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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

1.126 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

21.09.2026 um 20:18
Zitat von 321meins321meins schrieb:Vielleicht kann man das nicht ausschliessen aber gibt es dazu Quellen?
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Die Veranstaltungen und Workshops hätte er natürlich nicht mehr anbieten können, er hätte aber immer noch dort wohnen können und das allein dürfte dem Nachbarn nach all den Jahren schon zu viel gewesen sein.
Natürlich hast du insoweit recht dass uns als der Öffentlichkeit dazu keine Details bekannt sind, also wie die rechtliche Situation um diesen Hof ausgesehen hat. Wir wissen aber dass er wohl vor Herrn Es Einzug leer gestanden hatte und landwirtschaftlich war. Wie ich vor längerem auch per Quellen dargelegt habe, besteht eine Genehmigung zur Wohnnutzung aufgrund landwirtschaftlicher Tätigkeit der Bewohner nicht automatisch weiter (nach nicht Nutzung). Ich gebe ganz klar zu dass diese Überlegungen spekulativ sind und nicht belegbar, da der Öffentlichkeit wie gesagt die Genehmigungssituation nicht vorliegt. Trotzdem bin ich überzeugt dass ein “genervter Nachbar” andere Mittel gehabt hätte, hier tätig zu werden, und im übrigen aus meiner Sicht überhaupt fraglich gewesen wäre, wie schlimm die Beeinträchtigung des Nachbarn durch Herrn E überhaupt gewesen sein konnte…?

https://www.anwalt.de/rechtstipps/veranstaltung-und-nachbarn-welche-rechte-sie-gegen-laerm-muell-drohnen-videoaufnahmen-und-zugeparkte-einfahrten-haben-250787.html

Ich habe außerdem obenstehenden Link gefunden. Wie gesagt, ich bin überzeugt dass der Nachbar sich hätte (legal) zur Wehr setzen können, wenn er das gewollt hätte. Interessanterweise ist uns ja gar nicht bekannt, ob der Nachbar so etwas versucht hat. Wenn es ihn wirklich gestört hätte würde ich vermuten, dass es bekannt geworden wäre, dass er z.B. einen Anwalt eingeschaltet hätte. Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, ich hatte schon solchen Streit mit Nachbarn und klar, irgendwann kommt dann Anwalt, und in meinem Fall ist es auf der Eigentümerversammlung der WEG besprochen worden, ist also “aktenkundig”. Mag sein dass der Nachbar nicht so begeistert gewesen ist aber für mich klingt es bei weitem nicht dass es so schlimm gewesen ist dass der die Knarre rausgeholt hätte…


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21.09.2026 um 20:27
So oder so, faszinierend dass hier mal wieder eine Diskussion erfolgreich (…?) von einer neuen Theorie weggekommen ist. Ich finde sowas immer faszinierend. Die Hypothese mit den möglicherweise von ihm oder im Zusammenhang mit ihm hergestellten Pflanzenzubereitungen ist nun wieder vergraben unter Gesprächen über Baugenehmigungen.


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21.09.2026 um 20:57
Zitat von SabikSabik schrieb:Jemand nimmt etwas davon ein, landet im Krankenhaus, schwerer Nieren- /Leberschaden, “der gehört aus dem Verkehr gezogen, der vergiftet Leute”, Bumm. Wirkt auf mich plausibler als alles, was sonst bisher vorgebracht worden ist.
So ein Vorfall wäre ja nicht unbemerkt geblieben und es hätte entsprechende Ermittlungen gegeben.


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21.09.2026 um 21:23
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:So ein Vorfall wäre ja nicht unbemerkt geblieben und es hätte entsprechende Ermittlungen gegeben.
Nicht unbedingt, wenn es ein Teilnehmer eines dieser Workshops gewesen wäre hätte eine Behandlung z.B. nach dem Workshop, wieder in der Heimatregion des Teilnehmers, stattfinden können, entweder weil die gesundheitlichen Folgen erst mit Verspätung eingetreten sein könnten oder weil der Teilnehmer den „Trank“ danach (nochmals/noch mehrfach/ „täglich“) eingenommen haben könnte und die Gesundheitsfolge aufgrund der chronischen Exposition eingetreten sein könnte. Außerdem könnten es ärztliche Schweigepflicht und Datenschutz der Polizei erschweren, Kenntnis zu erhalten.

Falls gesundheitliche Folgen mit gewisser Latenz zum Workshopbesuch eingetreten wären, wären diese möglicherweise auch gar nicht eindeutig der Einnahme des Tranks zuzuordnen, also es wäre zum einen nicht unbedingt so, dass Ärzte von sich aus auf die Idee kommen würden, dass ein Patient etwas toxisches zu sich genommen haben könnte, und/oder selbst wenn der Patient die Möglichkeit eines Zusammenhangs angesprochen hätte, hätten Ärzte möglicherweise geantwortet, dass man das bei entsprechender zeitlicher Verzögerung nicht kausal zuordnen kann.

Also im Prinzip will ich sagen, ich schätze es nicht unbedingt so ein, dass ein Workshopteilnehmer unbedingt eine akute toxische Reaktion erlitten haben müsste („beim Workshop umgekippt - tatütata“), wahrscheinlicher fände ich es, dass mit Verspätung zum Beispiel ein Nierenversagen oder eine Leberentzündung aufgetreten sein könnte. Was dann genau zu einer solchen geführt haben könnte, werden Ärzte nicht eindeutig beweisen können („kann sein, können wir aber nicht beweisen, kann auch alles mögliche sein“). Ein möglicher Patient könnte für sich aber (plausiblerweise) überzeugt sein, dass es nur „das“ gewesen sein kann, besonders wenn das Leute sind, die ansonsten super gesundheitsbewusst leben. Daraus könnte halt schon massiver Brass entstanden sein.


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21.09.2026 um 21:25
Zitat von SabikSabik schrieb:was genau spricht dafür??
Habe ich doch ausgeführt und die Polizei spricht ja davon
Zitat von watnuwatnu schrieb:, dass eine Person mit dem Lebensstil von Daniel E. nicht einverstanden gewesen sei
und es wurde Jagdmunition gefunden bei einer Tat die in einer ländlichen, eher konservativen Gegend stattgefunden hat. Und es war eine geziehlte Hinrichtung. Also muss viel Hass im Spiel gewesen sein. Nachbarschaftsstreitigkeiten von denen niemand was mitbekommt erklären das nicht.

Das könnte auch bei einer Motivlage mit einer Beziehung vom Opfer zu jemand aus der Gegend zusammenhängen.


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21.09.2026 um 21:29
Übrigens, das Opfer musste nicht unbedingt auf dem Weiler gewohnt haben. Er könnte auch in Bad Wörishofen gewohnt habe!

Auf die Idee mit dem Reichsbürger kam ich, wegen der Waffe (2. Weltkrieg wird vermutet) und hier sind es nicht gerade wenig.


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21.09.2026 um 21:35
Es gibt tatsächlich in Süddeutschland viele Reichsbürger aber es haben nicht nur Reichsbürger solche Waffen. Vor allem Jagdmunition spricht halt einfach für eine Person die irgendeinen Bezug zur Jagd hat. Das kann natürlich auch ein Reichsbürger sein aber es ist halt so wie ich die Angaben der Polizei zum Lebensstil des Opfers interpretiere kein klassischer Nachbarschaftsstreit sondern jemand aus dem konservativen bis rechtsextremen politischen Spektrum der im Opfer ein Feindbild sah. In linken oder Ökokreisen ist es eher nicht so üblich mit Jagdmunition und alten Wehrmachtskarabinern zu hantieren. Einen Wehrmachtskarabiner besitzt man eher wenn man die Wehrmacht nicht so schlimm findet.


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21.09.2026 um 21:36
Zitat von SabikSabik schrieb:und/oder selbst wenn der Patient die Möglichkeit eines Zusammenhangs angesprochen hätte, hätten Ärzte möglicherweise geantwortet, dass man das bei entsprechender zeitlicher Verzögerung nicht kausal zuordnen kann.
Zitat von SabikSabik schrieb:Ein möglicher Patient könnte für sich aber (plausiblerweise) überzeugt sein, dass es nur „das“ gewesen sein kann,
Bei so schwerwiegenden Symptomen wird ärztlicherseits natürlich Ursachenforschung betrieben.
Und die werden das schon einschätzen können, ob die Einnahme irgendeines "Trankes" solche Symptome hervorrufen kann oder nicht.
Insbesondere, wenn es keine anderen Erklärungen für die Symptome gibt, wird man es sicherlich ernst nehmen, wenn der Patient so etwas äußert.

Und der Patient kommt nicht auf die Idee, den Verursacher anzuzeigen, sondern plant direkt einen Mord?

Für mich klingt das insgesamt nicht sonderlich überzeugend.


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21.09.2026 um 21:36
Zitat von sternenklar11sternenklar11 schrieb:Übrigens, das Opfer musste nicht unbedingt auf dem Weiler gewohnt haben. Er könnte auch in Bad Wörishofen gewohnt habe!

Auf die Idee mit dem Reichsbürger kam ich, wegen der Waffe (2. Weltkrieg wird vermutet) und hier sind es nicht gerade wenig.
Ähm, sorry falls ich wieder etwas verpasst habe, ich dachte es hieß Herr E habe auf diesem Gehöft gewohnt…? Also, nur da? Oder hat er z.B. teilweise bei seiner Ex gewohnt oder so?

Ach so- danke für die Erklärung. Ich kenne mich mit der Region nicht so aus, dass es da viele Reichsbürger gibt hatte ich gar nicht mitbekommen. Ich meine, klar, kann sein. Andererseits, ganz ehrlich, es gibt eine Menge alternativer Leute und die werden ja zum Glück nicht alle von „Reichsbürgern“ (irgendwie finde ich es passender, das in Anführungszeichen zu setzen…) ermordet.


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21.09.2026 um 21:40
Zitat von SabikSabik schrieb:Ähm, sorry falls ich wieder etwas verpasst habe, ich dachte es hieß Herr E habe auf diesem Gehöft gewohnt…? Also, nur da? Oder hat er z.B. teilweise bei seiner Ex gewohnt oder so?
In Kunzach ist das Vereinsgrundstück. Und Daniel E. wird im Impressum mit einer anderen Adresse aufgelistet. Habt ihr da noch keinen Blick drauf geworfen?


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21.09.2026 um 21:42
Zitat von SabikSabik schrieb:dass mit Verspätung zum Beispiel ein Nierenversagen oder eine Leberentzündung aufgetreten sein könnte. Was dann genau zu einer solchen geführt haben könnte, werden Ärzte nicht eindeutig beweisen können („kann sein, können wir aber nicht beweisen, kann auch alles mögliche sein“). Ein möglicher Patient könnte für sich aber (plausiblerweise) überzeugt sein, dass es nur „das“ gewesen sein kann, besonders wenn das Leute sind, die ansonsten super gesundheitsbewusst leben.
Wenn ich ein homoöpathisches Pansche-Mittel mir freiwillig besorge und freien Willens einnehme, bin ich allein für die Konsequenzen der Einnahme verantwortlich.
Im Gegensatz dazu klassische Schulmedizin Tabletten haben auch oft krasse Nebenwirkungen bis zu Herzstillstand und Tod im BPZ. Das nimmt man ebenso billigend in Kauf, wenn man es zu sich nimmt. Bringt man danach auch nicht die Pharmafirma oder den Apotheker um🤷‍♀️

Von daher - ist das wirklich ein realistisches Szenario?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

21.09.2026 um 21:44
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Bei so schwerwiegenden Symptomen wird ärztlicherseits natürlich Ursachenforschung betrieben.
Und die werden das schon einschätzen können, ob die Einnahme irgendeines "Trankes" solche Symptome hervorrufen kann oder nicht.
Insbesondere, wenn es keine anderen Erklärungen für die Symptome gibt, wird man es sicherlich ernst nehmen, wenn der Patient so etwas äußert.
Ich will hier keine persönlichen Daten preisgeben und du magst das jetzt für bare Münze nehmen oder nicht, sagen wir so ich habe da fachlichen Hintergrund. Selbstverständlich liegt es dir frei, diese Aussage aus dem Internet einzuschätzen, wie du möchtest, aber ich kann dir dazu sagen, nein, man würde da nicht automatisch „Ursachenforschung“ betreiben, weil die Symptome/das Krankheitsbild relativ „allgemein“ sein könnten. Wie gesagt, ein Nierenversagen, eine Leberentzündung, selbst wenn du eine Biopsie machst und eindeutig eine toxische Genese belegen könntest, wäre es nicht eindeutig, was der Auslöser gewesen wäre, wie gesagt insbesondere dann, wenn die Klinik nicht akut, sondern nach längerer Latenzzeit aufgetreten wäre. Verstehst du das ist wie Lungenkrebs: wenn jemand jahrzehntelang viel geraucht hat, wird man den Verdacht haben, dass das etwas damit zu tun haben könnte, aber im Einzelfall wird man es nicht beweisen können. Schließlich bekommen auch Leute Lungenkrebs, die nicht rauchen.


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21.09.2026 um 21:48
Zitat von wollferkelwollferkel schrieb:Wenn ich ein homoöpathisches Pansche-Mittel mir freiwillig besorge und freien Willens einnehme, bin ich allein für die Konsequenzen der Einnahme verantwortlich.
Im Gegensatz dazu klassische Schulmedizin Tabletten haben auch oft krasse Nebenwirkungen bis zu Herzstillstand und Tod im BPZ. Das nimmt man ebenso billigend in Kauf, wenn man es zu sich nimmt. Bringt man danach auch nicht die Pharmafirma oder den Apotheker um🤷‍♀️
Ähm, du hast noch nie als Arzt, Apotheker oder bei einer Pharmafirma gearbeitet… ;) im ernst, ich verstehe was du meinst, aber frag mal Leute, die mal in einem Krankenhaus gearbeitet haben. Ich bin mir klar dass das „Normalos“ überrascht aber da gibt es eine nicht zu unterschätzende Gruppe an Leuten, die mitnichten so locker und rational sind. Und Herr E wird kaum eine seriöse Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen gemacht haben…

https://www.kbv.de/positionen/dossiers/gewalt-in-praxen


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21.09.2026 um 21:51
Zitat von wollferkelwollferkel schrieb:Wenn ich ein homoöpathisches Pansche-Mittel mir freiwillig besorge und freien Willens einnehme, bin ich allein für die Konsequenzen der Einnahme verantwortlich.
Ich verstehe wie du das meinst aber sogar aus rechtlicher Sicht wäre das nicht richtig. Wenn ich dir ein Fläschchen gebe und dir versichere, dass das harmlos ist, ich dich aber damit de facto vergifte, ist nicht der einnehmende verantwortlich (auch wenn wir uns menschlich natürlich einig sind, dass es dumm war, so ein Panschzeugs zu schlucken )


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21.09.2026 um 21:53
Zitat von SabikSabik schrieb:sagen wir so ich habe da fachlichen Hintergrund.
Dann solltest du dich mit Diagnostik eigentlich ein bisschen besser auskennen.
Du konstruierst eine wilde Geschichte, für die es überhaupt keine Anhaltspunkte gibt. Und dann unterstellst du Ärzte und Ärztinnen würden bei schwerwiegenden Symptomen, wie einem Nierenversagen keine Ursachenforschung betreiben und würden Angaben eines Patienten/Patientin über Intoxikation nicht ernst nehmen.


Ob du nun tatsächlich wie behauptet vom Fach bist oder nicht ist im Grunde auch irrelevant.
Deine Theorie ist nicht schlüssig und absolut nicht lebensnah


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21.09.2026 um 21:54
@Sabik

Sind dir Fälle bekannt (ich frage nicht nach persönlichen Daten), in denen die Einnahme eines (nicht absichtlich gepanschten, also meinetwegen mit direkt Gift versetzten) "Tranks" (Homöopathika, selbstgemachter Hustensirup, Wasser mit Edelsteinen drin etc.) in noch ungefähr üblicher Einnahmemenge (also nicht z.B. die Alkoholvergiftung nach 1 Liter Magenschnaps...) zu solchen deutlichen Nebenwirkungen geführt hat?
Ggf. allergische Reaktion auf Pflanzen, aber diese führen m.E. nicht zu von dir genanntem Nierenversagen oder Leberentzündung.
Dass ggf. jemand denkt, es habe nicht genug geholfen, halte ich noch eher für vorstellbar als obiges, deshalb meine Nachfrage.


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21.09.2026 um 21:56
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Dann solltest du dich mit Diagnostik eigentlich ein bisschen besser auskennen.
Du konstruierst eine wilde Geschichte, für die es überhaupt keine Anhaltspunkte gibt. Und dann unterstellst du Ärzte und Ärztinnen würden bei schwerwiegenden Symptomen, wie einem Nierenversagen keine Ursachenforschung betreiben und würden Angaben eines Patienten/Patientin über Intoxikation nicht ernst nehmen.


Ob du nun tatsächlich wie behauptet vom Fach bist oder nicht ist im Grunde auch irrelevant.
Deine Theorie ist nicht schlüssig und absolut nicht lebensnah
Wie gesagt, deine freie Entscheidung wie du meine anonymen Aussagen im Internet einschätzt:)


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21.09.2026 um 21:59
@Raspelbeere
Es gab mal in Norddeutschland einen Fall, da hat sich so eine Art Sekte irgendwelche Tränke einverleibt, die bewusstseinserweiternd wirken sollten.
Das ganze ist komplett aus dem Ruder gelaufen und etliche Personen mussten mit schweren Symptomen notärztlich behandelt und Krankenhäuser gebracht werden.
Möglich ist das wohl, aber ich nehme nicht an, dass so etwas im hier vorliegenden Fall stattgefunden hat.
Wenn sowas im Rahmen eines Workshops passiert ist, hätte sich vermutlich und nicht nur eine Person vergiftet.


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21.09.2026 um 22:05
Zitat von SabikSabik schrieb:Mag sein dass der Nachbar nicht so begeistert gewesen ist aber für mich klingt es bei weitem nicht dass es so schlimm gewesen ist dass der die Knarre rausgeholt hätte…
Ich finde auf diese Schlussfolgerung kommt man immer wieder wenn man überlegt was den Täter zu der Tat gebracht hat. Bei einem Jäger der zusätzlich noch der Jagdgenossenschaft zugehörig ist würde ich erwarten dass er nicht eine unregistrierte Waffe zuhause, im Keller, an der Wand hängend hat. Und meiner Meinung nach muss es sich um eine unregistrierte Waffe handeln da ich vermute dass alle registrierten im Umkreis geprüft wurden.
Wenn man mal etwas rückwärts denkt, wäre die Tat nicht passiert, wie wäre es weiter gegangen und was wäre unerträglich für den Täter bzw. nicht beeinflussbar gewesen? Herr Emminger hätte seine Workshops gemacht, das Anima Terra Festival hätte stattgefunden 4 Tage lang, ab und zu Besucher mit Wohnmobil vielleicht. Nichts was für mich extrem störend wirken würde, bei manchen Dingen hätte man sich beschweren können wie z.B. Lärm bei dem Festival. Ich finde bei dieser Überlegung könnte man zu einer Beziehungstat kommen, etwas was der Täter nicht hätte beeinflussen können, was ihn tief verletzt hätte, was möglicherweise zur Trennung geführt hätte ohne dass er dass hätte ändern können.
Aber selbst das-passiert vermutlich häufiger als man denkt in Deutschland und dennoch erschiesst nicht jeder Mann denjenigen der eine Affaire mit seiner Frau hat.
Ich könnte mir vostellen dass die Ermittler entweder bereits eine konkrete Spur haben die sie verfolgen, ansonsten würde ich persönlich eine OFA, operative Fallanalyse mit psychologischer Einschätzung der Eigenschaften des Täters für sinnvoll halten, die Tat ist ja schon sehr speziell und professionelle Analytiker können vielleicht Rückschlüsse auf die Psyche des Täters schliessen was dann schlussendlich der Bevölkerung helfen könnte einen möglichen Täter zu erkennen.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Wenn sowas im Rahmen eines Workshops passiert ist, hätte sich vermutlich und nicht nur eine Person vergiftet.
Bei einem Vergiftungs-Szenario würde ich auch vermuten dass man rechtliche Schritte einleitet aber nicht mit Gewehr nachts in das Haus des Herrn Emminger geht und ihn erschiesst.


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21.09.2026 um 22:06
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Sind dir Fälle bekannt (ich frage nicht nach persönlichen Daten), in denen die Einnahme eines (nicht absichtlich gepanschten, also meinetwegen mit direkt Gift versetzten) "Tranks" (Homöopathika, selbstgemachter Hustensirup, Wasser mit Edelsteinen drin etc.) in noch ungefähr üblicher Einnahmemenge (also nicht z.B. die Alkoholvergiftung nach 1 Liter Magenschnaps...) zu solchen deutlichen Nebenwirkungen geführt hat?
Ggf. allergische Reaktion auf Pflanzen, aber diese führen m.E. nicht zu von dir genanntem Nierenversagen oder Leberentzündung.
Dass ggf. jemand denkt, es habe nicht genug geholfen, halte ich noch eher für vorstellbar als obiges, deshalb meine Nachfrage.
Klar natürlich es gibt massenweise Sachen die es sein könnten, daher wie gesagt wäre es meiner Einschätzung nach auch so schwierig, das zuzuordnen. Hier in der Situation könnte ich mir z.B. vorstellen, dass bei einer Pflanze z.B. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln drauf gewesen sein könnten, oder versehentlich eine Giftpflanze mit eingemischt worden sein könnte, wie gesagt deswegen ist die Pharmazie in Deutschland so extrem überwacht weil sobald du nicht 100% präzise arbeitest kann alles mögliche schiefgehen. Wir wissen ja überhaupt nicht, was er überhaupt zusammenmischen wollte, und was dann dabei alles schiefgehen hätte können.

https://www.deutsche-leberstiftung.de/presse/pressemappe/lebererkrankungen/toxische-lebererkrankungen/

https://medicoconsult.de/Toxischer_Leberschaden/

Ich persönlich würde auch eher nicht an eine allergische Reaktion denken, die kommt tendenziell schnell, ist besser behandelbar, und geht schneller. Außerdem behaupte ich auch gar nicht zwingend, dass ein „Trank“ von Herrn E wirklich toxisch war, es würde ja reichen, das jemand das denkt. Versteht ihr jemand kriegt ein Problem mit der Leber/Niere, „warum???!“ „Ich hab doch immer gesund gelebt!“ „oh ich habe da diesen Trank geschluckt!!“


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