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6fach Mord von Stade

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

um 13:53
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das übersteigt meine Vorstellungskraft, dass jemand weiß, dass ein Mensch zu einem Termin mit einer Waffe geht (ob nun Suizid zu begehen, zu drohen oder was auch immer) und nicht versucht, das zu verhindern.
Nunja. Es gibt ja prominente Beispiele dafür. Die Anwältin von Pinzner wusste 1986 auch, dass er in diesem Vernehmungstermin einen erweiteren Suizid (mit seiner Ehefrau) verüben wollte. Und, hat sie die Behörden über den Plan informiert? Hat sie den Staatsanwalt im Termin, mit dem sie sogar zusammen studiert hatte, gewarnt? Nein. Sie sass aber sogar mitten im Termin, weil sie wusste, dass ihr nichts passieren wird. Die Tat war mehr oder weniger durchchoreographiert, sie hat sogar die Tatwaffe besorgt. Warum lässt man also einen erweiterten Suizid zu? Warum geht man das Risiko ein, dass noch weitere Personen zu Schaden kommen, mal vorsichtig formuliert? Natürlich hat man für so etwas Motive. Die sind auch gut untersucht worden.
Sie wurde erst wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, im Revisionsverfahren wegen Beihilfe zum Mord.
Also es gibt nichts, was es nicht gibt.

Hier in dem Fall wäre ja die reine Kenntnis von einem Suizidplan überhaupt nicht strafbar. Nicht einmal die Beihilfe zum Suizid wäre strafbar.

Warum sass die Patenoma während des Termins also im Auto? Wegen der Klimaanlage? Bisher habe ich keine vernünftige Erklärung dazu gehört.


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6fach Mord von Stade

um 14:06
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das übersteigt meine Vorstellungskraft, dass jemand weiß, dass ein Mensch zu einem Termin mit einer Waffe geht (ob nun Suizid zu begehen, zu drohen oder was auch immer) und nicht versucht, das zu verhindern
Mich würde interessieren, ob die Patentante seine pädokriminelle Vorgeschichte aus der Türkei kannte.
Das wäre absolut schizophren, sich trotz dieses Wissens so für jemanden ins Schwert zu werfen.
Zitat von emzemz schrieb:Möglich wäre, dass der Beschuldigte in der Türkei seinen Wehrdienst abgeleistet hat und dort den Umgang mit Schusswaffen gelernt hat.
Davon muss man eigentlich ausgehen, wenn der Tatverdächtige im Erwachsenenalter länger in der Türkei gelebt hat und wehrdiensttauglich war.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Warum sass die Patenoma während des Termins also im Auto? Wegen der Klimaanlage? Bisher habe ich keine vernünftige Erklärung dazu gehört.
Ich weiß nicht, wie die Jugendämter bei ihren Hilfeplangesprächen normalerweise verfahren, aber gerade bei einem als schwierig und eskalierend eingeschätzten Vater hätte ich gedacht, dass eine ältere Vertraute der Familie von den Behörden evtl als deeskalierend und der Gesamtsituation zuträglich eingestuft worden wäre.
Eine plausible Erklärung wäre, dass die Patentante dem Jugendamt schon im Vorfeld als konfrontativ und emotional aufgeladen aufgefallen war und deswegen vom Termin ausgeladen wurde. Evtl. hatte sie für den TV die schriftliche Kommunikation übernommen.


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6fach Mord von Stade

um 14:10
Anscheinend fahnden die türkischen Behörden noch immer nach dem Täter.

Und die "Patentante" wusste von all dem nichts?
Neben dem Verdacht eines schweren Sexualdelikts in Kahramanmaraş am 15. Mai 2007 steht demnach auch der Verdacht des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter am 9. Juni 2022 in Gaziantep im Raum. Das Verfahren werde dem Bericht zufolge beim 2. Strafgericht in Kahramanmaraş geführt.

Zwischen beiden Taten soll sich der 45-Jährige wegen einer anderen Strafsache in Untersuchungshaft befunden haben. Der Mann brach jedoch aus dem Gefängnis aus und lebt seitdem auf der Flucht. Die türkischen Behörden wüssten demnach nicht, wo er steckt und würden noch immer nach ihm fahnden.
......
Hierzulande war er zwar nicht wegen Gewaltdelikten bekannt, jedoch habe er Ärzte bedroht und sich Behörden gegenüber aggressiv verhalten.
......
Der Mann, der zuletzt nahe Hannover wohnte, soll sein Kind geschüttelt haben. Die Mutter lebte bereits getrennt von dem Sechsfachmörder, der laut "Bild"-Bericht zuvor in der Türkei dreimal verheiratet gewesen war.
Quelle:

https://www.n-tv.de/panorama/Schuetze-von-Stade-soll-eigene-Tochter-sexuell-missbraucht-haben-id31044126.html


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6fach Mord von Stade

um 14:12
Zitat von antheanthe schrieb:Eine plausible Erklärung wäre, dass die Patentante den Jugendamt schon im Vorfeld als konfrontativ und emotional aufgeladen aufgefallen war und deswegen vom Termin ausgeladen wurde.
Das wäre möglich. Wobei man als Professioneller eine solche Ausladung nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht ziehen würde. Denn wenn man jemanden als wirklich einflussreich in einem solchen Verfahren sehen würde, als potentiell nützlich, dann würde man versuchen, auch diesen auf die Seite zu ziehen, und das geht nicht mit einer Ausladung. Eine Ausladung ist konfrontativ und eskalierend. V.a. wenn von der eigenen Seite sogar 6 (!) Personen am Termin teilnehmen. Als "normal" oder "üblich" hätte ich eher eine Bezugsbetreuerin der Einrichtung und zwei vom Jugendamt angesehen. Die Familie ist eingeladen, eine wichtige Bezugsperson von ihrer Seite zu beteiligen. Eigentlich will man Eltern in einem solchen Gespräch nicht mit so einer Wand von Fachleuten konfrontieren.


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6fach Mord von Stade

um 14:13
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das war schon ein ziemlicher Glückgriff für ihn, dass jemand mit Motivation und Engagement, aber nicht auf anwaltlicher Basis, sich so des Falles angenommen hat und v.a. ja sehr für ihn eingesetzt hat.
Ich weiß, was du meinst
Aber im Ergebnis war es kein Glücksgriff
Bis vor kurzem wollte ich schreiben, dass ein Glücksgriff gewesen wäre, wenn diese Frau deeskalierend und beruhigend auf ihn eingewirkt hätte. Ihm die entsprechenden Möglichkeiten aufgezeigt hätte, die Situation zu wenden. Nämlich, indem er sie zunächst mal akzeptiert, sich reguliert, aufhört, die Ärzte/Ärztinnen und weiteres Personal zu bedrohen. Sich kooperativ verhält, mit dem Jugendamt und der Einrichtung zusammenarbeitet etc. Das wäre das, was eigentlich von einer Person, die offenbar in sozialen Unterstützungssystem tätig ist, zu erwarten gewesen wäre.
Nachdem ich aber jetzt gelesen habe, um was für eine zutiefst kriminelle Person is sich bei dem Täter handeltn soll, bin ich mir allerdings sicher, dass dies sowieso nicht gefruchtet hätte
Umso mehr stellt sich die Frage, wieso diese Frau auf so einen Typen reingefallen ist und ihm seine Storys abgekauft hat. Falls es denn so war.
Dass sie tatsächlich mit ihm unter einer Decke gesteckt hat und dieses Verbrechen geplant hat, kann ich noch nicht glauben.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Da finde ich schon sehr spannend, die Motivation zu hinterfragen. Freundschaft? Verwandtschaft? Reiner Altruismus? Helfersyndrom? Arbeit gegen Honorar?
Ja, die Motivation würde mich auch unbedingt interessieren.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:warum wurde der Wagen überschrieben
Ja und warum klingeln da bei der Frau nicht sämtliche Alarmglocken?


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6fach Mord von Stade

um 14:14
"
Die 65 Jahre alte Fahrerin des Fluchtwagens nach der Gewalttat von Stade ist die Schwiegermutter des niedersächsischen SPD-Politikers Deniz Kurku. Er ist Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe. Kurku meldet sich über seinen Rechtsanwalt zu Wort.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_101325482/stade-drama-fahrerin-von-fluchauto-mit-spd-politiker-verwandt.html

Die Patentante des Kindes hat also auch im familären Umfeld Menschen, die sich im politischen Bereich (SPD) mit Migration befassen.
sorry. es wurde schon gepostet:
Zitat von fleetwoodfleetwood schrieb:mir gehts darum,weil es so leise aus der Politik ist.
Schwiegermutter von Deniz Kurku finde ich heftig,weil es schon wieder um Hilfevereine geht.
Diese Verquickung würde mich auch interessieren. Ist aber mittlerweile gang und gäbe und gehört eher in den Bereich Politik.
Zitat von antheanthe schrieb:Mich würde interessieren, ob die Patentante seine pädokriminelle Vorgeschichte aus der Türkei kannte.
Das wäre absolut schizophren, sich trotz dieses Wissens so für jemanden ins Schwert zu werfen.
Das würde mich auch interessieren und entsetzt mich total. Wusste die Kindsmutter davon? Es ist doch absolut gruselig, wie dieser Mensch agierte.


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6fach Mord von Stade

um 14:22
Zitat von antheanthe schrieb:Eine plausible Erklärung wäre, dass die Patentante dem Jugendamt schon im Vorfeld als konfrontativ und emotional aufgeladen aufgefallen war und deswegen vom Termin ausgeladen wurde.
Kann ich mir auch vorstellen, v.a. in Anbetracht ihres 20 seitigen Pamphlets, das sie überall rumschickte.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und die "Patentante" wusste von all dem nichts?
Selbst wenn sie das nicht wusste, wie kann ihr entgangen sein, dass der Typ völlig verroht und gewalttätig ist?


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6fach Mord von Stade

um 14:32
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:V.a. wenn von der eigenen Seite sogar 6 (!) Personen am Termin teilnehmen. Als "normal" oder "üblich" hätte ich eher eine Bezugsbetreuerin der Einrichtung und zwei vom Jugendamt angesehen. Die Familie ist eingeladen, eine wichtige Bezugsperson von ihrer Seite zu beteiligen. Eigentlich will man Eltern in einem solchen Gespräch nicht mit so einer Wand von Fachleuten konfrontieren
Dass es so viele Leute waren, lag ja nur daran, dass man sich bereits auf Ärger und Eskalation eingestellt hatte und vorbereitet sein wollte. Ich könnte mir auch vorstellen, dass gezielt männliche Mitarbeiter um ihre Anwesenheit bei dem Gespräch gebeten wurden, weil der Tatverdächtige vermutlich zum Typ Mensch gehören dürfte, der sich von Frauen absolut nichts sagen, geschweige denn vorschreiben lässt.


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6fach Mord von Stade

um 14:40
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Das wäre das, was eigentlich von einer Person, die offenbar in sozialen Unterstützungssystem tätig ist, zu erwarten gewesen wäre.
Ja, genauso sehe ich das eben auch.

Am Anfang ist da wohl eine Motivation, einer Familie in Not zu helfen. Das ist völlig legitim, v.a. wenn man es ehrenamtlich macht. Dann wird man aber womöglich immer mehr auf ein falsches Gleis geführt und hinterfragt möglicherweise im Prozess nicht (meine nicht den Gerichtsprozess, sondern den gesamten Ablauf), ob man noch mit einem wachen Blick auf die ganze Sache schaut oder ob man sich möglicherweise manipulieren und vereinnahmen lässt. Bespricht man so etwas noch mit KollegInnen? Entscheidet man alles selbst? Spätestens ab da hat es das Potential, unprofessionell zu werden.

Aber allerspätestens an dem Punkt, wo es um die Frage ging, "nachts nur kurz mit den Köpfen zusammengestossen" vs. "es kommt nur Schütteltrauma in Frage, die Frage ist, wer der Verursacher ist" muss man sich doch um einen externen Abgleich bemühen, wenn man selbst schon zu beteiligt ist (weil man z.B. schon die Patenschaft übernommen hat). Denn man muss doch das Risiko erkennen, dass man hier ein potentiell das Kind ("Patenkind!!") schädigendes Familiensystem unterstützt. Das kann doch nicht die Intention sein.
Sie hätte sich z.B. eine anonyme Beratung einer Insofa-Beratung einholen können. Sie hätte einen Rechtsmediziner neutral um Meinung fragen können. Dazu kann man die Leute nicht verpflichten, die helfen wollen. Aber moralisch wäre es schön gewesen und sie hätte die grundsätzliche Ahnung davon haben müssen, wo sie sich beraten lassen kann - sonst macht es keinen Sinn, sich einen solchen Fall ans Bein zu binden, egal in welcher Beziehung man zu einer Familie steht. Als Arzt könnte man doch auch nicht die Beratung eines Freundes in einer Krebserkrankung übernehmen, wenn man eigentlich Augenarzt ist und von dem Thema null Plan hat? Das wäre doch unredlich.

Die Frage für mich ist, ob es eine Motivation gab, die über das reine Helfen dieser Familie hinaus ging. Waren das narzistische Motive? War das Hybris? Wollte man einen spektakulären Fall in der Betreuung haben, deswegen auch die 20 Seiten an die Medien? Sollte das ein Exempel sein, um ggf. die Tätigkeitsfelder des dahinterstehenden Vereins zu erweitern, quasi Expertise zu demonstrieren? "Seht her, es gibt so viele Familien, denen von Behördenseite Unrecht getan wird, auch und gerade in Kinderschutzfragen, und die keine Lobby haben - wir können unterstützen, dafür brauchen wir aber Geld".

Und dazu stellt sich halt auch die Frage, wie ist sie in dem ganzen Verfahren...

a) mit ihrer Vereinsmitgliedschaft umgegangen:
War das nie ein Thema? Dann prima. Wurde kurz darauf hingewiesen, aus Transparenzgründen, aber klargestellt, dass man hier auf eigene Rechnung berät? Auch ok. Wurde so getan, als stünde der ganze Verein dahinter, alle wissen Bescheid, unterstützen das? Sollte das Eindruck beim Jugendamt schinden?

b) mit ihrem Verwantschaftsverhältnis umgegangen. War jedem eh klar, dass der Schwiegersohn Politiker ist? Wusste das niemand, spielte also eh keine Rolle? Wurde vielleicht sogar darauf hingewiesen, um der eigenen Position Gewicht zu verleihen? War die Familie ggf. froh, dass sie eine so prominente Fürsprecherin hat? Hat die Familie dafür den Wunsch gehabt, Dankbarkeit auszudrücken? Was hat es nun mit dem AMG auf sich?

Ich denke schon, dass man das klären muss. Vielleicht ist es eine völlig unschuldige Frau mit gutem Herzen, aber etwas vernebelter Sicht. Vielleicht stand aber auch ein Motiv dahinter, das weit über die reine Unterstützung in einem solchen Fall hinausging, und das man kritisch werten muss.


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6fach Mord von Stade

um 14:49
Zitat von antheanthe schrieb:Dass es so viele Leute waren, lag ja nur daran, dass man sich bereits auf Ärger und Eskalation eingestellt hatte und vorbereitet sein wollte. Ich könnte mir auch vorstellen, dass gezielt männliche Mitarbeiter um ihre Anwesenheit bei dem Gespräch gebeten wurden, weil der Tatverdächtige vermutlich zum Typ Mensch gehören dürfte, der sich von Frauen absolut nichts sagen, geschweige denn vorschreiben lässt.
Ja, diese Argumentationsschiene kenne ich gut, sehe sie aber bezüglich der Anzahl der Mitarbeiter eher kritisch. Dass man als Mann eher mal einen solchen Vater für ein gemeinsames Konzept gewinnen kann, ist vielleicht tatsächlich so. Leider.
Wenn man sich der Illusion hingibt, dass man in eine Schlägerei kommen kann und dann die Überhand gewinnt, dann hat man eine falsche Vorstellung von diesem Berufsfeld.

Mich hat am Anfang der Woche nicht gewundert, dass soetwas leider passiert. Mich wundert, dass es nicht häufiger ist. So traurig und zynisch sich das anhören mag.


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6fach Mord von Stade

um 15:04
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Mich hat am Anfang der Woche nicht gewundert, dass soetwas leider passiert. Mich wundert, dass es nicht häufiger ist. So traurig und zynisch sich das anhören mag
Ist das so? Oder meinst du direkt Morde an sich in solchen Einrichtungen? Ich denke hier war es jetzt besonders sichtbar aufgrund des Tötungsdelikts. Ich halte es schon für realistisch dass es regelmäßig bei solchen Gesprächen zu emotionalen Ausbrüchen kommt. Ich kenne den genauen Ablauf nicht an gerade wenn es staubtrocken wird, könnte es sehr triggern.


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um 15:06
@voussoir
Ja, ich meine das Tötungsdelikt an sich.


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um 15:26
Zitat von socialmesocialme schrieb:Ich habe geschrieben, dass eine Migrationsbeauftragte, nach einem 6 Fach Mord das Fluchtauto fuhr
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Sie ist keine Migrationsbeauftragte, sondern arbeitet für eine Organisation, die Migranten und binationale Familien berät. Ihr Schwiegersohn ist Landesbeauftragter für Migration
Gehört glaube ich eher hierein.

Sie ist keine offizielle staatliche Migrationsbeauftragte i.S. Behördenbeauftragte, sondern eine Beraterin bei einer NGO im Migrationsbereich.
Ich finde an der Stelle das Wording möglicherweise zu allgemein aber sie steht in der Kontextrolle Migration, deswegen finde ich es nicht grundsätzlich falsch und auch keine komplette Nebensächlichkeit.Die Verbindung zum Täter und ihre Rolle als Fahrerin des Fluchtwagens (und möglicherweise zum Termin) werden ja gerade ermittelt.


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um 16:58
Nach den Schüssen in Stade mit sechs Toten teilte die Staatsanwaltschaft Stade auf BILD-Nachfrage mit, dass jetzt auch gegen die Mutter des drei Monate alten Babys und der Patentante ermittelt wird.
Quelle: https://m.bild.de/news/6-menschen-in-stade-erschossen-jetzt-auch-mutter-und-patentante-unter-mordverdacht-6a47cb552e8f13ca8ed2b2fa?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2F

Wenn jetzt wegen Mord ermittelt wird, müsste es doch in Kürze Haftbefehle geben und diese gegen beide vollstreckt werden?


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um 17:08
Zitat von LanzaLanza schrieb:Wenn jetzt wegen Mord ermittelt wird,
Ist das neu, dass wegen Mord ermittelt wird?
Es wurde doch schon von Anfang an gesagt, dass gegen die beiden ermittelt wird.
Zitat von LanzaLanza schrieb:müsste es doch in Kürze Haftbefehle geben und diese gegen beide vollstreckt werden?
Kennst ja die Voraussetzungen für Haftbefehl. Es muss dringender Tatverdacht vorliegen.
Abwarten.


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6fach Mord von Stade

um 17:12
Dieser NDR Info Audio Bericht berichtet aus dem SPIEGEL Artikel von gestern, wo der TV seine Frau aus dem Raum geschickt hätte:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/schuesse-in-stade-was-ueber-die-gewalttat-bekannt-ist,audio-3337564.html

Demnach sei er und die 6 Opfer dann alleine in dem Raum gewesen und das "Magazin wurde leer geschossen"

Hieße wiederum auf der Flucht konnte er nicht mehr schießen, wenn es kein 2tes Magazin noch gegeben hätte
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ist das neu, dass wegen Mord ermittelt wird?
Ja dazu hatte ich bisher nichts gelesen. Wenn dachte ich bisher stände auch nur mögliche Beihilfe im Raum.
„Das Ermittlungsverfahren wird gegen alle drei Tatverdächtigen wegen des Tatvorwurfs des Mordes geführt. Ob und welcher Tatvorwurf angeklagt wird, kann erst nach Abschluss der Ermittlungen entschieden werden. Die Tatbeteiligung der beiden Frauen sowie die konkreten Abläufe und Hintergründe sind u.a. Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, erklärte die Staatsanwaltschaft Stade gegenüber BILD.
Quelle: https://m.bild.de/news/6-menschen-in-stade-erschossen-jetzt-auch-mutter-und-patentante-unter-mordverdacht-6a47cb552e8f13ca8ed2b2fa?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2F


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6fach Mord von Stade

um 17:40
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ist das neu, dass wegen Mord ermittelt wird?
Dass die beiden Frauen nun auch unter Mordverdacht stehen, ist wohl neu. Bisher galt nur der Mann als tatverdächtig.
Jetzt auch Mutter und Patentante unter Mordverdacht
Quelle:
https://m.bild.de/news/6-menschen-in-stade-erschossen-jetzt-auch-mutter-und-patentante-unter-mordverdacht-6a47cb552e8f13ca8ed2b2fa?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2F


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6fach Mord von Stade

um 18:02
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Was hat es nun mit dem AMG auf sich?
Der soll 5 Wochen vor der Tat auf die Fahrerin und Patentante umgemeldet worden sein.
Wurde bekannt, auf wen das Fahrzeug vorher angemeldet war?


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6fach Mord von Stade

um 18:05
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Bisher galt nur der Mann als tatverdächtig.
Nein das stimmt eben nicht
Die Ermittlungen richteten sich nicht nur gegen den mutmaßlichen Todesschützen. Auch gegen die Kindsmutter Ö. wurde wegen des Verdachts einer möglichen Beteiligung ermittelt. Außerdem gilt es zu klären, inwieweit die Patentante, die das Fluchtauto steuerte, unmittelbar in die Tat involviert war. Seitens der Staatanwaltschaft Stade hieß es aber am Tag nach der Bluttat, das man für "die beiden tatverdächtigen Frauen keinen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt" habe. Sie seien daher aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen worden.
Quelle: https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/c-blaulicht/bluttat-in-stade-gericht-erlaesst-haftbefehl-wegen-sechsfachen-mordes_a409987

(Hervorhebung durch mich)

Die Frage ist, wg welchem Tatbestand wurde bislang gegen die beiden ermittelt.
Ist es neu, dass wg Mord ermittelt wird oder war das die ganze Zeit so und die Bild bläst das nur als Neuigkeit auf.


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6fach Mord von Stade

um 18:13
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ist es neu, dass wg Mord ermittelt wird oder war das die ganze Zeit so und die Bild bläst das nur als Neuigkeit auf.
Wenn dem nicht so wäre, wäre die Frage ja umso berechtigter warum keine UHaft verhängt wurde.

Da gibt es doch so Gründe meine ich. U.a. Verdunkelungsgefahr.

"Ermittelt" wurde mWn wie du sagst von Anfang an. Aber halt nicht wegen Mordverdacht direkt


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