MissMary
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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach
04.08.2026 um 22:35Ja, ich meinte eher: Man sah vermutlich im Vorbeifahren, ob wer zu Besuch war. Klar hätte es Ausnahmen gegeben, wenn nun z.B. ein Paar mit teuren Moutainbikes den Wohnwagen gemietet hätte für eine Nacht und ihn gebeten hätte, die teuren Räder im Haus oder einer Scheune einzuschließen.321meins schrieb: So ein Besucher hätte zumindest wissen können dass Herr Emminger an besagtem Tag alleine auf dem Hof ist. Es bestand offenbar aber auch die Möglichkeit den Camper auf dem Hof für eine Übernachtung zu mieten
Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.Wutbürger schrieb:Ich denke, dahinter steckt eine Erbengemeinschaft o.ä., die bis auf weiteres einfach nicht verkaufen möchte- aber froh war, dass sich jemand drum kümmert.
Okay, danke! Was kostet denn so ein Hof, dass wir eine Idee haben?Sabik schrieb:Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch. So oder so: Ein Mord - auf eigenem oder dem Nachbargrundstück - ist ganz sicher nicht wertsteigernd.
Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.Manatee schrieb:Das Opfer könnte auch, vom Tater beobachtet, das Haus verlassen haben, um draussen noch etwas zu richten. Tater nutzte dieses Zeitfenster, um ins Haus zu gelangen und auf die Rückkehr des Opfers zu warten. Nur scheint das einfach alles nicht richtig Sinn zu ergeben, warum wollte er die Tat überhaupt im Haus verüben?
Das denke ich auch, so junge, trainierte Männer sind blitzschnell und stark, der wollte kein Risiko eingehen. Je nachdem, wie lange er da in der Gegend lebte, hat er ggf. auch den Grundriss des Hauses gekannt und wusste, wo das Opfer schläft (kann man ja auch am Licht beobachten).Mea schrieb:Ich denke, dass der Täter/die Täterin - geplant - nachts in das Haus gegangen ist und vielleicht sogar wusste, wie er/sie ins Haus kommt. Weil hier von einem Mord und einer gezielten Hinrichtung die Rede ist, gehe ich davon aus, dass man D. E. im Schlaf überrascht hat und er vollkommen arg- bzw. wehrlos war. Ich meine, dass das auch ein Mordmerkmal ist (Arg- bzw. Wehrlosigkeit). Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter/die Täterin vorbereitet war (Gehörschutz, Nachtsichtbrille oder wie das Teil sich nennt).


