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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

434 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 21:41
Möglich wäre auch, dass DE nicht allein war.

Und gerade das das große Problem des Täters war.

Dann würde es ggf eine Zeugin geben.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 21:51
Zitat von IslandbeeIslandbee schrieb:Möglich wäre auch, dass DE nicht allein war.

Und gerade das das große Problem des Täters war.

Dann würde es ggf eine Zeugin geben
Aus welchem Grund sollte sich denn eine Zeugin, die bei Daniel E war, bisher nicht gemeldet haben?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 21:51
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:vcMan weiss halt nicht, ob alle Türen zum Haus verschlossen waren. Oder wie der Täter ins Haus kam - vielleicht konnte er ein Fenster aufdrücken? Vielleicht hat er auch in einem Nebenteil des Wohnbereiches etwas umgeworfen, um auf sich aufmerksam zu machen, und direkt geschossen, als DE reingetappert kam, um zu schauen, was los ist.....
Es sind auch andere Szenarien denkbar, z.B., dass der Nachbar aus Zeiten, die noch harmonischer waren (vielleicht auch mit dem Vorbesitzer), einen Schlüssel hatte, von dem niemand mehr wusste, um nach dem Rechten zu schauen, als das Haus leer stand. Oder dass das Opfer einen Schlüssel versteckt hatte (er war bei der Sauna nicht besonders kreativ, was das Schlüsselversteck anging), was Leute, die alleine leben und etwas schusselig sind, mental entlastet, dass sie dann doch reinkommen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Die Frage wurde ja schon gestellt, woher konnte ein Nachbar wissen dass Nachts niemand ausser Herrn Emminger auf dem Hof bzw.im Haus ist? Auch eine mögliche Kameraüberwachung ist für diese Person meiner Meinung nach nicht auszuschliessen.
Naja, da der Hof nicht an das öffentliche Netz angebunden ist, würde ich mal behaupten, dass die meisten Besucher mit dem PKW oder Camper kamen.
Vielleicht gab es fürs Kind eine sehr klare Regelung, die der Täter wusste, vielleciht wäre es ihm aber auch egal gewesen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 21:52
Zitat von SabikSabik schrieb:Ich habe zufällig mit solchen "grundbuchlichen" Nachbarschaftsstreitigkeiten zu tun. Da erreichst du definitiv gar nichts mit "BUM". Eher im Gegenteil. Ich persönlich fände es existenzgefährdend, wenn mein Nachbargrundstück auf so eine Art bekannt wird. Im Gegenteil, ich würde schätzen, der Nachbar kriegt die Krise weil sein eigenes Grundstück durch diese Sache drastisch weniger wert und schlechter verkäuflich wird. Der Immomarkt in der Region für so abgelegene Sachen ist doch mit Sicherheit eh schwierig. Dann noch so was, da ist das Grundstück, das vorher... vielleicht auch schon nicht so viel wert war, nun noch weniger wert. Also der Nachbar hat hier würde ich sagen keinen Vorteil.
Ja das kommt jetzt natürlich auf den konkreten Einzelfall drauf an - in welche Richtung das geht.

Bei der gehobenen Immobilie als Anlageobjekt, kann sowas natürlich den eigenen Wert mit runter ziehen. Hier im konkreten Fall kann so ein Verbrechen das Haus nebenan (am Markt) somit auf den landwirtschaftlichen Nutzwert (Bodenrichtwert) zusammenfallen lassen (>Hinterkaifeck)

Ich bin jetzt kein Immobilienfachmann, aber eine idyllische Bestandsimmobile im bayrischen Aussenbereich (Ulm Memmingen) ist alles andere als wertlos. Egal welcher Zustand. Völlig anders wie zum Beispiel im Erzgebirge.

Wenn man jetzt realistisch ist und ein bisschen spekuliert, wird das Anwesen mittelfristig eben geschoben, die Senke angefüllt und als Landwirtschaftsfläche angesät. Auch wenn es jetzt pietätlos klingt, aber der finanziell potente Käufer, der den Charme des Häuschens geschätzt und umfassend renoviert hätte, kommt jetzt natürlich nicht mehr.
Also nüchtern ökonomisch betrachtet, wurden da aus meiner Sicht jetzt als Daumenwert 300.000 bis 500.000€ an Wert "korrigiert". Wenn man etwas rational denkt: Zugunsten des Nachbarn.
Ob der Nachbar seinen monetären Grundstückwert überhaupt in Betracht zieht, ist fraglich. Für ihn ist es ja kein Invest.


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um 21:54
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb: Auch wenn es jetzt pietätlos klingt, aber der finanziell potente Käufer, der den Charme des Häuschens geschätzt und umfassend renoviert hätte, kommt jetzt natürlich nicht mehr.
Es gibt Leute, denen macht sowas überhaupt nichts aus. Bekannte von uns haben ein Haus gekauft, wo jemand gewaltsam zu Tode kam und sich einen Ast gefreut, dass es deutlich unter Marktwerkt zu haben war. Sie haben geräuchert und damit das Haus als "clean" befunden.


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um 21:56
Zitat von antheanthe schrieb:Tut zwar im Fall nichts zur Sache, aber: Bedernau hatte tatsächlich 30 Jahre lang Erdölförderung, und es wird wieder gebohrt seit etwa 10 Jahren.
Quelle: Wikipedia: Erdölförderung bei Bedernau
Ernsthaft... Unglaublich. Was es alles gibt.
Zitat von IslandbeeIslandbee schrieb:Möglich wäre auch, dass DE nicht allein war.

Und gerade das das große Problem des Täters war.

Dann würde es ggf eine Zeugin geben.
Naja. Also Chaya Eins kommt nachts spontan überraschend zu D's abgelegenen Hof, schleicht sich leise zu seinem Bettchen, in der Hoffnung, da Beglückung zu erfahren, sieht voll Entsetzen dort Chaya Zwei, Kreisch, Chaya Eins reißt sich... die großkalibrige Büchse vom Rücken, die sie mitgebracht hat - weil sie halt ne Taffe Chaya ist, safe - ballert.... nicht Chaya Zwei sondern den armen, umstrittenen DE um, noch mehr kreisch, Chaya Eins und Chaya Zwei türmen, ohne Spuren zu hinterlassen, Chaya Eins mit dem Bärentöter, den sie dann problemlos wegzaubert, Chaya Zwei hält dicht, weil, ÄH, ja weil halt, und das weitere Umfeld hat von dem Ganzen nichts mitgekriegt. Dass da zwei Chayas nachts wegwaren, wieder aufgetaucht sind, und so.


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um 21:58
Zitat von SabikSabik schrieb:Ich habe zufällig mit solchen "grundbuchlichen" Nachbarschaftsstreitigkeiten zu tun. Da erreichst du definitiv gar nichts mit "BUM". Eher im Gegenteil. Ich persönlich fände es existenzgefährdend, wenn mein Nachbargrundstück auf so eine Art bekannt wird. Im Gegenteil, ich würde schätzen, der Nachbar kriegt die Krise weil sein eigenes Grundstück durch diese Sache drastisch weniger wert und schlechter verkäuflich wird. Der Immomarkt in der Region für so abgelegene Sachen ist doch mit Sicherheit eh schwierig. Dann noch so was, da ist das Grundstück, das vorher... vielleicht auch schon nicht so viel wert war, nun noch weniger wert. Also der Nachbar hat hier würde ich sagen keinen Vorteil.
Und ich hatte zufällig einen irren Nachbarn, der genau wegen solchen Dienstbarkeiten Terror vom Feinsten gemacht hat - sein wie auch das von mir bewohnte Grundstück komplett verschandelt hat in seinem Wahn und so einiges anderes grenzwertiges gemacht hat. Bei dem hatte ich auch das Gefühl, irgendwann knallt der durch und als der Tag kam, war es zum Glück nicht ich, sondern Ehefrau und Sanitäter, die er anging und für 3 Tage in der Klapse landete.


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um 22:00
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Es gibt Leute, denen macht sowas überhaupt nichts aus. Bekannte von uns haben ein Haus gekauft, wo jemand gewaltsam zu Tode kam und sich einen Ast gefreut, dass es deutlich unter Marktwerkt zu haben war. Sie haben geräuchert und damit das Haus als "clean" befunden.
Ja, das mag`s natürlich auch geben, aber wie Du selbst sagst: gefreut für unter Wert

Aber die Zielgruppe für ein idyllisches Allgäuer Bauernhaus in Alleinlage, mit noch ein paar Hunderttausend Euro für die Renovierung in der Hinterhand, steht glaub nicht auf sowas.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:03
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Ja, das mag`s natürlich auch geben, aber wie Du selbst sagst: gefreut für unter Wert

Aber die Zielgruppe für ein idyllisches Allgäuer Bauernhaus in Alleinlage, mit noch ein paar Hunderttausend Euro für die Renovierung in der Hinterhand, steht glaub nicht auf sowas.
Vor allem, so wie DE die Hütte wohl günstig pachten konnte, scheint das ja dort eben nicht der Markt zu sein, wo Leute mit viel Geld ihren Traum vom Landleben umsetzen. Die Hütte war wohl vorher wenig wert, und mit Gewaltverbrechen ist sowohl die Hütte von DE, als auch schätze ich die nebenan, zumindest weniger wert als vorher. Wie viel Terror hätte ein Nachbar denn schieben können, wenn die Höfe so weit weg voneinander sind? Und die Polizei war ja wohl direkt da. Wenn er es gewesen wäre, hätten die schon was finden können?


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um 22:06
@Sabik
Ich habe keine Ahnung, was mit "Chaya" gemeint ist.

Ich meinte es so:

Was, wenn z.B. eine Frau aus einer gewalttätigen Beziehung kommt und nach einem schlimmen Streit Zuflucht bei DE sucht, den sie aus der Gegend kennt. Ihr Mann weiß oder ahnt das, packt das Gewehr und folgt ihr. Er stellt die beiden zur Rede. Es eskaliert.

Das würde zumindest erklären, warum nicht gleich an der Tür geschossen wurde (falls das überhaupt stimmt).

Und es würde auch die Formulierungen "kaltblütig" und "Hinrichtung" erklären.

Und es ist gut möglich, dass die Frau aus Angst und Schuldgefühl schweigt.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:11
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Es sind auch andere Szenarien denkbar, z.B., dass der Nachbar aus Zeiten, die noch harmonischer waren (vielleicht auch mit dem Vorbesitzer), einen Schlüssel hatte, von dem niemand mehr wusste, um nach dem Rechten zu schauen, als das Haus leer stand
Das ist wie ich finde auch eine interessante Idee, so etwas würde ich persönlich für möglich halten. Der Besitz eines Schlüssels wäre aber vermutlich ja nicht beweisend für die Begehung der Tat.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Naja, da der Hof nicht an das öffentliche Netz angebunden ist, würde ich mal behaupten, dass die meisten Besucher mit dem PKW oder Camper kamen.
So ein Besucher hätte zumindest wissen können dass Herr Emminger an besagtem Tag alleine auf dem Hof ist. Es bestand offenbar aber auch die Möglichkeit den Camper auf dem Hof für eine Übernachtung zu mieten
- Wohnwagen vor Ort (€ 35,00/Nacht)
Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/kurse/modul-1/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:11
Zitat von SabikSabik schrieb:Vor allem, so wie DE die Hütte wohl günstig pachten konnte, scheint das ja dort eben nicht der Markt zu sein, wo Leute mit viel Geld ihren Traum vom Landleben umsetzen. Die Hütte war wohl vorher wenig wert,
Das würde ich dezidiert anders einschätzen.
Ganz anders als bei einer klassischen Wohnung als Anlage, steht bei so einer besonderen Immobilie der erzielbare Kaufpreis in keinem Zusammenhang zum erzielbaren Pacht- oder Mietpreis.

Der potentielle Käufer erfüllt sich hier einen Lebenstraum und dreht sowas einmal auf links.

Ich denke, dahinter steckt eine Erbengemeinschaft o.ä., die bis auf weiteres einfach nicht verkaufen möchte- aber froh war, dass sich jemand drum kümmert.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:12
Zitat von IslandbeeIslandbee schrieb:Ich meinte es so:

Was, wenn z.B. eine Frau aus einer gewalttätigen Beziehung kommt und nach einem schlimmen Streit Zuflucht bei DE sucht, den sie aus der Gegend kennt. Ihr Mann weiß oder ahnt das, packt das Gewehr und folgt ihr. Er stellt die beiden zur Rede. Es eskaliert.

Das würde zumindest erklären, warum nicht gleich an der Tür geschossen wurde (falls das überhaupt stimmt).

Und es würde auch die Formulierungen "kaltblütig" und "Hinrichtung" erklären.

Und es ist gut möglich, dass die Frau aus Angst und Schuldgefühl schweigt.
Ach so. Da muss ich mich entschuldigen. Das hatte ich so nicht verstanden. Ja so wie du es beschreibst macht das Sinn. Auch da würden sich aber Fragen ergeben: Wie sind die beiden dort hingekommen - zwei Autos? Hat den heftigen Streit keiner mitbekommen, ebensowenig wie die Flucht/die Heimkehr? Woher hatte der Mann das Gewehr, und wie hat er es verschwinden lassen? Warum ist die Frau nicht zur Polizei?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:17
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Das würde ich dezidiert anders einschätzen.
Ganz anders als bei einer klassischen Wohnung als Anlage, steht bei so einer besonderen Immobilie der erzielbare Kaufpreis in keinem Zusammenhang zum erzielbaren Pacht- oder Mietpreis.

Der potentielle Käufer erfüllt sich hier einen Lebenstraum und dreht sowas einmal auf links.

Ich denke, dahinter steckt eine Erbengemeinschaft o.ä., die bis auf weiteres einfach nicht verkaufen möchte- aber froh war, dass sich jemand drum kümmert.
Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch. So oder so: Ein Mord - auf eigenem oder dem Nachbargrundstück - ist ganz sicher nicht wertsteigernd.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:18
Zitat von IslandbeeIslandbee schrieb:Was, wenn z.B. eine Frau aus einer gewalttätigen Beziehung kommt und nach einem schlimmen Streit Zuflucht bei DE sucht, den sie aus der Gegend kennt. Ihr Mann weiß oder ahnt das, packt das Gewehr und folgt ihr. Er stellt die beiden zur Rede. Es eskaliert.
Ich muss sagen zuerst fand ich die Idee auch etwas merkwürdig aber so erklärt wäre es finde ich denkbar, zumindest wüsste ich nicht wie man ein solches Szenario komplett ausschliessen kann.


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um 22:21
Das Opfer könnte auch, vom Tater beobachtet, das Haus verlassen haben, um draussen noch etwas zu richten. Tater nutzte dieses Zeitfenster, um ins Haus zu gelangen und auf die Rückkehr des Opfers zu warten. Nur scheint das einfach alles nicht richtig Sinn zu ergeben, warum wollte er die Tat überhaupt im Haus verüben?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:23
Zitat von SabikSabik schrieb:Das verwunderliche ist ja, dass der Täter erstmal noch mit rein gekommen ist. Vermutlich mit umgehängtem Großkaliber. Das passt nicht zu "jemandem sind die Sicherungen durchgebrannt und schießt im Wutrausch".
Ich denke, dass der Täter/die Täterin - geplant - nachts in das Haus gegangen ist und vielleicht sogar wusste, wie er/sie ins Haus kommt. Weil hier von einem Mord und einer gezielten Hinrichtung die Rede ist, gehe ich davon aus, dass man D. E. im Schlaf überrascht hat und er vollkommen arg- bzw. wehrlos war. Ich meine, dass das auch ein Mordmerkmal ist (Arg- bzw. Wehrlosigkeit). Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter/die Täterin vorbereitet war (Gehörschutz, Nachtsichtbrille oder wie das Teil sich nennt).

Bei einer Tat im Affekt wäre vielleicht keine derartige - möglicherweise unregistrierte - Langwaffe zum Einsatz gekommen, sondern die Tatausführung wäre vermutlich anders und vor allem unüberlegt gelaufen, z. B. mit einem Messer, durch Schläge/Tritte etc.

Übrigens: Bei der Durchsuchung des Nachbargrundstücks wird man dem Verdächtigen konkret mitgeteilt haben, weswegen derjenige genau verdächtigt wird. Sonst hätte die Kripo wohl den Durchsuchungsbeschluss nicht bekommen.


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um 22:27
Zitat von ManateeManatee schrieb:warum wollte er die Tat überhaupt im Haus verüben?
Das Gewehr war zu laut, das hätte man draußen - vielleicht auch weiter weg - gehört. Und die Tatsache, dass der Täter/die Täterin nachts ins Haus ist, zu welchem Zeitpunkt auch immer - spricht auch dafür, dass es außerhalb des Hofs möglichst keiner mitbekommen sollte, was im Haus passiert.
Außerdem musste der Täter/die Täter ja auch noch über die eine Zufahrt flüchten und wollte dabei nicht zufällig noch gesehen werden.


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um 22:32
Zitat von MeaMea schrieb:Es gibt Taten, die passieren einmalig aus Affekt von Personen, die bis dato vollkommen unauffällig und ohne psychische Erkrankung durchs Leben gegangen sind.
Einen Mörder als "gestört" zu bezeichnen oder zu labeln ist nicht gleich bedeutend mit einer fachlichen ICD 10 Diagnose.
Und dass ein/e Mörder/ Mörderin vor der Tat "vollkommen unauffällig" war halte ich für unwahrscheinlich. Auch eine Affekttat hat in den meisten Fällen eine Vorgeschichte. Es sind verschiedene Eskalationsstufen durchlaufen worden, ohne aus dem Konflikt auszusteigen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich persönlich finde auf dem hier verlinkten Video "Leben als Selbstversorger.." macht Herr Emminger auf mich einen extrem netten, ruhigen, freundlichen und zugewandten Eindruck,
Ich finde auch, dass er einen freundlichen und entspannten Eindruck macht.
Er wirkt wie jemand, der in Harmonie mit seiner Umgebung leben möchte. Ich glaube an einer Stelle sagt er das sogar, da bin ich mir aber nicht mehr sicher.

Er wirkt in dem Video auf jedenfalls nicht, wie jemand, der auf Krawall gebürstet ist, Streit sucht und Konflikte mutwillig eskaliert.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Da würden mir rein aus der Beschreibung der Kommissarin bei xy direkt niedrige Beweggründe , Heimtücke und eventuell auch Grausamkeit einfallen.
Ich finde die Beschreibung der Umstände und dass sie Kommissarin die Tötung als eine Art Hinrichtung bezeichnet, deutet schon in Richtung Heimtücke.
Zitat von SabikSabik schrieb:muss der doch (wenn er auch nur mittelgradig intelligent ist) damit gerechnet haben, dass jemand, der alleine so abgelegen wohnt, Kameras installiert hat.
Zitat von SabikSabik schrieb:Was heißt schon konkret. Ich meine es ist das naheliegendste, ein Nachbarschaftsstreit, da macht es auf jeden Fall Sinn, zeitnah da nachzuschauen. Deswegen muss kein enorm konkretes Verdachtsmoment bestanden haben, sonst wäre er ja in U-Haft oder so.
Natürlich muss ein konkreter Verdacht vorliegen, ansonsten bekommt man keinen Durchsuchungsbeschluss.


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um 22:33
Zitat von MeaMea schrieb:Ich denke, dass der Täter/die Täterin - geplant - nachts in das Haus gegangen ist und vielleicht sogar wusste, wie er/sie ins Haus kommt. Weil hier von einem Mord und einer gezielten Hinrichtung die Rede ist, gehe ich davon aus, dass man D. E. im Schlaf überrascht hat und er vollkommen arg- bzw. wehrlos war. Ich meine, dass das auch ein Mordmerkmal ist (Arg- bzw. Wehrlosigkeit). Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter/die Täterin vorbereitet war (Gehörschutz, Nachtsichtbrille oder wie das Teil sich nennt).
Ok, aber warum überhaupt indoor beim Schlafen? Und in deinem Szenario braucht es noch zusätzliche, komplizierte Ausrüstung, die dann vorsichtshalber auch eher noch entsorgt werden hätte müssen. Nachtsichtgeräte sind in D für Jäger in vielen Fällen verboten. Das ist doch ein riesen Aufwand, wenn der Täter einfach hätte klingeln können.
Zitat von SabikSabik schrieb:
Zitat von IslandbeeIslandbee schrieb:Was, wenn z.B. eine Frau aus einer gewalttätigen Beziehung kommt und nach einem schlimmen Streit Zuflucht bei DE sucht, den sie aus der Gegend kennt. Ihr Mann weiß oder ahnt das, packt das Gewehr und folgt ihr. Er stellt die beiden zur Rede. Es eskaliert.
Ein anderes Problem mit diesem Szenario: Ich gehe davon aus, dass die Polizei die digitalen Geräte des DE ausgewertet hat. In so einem Szenario hätte die Frau doch bestimmt beim Flüchten vor dem Mann DE angerufen, oder Whatsapp oder so, und ihr Kommen angekündigt, damit er ihr auch helfen hätte können und auf den anderen Mann vorbereitet gewesen wäre. Zumindest hätte es von DE's Handy Anrufe/Nachrichten zu dem Handy der Frau gegeben, also sebst wenn der "gehörnte" Mann DE's Handy mitgenommen und zerstört hätte, wären beim Netzbetreiber zumindest Telefonate zur Frau gespeichert geblieben. Also eine Verbindung hätte die Polizei herstellen können müssen. Das ist übrigens ein weiterer Punkt, der ein Problem bei den ganzen Theorien zum "persönlichen Umfeld" ist: Da hätte es doch Datenspuren geben müssen.


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