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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

934 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 22:35
Zitat von 321meins321meins schrieb: So ein Besucher hätte zumindest wissen können dass Herr Emminger an besagtem Tag alleine auf dem Hof ist. Es bestand offenbar aber auch die Möglichkeit den Camper auf dem Hof für eine Übernachtung zu mieten
Ja, ich meinte eher: Man sah vermutlich im Vorbeifahren, ob wer zu Besuch war. Klar hätte es Ausnahmen gegeben, wenn nun z.B. ein Paar mit teuren Moutainbikes den Wohnwagen gemietet hätte für eine Nacht und ihn gebeten hätte, die teuren Räder im Haus oder einer Scheune einzuschließen.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Ich denke, dahinter steckt eine Erbengemeinschaft o.ä., die bis auf weiteres einfach nicht verkaufen möchte- aber froh war, dass sich jemand drum kümmert.
Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Zitat von SabikSabik schrieb:Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch. So oder so: Ein Mord - auf eigenem oder dem Nachbargrundstück - ist ganz sicher nicht wertsteigernd.
Okay, danke! Was kostet denn so ein Hof, dass wir eine Idee haben?
Zitat von ManateeManatee schrieb:Das Opfer könnte auch, vom Tater beobachtet, das Haus verlassen haben, um draussen noch etwas zu richten. Tater nutzte dieses Zeitfenster, um ins Haus zu gelangen und auf die Rückkehr des Opfers zu warten. Nur scheint das einfach alles nicht richtig Sinn zu ergeben, warum wollte er die Tat überhaupt im Haus verüben?
Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Zitat von MeaMea schrieb:Ich denke, dass der Täter/die Täterin - geplant - nachts in das Haus gegangen ist und vielleicht sogar wusste, wie er/sie ins Haus kommt. Weil hier von einem Mord und einer gezielten Hinrichtung die Rede ist, gehe ich davon aus, dass man D. E. im Schlaf überrascht hat und er vollkommen arg- bzw. wehrlos war. Ich meine, dass das auch ein Mordmerkmal ist (Arg- bzw. Wehrlosigkeit). Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter/die Täterin vorbereitet war (Gehörschutz, Nachtsichtbrille oder wie das Teil sich nennt).
Das denke ich auch, so junge, trainierte Männer sind blitzschnell und stark, der wollte kein Risiko eingehen. Je nachdem, wie lange er da in der Gegend lebte, hat er ggf. auch den Grundriss des Hauses gekannt und wusste, wo das Opfer schläft (kann man ja auch am Licht beobachten).


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 22:37
Zitat von SabikSabik schrieb:Ok, aber warum überhaupt indoor beim Schlafen? Und in deinem Szenario braucht es noch zusätzliche, komplizierte Ausrüstung, die dann vorsichtshalber auch eher noch entsorgt werden hätte müssen. Nachtsichtgeräte sind in D für Jäger in vielen Fällen verboten. Das ist doch ein riesen Aufwand, wenn der Täter einfach hätte klingeln können.
Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Für einen geübten Jäger wäre es auch problemlos möglich gewesen, ihn gezielt durchs Fenster zu erschießen, im Frühjahr ist es abends nicht so lange hell ... Gab es bei XY auch schon.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 22:39
Zitat von SabikSabik schrieb:Um etwas Fakten in die Diskussion zu bringen: Ich habe mal ganz proaktiv bei Immoscout geschaut. Wie ich vermutet hatte, sind die Preise da nicht so hoch
Vielleicht haben wir aneinander vorbei gesprochen, aber es wird wenige Gegenden in D geben, in denen so ein Objekt mehr wert ist- Ausnahme: alles was südlicher liegt.
Aber alles Vergleichbare was nördlicher liegt, wird (mit wenigen Ausnahmen) dann günstiger sein.

Was ich sagen wollte- unabhängig vom Wert: Der Kaufpreisfaktor liegt bei so einem Objekt weit oberhalb der üblichen Werte von Standardimmobilen.

Ich würde hier als Richtwert 500€ Miete und >300.000€ als Verkehrswert ansetzen, somit Faktor >50 (was grob dem Doppelten von teuren Immobilen entspricht)


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04.08.2026 um 22:42
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Ja, also so wie ich das einschätze, wollten oder mussten der oder die Eigentümer nicht verkaufen. Eine spätere Verwendung war vielleicht noch offen und eine Renovierung zur soliden Vermietung finanziell nicht darstellbar.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 22:47
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Und dass ein/e Mörder/ Mörderin vor der Tat "vollkommen unauffällig" war halte ich für unwahrscheinlich. Auch eine Affekttat hat in den meisten Fällen eine Vorgeschichte. Es sind verschiedene Eskalationsstufen durchlaufen worden, ohne aus dem Konflikt auszusteigen.
Das denke ich auch. Das macht den Fall so erstaunlich - man würde erwarten, dass aus dem Umfeld ganz klar gesagt wird, "mit dem und dem gab es deswegen riesen Krach". Dazu - wie Du, Zaunkönigin, weiter bemerkst - steht diskrepant wie friedlich und sympathisch DE überall beschrieben wird und rüberkommt.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Natürlich muss ein konkreter Verdacht vorliegen, ansonsten bekommt man keinen Durchsuchungsbeschluss.
Klar. Aber er hat sich wohl nicht erhärtet. In gewisser Weise, ist das ja sogar eine hilfreiche Information. So ist der Nachbar mehr oder weniger "raus".
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das kann auch gut sein und es ist ja durchaus denkbar, dass zum Originalanwesen andere Felder gehörten, die andersweitig verpachtet waren. Es ist vermutlich auch wesentlich leichter, eine Baugenehmigung für einen Neubau zu bekommen, wenn der alte Hof durchgehend bewirtschaftet und bewohnt war.
Meines Wissens ist das eben ein Problem. Du bekommst heutzutage ganz schlecht Baugenehmigungen für Grundstücke "außerhalb" ohne Erschließung. Dass DE da überhaupt wohnen durfte, lässt sich wahrscheinlich nur mit Bestandsschutz erklären. Es wäre interessant, wie das Grundstück (rechtlich, dass da keine Wasserleitung etc war wissen wir ja) erschlossen war. Ich könnte mir vorstellen, dass da gar nichts möglich war, und das Gebäude deswegen so runtergekommen war. Wenn du dich dafür interessierst, das ist oft Thema bei Leuten die Tiny Houses irgendwo hinstellen wollen. Das ist in D alles schwieriger als man denkt. Aber zumindest scheint DE keine Schwierigkeiten mit Behörden gehabt zu haben. Die hätten ihn wenn ja auch anders belangt.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Okay, danke! Was kostet denn so ein Hof, dass wir eine Idee haben?
Ich habe nurn flüchtig geschaut, in diesem Örtchen selbst schienen halbwegs ordentliche Objekte so zwischen zwei und dreitausend pro Quadratmeter zu liegen, also wirklich wenig. Außerhalb, ohne Erschließung, baufällig? Ich schätze den landwirtschaftlichen Bodenwert. Nur so macht die ganze Sache auch Sinn, dass DE mit quasi keinem Geld dort gelebt hat.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Du kannst mögliche Zeugen ausschließen und das Geräusch dämpfen, wenn draußen auf dem Land ein Schuss fällt, der so laut ist, dann fällt das auf und ist Gesprächsthema, dann ist es mit dem Alibi auch schwerer als wenn man nun den Tod des Opfers nur auf einige Stunden festlegen kann.
Naja. Ich meine, ja, kann man so sehen. Andererseits können indoor noch mehr Kameras sein, man kann noch mehr Spuren hinterlassen, es ist enger und damit potentiell mit so einer Langwaffe unhandlicher. Das Geräusch dämpfen? Naja, das scheint den Täter ja eh nicht gestört zu haben, und auf dem Land hört man immer mal was von einem Jäger.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 23:11
Interessant.

So wie ich es verstehe (ich bin kein Jurist, aber wie gesagt "trainiert" darauf, dass es bei Immobilien kompliziert werden kann) war das Gebäude möglicherweise früher "privilegiert" im Sinne, dass da gewohnt werden durfte, weil die dort wohnenden Personen der Landwirtschaft nachgingen. Bestandsschutz für eine solche Nutzung gibt es jedoch nur, wenn diese Nutzung durchgängig weiter besteht, dann (z.B. aufgrund der Aufgabe der Landwirtschaft) von den dort (weiterhin) wohnenden Personen ein Antrag auf Nutzungsänderung gestellt und dieser behördlich genehmigt wird. Das Eine Zulassung für eine Wohnnutzung geht wohl auch nur mit hygienischer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung etc.

Auf gut Deutsch: Wenn da jahrelang keiner gewohnt hatte und auch vorher möglicherweise keine saubere Genehmigung für eine Wohnnutzung vorgelegen hatte, und auch kein hygienischer Wasseranschluss etc pp existiert, ist eine legale Wohnnutzung quasi ausgeschlossen. Das heißt, DE konnte dort vielleicht "de facto" wohnen (so wie ein Obdachloser auch keine Genehmigung für "unter der Brücke" hat), aber das hatte keine legale Basis. Insoweit würde ich das Anwesen wie oben schon geschrieben auf seinen landwirtschaftlichen Bodenwert schätzen.

Das wirft weitere Fragen auf. Wieso haben hier keine Behörden nachgeschaut? Oder haben die das vielleicht bereits? Vielleicht hat der Nachbar sich diesbezüglich bei Behörden beschwert (könnte ich ihm nicht verdenken)? Was hätte das für Auswirkungen gehabt - hat vielleicht jemand Geld in dieses Projekt investiert, und dann zur Überraschung erfahren, dass das "versenkt" ist?


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04.08.2026 um 23:11
https://www.hiess-verwaltungsrecht.de/wohnenaussenbereich


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04.08.2026 um 23:46
Zitat von sternenklar11sternenklar11 schrieb:Klopfen, Tür auf, Schießen. So könnte es auch gewesen sein.
Macht aber keinen Sinn mit den Schüssen innerhalb des Hauses.
Zitat von SabikSabik schrieb:Dann noch so was, da ist das Grundstück, das vorher... vielleicht auch schon nicht so viel wert war, nun noch weniger wert. Also der Nachbar hat hier würde ich sagen keinen Vorteil.
Es sei denn, er will das Grundstück selbst (günstig) erwerben.
Zitat von SabikSabik schrieb:wie friedlich und sympathisch DE überall beschrieben wird und rüberkommt.
genau das könnte aber einen Täter auch getriggert haben. Neid, Eifersucht, Hass - das gibt schnell eine Spirale. Wenn auch normalerweise eher nicht mit so einem Ende, glücklicherweise.


Mich würde interessieren, wieviel Land zu dem Hof gehört, den er da gepachtet hatte. Das würde den Wert vermutlich ganz maßgeblich beeinflussen. Denkbar, wenn auch einfach nur spekulativ, dass jemand Interesse an dem Besitz hatte.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

05.08.2026 um 01:12
Zitat von SabikSabik schrieb:Insoweit würde ich das Anwesen wie oben schon geschrieben auf seinen landwirtschaftlichen Bodenwert schätzen.
Also ich bleibe dabei:

Bauernhaus (abbruchreif) mit Nebengebäuden und Keller, 1ha Land, Wald und Quelle am Haus, Aussenbereich Bayern/Allgäu mit guter Verkehrsanbindung...


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05.08.2026 um 01:52
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Bauernhaus (abbruchreif) mit Nebengebäuden und Keller, 1ha Land, Wald und Quelle am Haus, Aussenbereich Bayern/Allgäu mit guter Verkehrsanbindung...
Es steht dir frei, es (oder ein ähnliches) zu kaufen;)

Wenn du es nicht glaubst, guck doch einfach selbst mal bei immoscout.

Wie ich in meinem Kommentar oben ausgeführt habe, ist noch nicht mal eindeutig, ob die Hütte eine Genehmigung zur Wohnnutzung hat(te).

Mindestens hatte er keine Genehmigung für eine Nutzung als Veranstaltungs-, Schulungsstätte oder Beherbergungsstätte. Also spätestens die nicht-landwirtschaftlichen Aktivitäten waren da zweifelsfrei nicht zulässig. Ich habe mich interessehalber nun mal weiter informiert, was in so einem Fall passiert ist dass die Bauaufsicht kommt, Ortstermine macht, und dann geht der Punk los mit Nutzungsverbot, Zwangsgeld, Bußgeld (fun fact: man kann gleichzeitig beides aufgebrummt bekommen). Möglicherweise liegt der Hund in so einer Richtung begraben.


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05.08.2026 um 02:31
Zitat von SabikSabik schrieb:Mindestens hatte er keine Genehmigung für eine Nutzung als Veranstaltungs-, Schulungsstätte oder Beherbergungsstätte
Zitat von SabikSabik schrieb:Das heißt, DE konnte dort vielleicht "de facto" wohnen (so wie ein Obdachloser auch keine Genehmigung für "unter der Brücke" hat), aber das hatte keine legale Basis.
Das wäre dann doch Sache des Pachtvertrags. Wenn er dort natürlich auch wohnen wollte, schließt man doch keinen Pachtvertrag ab, der das ausschließt.
Wissen wir denn, was da drinnen steht? Es ist normal, wenn dort ein Verein zur solidarischen Landwirtschat betrieben wird, dass man auch mal Workshops in kleinerem Rahmen gibt. Er kann ja sagen, er hält die im Freien ab.

Die deutlich größere Veranstaltung ein- oder zweimal im Jahr muss man wohl der Gemeinde anzeigen und sehen, ob von der Seite Auflagen kommen.

Und wenn schon - die Behörden haben ja Möglichkeiten zur Handhabe, warum sollte man deshalb jemand umbringen, das ist doch absurd.


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05.08.2026 um 06:21
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Wissen wir denn, was da drinnen steht? Es ist normal, wenn dort ein Verein zur solidarischen Landwirtschat betrieben wird, dass man auch mal Workshops in kleinerem Rahmen gibt. Er kann ja sagen, er hält die im Freien ab.
Nein, wissen wir nicht, aber er hat das da ja ganz offiziell und öffentlich gemacht. Wir wissen ja nicht einmal, ob er dort durchgängig und fest im Haus lebte. Man kann annehmen, dass der rechte Teil mit den Solarpaneelen genutzt wurde, vielleicht aber auch nur für die Seminare. Wissen wir alles nicht.


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05.08.2026 um 08:34
Zitat von SabikSabik schrieb:Also das holst du doch nicht mal aus dem Täschlein raus, das hast du umhängen. Wenn so einer abends/nachts wutschnaubend bei dir auftaucht sagst du doch direkt an der Tür "Tut mir leid aber ich möchte sie heute abend so nicht reinlassen".
Es sei denn, die Tür war nicht abgeschlossen, der Täter wusste das und das Opfer lag arg- und wehrlos im Bett und schlief z.B. ...


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05.08.2026 um 09:35
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Das wäre dann doch Sache des Pachtvertrags
Nein. Der Pachtvertrag wird über die zulässige Nutzung abgeschlossen gewesen sein, vermutlich rein landwirtschaftlich. Das ist wie wenn du eine Wohnung mietest, die wird dann zur Wohnnutzung vermietet. Wenn der Mieter dann in der Wohnung z.B. ein Gewerbe betreibt, ist das zum einen nicht gemäß dem Mietvertrag, und zum andern nicht gemäß der baurechtlichen Genehmigung. Dann mahnt dich der Vermieter ab, plus du kriegst Ärger mit Behörden.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Es ist normal, wenn dort ein Verein zur solidarischen Landwirtschat betrieben wird, dass man auch mal Workshops in kleinerem Rahmen gibt.
Naja lol. “Normal”, Du bist witzig, in D ist nichts “normal”, du brauchst Genehmigungen oder es kommen Behörden (in dem Fall die Bauaufsicht) und machen ganz übel Ärger. Ich kann verstehen dass viele Menschen mit so etwas im Rahmen eines normalen Mieter-Angestellten-Daseins nie etwas zu tun haben aber das ist bei weitem nicht so einfach.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Und wenn schon - die Behörden haben ja Möglichkeiten zur Handhabe, warum sollte man deshalb jemand umbringen, das ist doch absurd
Sagen wir so sobald man die Situation genauer durchdenkt fällt halt auf dass er mit gewisser Wahrscheinlichkeit recht schwerwiegende Probleme mit Behörden gehabt haben könnte. Das ist durchaus ein relevanter Punkt. Wie man ja an den Reaktionen hier merkt, ist das für die Durchschnittsbevölkerung offensichtlich keineswegs so klar. Entsprechende Auflagen/Bußgelder/Zwangsgelder können extrem teuer werden. Zum Beispiel kann er dadurch Geldprobleme gehabt haben.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

05.08.2026 um 09:45
Zitat von SabikSabik schrieb:Sagen wir so sobald man die Situation genauer durchdenkt fällt halt auf dass er mit gewisser Wahrscheinlichkeit recht schwerwiegende Probleme mit Behörden gehabt haben könnte. Das ist durchaus ein relevanter Punkt. Wie man ja an den Reaktionen hier merkt, ist das für die Durchschnittsbevölkerung offensichtlich keineswegs so klar. Entsprechende Auflagen/Bußgelder/Zwangsgelder können extrem teuer werden. Zum Beispiel kann er dadurch Geldprobleme gehabt haben.
Davon ist rein gar nichts bekannt. Ich schließe mich dem Beitrag an, der kritisiert, dass hier fast schon krampfhaft irgendeine Schuld beim Opfer herbeispekuliert wird. Wird schon bald wieder offizielles Futter geben, meiner Güte.


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