megavolt schrieb:Mir fällt kein unblutiges Tötungsdelikt ein, was in einer solchen Gegend realistisch wäre.
Nennst du bitte die Quelle für die Aussage, dass das Geschehen unblutig war? Wurde inzwischen der Schädel gefunden, mit dem der Tote z. B. auf einen Stein gefallen sein könnte etc.? Außerdem können Blutungen innerlich geschehen, wenn es keine Austrittswunde gibt. Vielleicht habe ich etwas überhört, o. es hat sich etwas geändert, seit:
watnu schrieb:Da die Ermittler sich dazu nicht geäußert haben, kann man das nicht einfach ausschließen. Sie könnten es bewusst als mögliches Täterwissen zurückhalten.
Außerdem hatte er eine Regenjacke an, die Flüssigkeiten abweist. Blut könnte durch Regen, Schneeschmelze abgewaschen worden sein, so dass zumindest die Ausgangsmenge nicht mehr ermittelbar wäre.
O. g. war meine Antwort auf:
megavolt schrieb:Was man sicher ausschließen kann, ist irgendein blutiges Geschehen
Info der Landespolizeidirektion Steiermark:Eine eindeutige Todesursache konnte aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste jedoch nicht mehr festgestellt werden, zudem der Schädel des Toten fehlt. Auch ein Fremdverschulden kann demnach bislang nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen laufen in sämtliche Richtungen.
Quelle:
https://www.polizei.gv.at/stmk/start5c93.html?nwid=6941734c513477787647633d&ctrl=3734335266674d385951343d&nwo=0Im u. g. Fall wären eventuelle Blutspuren an einem anderen Ort entstanden:
Zaubersund schrieb:Täter die Leiche dort abgelegt hat
Rein theoretisch: Ein Täter könnte es darauf angelegt haben, dass sich im nahen Umkreis der Futterstelle viele Tiere aufhalten, die die Überreste verschleppen oder fressen (Vgl. Thread Fabian, Online-Recherche der Angeklagten und heutige Zeugenaussage)
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rattich schrieb:Denkbar ist ja auch, dass der Jäger sich in der Gegend selbst nach einem Radfahrer umgeschaut hatte, nachdem er das abgestellte Mountainbike gesehen hatte.
Er hat fremdes Eigentum an sich genommen. Das ist in der BRD und in Österreich Diebstahl bzw. Unterschlagung (verjährt). Er hätte den Fund also melden sollen.
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rattich schrieb:Nach dem, was bis jetzt bekannt ist, ist es so doch eher nicht gewesen.
Bekannt ist uns, was der Jäger dazu gesagt hat. Bekannt ist, dass zu wenig Spuren vorhanden sind, um die Todesursache usw. festzustellen. Die Polizei hält für plausibel, was der Jäger aussagte.
Vielleicht würden die Ermittler auch die eine oder andere Annahme, die im Thread steht, für plausibel halten, solange nicht das Gegenteil bewiesen wäre.
Allgemein:
Da auch in Österreich die Unschuldsvermutung gilt, dürfte die Polizei eine Person z. B. selbst dann nicht einfach der Unterlassung einer Hilfeleistung o. als Täter einer sonstigen Straftat bezichtigen/vorverurteilen, wenn Spuren vorhanden wären, die einen Anfangsverdacht begründeten.
- - -Ich vermute, Jede(r), der das Verhalten des Jägers für entschuldbar hält, würde das anders sehen, wenn er/sie selbst einen geliebten Menschen auf solch eine Weise verloren hätte. Allein die Frage, ob der geliebte Mensch noch gerettet werden gekonnt hätte, ist doch entsetzlich.
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gusti schrieb:Ein Sturz in diesem Gelände geht in aller Regel nicht tödlich aus.
Da auch Stürze in der Ebene tödlich ausgehen, kann man das so pauschal nicht sagen. Mir fallen spontan 2 Fälle an meinem Wohnort ein – jeweils ohne Fremdverschulden, innerhalb der Ortschaft, also bei rel. geringer Geschwindigkeit.
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2cent schrieb:Dem habe ich ja grundsätzlich zugestimmt respektive angemerkt, dass auffällige Kleidung leider auch nicht immer hilft. (…)
Es wurden bisher für mich einige zwar gut begründete Überlegungen eingebracht, ohne dass ich derzeit ein Szenario als besonders wahrscheinlich einstufen oder formulieren könnte.
So ähnlich war meine AW gemeint. (Ich wusste nicht, ob du meinen älteren Post gelesen hattest, dass ich mich nicht festlege.)