Mea schrieb:Eben. Es gibt Taten, die passieren einmalig aus Affekt von Personen, die bis dato vollkommen unauffällig und ohne psychische Erkrankung durchs Leben gegangen
Das soll man auch auf gar keinen Fall in Abrede stellen, aber hierbei handelt es sich laut den Ermittlern nicht um eine Tat im Affekt, sondern um einen eiskalten geplanten Mord.
Hinrichtung betont die Wehrlosigkeit des Opfers, deutet auf Hass und ungezügelte Emotionen hin.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass demjenigen die Sicherung durchgebrannt ist.
Aber wäre es dann nicht Totschlag? Und nicht mit einem mitgebrachten Gewehr im Haus, sondern vielleicht mit einem zufälligen Gegenstand wie herumliegendes Küchenmesser, Heugabel, Hammer oder dergleichen.
Das mitgebrachte Gewehr bedeutet Planung und Absicht.
Der Täter hätte auf dem Weg zum Opfer stoppen können, umkehren. Hat er oder sie aber nicht.
Es war kein Mord aus Habgier oder ein Raubmord. Keine Fehde mit einem Mitglied der Mafia.
Vielleicht ist der Täter in irgendeiner Form, und mag sie noch so unbedeutend erscheinen, schon mal psychisch auffällig geworden.
Mea schrieb:Wie es hier war, wird sich hoffentlich bald klären oder ist vielleicht schon geklärt durch die Kripo. Drücken wir mal die Daumen.
Ja. Auch für die Familie.