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6fach Mord von Stade

302 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

gestern um 20:35
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die WELT Autorin Fatina Keilani hält obige Themen diskussionswürdig als Konsequenz aus der Tat
Das mag ja zum Profil der WELT passen, allerdings sehe ich angesichts der uns bislang bekannten Fakten nicht so den Ansatzpunkt, wie NGO-Rollen, staatliche Förderung oder Streichung dieser irgendwas am tragischen Verlauf genau dieses Falles geändert hätte.
Was meiner Meinung nach womöglich etwas hätte ändern können, wäre ein existierender internationaler Haftbefehl der Türkei nach diesem Täter gewesen bzw. eine generell bessere Zusammenarbeit der bzw. Austausch zwischen den Strafverfolgungsbehörden beider Länder.
Die Türkei wollte doch mal in die EU, das wäre neben so mancher Verbesserung zum Thema Menschenrechte, Pressefreiheit sowie Korruptionsbekämpfung sicher
eine der Voraussetzungen gewesen.


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6fach Mord von Stade

gestern um 20:38
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die WELT Autorin Fatina Keilani hält obige Themen diskussionswürdig als Konsequenz aus der Tat
Bin eher kein WELT-Leser und sehe auch die aktuelle politische Richtung, NGOs einschränken zu wollen, teilweise kritisch. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass es in dem Bereich völligen Wildwuchs gibt. NGOs finde ich sinnvoll in den "Staaten", die nicht wirklich funktionieren, "failed states". Oder in Staaten, die funktionieren, aber in Bereichen, die den Staat nicht interessieren, Beispiel foodwatch.

Aber in dem Bereich hier sehe ich den Sinn in Parallelstrukturen nicht. Alles an Fragen in diesem Bereich könnte von Fachleuten bei Jugend- und Sozialämtern abgedeckt werden. Wer als Klient das Gefühl hat, nicht richtig behandelt zu werden, kann sich einen spezialisierten Anwalt nehmen. Man kann Widerspruch gegen Entscheidungen einlegen, der Anwalt kann einen beraten, ggf. gibts Prozesskostenbeihilfe. Eigentlich gibt es alles. Parallel wird aber eine undurchschaubare Masse an Vereinen, die sich um irgendetwas kümmern, aufgezogen. Wenn man in diesem Zusammenhang von den Jahresetats liest, da kann einem als Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst im gleichen Themenfeld nur Unglauben befallen.
Wenn man im Umfeld Jugendhilfe in einer neuen Stadt zu Arbeiten anfängt, braucht man erstmal längere Zeit, bis man weiß, wer überhaupt noch in der Region i.R. von Vereinen mitmischt und was deren Arbeit taugt. Der Bereich ist m.E. schlecht kontrolliert, sowohl was Finanzierungen als auch Qualifikationen angeht. Manche leisten tolle Arbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Aber eben nicht alle. Auf der einen Seite gibts die pensionierte Lehrerin, die ohne je einen Cent zu sehen mit ihren Lesebüchern durch die Kindergärten tingelt und auf der anderen Seite scheint es Vereine zu geben, deren Führungspersonen sich Managergehälter aus der freien Wirtschaft auszahlen. Im Bereich der Obdachlosenhilfe gabs um 2010 den Skandal um die "Treberhilfe". Treberhilfe Berlin 2010. Ich glaube, solche Dinge sind eher die Spitze vom Eisberg und in dem Bereich wird zu wenig hingeschaut.


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6fach Mord von Stade

gestern um 20:41
Zitat von antheanthe schrieb:Das mag ja zum Profil der WELT passen, allerdings sehe ich angesichts der uns bislang bekannten Fakten nicht so den Ansatzpunkt, wie NGO-Rollen, staatliche Förderung oder Streichung dieser irgendwas am tragischen Verlauf genau dieses Falles geändert hätte.
Was meiner Meinung nach womöglich etwas hätte ändern können, wäre ein existierender internationaler Haftbefehl der Türkei nach diesem Täter gewesen bzw. eine generell bessere Zusammenarbeit der bzw. Austausch zwischen den Strafverfolgungsbehörden beider Länder.
Das sehe ich im Prinzip genauso und ergänze mal zu meinem Post von gerade eben. M.E. gehört eine Betreuung, Beratung etc. in eine Behörde und die sollte auch Zugriff auf die wichtigen Dinge haben, um z.B. eine Gefährdung beurteilen zu können. Wenn zig Leute mitmischen, die teils auch von Interessen gegeneinander arbeiten, dann ist ein Austausch von wichtigen Informationen nicht zu erwarten. Viele Köche verderben den Brei. Das trifft gerade in einem solchen Bereich zu meiner Meinung nach.


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gestern um 20:43
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die WELT Autorin Fatina Keilani hält obige Themen diskussionswürdig als Konsequenz aus der Tat
Ahmad Mansour äußert sich ähnlich und erklärt die empfundene Ablehnung bis Bedrohung durch Behörden.
Nach der Bluttat von Stade warnt Extremismus-Experte Ahmad Mansour vor patriarchalen Strukturen in migrantischen Familien. Es gäbe mitunter eine regelrechte Angst vor staatlichen Institutionen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a45133f1f5535004df20c6b/bluttat-in-stade-nichts-ist-so-gross-wie-die-angst-vorm-jugendamt-bei-migrantischen-familien.html
„Natürlich kann so ein Fall auch von einem Deutschen ohne Migrationshintergrund ausgehen. Aber auch da werden wir die Frage stellen, was sind die Tatmotive, und nach Strukturen suchen, die vielleicht so etwas begünstigen.“



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gestern um 20:52
Nach der Bluttat von Stade warnt Extremismus-Experte Ahmad Mansour vor patriarchalen Strukturen in migrantischen Familien. Es gäbe mitunter eine regelrechte Angst vor staatlichen Institutionen.
Mit einer scharfen Waffe in eine Institution zu gehen und dort sechs unbewaffnete Menschen zu erschießen lässt sich für mich leider nur schwer mit Angst erklären.


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gestern um 21:04
Irgendwie lese ich in den Kommentarspalten und auch sonst in den sozialen Medien, die ja hier eh nicht zitierfähig sind, dass der Täter schon im Termin war, dann aber nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung wieder zum Auto gegangen und dann erst mit der Waffe wiedergekommen sei? Der erste Anruf bei der Polizei soll durch eine Nachbarin erfolgt sein, weil sie den Täter mit der Waffe das Gebäude habe betreten sehen, also noch bevor Schüsse gefallen seien. Von da an bis zum Eintreffen der Polizei seien dann noch knapp mehr als 15 min vergangen, obwohl die Polizeistation direkt ums Eck sei.
Ich fand aber bisher nichts Offizielles dazu. V.a. bezüglich der Alarmierungszeit widerspricht das den offiziellen Berichten. Es war ja die Rede von Alarmierung wenige Minuten nach 12 Uhr und Eintreffen der Polizei bereits nach wenigen weiteren Minuten? Ich steige da gerade nicht ganz durch.


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gestern um 21:27
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich fand aber bisher nichts Offizielles dazu.
Dürfte daran liegen, daas es Bullshit ist.
Bei solchen Behauptungen ist doch klar, was die Absicht dahinter ist
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Von da an bis zum Eintreffen der Polizei seien dann noch knapp mehr als 15 min vergangen, obwohl die Polizeistation direkt ums Eck sei.
Man möchte mal wieder nahe legen, dass der Staat komplett unfähig ist und nichtd tut.
In allen seriösen Quellen war zu lesen, dass die Polizei blitzschnell nach den ersten Notrufen da war, weil die Polizei Station in unmittelbarer Nähe liegt.

Ich frag mich, warum du hier irgendwelchen Dreck aus Kommentarspalten und SM verbreitest.
Passt gar nicht zu deinen sonstigen Beiträgen.


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gestern um 22:14
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:dass der Täter schon im Termin war, dann aber nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung wieder zum Auto gegangen und dann erst mit der Waffe wiedergekommen sei?
Das würde zu dem hier passen:
"Geh raus!", schrie Stade-Killer seine Frau während Tat an
Der Täter von Stade soll während der Bluttat mit sechs Toten seine Frau aus der Mutter-Kind-Einrichtung geschickt haben. "Geh raus!", sagte er zu ihr, wie die "Bild" unter Berufung auf Zeugenaussagen berichtet. Der 45-Jährige soll zunächst den Heimleiter mit mehreren Schüssen getötet haben. Anschließend schickte er seine Frau weg, kehrte ins Haus zurück und schoss weiter. "Ich hörte einen Schuss nach dem anderen. Es war schrecklich", sagte ein Nachbar zu "Bild".
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/schuesse-in-stade-mehrere-tote_0562fe2e-e16a-430a-a647-1ee85428a9b2.html


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6fach Mord von Stade

gestern um 22:55
Zitat von LanzaLanza schrieb:Das würde zu dem hier passen:
Der 45-Jährige soll zunächst den Heimleiter mit mehreren Schüssen getötet haben. Anschließend schickte er seine Frau weg, kehrte ins Haus zurück und schoss weiter. "
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/schuesse-in-stade-mehrere-tote_0562fe2e-e16a-430a-a647-1ee85428a9b2.html

Es liest sich, als hätte der Mörder den Heimleiter draußen erschossen.
Das muss die angebliche "Patentante ä" doch mit bekommen haben.
Warum ist die einfach im Auto sitzrn geblieben?
Wenn ihr vorher nicht klar war, was der Täter vorhat, ist das schon sehr verwunderlich, dass sie weder Üolizeo rief noch wegfuhr/weglief.


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6fach Mord von Stade

gestern um 23:05
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Warum ist die einfach im Auto sitzrn geblieben?
Diese Frage kann man glaube ich stellen, unabhängig davon, ob der Täter nun alle in einem Vorgang erschossen hat oder es tatsächlich eine Unterbrechung gab oder es evtl. auch erst eine verbale Auseinandersetzung gab "ihr gebt mir jetzt mein Kind, sonst" - "Nein." und er dann mit Waffe kam. Sie müsste mindestens 6 Schüsse gehört haben (6 Tote), es scheinen aber um ein Dutzend bis 15 gewesen zu sein, je nach Quelle. Wer bleibt da im Wagen sitzen? Da muss man doch völlig bescheuert sein. Die völlig normale Reaktion wäre, sich mit dem Wagen erstmal wenigstens 50-100 m in Sicherheit zu bringen. Oder, weniger schlau aber nachvollziehbar, man steigt vielleicht aus und versucht so mehr in Erfahrung zu bringen. Aber im Wagen sitzen bleiben und zu warten? Also entweder taub oder selbst völlig derangiert oder mit Schüssen gerechnet, aber nicht mit Mehrfachmord.

Ich schließe wie gesagt nicht aus, dass sie entweder mit einem Suizid gerechnet hat, aber selbst nicht dabei sein wollte, oder auch eine medienwirksame Entführung geplant war, um auf die Nöte des Vaters aufmerksam zu machen, vielleicht auch durchaus mit der Intention, die Aktion so aussehen zu lassen, als hätte sie großen Anteil gehabt, das Ganze dann für alle unblutig zu Ende zu bringen.


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gestern um 23:11
Wäre interessant zu wissen, ob man mit dem Wagen morgens vollgetankt gekommen ist oder nicht. Ich hoffe, die Polizei hat die Karre eingezogen als Beweismittel und z.B. sowas überprüft.


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6fach Mord von Stade

gestern um 23:24
Interessant an dem Video der Festnahme, das ich oben schonmal verlinkt hatte, finde ich übrigens, dass der Polizist auf der Fahrerseite erst gegen die Tür treten musste, bis die Fahrerin überhaupt ausgestiegen ist. Wenn man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen würde, wegzufahren, würde ich in diesem Moment die allererste Gelegenheit nutzen, mich aus dem Wagen fallen zu lassen. Da bräuchte ich nicht noch zusätzliche Aufforderungen, um mit dem Täter noch mehr Zeit im Wagen zu verbringen. Auch in diesem Moment mutet es eher wie ein Täterpärchen an, was jetzt lieber gemütlich aufgibt als sich möglicherweise erschiessen zu lassen, als eine Täter-Geisel-Situation.

Ich finde die Rolle dieser AMG-Oma äußerst merkwürdig. Mir scheint es als hätte sie wirklich bis zum allerletzten Moment auf der Seite des Täters gestanden.


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gestern um 23:46
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wer bleibt da im Wagen sitzen? Da muss man doch völlig bescheuert sein. Die völlig normale Reaktion wäre, sich mit dem Wagen erstmal wenigstens 50-100 m in Sicherheit zu bringen.
Ja eben.
Entweder man ist die Fahrerin, hat den Autoschlüssel. Dann sofort los, aus der Gefahrenzone. Deutlich weiter als 100 m wäre zumindest mein Bedürfnis. Und dann sofort Notruf
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Oder, weniger schlau aber nachvollziehbar, man steigt vielleicht aus und versucht so mehr in Erfahrung zu bringen.
Oder man ist Beifahrerin oder der Täter hat den Schlüssel abezogen. Dann aussteigen und weg rennen, nach dem der Täter wieder rein ist. Soweit wie möglich, dann Notruf.

Das wäre aus meiner Sicht das normale.
Die muss das auf jedenfall gehört haben, selbst wenn sie den 1.Mord nicht gesehen hat. Die Nachbarn haben die Schüsse ja auch gehört.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich schließe wie gesagt nicht aus, dass sie entweder mit einem Suizid gerechnet hat, aber selbst nicht dabei sein wollte, oder auch eine medienwirksame Entführung geplant war, um auf die Nöte des Vaters aufmerksam zu mache
Kann mir eher Entführung/Kindesentziehung vorstellen.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich hoffe, die Polizei hat die Karre eingezogen als Beweismittel und z.B. sowas überprüft.
Ja natürlich. Das dürfte Teil der Ermittlungen sein.

Was mich auch wundert ist, dass der Mörder die Frau ans Steuer ließ.
Nachdem was über ihn bekannt ist, würde ich ihn so einschätzen, dass er eher selber fährt bevor er sich von einer Frau fahren lässt.
Wofür brauchte er die also.
Er hätte auch einfach selbst mit dem Wagen abbrausen können.
Die Fahrerin macht eigentlich am ehesten Sinn, wenn Entführung von (Frau und) Kind geplant war und er die Hände frei brauchte um Baby zu tragen und/oder um die Frau mit zu ziehen.


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um 00:09
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Das wäre aus meiner Sicht das normale.
Abgesehen davon, dass Menschen in solchen Situationen häufig nicht vollständig rational handeln, besteht auch die Möglichkeit, dass sie bewusst das Risiko für ihr eigenes Leben in Kauf genommen hat. Sie könnte die Entscheidung getroffen haben, beim Täter zu bleiben bzw. ihn zu fahren, anstatt sich der Situation zu entziehen – möglicherweise mit dem Gedanken, dadurch weitere Schäden zu verhindern, selbst unter Einsatz ihres eigenen Lebens.


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um 00:12
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was mich auch wundert ist, dass der Mörder die Frau ans Steuer ließ.
Nachdem was über ihn bekannt ist, würde ich ihn so einschätzen, dass er eher selber fährt bevor er sich von einer Frau fahren lässt.
Wofür brauchte er die also.
Er hätte auch einfach selbst mit dem Wagen abbrausen können.
Genau den Punkt hatte ich ja auch schonmal angesprochen. Also bitte, wer lässt denn eine Seniorin einen Fluchtwagen fahren, um der Polizei zu entkommen. Nix gegen Seniorinnen - aber aus Sicht DIESES Täters macht das doch null Sinn. Er muss mit diesem Auto viel mehr Fahrpraxis gehabt haben als die Oma. Der Wagen hat garantiert Automatik - er hätte die Waffe auch als Fahrer ausreichend griffbereit haben können, selbst wenn er sie als Geisel mitgenommen hätte.
Unwahrscheinliche Erklärung: er war mit Tilidin o.ä. vollgepumpt und dann aber noch klar genug, lieber sie fahren zu lassen. Tilidin war eine ganze Zeitlang Modedroge bei Straftätern, gerade bei Gewaltexzessen. Keine Ahnung, ob es noch en vogue ist. Aber das führt eher zu Selbstüberschätzung und in einem solchen Zustand wäre wohl er gefahren. Deswegen halte ich das nicht für die Erklärung.


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um 00:21
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Abgesehen davon, dass Menschen in solchen Situationen häufig nicht vollständig rational handeln,
Ja, klar. Aber wenn die Angaben des Focus stimmen, hatte sie Möglichkeiten sich der Situation zu entziehen. Ich finde das schon auffällig. Das ist ja auch nicht völlig kontextlos zu betrachten.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:möglicherweise mit dem Gedanken, dadurch weitere Schäden zu verhindern, selbst unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Welche Schäden?
Was genau hätte sie abwenden können, dadurch, dass sie mit ihm vor der Polizei wegfährt/flüchtet.


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um 00:27
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Welche Schäden?
Was genau hätte sie abwenden können, dadurch, dass sie mit ihm vor der Polizei wegfährt/flüchtet.
Denkbar ist, dass beide über einen eigenen Fahrzeugschlüssel verfügten und sie sich daher in das Auto setzte. Vielleicht ist sie aus Überforderung nicht alleine weggefahren, oder es war irgendwann zu spät.

Dies könnte auf Angst, Überforderung oder eine von ihm ausgesprochene Drohung zurückzuführen sein. All dies bleibt hypothetisch, doch es muss Gründe geben, die erklären, weshalb gegen sie keine Inhaftierung erfolgt ist.


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um 00:57
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:All dies bleibt hypothetisch, doch es muss Gründe geben, die erklären, weshalb gegen sie keine Inhaftierung erfolgt ist.
naja, das ist relativ einfach, die Staatsanwaltschaft muss einen doppelten Gehilfen Vorsatz nachweisen. Und dazu ist es nicht ausreichend, dass die AMG Oma (ein schönes Wording) ausschließlich das Fluchtfahrzeug gefahren hat. Die Staatsanwaltschaft muss den Nachweis führen können, dass sie entweder von der Tat Planung gewusst hat, oder dass sie an sonstigen Tat Handlungen mitgewirkt hat., die die Tathandlung bewusst gefördert hat.
Ich kann sogar psychologische nachvollziehen, dass sie im Auto sitzen blieb, als die ersten Schüsse fielen. Das ist leider ein Effekt, die mir selbst nun schon einige Male widerfahren ist, nämlich dass man bei Gefahr schlicht sitzen bleibt, wie eben das Kaninchen vor der Schlange. Ich kann auch nachvollziehen, dass die AMG Oma nicht sofort die Fahrertür geöffnet hat. Schließlich fuhr sie den Wagen ihres Schwiegersohns, des SPD Spitzenpolitikers. Ich weiß nicht, wie ein Mercedes konzipiert ist, mein BMW verriegelt dich zumindest beim losfahren aus Sicherheitsgründen. Und diese Sperre muss ich erst durch doppeltes ziehen des Türöffners überwinden. Das überfordert oft meine Mitfahrer.


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um 01:27
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Vielleicht ist sie aus Überforderung nicht alleine weggefahren, oder es war irgendwann zu spät.
Ja, kann ich mir vorstellen.
Mag auch sein, dass sie schlicht bicht begreifen oder glauben konnte was gerade passiert.
Sie hat schliesslich geglaubt, dass das ein netter und besonnener Typ war.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:doch es muss Gründe geben, die erklären, weshalb gegen sie keine Inhaftierung erfolgt ist.
(Noch) kein dringender Tatverdacht
Für Tatbeteiligung oder Beihilfe braucht es etwas mehr, als nur mit dem Täter im Auto zu flüchten.
Ich glaube auch -Stand jetzt- nicht, dass sie wußte was er plante
Ich glaube am ehesten, dass sie eine total dämliche Person ist, die den Mörder völlig falsch einschätzte. Et hat sie benutzt und die hat nichts gecheckt.
Dass eventuell die Überlegung gab, das Kind mitzunehmen, könnte ich mir auch noch vorstellen.


Mir fehlt noch die Antwort auf die Frage, welchen Schaden sie evtl abwenden wollte. Mit fällt da nichts ein.


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