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Mordfall Hinterkaifeck

50.141 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 16:42
@kcefiak

Echt erfeut von Dir wieder zu hören.

Das hört sich so an, als ob Du irgendwas im Auge hast, oder war das nur eine allgemeine Einschätzung?

Das klingt zwar so daher gesagt, ich habe mir da aber schon Gedanken darüber gemacht: Wesentliches wird nicht mehr auftauchen! Wahrscheinlich gehört das einfach zum Leben.

Seit ich hier schreibe, habe ich eine ganz bestimmte Sache im Kopf, wo ich mir erhofft habe, Neues zu finden. Aber leider ist das die Suche im Heuhaufen (und schlichtweg auch Mangel an Zeit).

Ich habe mich manchmal gefragt, warum Konrad Müller ein Lied über HK geschrieben hat, wie kommt er dazu? Wenn man sich so intensiv wie er damit beschäftigt hat, dann ist das einfach unbefriedigend. Ein Lied zu schreiben, scheint mir einfach ein Weg zu sein, diese innere Dissonaz zu überwinden.

Mancher User hier, der viel Zeit und sonst auch investiert hat, wird diesen Prozess vielleicht auch noch durchlaufen. Jetzt mich bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht vorwurfsvoll oder so.


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 17:59
@keller und @all,
Zitat von kellerkeller schrieb:Das hört sich so an, als ob Du irgendwas im Auge hast, oder war das nur eine allgemeine Einschätzung?
Ja und Nein !

Ich gehe davon aus, daß in absehbarer Zeit aufgrund noch durchzuführende Forschungen vor Ort möglicherweise Bilder und Dokumente auftauchen werden. Möglicherweise treffen sich ja in ganz naher Zukunft einige Hinterkaifeckologen an Ort und Stelle zu einem konstruktiven Gedankenaustausch und Brainstorming :-)

Außerdem hoffe ich, daß die Doku von Kurt Hieber eine positive Dynamik erzeugen wird und die Forschung davon provitiert.

Momentan ist m.E. ein toter Punkt erreicht, da alle bekannten Archivalien (Augsburg/München) eingehend diskutiert wurden. Das ist jedoch ganz normal - ähnliche Erfahrungen habe ich z.B. in der Familienforschung gemacht.

Aber: Das kann sich u.U. ganz schnell ändern - deswegen mache ich mir darüber keine großen Sorgen.

Wichtig ist nur, daß die "Irritationen" der vergangenen Tage sich nicht ständig wiederholen. Sie sind überflüssig.


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mima ehemaliges Mitglied

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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 20:33
@ kcefiak

Hallo!
Ich weiß was Du meinst, aber ich denke die eine oder andere Sache kann nochmals hinterfragt werden!

Mal sehen, ob Du mit Deiner Einschätzung recht hast, würde mich freuen!


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 21:25
Mal wieder ein Link zur Abteilung "Kriminalfälle aus Bayern":


http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-rudis-leiche-gibt-raetsel-209386.html


M.E. besonders bemerkenswert: Für die Tat sind die Frau des Bauern, die zwei Töchter und der Freund einer Tochter zu Haftstrafen verurteilt worden. Die Polizei hatte anscheinend nichts als ein falsches (später widerrufenes) Geständnis des jungen Mannes in der Hand.


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 21:50
@Badesalz
HAbe den Fall verfolgt. Verfüttert udn zersägt wurde der gute Rupp jedenfalls nicht, wie ein Sohn ausgesagt hatte. Das war wahrscheinlich nur eine Wunschvorstellung des Sohnes hinsichtlich des verhassten Vaters.

Aber es liegt nahe, dass die Familie ihn sozusagen in einer konzertierten Aktion trotzdem umgebracht hat, nur eben auf andere Art und Weise. Es wird natürlich jetzt eine Wiederaufnahme des Verfahrens seitens der Anwälte der Verurteilten angestrebt. Mal sehen, ob das Verfahren wieder aufgerollt wird.


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 21:52
@Badesalz
Ich meinte natürlich nicht den Sohn, sondern den Freund, der ihn genauso gehasst hat wie die gesamte Familie. DAs Geständnis wurde widerrufen, dennoch erfolgte eine Verurteilung.


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 23:08
@arschimedes

Danke für den Denkanstoß! Erst jetzt habe ich mich erkundigt.
Ich sehe die Jexhof-Ausstellung als einen Spiegel polizeilicher Ermittlungsarbeit im Mordfall Hinterkaifeck.
Gestern wie heute, von Inspektor Reingruber bis Kommissarin VZ: Große Erfolge dank überdurchschnittlichem Einsatz.
Nur weiter so!


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Mordfall Hinterkaifeck

21.04.2009 um 23:48
.... und wieder ein Beispiel für das gilt: "Nur nicht weiter so". Diese überflüssigen Spitzen gegen bestimmte Mitglieder im Forum sind nervig und haben m.E. nur den Sinn hier Unruhe zu stiften. Lästig - sonst nichts !


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 09:03
@kcefiak
Wo wurden zuletzt Spitzen gegen bestimmte Mitglieder verbreitet? Doch nicht mit dem Fall des Bauers Rupp?


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 09:41
@tatverdacht
kcefiak spielt auf den falschen Physiker an!


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 10:26
@Badesalz

Erstaunlich aufgrund von wie wenig gesicherten Fakten/Indizien in Bayern in der Gegenwart Menschen wegen Totschlags verurteilt werden können. Nur 1922 haben die Verdachtsmomente einfach nicht ausgereicht, um eine bestimmte Person kurzfristig mal in U-Haft zu nehmen.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 10:43
@AngRa
Das heißt aber auch, dass , übertragen auf die heutige Zeit , diese bestimmte Person wahrscheinlich viel eher zumindest mal in U-Haft gesteckt worden wäre.

Aber wer weiß, es gibt ja oft Rückendeckung von der Justiz, wenn bestimmte Personen am Pranger stehen, dann wird Einfluss auf die Justiz genommen. Winfried Maier , ehemals Staatsanwalt, hat ja mal gegen den Sohn von Franz Josef Strauss ermittelt. Dann wurde er zum Richter für Familienrecht "befördert". Unsäglich, aber wahr. So kann es damals durchaus gewesen sein. Einfluss der Politik und dazu kommt dann noch die ohnehin schlampige Ermittlungsarbeit der Polizei.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 18:28
Es ist ja schon vieles diskutiert worden und die Diskussion scheint sich im Kreis zu drehen.

Was aber bisher nicht geklärt wurde, ist die die sich aufdrängende Frage, warum die Polizei bzw. die federführende Staatsanwaltschaft so schlampig ermittelt hat. Dass schlampig ermittelt wurde, ergibt sich aus vielen Umständen:

Es wurden viele Dinge am Tatort nicht gefunden: Tatwaffe, Taschenmesser, Speckschwarten im Heu, frisch gegrabene Löcher und Notdurft im Stadel.

Nach den Schuhe der VIC wurde nicht gesucht. Wo waren diese ? Wo war der zweite Pantoffel des Gruber? Nicht einmal der Backofen wurde untersucht? Das deutet auf ein krasses Fehlverhalten der Polizei hin. Die Lichtquellen am Tatort wurden nicht untersucht bzw. in Augenschein genommen bzw. gibt es darüber keine Angaben. Die Frage, ob sich das Rind, das in den Stadel schaute, ohne fremdes Zutun vom Barren lösen konnte, wurde nicht gelöst.

Den Kühen wurde kein Mageninhalt entnommen. So hätte man den Zeitpunkt der letzten Fütterung klären können. Der Monteur Hofner wurde erst 3 Jahre nach der Tat vernommen, eine absolute Ungeheuerlichkeit angesichts der Tatsache, dass er viele Stunden vor Entdeckung auf dem Hof verweilte.

Warum wurde so schlampig ermittelt? Was sind die Ursachen dafür unserer Meinung nach? Das ist die Frage, die wir zu klären haben!!

Warum wurde gegen Schlittenbauer zunächst ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, dieser jedoch nicht in U-Haft gesteckt, anschließend wurde nicht weiter ermittelt. Er hatte kein Alibi, zeigte auch am Tatort nach Reingruber ein auffälliges Verhalten.

Es gab Tatverdächtige, die alleine aufgrund der Beschuldigungen irgendwelcher Leute stundenlang befragt wurden, obwohl der Verdacht viel geringer war.

Der Nachbar, nach allem sehr verdächtig, wird mit Samthandschuhen angefasst.

Was ist die Ursache hierfür? Wollte man ihn etwa bewusst so behandeln? ISt Reingruber von der Staatsanwaltschaft behindert worden. Liegt die Ursache hierfür in der Tatsache, dass er Ortsführer war, vielleicht sogar etwas von früheren Übergriffen anderer während des ersten Weltkriegs wusste, diese dadurch erpressbar waren.

Hier ist jedenfalls etwas total faul. Und die Ursache dafür zu klären, könnte uns sehr weiter helfen.

Noch einmal zum Thema Raubmord. Selbst wenn nicht geklärt ist, ob der Täter etwas mitgenommen hat, so stellt sich natürlich die Frage, warum er dann nicht alles mitgenommen hat. Es waren ja alle tot, er hatte also alle Zeit der Welt, alles, ja wirklich alles mitzunehmen. Er hat so viele Wertsachen zurückgelassen. Das spricht gegen einen Raubmord.

Warum wurde nur das Zimmer der VIC durchsucht. Ein Raubmörder hätte überall gesucht, alle Zimmer durchwühl, auch in der Küche die Schubladen aufgerissen.

Hat der Täter also etwas gesucht, was ihn belastete, was für ihn wichtig war? Ich weiß, auch dies wurde hier diskutiert. ABer es ist wichtig , darauf hinzuweisen. Die Tatsache, dass speziell das Zimmer der VIC durchsucht war, deutet auch auf eine persönliche Beziehung hin.

Schließlich die Tötung des Kindes Josef. Unabhängig davon, dass ich nicht glaube, dass ein Raubmörder den Kleinen getötet hätte, so ist noch einmal anzumerken, dass dieser äußerst brutal hingerichtet wurde. Das Hirn klebte am Rand des Wagens. Diese brutale Art der Tatbegehung deutet erneut auf abgrundtiefen Hass und eine persönliche Beziehung hin.

Ein unbekannter Geliebter ist allerdings nach allem, was bisher diskutiert wurde, äußerst unwahrscheinlich.

Lasst uns die Gründe für das Fehlverhalten der Polizei, der STA udn die Schonung des LTV klären, das wäre jetzt vordergründig.


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hulla ehemaliges Mitglied

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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 18:56
@tatverdacht

vielleicht hatte bei dem nachbarn auch ein bestimmter "gott??" die "hand am rechten platz?"

und er wurde dadurch geschützt? weiß mans?

schau dir doch die heutige politik an, wer wird geschützt?

wer ist das bauernopfer? wer der profitierende? wer der depp vom dienst?

grüßle hulla


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 20:05
@tatverdacht, ich glaube nicht, dass der Mord an dem kleinen Josef als besonders brutales Verhalten gewertet werden kann. Im Gegenteil, ich kann mir sogar vorstellen, dass Du mit Deiner ironischen Anmerkung, er wäre erschlagen worden, weil er geschrieen hat, der Wahrheit ziemlich nahe gekommen sein könntest.

Der Mörder hat vier Erwachsene erschlagen und dafür braucht es weit mehr Kraftanstrengung, als ein zweijähriges Kind zu erschlagen. Die Schädelknochen bei einem zweijährigen sind noch nicht vollständig ausgehärtet und auch noch nicht vollständig zusammengewachsen, die Fontanelle muss noch spürbar gewesen sein. Das würde erklären, warum es im Nachhinein den Anschein hat, als sei mit besonderer Brutalität vorgegangen worden. Das ist vergleichbar mit dem Gefühl, wenn man auf der Autobahn 200 km/h fährt und dann rausfährt, da kommt einem erstmal 60 km/h auch unheimlich langsam vor. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Täter spätestens nach dem Erschlagen der Magd, die ich als vorletztes Opfer ansehe, nervlich so weit runter war, dass er dieses schreiende Blag einfach nur noch still haben wollte. Es gibt genügend traurige Beispiele, in denen Kinder exakt aus diesem Grund sogar von ihren Eltern zu Tode geschüttelt wurden, um wieviel niedriger war da die Hemmschwelle für den Täter. Von daher sehe ich Josef auch nicht als Dreh- und Angelpunkt des Motives, sondern lediglich als weiteres Opfer.

Dass die Polizei schlampig ermittelt hat, mag auch damit zusammenhängen, dass die Münchner Kripo mit weitaus brisanteren Morden beschäftigt war. Dazu kam natürlich die Voreingenommenheit von Reingruber, da er an einen Raubmord glaubte. Und der Staatsanwalt kann ja letztlich immer nur die Informationen bearbeiten, die ihm erst mal von der Kripo vorgelegt worden sind, also hat er wohl automatisch das Motiv Raubmord angenommen. Die hier bereits vertretene Theorie, dass ihn ein eventuell vorhandenes, bisher nicht nachgewiesenes verwandtschaftiches Verhältnis zu Sebastian Schlittenbauer geschützt haben könnte, wird allein durch die Tatsache widerlegt, dass auch nach der Machtergreifung durch die NSDAP keine intensivere Ermittlung gegen LTV stattgefunden hat, spätestens zu diesem Zeitpunkt gab es nämlich keinen "Verwandtschaftsbonus" mehr. Von daher schließe ich eine politische Intervention aus, einfach, weil sich die politischen Verhältnisse damals zu schnell änderten, um LTV noch zehn Jahre nach dem Mord zu schützen.

In Sachen FJS ist das etwas ganz anderes, erst gestern wurde ernsthaft über den Ausschluss von Christine Haderthauer aus dem Landtag beratschlagt, weil sie sich in einem Interview nicht vollumfänglich positiv über FJS geäußert hatte:

http://www.focus.de/politik/deutschland/bayern/strauss-eklat-heiliger-franz-josef-bitte-fuer-sie_aid_391574.html


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 20:36
@tatverdacht

Für mich ist da die Person Reingruber vor allen anderen interessant.
Wobei ich auch gerne mehr über Stationskommandant Goldhofer wüsste.

Es ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar, daß Georg Reingruber den Fall Hinterkaifeck in seinen privaten Memoiren nicht erwähnt hat.

Man müßte in dieser Sache Peter Leuschner befragen oder mit den Enkeln von Reingruber Kontakt aufnehmen.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 21:55
@Badesalz
Wie kann man sich das erklären? Reingruber hat laut seinen Enkeln gesagt, dass da zu viele reingeredet hätten, was auf eine Intervention von oben hinweisen könnte. Diese Akte ist von Reingruber im Gegensatz zu seinen sonstigen Ermittlungsakten sehr dürftig. Es fehlen so viele Dinge, Fotos, ausführliche Dokumentationen. Das hat er in anderen Fällen sehr ausführlich gemacht, hier nicht. DAher kann durchaus ein Einfluss von oben möglich sein. Ich erachte ihn für sehr wahrscheinlich. LS war Ortsführer, das Amt war eigentlich noch bedeutende als der Bürgermeister.

Reingruber hat ihn vielleicht deshalb nicht erwähnt, weil es ihm peinlich war, genau diesen furchtbaren, mit keinem anderen Mord vergleichbaren Fall nicht gelöst zu haben. Hätten wir ihn in diesem Fall erwähnt. Sicherlich nicht. Damit war keinesfalls anzugeben. Und wenn ihm reingeredet worden ist, dann erklärt dies auch vieles.

Leuschner bzw. die Enkel wissen auch nicht mehr dazu, als ich oben geschrieben habe. Leuschner hat ja mit den Enkeln gesprochen.

@topfsekret
Sicher gab es zu dieser Zeit die wichtigen politischen Morde, nur erklärt das nicht die außergewöhnlich schlechte Arbeit der Polizei. Das war ja hundsmiserabel. Ich kann es nicht verstehen, wie hier von Reingruber ein Raubmord angenommen werden konnte. Obwohl er ja zumindest andere Möglichkeiten angedacht hatte. Aber das Problem war ja auch, dass er nur 10 Stunden circa auf dem Hof war, dann nie wieder persönlich erschienen ist.

Das mit dem Schreien des Josef war sicher ironisch gemeint. Josef bleibt zumindest für mich Dreh- und Angelpunkt des Verbrechens. Der Hinweis auf Übergriffe der Eltern würde aber wieder auf eine persönliche Beziehung hinweisen. So ein Kind zu erschlagen, ihn durch einen Schlag ins Gesicht auszulöschen, zeugt für mich von einem außergewöhnlichen Hass.

Josef war ja nicht im Stadl, auch nicht im Zimmer der Magd. WArum sollte er überhaupt schreien.

Einen Raubmörder würde das nicht interessieren. Der würde alles durchwühlen und dann das Weite suchen.

Finde ich im Übrigen sehr mutig von dieser Haderthauer, endlich mal aufzuzeigen, dass FJS nicht dieser Saubermann war, als den die Partei ihn immer nach außen zumindest darstellt. Aber das darf man natürlich nicht sagen, wenn man in der CSU ist!!

So ist das bei uns in Bayern. Wer das dann trotzdem äußert, der wird mundtot gemacht.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 22:32
@tatverdacht

Mir ist das alles zu dürftig. Auch wenn andere mitreden, kann ich sauber meine Arbeit machen. Oder wenigstens Jahre später Tacheles reden.

Für mich hat das Georg Reingruber vergeigt, mehr als jeder andere.
Staatsanwalt Renner war 1924 weg.
Reingruber hat dann noch jahrelang "herumgewurschtelt".

Riedmayr hat meiner Meinung nach 1930/31 die Defizite der Arbeit seines Vorgängers gesehen, war aber dann nicht energisch genug, den LTV wirklich in die Enge zu treiben.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 23:35
@tatverdacht
Zitat von tatverdachttatverdacht schrieb:So ein Kind zu erschlagen, ihn durch einen Schlag ins Gesicht auszulöschen, zeugt für mich von einem außergewöhnlichen Hass.
Für mich nicht, da ja Josef DURCH das Verdeck seines Stubenwagens erschlagen wurde, also hat der Mörder ja nicht mal direkt hinsehen müssen, hat aber wohl "zu viel" Kraft aufgewendet, so dass der Kopf förmlich aufplatzte. Dieser Aspekt bieb bisher viel zu wenig beachtet.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.04.2009 um 23:40
Ob das Kind DURCH das Verdeck des Stubenwagens erschlagen wurde, ist meines Erachtens nicht bewiesen (und ohne das Objekt wohl auch heute unbeweisbar).

Genausogut kann sich das Tatwerkzeug beim Aufwärts- oder Zurückbewegen verhakt haben. Und ob speziell das Scharnier das Wagens vorher unbeschädigt war, weiß auch niemand.


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