Justsaying schrieb: Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen....von einem bisschen Gemueseverkauf und den Einnahmen aus den Workshops (die zT durch externe Referenten durchgeführt wurden), Gelegenheitsjobs, und die ein oder andere Stellplatzvermietung wird nicht so viel hängengeblieben sein.
Deshalb schreibe ich ja auch: Pro Quadratmeter, er hatte ja extrem wenig landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung. Ich persönlich nehme an, dass der Hof aufgegeben wurde (also vom Vornutzer), die Erben die dazugehörigen Felder verpachtet oder veräußert haben und das Haus stand dann eben 10 Jahre leer, bevor Daniel Emminger auftauchte. Für Leute, die in die Richtung denken, war es schon auch wenig Grund, er sagt das ja auch in Bezug auf seine Ziegen.
kaleko schrieb:Ich finde die Aussage von einem Kommunalpolitiker schon schwierig, er war 12 Jahre Bürgermeister und kennt sich mit den Dingen gut aus, müsste also wissen, dass der Hof (vermutlich) keinen Kanalanschluss hatte bzw. die Gemeinde diesen einrichten müsste, und wenn das so ist, gibt es eine Anschlusspflicht.
Ich glaube, dass da einfach mitunter "bewusst" weggeschaut wird. Es betrifft 3% der Bayern und ich würde mal behaupten, wer im Jahr 2026 in einem solchen Haus mit so einem Standard lebt, ist in der Regel nicht nun niemand, der über genug finanzielle Mittel verfügt, um sich eine dreikammerige Klärgrube nach neusten Standards zu bauen. Wenn das nur auf einen gewissen Prozentsatz der Bewohner zutrifft, hast du irgendwann noch mehr Leerstand im ländlichen Raum. Bei uns gibt es auch Schrebergärten, die zu keinen Verein gehören. Da darfst du dir auch eine Schutzhütte bauen, aber offiziell auch nicht übernachten, weil die Abwasserfrage nicht geklärt ist. Solange du es nicht übertreibst, schaut aber gar niemand, was du machst und wie oft du auf dem Grundstück bist. War da vermutlich ähnlich, Kläger - Richter, und wenn 150 Vereinsmitglieder kommen gegen Spendenbasis oder so, hast du vermutlich einen gewissen rechtsfreien Raum.