soOma schrieb:Davon ist rein gar nichts bekannt. Ich schließe mich dem Beitrag an, der kritisiert, dass hier fast schon krampfhaft irgendeine Schuld beim Opfer herbeispekuliert wird. Wird schon bald wieder offizielles Futter geben, meiner Güte.
Weil jemand Opfer wurde, hat er automatisch über jeden Zweifel erhaben zu sein?!
Ja er ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden und so wie es aussieht noch dazu eines heimtückischen (so deute ich die Aussage, dass die Tötung einer Hinrichtung geblieben habe), und nichts auf der Welt kann so eine Tat rechtfertigen.
Die Ermittler gehen ja aber offenbar davon aus, dass das Motiv für die Tat im persönlichen Lebensbereich von Täter und Opfer zu finden ist, dass sicj Täter und Opfer gekannt haben und dass der Tat ein länger andauernder und angesichts der Heftigkeit der Tat auch ein sehr heftiger Konflikt vorausgegangen ist.
Zu einem heftigen Konflikt gehören aber nunmal immer mindestens zwei Personen, die offenbar beide nicht willens oder in der Lage waren den Konflikt beizulegen. Und angesichts dessen wird man sich doch wohl fragen dürfen und wenn man ernsthaft an einer Erklärung interessiert ist, müssen, welchen Anteil das Opfer daran hatte.
Ich habe das Gefühl, einige wollen hier partout auf der einen Seite den lieben, friedfertigen Öko-Hippi sehen, der keiner Fliege was zu Leide tun könnte, der vom erzkonservativen, konventionell landwirtschaftenden, intoleranten Jäger mit seinem Keller voller illegaler Waffen gemobbt wurde, einzig und allein weil ihm ganz einfach sein Lebensstil ein Dorn im Auge war. Und nachdem der friedfertige Selbstversorger sich hat nicht wegmobben lassen, ist er in seinen Keller hinabgestiegen, hat sich eins seiner illegalen "Riesen-Gewehre" geschnappt ind hat ihm im Schlaf den Kopf weggepustet.
So einfach, so schwarz-weiß ist das Leben abet doch nicht. Und so einfach wird es auch hier nicht gewesen sein, sonst wär der Fall doch längst geklärt.