damit erklären, dass man dort vermutlich kaum Empfang und Gelegenheit hat, Geld auszugeben.
Er dürfte aus einem Gebiet, wo er o. g. gebrauchen gekonnt hätte, gekommen sein. Evtl. hatte er auch vor, in ein solches zurückzukehren. Gegenstände, mit denen er sich suizidieren gekonnt hätte, wurden nicht gefunden. Medikamente nimmt man leichter mit o. in einer Flüssigkeit ein. Aber es wurde keine Flasche o. ä. gefunden. (Im nicht gefundenen Rucksack?)
Zitat von gustigusti schrieb:50-70km, aber länger möchte man mit flatternder Jogginghose über der Radhose und diesem Rad (auch ohne Bikepackingzubehör) nicht fahren,
Die Jogginghose sieht auf dem Foto nicht so weit aus und das Hosenbein verjüngt sich nach unten. Da die kurze Radhose gepolstert war, konnte er die lange bei Bedarf einfach überziehen, wie auch die Regenjacke und den Rad-Pulli. Solange es warm genug war, hätte er alles im Rucksack verstauen können.
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Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Das deckt sich mit dem Foto, auf dem die Kleidung auf dem Boden liegen.
Mir ging es v. a. darum, dass auf dem Foto keine menschlichen Überreste in/an der Kleidung zu erkennen sind:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nach u. g. Angaben müssten auch Überreste in der Kleidung gefunden worden sein:
Zum Zeitpunkt der Auffindung war die Leiche mit einer schwarzen, langen Jogginghose (adidas), einer schwarzen Regenjacke (adidas), einem vermutlich dunkelblauen Langarmradtrikot (SHAMP), einer kurzen, schwarzen Radlerhose mit rotem Polstereinsatz (BL Bicycle Line) sowie einem grauen Radtrikot (NCA) bekleidet.
Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3323931/

Auch laut Servus-TV, Insp. Dirnberger: „Der Tote trug Radfahrbekleidung. (…)
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Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Kleidung kommt einem vor wie preisgünstig erworben oder evtl. sogar geschenkt bekommen.
Wird von den Ermittlern als höherwertiger bzw. als damals angemessen eingeschätzt. MTB mindestens mittlere Preisklasse. (Servus.tv, Gespräch mit dem Mod.)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:47
Tourenbuch Hainzl-Wasserkogel

Hier gibts noch ein paar schöne anschauliche Bilder der Gegend. Der Autor ist vielleicht die gleiche Wegstrecke hoch wie der Fahrradfahrer bzw. Wanderer mit Fahrrad.
Zitat aus dem Artikel
Im Bretsteingraben bin ich tief im Feindesland. Das ist Jägerrevier, Wanderer sind hier nicht so gerne gesehen vor allen dann wenn sie die wenigen markierten Wege verlassen.
Quelle: s.o.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 15:49
@brigittsche

Sehr gute und nachvollziehbare Argumentation Deinerseits. Quasi Generationenwechsel und jetzt hat der "Junge" das Sagen und der Alte soll sich raushalten.


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gestern um 15:49
Zitat von watnuwatnu schrieb:Er könnte z. B. auch von einem Wilderer am Kopf getroffen worden sein.
Na, das wäre dann aber ein gewichtiger Grund für den Jäger gewesen zur Polizei zu gehen "Wer in meinem Revier wildert, der soll im Knast verrotten..."


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