Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

439 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:35
Zitat von 321meins321meins schrieb: So ein Besucher hätte zumindest wissen können dass Herr Emminger an besagtem Tag alleine auf dem Hof ist. Es bestand offenbar aber auch die Möglichkeit den Camper auf dem Hof für eine Übernachtung zu mieten
Ja, ich meinte eher: Man sah vermutlich im Vorbeifahren, ob wer zu Besuch war. Klar hätte es Ausnahmen gegeben, wenn nun z.B. ein Paar mit teuren Moutainbikes den Wohnwagen gemietet hätte für eine Nacht und ihn gebeten hätte, die teuren Räder im Haus oder einer Scheune einzuschließen.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Ich denke, dahinter steckt eine Erbengemeinschaft o.ä., die bis auf weiteres einfach nicht verkaufen möchte- aber froh war, dass sich jemand drum kümmert.
Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Zitat von SabikSabik schrieb:Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch. So oder so: Ein Mord - auf eigenem oder dem Nachbargrundstück - ist ganz sicher nicht wertsteigernd.
Okay, danke! Was kostet denn so ein Hof, dass wir eine Idee haben?
Zitat von ManateeManatee schrieb:Das Opfer könnte auch, vom Tater beobachtet, das Haus verlassen haben, um draussen noch etwas zu richten. Tater nutzte dieses Zeitfenster, um ins Haus zu gelangen und auf die Rückkehr des Opfers zu warten. Nur scheint das einfach alles nicht richtig Sinn zu ergeben, warum wollte er die Tat überhaupt im Haus verüben?
Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Zitat von MeaMea schrieb:Ich denke, dass der Täter/die Täterin - geplant - nachts in das Haus gegangen ist und vielleicht sogar wusste, wie er/sie ins Haus kommt. Weil hier von einem Mord und einer gezielten Hinrichtung die Rede ist, gehe ich davon aus, dass man D. E. im Schlaf überrascht hat und er vollkommen arg- bzw. wehrlos war. Ich meine, dass das auch ein Mordmerkmal ist (Arg- bzw. Wehrlosigkeit). Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter/die Täterin vorbereitet war (Gehörschutz, Nachtsichtbrille oder wie das Teil sich nennt).
Das denke ich auch, so junge, trainierte Männer sind blitzschnell und stark, der wollte kein Risiko eingehen. Je nachdem, wie lange er da in der Gegend lebte, hat er ggf. auch den Grundriss des Hauses gekannt und wusste, wo das Opfer schläft (kann man ja auch am Licht beobachten).


2x zitiertmelden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:37
Zitat von SabikSabik schrieb:Ok, aber warum überhaupt indoor beim Schlafen? Und in deinem Szenario braucht es noch zusätzliche, komplizierte Ausrüstung, die dann vorsichtshalber auch eher noch entsorgt werden hätte müssen. Nachtsichtgeräte sind in D für Jäger in vielen Fällen verboten. Das ist doch ein riesen Aufwand, wenn der Täter einfach hätte klingeln können.
Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Für einen geübten Jäger wäre es auch problemlos möglich gewesen, ihn gezielt durchs Fenster zu erschießen, im Frühjahr ist es abends nicht so lange hell ... Gab es bei XY auch schon.


melden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:39
Zitat von SabikSabik schrieb:Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch
Vielleicht haben wir aneinander vorbei gesprochen, aber es wird wenige Gegenden in D geben, in denen so ein Objekt mehr wert ist- Ausnahme: alles was südlicher liegt.
Aber alles Vergleichbare was nördlicher liegt, wird (mit wenigen Ausnahmen) dann günstiger sein.

Was ich sagen wollte- unabhängig vom Wert: Der Kaufpreisfaktor liegt bei so einem Objekt weit oberhalb der üblichen Werte von Standardimmobilen.

Ich würde hier als Richtwert 500€ Miete und >300.000€ als Verkehrswert ansetzen, somit Faktor >50 (was grob dem Doppelten von teuren Immobilen entspricht)


melden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:42
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Ja, also so wie ich das einschätze, wollten oder mussten der oder die Eigentümer nicht verkaufen. Eine spätere Verwendung war vielleicht noch offen und eine Renovierung zur soliden Vermietung finanziell nicht darstellbar.


melden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 22:47
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Und dass ein/e Mörder/ Mörderin vor der Tat "vollkommen unauffällig" war halte ich für unwahrscheinlich. Auch eine Affekttat hat in den meisten Fällen eine Vorgeschichte. Es sind verschiedene Eskalationsstufen durchlaufen worden, ohne aus dem Konflikt auszusteigen.
Das denke ich auch. Das macht den Fall so erstaunlich - man würde erwarten, dass aus dem Umfeld ganz klar gesagt wird, "mit dem und dem gab es deswegen riesen Krach". Dazu - wie Du, Zaunkönigin, weiter bemerkst - steht diskrepant wie friedlich und sympathisch DE überall beschrieben wird und rüberkommt.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Natürlich muss ein konkreter Verdacht vorliegen, ansonsten bekommt man keinen Durchsuchungsbeschluss.
Klar. Aber er hat sich wohl nicht erhärtet. In gewisser Weise, ist das ja sogar eine hilfreiche Information. So ist der Nachbar mehr oder weniger "raus".
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Meines Wissens ist das eben ein Problem. Du bekommst heutzutage ganz schlecht Baugenehmigungen für Grundstücke "außerhalb" ohne Erschließung. Dass DE da überhaupt wohnen durfte, lässt sich wahrscheinlich nur mit Bestandsschutz erklären. Es wäre interessant, wie das Grundstück (rechtlich, dass da keine Wasserleitung etc war wissen wir ja) erschlossen war. Ich könnte mir vorstellen, dass da gar nichts möglich war, und das Gebäude deswegen so runtergekommen war. Wenn du dich dafür interessierst, das ist oft Thema bei Leuten die Tiny Houses irgendwo hinstellen wollen. Das ist in D alles schwieriger als man denkt. Aber zumindest scheint DE keine Schwierigkeiten mit Behörden gehabt zu haben. Die hätten ihn wenn ja auch anders belangt.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Okay, danke! Was kostet denn so ein Hof, dass wir eine Idee haben?
Ich habe nurn flüchtig geschaut, in diesem Örtchen selbst schienen halbwegs ordentliche Objekte so zwischen zwei und dreitausend pro Quadratmeter zu liegen, also wirklich wenig. Außerhalb, ohne Erschließung, baufällig? Ich schätze den landwirtschaftlichen Bodenwert. Nur so macht die ganze Sache auch Sinn, dass DE mit quasi keinem Geld dort gelebt hat.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Naja. Ich meine, ja, kann man so sehen. Andererseits können indoor noch mehr Kameras sein, man kann noch mehr Spuren hinterlassen, es ist enger und damit potentiell mit so einer Langwaffe unhandlicher. Das Geräusch dämpfen? Naja, das scheint den Täter ja eh nicht gestört zu haben, und auf dem Land hört man immer mal was von einem Jäger.


melden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 23:11
Interessant.

So wie ich es verstehe (ich bin kein Jurist, aber wie gesagt "trainiert" darauf, dass es bei Immobilien kompliziert werden kann) war das Gebäude möglicherweise früher "privilegiert" im Sinne, dass da gewohnt werden durfte, weil die dort wohnenden Personen der Landwirtschaft nachgingen. Bestandsschutz für eine solche Nutzung gibt es jedoch nur, wenn diese Nutzung durchgängig weiter besteht, dann (z.B. aufgrund der Aufgabe der Landwirtschaft) von den dort (weiterhin) wohnenden Personen ein Antrag auf Nutzungsänderung gestellt und dieser behördlich genehmigt wird. Das Eine Zulassung für eine Wohnnutzung geht wohl auch nur mit hygienischer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung etc.

Auf gut Deutsch: Wenn da jahrelang keiner gewohnt hatte und auch vorher möglicherweise keine saubere Genehmigung für eine Wohnnutzung vorgelegen hatte, und auch kein hygienischer Wasseranschluss etc pp existiert, ist eine legale Wohnnutzung quasi ausgeschlossen. Das heißt, DE konnte dort vielleicht "de facto" wohnen (so wie ein Obdachloser auch keine Genehmigung für "unter der Brücke" hat), aber das hatte keine legale Basis. Insoweit würde ich das Anwesen wie oben schon geschrieben auf seinen landwirtschaftlichen Bodenwert schätzen.

Das wirft weitere Fragen auf. Wieso haben hier keine Behörden nachgeschaut? Oder haben die das vielleicht bereits? Vielleicht hat der Nachbar sich diesbezüglich bei Behörden beschwert (könnte ich ihm nicht verdenken)? Was hätte das für Auswirkungen gehabt - hat vielleicht jemand Geld in dieses Projekt investiert, und dann zur Überraschung erfahren, dass das "versenkt" ist?


melden

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 23:11
https://www.hiess-verwaltungsrecht.de/wohnenaussenbereich


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Kriminalfälle: Mondsee Mord
Kriminalfälle, 604 Beiträge, am 15.06.2026 von Patrizia1964
Juiceman am 04.08.2013, Seite: 1 2 3 4 ... 29 30 31 32
604
am 15.06.2026 »
Kriminalfälle: Mordfall Elisabeth Schmidt aus Thale
Kriminalfälle, 1.641 Beiträge, am 15.07.2026 von watnu
Leser74 am 11.10.2012, Seite: 1 2 3 4 ... 78 79 80 81
1.641
am 15.07.2026 »
von watnu
Kriminalfälle: Mordfall Karl-Heinz Groß
Kriminalfälle, 658 Beiträge, gestern um 13:21 von heritage
Blitzendorf am 30.04.2012, Seite: 1 2 3 4 ... 31 32 33 34
658
gestern um 13:21 »
Kriminalfälle: Mordfall Alexander Luchterhandt
Kriminalfälle, 96 Beiträge, am 07.04.2026 von Dsckollo1905
Hop_Rocker77 am 26.05.2010, Seite: 1 2 3 4 5
96
am 07.04.2026 »
Kriminalfälle: Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben
Kriminalfälle, 342 Beiträge, am 17.06.2026 von HolzaugeSHK
Yamaica am 24.02.2012, Seite: 1 2 3 4 ... 15 16 17 18
342
am 17.06.2026 »