sooma schrieb:Der Kollege aber (siehe Webseite) schimpft sich Heilpraktiker, hat eine Praxis und etliche Bücher geschrieben. Ich denke also, dass es keine rechtlichen Hindernisse gab, das so anzubieten.
Auch da wäre ich vorsichtig, sobald z.B. eine Wirkung ausgelobt wird, wird es pharmazeutisch-rechtlich als sog. Funktionsarzneimittel eingestuft. Auf mich wirkt die Situation alleine deswegen schon suspekt, weil recht klar beschrieben wird, dass wohl irgendwelche Pflanzenextrakte/-tinkturen/-zubereitungen angefertigt wurden, aber keine Details genannt werden. Bei “legitimer” Homöopathie wird genau benannt, was genau an Inhaltsstoffen drin ist. Hier wirkt es auf mich, dass “nach Gusto” “irgendwas irgendwie” zusammengemischt wurde. Das kann halt ganz übel schiefgehen, deswegen gibt es in Deutschland so strenge Arzneimittelüberwachung.
Ich möchte auch höflich darauf hinweisen, was “Heilpraktiker” bedeutet.
Raspelbeere schrieb:... oder nicht geholfen hat. (Auch wenn Heilpflanzen verwechselt werden können - selbst bei herkömmlichen Kräutertees -, bei dem was ich da sehe ist überwiegend schulmedizinisch keine Wirkung (außer Placebo-Effekt) zu erwarten: Homöopathie, Perlen...)
Wie gesagt, für mich ist es von der Webseite her sehr unklar, was wer von den beiden da genau angeboten hat. Ich würde es für eine Hypothese halten, dass er “Heiltrunke” im weiteren Sinne angeboten hat, die (im Gegensatz zu klassischer Homöopathie) tatsächlich “echte” Wirkstoffe, leider giftig, enthalten haben könnten. Das könnte schon ein starkes Motiv sein.