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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

935 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 14:31
Zitat von soomasooma schrieb:Na, die muss er ja anbauen. Er bewirtschaftete Land, um Nahrungsmittel zu produzieren. Ergo Landwirt, nenn' es von mir aus Bauer oder Kleinbauer – ist auf jeden Fall Arbeit.
Ich könnte mir vorstellen, die Frage ist eher, wie das finanziell ausgesehen hat. Als "Landwirt" verkaufst du ja typischerweise Produkte, und finanzierst dich und deinen Hof damit, als Selbstversorger möglicherweise weniger.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 14:32
Ich habe den Fall bei AZ gesehen, diese Aussage
Zitat von LanzaLanza schrieb:Doch das bedeutet es. Wer einen anderen so erbärmlich ermordet muss irgendwie massivst gestört sein.
sehe ich ganz genau so, deshalb würde ich denken dass der Täter im Vorfeld eigentlich seiner Familie, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen hätte auffallen können wegen bestimmter Verhaltensweisen.
Dass ein Nachbar sich über einen anderen Nachbarn(ohne dass ich eine bestimmte Person meine) derart ärgert dass es zu so einer furchtbaren Tat kommt kann ich mir persönlich in diesem Fall nicht vorstellen sollte dieser Nachbar bis zur Tat keine psychische Erkrankung gehabt haben, Herr Emminger hatte den Hof ja nur gepachtet, ich würde denken dass es dann bei Streitigkeiten immer noch die Hoffnung gibt dass man den Nachbarn irgendwann wieder los werden kann auf anderen Wegen.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Nochmal zum Täter: der Hof liegt ziemlich abseits und hat einen direkten Nachbarn. Woher wusste der Täter, dass sein Opfer an diesem WE allein war? Sein Sohn hätte da sein können, oder Freunde.
Wurde er beobachtet?
Das ist finde ich eine sehr gute Frage die ich mir auch schon gestellt habe. Freunde, Bekannte hätten mit Auto, zu Fuß oder mit Fahrrad auf den Hof kommen können und das in einem längeren Zeitraum, das zu beobachten halte ich persönlich für schwierig bis unmöglich da ein langer Zeitraum nötig wäre

Kann man denn ausschliessen dass es an besagtem Abend noch einen Gast auf dem Hof gab? Herr Emminger bot ja Plätze für Wohnmobile an und Übernachtung in einem vor Ort.


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04.08.2026 um 14:36
Zitat von 321meins321meins schrieb:sehe ich ganz genau so, deshalb würde ich denken dass der Täter im Vorfeld eigentlich seiner Familie, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen hätte auffallen können wegen bestimmter Verhaltensweisen.
Dass ein Nachbar sich über einen anderen Nachbarn(ohne dass ich eine bestimmte Person meine) derart ärgert dass es zu so einer furchtbaren Tat kommt kann ich mir persönlich in diesem Fall nicht vorstellen sollte dieser Nachbar bis zur Tat keine psychische Erkrankung gehabt haben, Herr Emminger hatte den Hof ja nur gepachtet, ich würde denken dass es dann bei Streitigkeiten immer noch die Hoffnung gibt dass man den Nachbarn irgendwann wieder los werden kann auf anderen Wegen.
Naja offensichtlich gab es ja niemanden, der aufgefallen ist. Herr E wird ja allenthalben als beliebt beschrieben. Ich will niemandem auf die Füße treten aber ich halte es mitnichten für notwendig, dass jemand massiv gestört ist, um so ein Verbrechen zu begehen. Wie gesagt wissen wir doch überhaupt nichts über die Hintergründe.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Kann man denn ausschliessen dass es an besagtem Abend noch einen Gast auf dem Hof gab? Herr Emminger bot ja Plätze für Wohnmobile an und Übernachtung in einem vor Ort.
Aber so jemand hätte sich ja bei der Polizei gemeldet. Was aber widerum nicht eindeutig ist, ist ob es ein oder mehrere Täter waren. An der Stelle können wir das nicht mit Sicherheit sagen.


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04.08.2026 um 14:36
Zitat von antheanthe schrieb:Ich glaube, dass das nicht im Affekt passiert ist.
Das war geplant, vielleicht nicht professionell geplant, aber dennoch so gut geplant, dass es weder Augen- noch Ohrenzeugen gab (sprich ein Zeitpunkt, zu dem keine durchreisenden Vanlifer auf dem Gelände genächtigt haben) und ausreichend Zeit war, die belastendsten Spuren wie beispielsweise Schmauchspuren oder auch die Waffe selber verschwinden zu lassen.
Ja, das stimmt natürlich auch.

Aber wenn ich aus der Sicht des TV Nachbarn denke. Da hätte ich mich eventuell auf den nächstgelegenen Hochsitz gesetzt und dann hätte sich eine Kugel verirrt. Oder ich hätte die Tat irgendwie vom Anwesen "weg" geplant. Oder es wäre zu einem Unfall gekommen.


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04.08.2026 um 14:45
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Schmauchspuren wären bei einem Jäger oder Schützen nicht automatisch verdächtig, er muss nur sicherstellen, dass er nach der Tat nochmal ein Gewehr unter Zeugen benutzt.
Das würde allerdings auch sehr gute Planung/zeitliche Koordination voraussetzen. Denn die Zeugen sollten idealerweise auch bezeugen können, dass dieser Schießtermin schon Wochen oder Monate im Voraus geplant war und nicht etwa kurzfristig durch den Tatverdächtigen einberufen wurde.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

04.08.2026 um 14:46
Zitat von SabikSabik schrieb:Ich könnte mir vorstellen, die Frage ist eher, wie das finanziell ausgesehen hat. Als "Landwirt" verkaufst du ja typischerweise Produkte, und finanzierst dich und deinen Hof damit, als Selbstversorger möglicherweise weniger.
Ich schätze es so ein, dass er auch nicht viel für sich brauchte. Er hatte keine Angestellten, hat da ganz viel selbst gewerkelt und gebaut, bei Strom und Wasser war er unabhängig. Wenig zu nehmen und zu verbrauchen ist die Grundidee einer solchen Lebensweise.

Er betrieb "solidarische Landwirtschaft", das heißt, er hatte vielleicht Kooperationen, war gut mit anderen Landwirten vernetzt, wird also sehr wahrscheinlich auch Produkte abgegeben haben.

Wikipedia: Solidarische Landwirtschaft


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04.08.2026 um 14:49
Zitat von antheanthe schrieb:Das würde allerdings auch sehr gute Planung/zeitliche Koordination voraussetzen. Denn die Zeugen sollten idealerweise auch bezeugen können, dass dieser Schießtermin schon Wochen oder Monate im Voraus geplant war und nicht etwa kurzfristig durch den Tatverdächtigen einberufen wurde.
Zur Not legt er einen frisch geschossenen Rehbock als Beweis für eine Schussabgabe vor, da gibt es sicher viele unverdächtige Wege diesen Beweis anzutreten der dann nicht widerlegbar ist.


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04.08.2026 um 14:59
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das ist finde ich eine sehr gute Frage die ich mir auch schon gestellt habe. Freunde, Bekannte hätten mit Auto, zu Fuß oder mit Fahrrad auf den Hof kommen können und das in einem längeren Zeitraum, das zu beobachten halte ich persönlich für schwierig bis unmöglich da ein langer Zeitraum nötig wäre
Allein schon aus diesem Grund würde ich die Tat im näheren Umfeld sehen, da man doch immer als Außenstehender mit Zeugen rechnen muss.

Freitag fand ihn dann seine geschiedene Frau. Ich hoffe, der Kleine war nicht dabei. Es sei denn es gab ein Papawochenende und sie wollte ihn bringen. ( Sorry, Kopfkino einer Mutter)

Laut Wetterinfo war es zu diesem Zeitpunkt nasskalt mit Schnee und Graupel. Es hätte theoretisch also Reifen- und Fußspuren geben müssen. Letztere auch im Haus. Es sei denn, der Täter hat danach kurz durchgewischt.

Ich denke, die Polizei ist tatsächlich auf einer richtigen Spur.


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04.08.2026 um 15:08
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich denke, die Polizei ist tatsächlich auf einer richtigen Spur.
Das sehe ich auch so. Einen Durchsuchungsbeschluss relativ kurz nach der Tat bekommt die Polizei nicht mal so eben, da müssen schon Anhaltspunkte vorliegen, z.B. über nicht plausible Aussagen bzgl. des (nicht?) gehörten Knalls. Die Kriminalrätin im Studio sprach ja explizit Personen an, die bereits eine Aussage bei der Polizei gemacht haben aber evtl. noch nicht all ihr Wissen dazu erzählt haben.


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04.08.2026 um 15:24
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Laut Wetterinfo war es zu diesem Zeitpunkt nasskalt mit Schnee und Graupel. Es hätte theoretisch also Reifen- und Fußspuren geben müssen. Letztere auch im Haus. Es sei denn, der Täter hat danach kurz durchgewischt.
Das ist tatsächlich ein sehr guter Punkt und müsste natürlich für einiges an Spuren im und vor dem Haus gesorgt haben (Fußspuren und ggf. Autospuren)!


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04.08.2026 um 15:51
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich denke, die Polizei ist tatsächlich auf einer richtigen Spur.
Was meinst du? Den Nachbarn?
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Allein schon aus diesem Grund würde ich die Tat im näheren Umfeld sehen, da man doch immer als Außenstehender mit Zeugen rechnen muss.
Naja. Die meisten Morde werden an weniger abgelegenen Tatorten begangen, und nicht immer gibt es Zeugen. Hier reden wir von einem wirklich abgelegenen Gehöft. Wenn es einen Mord gibt, den Außenstehende ohne Zeugen begangen haben könnten, dann diesen... Auch seine Bekannten sind doch da nicht permanent aufgekreuzt, besonders nachts oder so.


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04.08.2026 um 17:54
Zitat von SabikSabik schrieb:Ganz oberflächlich betrachtet sieht es hier so aus, als wäre es recht klar was passiert ist: Ach, irgendein Jäger aus der Region, alte Waffe nicht registriert, hat den Öko blöd gefunden.

Aber die Realität ist dass da einiges nicht passt
Sehe ich genauso. Es gibt Informationen, die nicht recht zusammen passen. Wichtige Infos wurden von der Kripo bewusst zurück gehalten, ob wegen Täterwissen oder - weil man neben der verfolgten Spur noch andere Möglichkeiten prüft.

Wir wissen z. B. auch nicht, ob irgendwelche DNA-Spuren gefunden wurden. Ob Camper in der Woche vor Ostern auf dem Gelände waren.


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04.08.2026 um 18:12
Zitat von SabikSabik schrieb:Ich will niemandem auf die Füße treten aber ich halte es mitnichten für notwendig, dass jemand massiv gestört ist, um so ein Verbrechen zu begehen
Eben. Es gibt Taten, die passieren einmalig aus Affekt von Personen, die bis dato vollkommen unauffällig und ohne psychische Erkrankung durchs Leben gegangen sind. Deswegen wird - wenn sich in einem Prozess eine Info ergibt, dass es eine psychische Erkrankung beim Täter/Täterin gibt - jemand aus der forensischen Psychiatrie zwecks Begutachtung und mit Blick auf die zu verhängende Strafe hinzu gezogen.

Wie es hier war, wird sich hoffentlich bald klären oder ist vielleicht schon geklärt durch die Kripo. Drücken wir mal die Daumen.


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04.08.2026 um 18:52
Zitat von SabikSabik schrieb:Ich will niemandem auf die Füße treten aber ich halte es mitnichten für notwendig, dass jemand massiv gestört ist, um so ein Verbrechen zu begehen.
Da kann ja auch jeder seine eigene Meinung haben und vertreten. Ich persönlich finde auf dem hier verlinkten Video "Leben als Selbstversorger.." macht Herr Emminger auf mich einen extrem netten, ruhigen, freundlichen und zugewandten Eindruck, vielleicht auch deshalb kann ich mir die Tat schwer erklären.
Zitat von SabikSabik schrieb:Aber so jemand hätte sich ja bei der Polizei gemeldet.
Bei einem potentiellen Gast am Dienstag Abend hatte ich überlegt ob der Täter auf diese Weise auf den Hof gekommen ist, also vielleicht als Übernachtungsgast, dieser würde sich dann natürlich nicht bei der Polizei melden.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Aber wenn ich aus der Sicht des TV Nachbarn denke. Da hätte ich mich eventuell auf den nächstgelegenen Hochsitz gesetzt und dann hätte sich eine Kugel verirrt. Oder ich hätte die Tat irgendwie vom Anwesen "weg" geplant. Oder es wäre zu einem Unfall gekommen.
Das sind alles Möglichkeiten die aber Planung und Zeit beanspruchen, schief gehen können, unsicher sind. Ich könnte mir vorstellen dass bildlich gesprochen beim Täter die Sicherungen durchgeknallt sind und er sich auf den Weg zum Opfer gemacht hat. Vielleicht (meine persönliche Vermutung) ausgelöst durch eine psychische Erkrankung.


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04.08.2026 um 18:58
Zitat von MeaMea schrieb:Eben. Es gibt Taten, die passieren einmalig aus Affekt von Personen, die bis dato vollkommen unauffällig und ohne psychische Erkrankung durchs Leben gegangen
Das soll man auch auf gar keinen Fall in Abrede stellen, aber hierbei handelt es sich laut den Ermittlern nicht um eine Tat im Affekt, sondern um einen eiskalten geplanten Mord.

Hinrichtung betont die Wehrlosigkeit des Opfers, deutet auf Hass und ungezügelte Emotionen hin.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass demjenigen die Sicherung durchgebrannt ist.

Aber wäre es dann nicht Totschlag? Und nicht mit einem mitgebrachten Gewehr im Haus, sondern vielleicht mit einem zufälligen Gegenstand wie herumliegendes Küchenmesser, Heugabel, Hammer oder dergleichen.

Das mitgebrachte Gewehr bedeutet Planung und Absicht.
Der Täter hätte auf dem Weg zum Opfer stoppen können, umkehren. Hat er oder sie aber nicht.
Es war kein Mord aus Habgier oder ein Raubmord. Keine Fehde mit einem Mitglied der Mafia.

Vielleicht ist der Täter in irgendeiner Form, und mag sie noch so unbedeutend erscheinen, schon mal psychisch auffällig geworden.
Zitat von MeaMea schrieb:Wie es hier war, wird sich hoffentlich bald klären oder ist vielleicht schon geklärt durch die Kripo. Drücken wir mal die Daumen.
Ja. Auch für die Familie.


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04.08.2026 um 19:07
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Aber wäre es dann nicht Totschlag?
Totschlag ist es dann, wenn eins der Mordmerkmale fehlt - Absicht darf man ggf. bei beidem, Mord wie Totschlag, unterstellen. Wenn jemandem die Sicherung durchbrennt, also eine Affekttat, kann es trotzdem Mord sein.


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04.08.2026 um 19:31
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:Totschlag ist es dann, wenn eins der Mordmerkmale fehlt - Absicht darf man ggf. bei beidem, Mord wie Totschlag, unterstellen. Wenn jemandem die Sicherung durchbrennt, also eine Affekttat, kann es trotzdem Mord sein.
Ja, du hast recht. Da würden mir rein aus der Beschreibung der Kommissarin bei xy direkt niedrige Beweggründe , Heimtücke und eventuell auch Grausamkeit einfallen.

Es wird ja eindeutig von Mord gesprochen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Begriff so einfach benutzt, wenn dem nicht so wäre.

Hier noch mal das Video. Fall ab Minute 23.13
https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-29-juli-2026-erste-ergebnisse-100.html


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04.08.2026 um 19:35
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Es wird ja eindeutig von Mord gesprochen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Begriff so einfach benutzt, wenn dem nicht so wäre.
nein, vermutlich nicht. Je nach Quelle. In offiziellen Angaben heißt es ja meist einfach "Tötungsdelikt zum Nachteil von..."


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04.08.2026 um 19:46
Zitat von 321meins321meins schrieb:Dass ein Nachbar sich über einen anderen Nachbarn(ohne dass ich eine bestimmte Person meine) derart ärgert dass es zu so einer furchtbaren Tat kommt kann ich mir persönlich in diesem Fall nicht vorstellen sollte dieser Nachbar bis zur Tat keine psychische Erkrankung gehabt haben, Herr Emminger hatte den Hof ja nur gepachtet, ich würde denken dass es dann bei Streitigkeiten immer noch die Hoffnung gibt dass man den Nachbarn irgendwann wieder los werden kann auf anderen Wegen.
Na ja, als bestes Beispiel hier im Forum mal den Doppelmord Babenhausen angeführt, der auch auf einem Nachbarschaftsdisput beruhte.
Auch in den letzten Monaten gab es in der Presse mind. 2 Fälle, wo aufgrund Nachbarschaftsdifferenzen Tötungen erfolgten.

Einen Pächter/Mieter kriegt man je nach Vertrag auch nicht so einfach raus. Da hier offensichtlich sehr viel investiert wurde, dürfte ein Vertrag entsprechend langfristig und sicher gewesen sein.


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04.08.2026 um 19:55
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Das mitgebrachte Gewehr bedeutet Planung und Absicht.
Der Täter hätte auf dem Weg zum Opfer stoppen können, umkehren. Hat er oder sie aber nicht.
Es war kein Mord aus Habgier oder ein Raubmord. Keine Fehde mit einem Mitglied der Mafia.
Sagen wir so, ob der Mörder das Gewehr mitgebracht hat, wissen wir strenggenommen nicht. Wie ich weiter oben bereits mal bemerkt habe, ist es prinzipiell vorstellbar, dass DE eines hatte, z.B. weil aus Sicherheitsbedenken ob der abgelegenen Lage.

Mit den aktuellen Informationen ist nichts wirklich ausgeschlossen. Wie ich weiter schon bemerkt habe, ist der Hof ein sehr abgelegener Ort, an dem prinzipiell vieles hätte vonstatten gehen können, ohne dass Außenstehende das mitbekommen hätten. Es ist interessant, dass Du die "Fehde mit der Mafia" nennst. Ganz abstrakt gesehen - wenn man von der sympathischen Art des Opfers, der sicherlich mit so etwas keinen Bezug hatte, absieht und die Situation sehr stark abstrahiert - würde diese Art Mord - abgelegener Ort, keine Zeugen zu erwarten, unklare Hintergründe, "wie Hinrichtung" schon zu so etwas passen. Allerdings passt das friedliebende, naturverbundene Opfer nicht dazu.


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