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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

541 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 23:01
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ist das ist alles auf dem gepachteten Grundstück?
Wenn ich das Prinzip des hydraulischen Widders richtig verstehe: DE muss da doch einiges an Wasser abgezogen haben und bei ihm kommt nur ein Bruchteil davon an.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass man Wasser aus einem Bach einfach so umleiten darf.....
....laut Google ist es genehmigungspflichtig. Und ein dtl Eingriff in den natürlichen Wasserhaushalt.
Theoretisch kommt auch noch der Lindbach in Frage (rechts im Bild im Wald). DE sagt im Youtube-Video, die Leitungen "von unten im Wald" sind etwas mehr als 300m lang. Beide möglichen Bäche verlaufen bestimmt nicht komplett über sein Pachtgelände. Die Felder dürften Landwirten gehören, DE selbst hatte keine klassischen Felder und sein gesamtes Grundstück war ca. ein Hektar groß.


Screenshot 2026-08-06 at 22-55-26 OpenSt

Quelle: https://karte.openstreetmap.de/#map=16/48.10764/10.403374


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gestern um 23:07
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb: das ist etwas, worauf andere neidisch sein können - DE hatte ja schon die Gabe, Leute um sich zu sammeln, um gemeinsam etwas aufzubauen.
Etwas, fuer andere einiges an Geld gelassen haetten.
Sehr gut möglich.
sehr gut möglich???? Junge, wir leben hier nicht im Wilden Westen
MIR musst Du das ganz bestimmt nicht sagen... Diese Theorie für ein mögliches Motiv kam ja u.a. auch von den Ermittlern:
Die Mordkommission schließt nicht aus, dass Eifersucht, Neid oder Ablehnung gegenüber Emmingers Lebensstil als Tatmotiv in Frage kommen.
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-juli-2026-selbstversorger-hof-daniel-emminger-erschossen-100.html


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gestern um 23:24
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich kann mir kaum vorstellen, dass man Wasser aus einem Bach einfach so umleiten darf.....
....laut Google ist es genehmigungspflichtig. Und ein dtl Eingriff in den natürlichen Wasserhaushalt.
Auf der Autarkia-Seite steht dazu folgendes:
Wasserautark sein können nur diejenigen die im Außenbereich wohnen. Für alle in der Stadt oder im Dorf gilt eine sogenannte Erschließungspflicht für das Kommunale Frisch- und Abwasser.

Sollte man im Außenbereich wohnen wird das Wasser meist über einen Brunnen bezogen.

Bei uns auf dem Gehöft haben wir kein Brunnen. Und auch kein kommunales Wasser dafür aber was ganz Interessantes.

Ein sogenannter Hydraulischer Wasserwidder (siehe Bild links).

Das ist eine stromlose Pumpe die nur mit Energie eines fließenden Gewässers funktioniert. Das ganze funktioniert wie folgt:

Wasser wird von einem Bach, Fluss oder Quelle in einem Sammelschacht aufgefangen. Der Sammelschacht befindet sich auf einen berechnet höherem Niveau wie der Widder selbst. Von dem Sammelschacht fließt das Wasser in einer Leitung in das Stoßventil des Widders. Das schlagartig ein Ventil schließt und dadurch einen Wasserschlag erzeugt. In diesem Moment wird der Druck des Wasserschlags im Windkessel "gespeichert" und pumpt somit einen kleinen Schluck Wasser weiter. Zwei drittel des Wassers fließen aus dem Stoßventil ab. Das Ventil öffnet sich wieder und wird erneut durch das fließende Wasser geschlossen. Und das macht der Widder Tag und Nacht. Ohne Strom. In ferner Zukunft werde ich mal ein Video dazu hochladen.
Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/

Ob er in dem Fall den Widder selbst gebaut hat, oder dieser schon vorher vorhanden war, wird dort nicht erwähnt. Da er aber auch Workshops für den Bau eines Widders anbietet, weiß er anscheinend auf jeden Fall, wie es geht.


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gestern um 23:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wenn das einmsl genehmigt war, kann eine Behörde das nur schwer zurücknehmen, aucj wenn Jahrzehnte später ganz andere Vorgsbrn z.B. zur Wasserentnahme aus Bächen gelten.
So kann es natürlich auch sein.
So ein Hydraulischer Widder ist schon interessant.....

Hier erklärt von der Maus:

Youtube: Wie funktioniert ein hydraulischer Widder? | Die Maus | WDR
Wie funktioniert ein hydraulischer Widder? | Die Maus | WDR
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gestern um 23:59
KI dazu, ob nur eine alte, bereits vorhandene Widderpumpe genutzt werden darf und unter welchen Bedingungen:
Die Reaktivierung einer alten hydraulischen Widderpumpe zur Wasserversorgung des eigenen Hauses ist in Deutschland grundsätzlich genehmigungspflichtig. Auch wenn die Anlage früher bereits in Betrieb war, erlischt das alte Nutzungsrecht meist bei langer Nichtnutzung, und jede Entnahme aus einem Bach, Fluss oder einer Quelle gilt im Wasserrecht als Gewässerbenutzung gemäß § 8 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).
Kein automatischer Bestandsschutz: Alte Rechte verfallen oft, wenn die Anlage jahrelang stillgelegt war. Zudem gelten heute strengere ökologische Schutzvorgaben (z. B. EU-Wasserrahmenrichtlinie, Schutz des Mindestabflusses im Bach).
Die Kombination aus Oberflächenwasser (Bach) und der Nutzung als Trinkwasser stellt die rechtlich und technisch anspruchsvollste Hürde im deutschen Wasserrecht dar. Da Oberflächenwasser extrem anfällig für Keime (z. B. E. coli), Pestizide und Nitrat ist, müssen Sie zwei getrennte behördliche Verfahren durchlaufen und strenge technische Auflagen erfüllen.
Aufwendige Aufbereitungspflicht: Unbehandeltes Bachwasser erreicht niemals Trinkwasserqualität. Sie müssen eine professionelle, mehrstufige Aufbereitungsanlage (z. B. Sedimentfilter, Aktivkohle und eine UV-Desinfektionsanlage) nachschalten.
Dass Ihr Haus nicht an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen ist, verändert die rechtliche Situation grundlegend zu Ihren Gunsten. Der sonst übliche Anschluss- und Benutzungszwang entfällt hier. Die Behörden müssen Ihnen eine autarke Lösung zugestehen – allerdings gelten für Bachwasser als Trinkwasser weiterhin die schärfsten Auflagen.
Dauerhafte Pflicht: Als autarker Versorger sind Sie ab sofort selbst dafür verantwortlich, diese Laboranalysen einmal jährlich zu wiederholen und dem Gesundheitsamt vorzulegen. Die Kosten liegen je nach Analyseumfang meist zwischen 150 € und 300 € pro Jahr.



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um 00:15
Dieser Punkt könnte natürlich interessant/kritisch werden, wenn plötzlich nicht mehr nur eine Familie allein das Wasser nutzt, sondern dazu eben diverse andere Personen (Stichwort Workshops & Festival) und ggf. noch der steigende Verbrauch durch die solidarische Landwirtschaft dort (sofern dafür Bachwasser genutzt wurde).
Die wasserrechtliche Erlaubnis (Menge & Ökologie)
Die Untere Wasserbehörde prüft, ob die Entnahme dem Bach schadet. Da ein hydraulischer Widder kontinuierlich arbeitet und einen Teil des Wassers als "Triebwasser" ungenutzt wieder abgibt, müssen Sie nachweisen, dass im Bach genug Mindestwasserabfluss verbleibt.
Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler und die Wassermenge, die genutzt werden konnte, war immer geichbleibend und nicht beeinflussbar?

DE verkaufte auf seinem Hof auch Getränke. Quellwasser war "for free".

Screenshot 2026-08-07 at 00-10-55 Leben


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um 00:21
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Dieser Punkt könnte natürlich interessant/kritisch werden, wenn plötzlich nicht mehr nur eine Familie allein das Wasser nutzt, sondern dazu eben diverse andere Personen (Stichwort Workshops & Festival) und ggf. noch der steigende Verbrauch durch die solidarische Landwirtschaft dort (sofern dafür Bachwasser genutzt wurde).
Die klassische Nutzung von Brauchwasser ist doch das Giessen des Gartens.
Und für diese Gartennutzung hat DE doch geworben.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Quellwasser war "for free".
Na, ob das eine Trickwasseraufbereitung durchlaufen hat....und eine Qualitätssicherung.
Das wäre aufwendig gewesen. Und eine Anlage für eine kleine Familie wird ein eine größere Gästeschar nicht abdecken.
Aufwendige Aufbereitungspflicht: Unbehandeltes Bachwasser erreicht niemals Trinkwasserqualität. Sie müssen eine professionelle, mehrstufige Aufbereitungsanlage (z. B. Sedimentfilter, Aktivkohle und eine UV-Desinfektionsanlage) nachschalten.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:und die Wassermenge, die genutzt werden konnte, war immer geichbleibend und nicht beeinflussbar?
Die Fördermenge, die der Widder bringt, sollte recht konstant sein (der Druck, der durch das Gefälle entsteht, bleibt doch konstant).
Und das Problem ist ja auch, dass durch den Wirkungsgrad Wasser verloren geht - d.h. es wird dtl. mehr dem Bach entnommen, als auf dem Hof ankommt.


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um 00:54
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die Fördermenge, die der Widder bringt, sollte recht konstant sein (der Druck, der durch das Gefälle entsteht, bleibt doch konstant).
Und das Problem ist ja auch, dass durch den Wirkungsgrad Wasser verloren geht - d.h. es wird dtl. mehr dem Bach entnommen, als auf dem Hof ankommt.
Ok, dann wird dieser Verbrauch einmal untersucht und geschaut, ob der Bach dies "verkraften" kann und daraufhin die Genehmigung erteilt (unter Berücksichtigung der beiden anderen Kriterien):
1. Wasserbehörde] --------> [2. Technischer Einbau] --------> [3. Gesundheitsamt]
Menge & Ökologie ----------- Filter- & UV-Anlage --------------- Freigabe nach Labor
Quelle: KI


Dann frage ich mich aber, wie man dort, mit einer begrenzten Menge an Wasser, vom 26.-31.05. ein Festival mit 100 Personen oder mehr veranstalten wollte? Vielleicht war das mit der Aussage bei XY gemeint, dass das Gelände dafür nicht ausgelegt war und an seine Grenzen stieß...
Interessant wäre ja hierbei auch, ob diese Art der Wasserversorgung nur für das Gehöft von DE galt oder eben auch für den Nachbarshof?
Wasserautark sein können nur diejenigen die im Außenbereich wohnen. Für alle in der Stadt oder im Dorf gilt eine sogenannte Erschließungspflicht für das Kommunale Frisch- und Abwasser.

Sollte man im Außenbereich wohnen wird das Wasser meist über einen Brunnen bezogen.

Bei uns auf dem Gehöft haben wir kein Brunnen. Und auch kein kommunales Wasser dafür aber was ganz Interessantes.

Ein sogenannter Hydraulischer Wasserwidder
Ich gehe mal davon aus, dass der Hof von DE ohne Wasseranbindung (Stadtwasser/Brunnen) jedenfalls vorher recht lange leergestanden haben muss. Wer will das schon?


Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 01:12
1. Wasserbehörde] --------> [2. Technischer Einbau] --------> [3. Gesundheitsamt]
Menge & Ökologie ----------- Filter- & UV-Anlage --------------- Freigabe nach Labor
An eine Trinkwasseraufbereitung glaube ich nicht.
Ein Sandfilter hat DE in dem Film erwähnt.
Das reicht, um das (Brauch-)Wasser für Pool, Waschmaschine, meinetwegen Dusche und ggf Toilette (falls er keine eine mit Spülung hatte) zu nutzen - und natürlich für die Bewässerung der Pflanzen/Permakultur - das ja.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Interessant wäre ja hierbei auch, ob diese Art der Wasserversorgung nur für das Gehöft von DE galt oder eben auch für den Nachbarshof?
Wasser braucht man ja immer - und sei es für og Zwecke.
Keine Ahnung, welche Art Landwirtschaft auf dem Hof nebenan betrieben wird. Und was so ein Hof (Felder?) an Wasser brauchen.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ich gehe mal davon aus, dass der Hof von DE ohne Wasseranbindung (Stadtwasser/Brunnen) jedenfalls vorher recht lange leergestanden haben muss. Wer will das schon?
Die Vorbewohner hatten Strom über Batterien, die mit einem Generator aufgeladen wurden (das sagt DE auch in dem von Dir verlinkten Film). Und auch Wasser (meine ich) - keine Ahnung, mit welcher Art von Pumpsystem - aber vielleicht waren Leitungen vom Bach zum Haus schon vorhanden.


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um 01:17
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:An eine Trinkwasseraufbereitung glaube ich nicht.
Ein Sandfilter hat DE in dem Film erwähnt.
Das reicht, um das (Brauch-)Wasser für Pool, Waschmaschine, meinetwegen Dusche und ggf Toilette (falls er keine eine mit Spülung hatte) zu nutzen - und natürlich für die Bewässerung der Pflanzen/Permakultur - das ja.
Was willst Du damit sagen? Dass er keine Genehmigung hatte?
Aber mal abgesehen davon bleibt ja die Frage: woher sollte das Wasser für ca. 100 Personen für 5 Tage dann kommen (also rein von der Menge her)?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 01:31
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die Vorbewohner hatten Strom über Batterien, die mit einem Generator aufgeladen wurden (das sagt DE auch in dem von Dir verlinkten Film). Und auch Wasser (meine ich) - keine Ahnung, mit welcher Art von Pumpsystem - aber vielleicht waren Leitungen vom Bach zum Haus schon vorhanden.
Das mit der Stromversorgung hatte ich mitbekommen. Da sprach er von "ganz früher"
Im Video sagt er auch (Thema Wasser ab min. 25), dass er "erstmal wieder die Wasserversorgung hinkriegen musste. Also wahrscheinlich waren diese Leitungen zum Bach schon vorher vorhanden. Ich verstehe es so, dass 1/3 des Wassers eben bei ihm ankommen, 2/3 wieder "rausgedrückt" werden. Also zurück in den Bach.
Von dem Sammelschacht fließt das Wasser in einer Leitung in das Stoßventil des Widders. Das schlagartig ein Ventil schließt und dadurch einen Wasserschlag erzeugt. In diesem Moment wird der Druck des Wasserschlags im Windkessel "gespeichert" und pumpt somit einen kleinen Schluck Wasser weiter. Zwei drittel des Wassers fließen aus dem Stoßventil ab
Und er sagte: die Qualität des kommunalen Wassers sei sehr schlecht, alleine deswegen wolle er davon nicht abhängig sein.

Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 01:51
Gerade nochmal nachgehört im Video: das Waldstück, in dem die Quelle liegt, hat er auch gepachtet (ein halbes Hektar). Ab min. 36.


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um 01:51
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Was willst Du damit sagen? Dass er keine Genehmigung hatte?
Zumindest kam in dem Filmbeitrag nichts vor, dass darauf schliessen liesse, dass er aus dem Bachwasser Trinkwasser erzeugt hat.
Er wird halt das Bachwasser genommen haben - was eben einer Brauchwasser-Qualität entsprechen wird (da Oberflächenwasser), aber keiner Trinkwasser-Qualität.

Ich glaube auch nicht, dass das, was er als 'Quellwasser' bezeichnet, echtes Quellwasser ist (das hätte ja Trinkwasserqualität), sondern dem Bach entnommen wurde.
Quellwasser muss „natürlich rein“ sein und darf nicht chemisch oder durch Filtertechnik aufbereitet werden. Es entspricht allen Anforderungen an Trinkwasser. Zugelassene Verfahren sind lediglich das Abtrennen von Eisen, Mangan, Schwefelverbindungen sowie Arsen oder Ozonierung, solange der ursprüngliche Charakter des Wassers nicht verändert wird.
Quelle: Wikipedia: Quellwasser
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Aber mal abgesehen davon bleibt ja die Frage: woher sollte das Wasser für ca. 100 Personen für 5 Tage dann kommen (also rein von der Menge her)?
Keine Ahnung - er wird ja kaum Duschwasser für alle gehabt haben. Hatte er Toiletten mit Wasserspülung? Und zum Trinken - Bachwasser kann halt schon mal zu Magengrimmen und Durchfall führen....je nachdem, welche Bakterien man sich damit zugeführt hat.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:2/3 wieder "rausgedrückt" werden. Also zurück in den Bach.
Nein, es geht am Stossventil verloren. Also da, wo der 'Widder' ist. Und das ist ein Stück weg vom Bach, auch auf der Zeichnung von DE.
Schau mal hier im Bild, da ist das Verlustwasser eingezeichnet:

Wikipedia: Datei:Widder 02.tif
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Und er sagte: die Qualität des kommunalen Wassers sei sehr schlecht, alleine deswegen wolle er davon nicht abhängig sein.
Das ist doch Bullshit - kommunales Wasser ist Trinkwasserqualität.


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um 01:55
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das ist doch Bullshit - kommunales Wasser ist Trinkwasserqualität.
Aber vielleicht nicht "gut" im Sinne seiner Lebensidee.


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um 01:59
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Das ist doch Bullshit - kommunales Wasser ist Trinkwasserqualität.
Das ist schon klar! Er hat "Qualität" aber eben wahrscheinlich anders deffiniert! Also vermutlich in Bezug darauf, was chemisch dort für die Aufbereitung genutzt wird, was er vermutlich ablehnte.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Zumindest kam in dem Filmbeitrag nichts vor, dass darauf schliessen liesse, dass er aus dem Bachwasser Trinkwasser erzeugt hat.
Er wird halt das Bachwasser genommen haben - was eben einer Brauchwasser-Qualität entsprechen wird (da Oberflächenwasser), aber keiner Trinkwasser-Qualität.
Er hat keine Anbindung zu Stadtwasser! Also war das Quellwasser aus dem Bach ergo auch sein Trinkwasser.
Und es steht ja auch genauso auf seiner "Getränkeliste": Quellwasser for free.


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um 02:02
Zitat von soOmasoOma schrieb:Aber vielleicht nicht "gut" im Sinne seiner Lebensidee.
Möglich - aber unter objektiven Gesichtspunkten betrachtet halt nicht.

Es durchläuft halt mehrere Aufarbeitungsschritte, bis es u.a. keimfrei aus der Leitung fliesst.
Mir wäre es ja auch lieber, wenn mein Brunnenwasser bakterienfrei wäre und Trickwasserqualität entspräche ;-). Die Tests sagen aber, dass es das nicht ist. Es gelangt halt auch Oberflächenwasser in den Brunnen.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Also war das Quellwasser aus dem Bach ergo auch sein Trinkwasser.
Und es steht ja auch genauso auf seiner "Getränkeliste": Quellwasser for free.
Ja - sein Trinkwasser.
Aber das Wasser aus dem Bach entspricht halt nicht der Qualität von dem, was in Dtl als Trinkwasser definiert wird.
Und Bachwasser ist auch nicht gleich Quellwasser.

Und wer weiss: vielleicht er sein Bach- & Widder- Wasser auch abgekocht, bevor er es getrunken hat?

Freunde von mir füllen sich ihre Trinkflschen beim Wandern auch gerne an der 'Quelle', sprich am Bach auf.
Und wenn man Pech hat, hat man halt ein paar Durchfall-auslösende Bakterien mit aufgenommen....das merkt man dann.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 02:27
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Möglich - aber unter objektiven Gesichtspunkten betrachtet halt nicht.

Es durchläuft halt mehrere Aufarbeitungsschritte, bis es u.a. keimfrei aus der Leitung fliesst.
Mir wäre es ja auch lieber, wenn mein Brunnenwasser bakterienfrei wäre und Trickwasserqualität entspräche ;-). Die Tests sagen aber, dass es das nicht ist.
Ja dir und wahrscheinlich einem Großteil der Bevölkerung! Das mag objektiv betrachtet ja so stimmen, subjektiv gesehen hatte er aber wahrscheinlich einfach keine Lust auf Chemie! Und da geht es doch schon los mit dem "Nichtverständnis" für seinen Lebensstil... Am Anfang wurde das bestimmt von einigen etwas skeptisch beäugt, aber ok... Soll er machen. Ist ja ganz schön geworden und der Hof verfällt nicht weiter. Ist ja gut, wenn einer sich dessen annimmt mit seiner Frau und seinem Kind, mit Pool und Sauna und ein, zwei Gewächshäusern... Dann "expandiert" dieser Mensch aber auch noch mit seinen Ansichten und zieht immer mehr Leute an mit seinen (Geschäfts)Ideen und Vorstellungen. Ständig wechselnde Leute auf dem Gelände und dann auch noch ein Festival ohne große Wasserversorgung, Parkplätze, und sonstige Infrastruktur... Womöglich latschen die dann auch noch über die Felder in den Wald, um sich dort dann doch mal kurz im Bach zu waschen oder irgendwelche Retreats zu machen... Und dann gar auch noch irgendwas Okkultes (Ironie meinerseits)....! Ich kann mir schon vorstellen, dass das einige nach einiger Zeit nicht (mehr) so "gefeiert" haben...


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um 02:44
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Womöglich latschen die dann auch noch über die Felder in den Wald, um sich dort dann doch mal kurz im Bach zu waschen
Ja, trampeln über angelegte Felder, verschmutzen den Bach und pieseln und scheissen sonst wo hin....wenn es so war, wäre ich als Nachbar auch mehr als genervt.

Und wenn da jetzt ein Anlage mit Gemeinschaftsgarten entsteht und dem Bach auf eine Weise Wasser entnommen wird, bei der 1/3 zum Hof und 2/3 ins Nichts geht, weil man Strom sparen möchte - da ist auch denkbar, dass bei anderen Höfen nicht mehr die Menge ankommt, wie vorher. Und dass die Nachbarn entsprechend gereizt waren.
(Bei uns war letztens ein Artikel in der Zeitung, in der darauf hingewiesen wird, dass die am Bach gelegenen Häuser eben kein Wasser entnehmen dürfen - weil im Sommer der Bach dann ruckzuck zum Rinnsal wird. Und da halten sich auch nicht alle dran, bei den abendlichen Begehungen sieht man die Leitungen zum Bach liegen...).

Das heisst alles nicht, dass es so war - aber das gerade an den mehrtägigen Festival Anstoß genommen wurde, das klang bei XY klang schon durch.
Vielleicht war auch jemand wütend, weil er für seine Veranstaltungen brav alle Vorraussetzungen erfüllte (mit entsprechenden Kosten), während DE das alles recht locker nahm...denkbar.

Ich denke, wir werden es noch erfahren - also dass der Fall aufgeklärt wird.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 02:46
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ja - sein Trinkwasser.
Aber das Wasser aus dem Bach entspricht halt nicht der Qualität von dem, was in Dtl als Trinkwasser definiert wird.
Und Bachwasser ist auch nicht gleich Quellwasser.

Und wer weiss: vielleicht er sein Bach- & Widder- Wasser auch abgekocht, bevor er es getrunken hat?

Freunde von mir füllen sich ihre Trinkflschen beim Wandern auch gerne an der 'Quelle', sprich am Bach auf.
Und wenn man Pech hat, hat man halt ein paar Durchfall-auslösende Bakterien mit aufgenommen....das merkt man dann.
Ihm war schon bewusst, was "Deutsche Trinkwasserqualität" bedeutet! Der Mann war ja nicht dumm! Und um das Wasser als Trinkwasser nutzen zu können, musste er natürlich (genau wie jeder Brunnenbesitzer in Deutschland übrigens - wie beim Haus meiner Eltern) in gewissen Abständen (jährlich) einen Nachweis über dessen Qualität erbringen. Erfolgt der nicht oder die Qualität ist zu schlecht, wird das stillgelegt. Punkt. Natürlich darf man das Wasser noch zum Blumen gießen z.B. verwenden unter den gegebenen Voraussetzungen.
Ich stelle trotzdem die Frage: wie wollte man die Trinkwasserversorgung für 100 Personen da sicherstellen? Mit einem Widder, der anscheinend immer gleichbleibend viel Wasser liefert? Und ich rede hier nicht von Duschen (wer macht das schon auf einem Festival...)?


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um 02:54
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Und um das Wasser als Trinkwasser nutzen zu können, musste er natürlich (genau wie jeder Brunnenbesitzer in Deutschland übrigens - wie beim Haus meiner Eltern) in gewissen Abständen (jährlich) einen Nachweis über dessen Qualität erbringen.
Aber das würde doch eine Aufarbeitung des Bachwassers erfordern - das hast Du doch selbst herausgesucht:
Die Kombination aus Oberflächenwasser (Bach) und der Nutzung als Trinkwasser stellt die rechtlich und technisch anspruchsvollste Hürde im deutschen Wasserrecht dar. Da Oberflächenwasser extrem anfällig für Keime (z. B. E. coli), Pestizide und Nitrat ist, müssen Sie zwei getrennte behördliche Verfahren durchlaufen und strenge technische Auflagen erfüllen.
Aufwendige Aufbereitungspflicht: Unbehandeltes Bachwasser erreicht niemals Trinkwasserqualität. Sie müssen eine professionelle, mehrstufige Aufbereitungsanlage (z. B. Sedimentfilter, Aktivkohle und eine UV-Desinfektionsanlage) nachschalten.
Meinst Du, er hatte
1. die Anlage, um aus Bachwasser Trinkwasser zu erzeugen?
Also Filter, Aktivkohle und UV-Licht - was insg. die 'chemieärmste' Möglichkeit wäre (ohne Ozon, ohne Chlor)?
2. die entsprechenden Labor-Untersuchungen durchgeführt?
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ihm war schon bewusst, was "Deutsche Trinkwasserqualität" bedeutet!
Wenn er es wußte, hat er sich wohl darüber hinweggesetzt.
Denn die Bezeichnung 'Quellwasser' ('for free' - wie es auf seinem Schild steht) kann ja nicht stimmen, wenn man die rechtlichen Verordungen heranzieht.
Denn dieses müsste ja direkt an der Quelle entnommen worden sein (so, dass kein Oberflächenwasser mehr dazukommt).
Aber das, worauf DE zugreifen konnte, war wohl nur Bachwasser.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:genau wie jeder Brunnenbesitzer in Deutschland übrigens - wie beim Haus meiner Eltern) in gewissen Abständen (jährlich) einen Nachweis über dessen Qualität erbringen. Erfolgt der nicht oder die Qualität ist zu schlecht, wird das stillgelegt. Punkt.
In meinem Bundesland muss keiner sein Brunnenwasser testen lassen. Hier wird es von einem Verein angeboten, für einen selbst. Und stillgelegt wird da schon mal gar nichts...


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