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Mordfall Hinterkaifeck

47.717 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 19:07
bedekt = sollte natürlich bedenkt heissen


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Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 19:54
Anhang: Zeitungsartikel_HK.pdf (62,4 KB)Ich möchte noch den Zeitungsartikel über den Hinterkaifeckerhof Nachreichen.

Gruß

Hauser


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Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 19:56
@fireflies @opal
Ich weiß, dass für L.S. nichts zu erben war. Aber ich halte ihn ja auch nicht für den Täter. Deshalb meinte ich ja, dass es jemand gewesen sein muß, der irgendeinen praktischen Nutzen vom Erhalt des Hofes hatte. Ein heißer Kandidat wäre für mich z.B. der "verschollenen" Bruder Andreas. Warum weiß keiner, wo der abgeblieben ist? Der hätte für mich ein Motiv gehabt und wäre auch erbberechtigt gewesen.


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Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 20:02
@Hauser

Das könnte natürlich ein Unterschied zu Frankfurt sein.Um zur Mord-Villa zu gelangen, musste man nicht über Felder laufen und die Ernte war nicht in Gefahr!!

Auf dem Land ist eben alles anders als in einer Großstadt. :-)


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Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 21:24
Es ist soweit mir bekannt auch nicht versucht worden, den Hof "an den Mann" zu bringen.

Interessenten gab es sicher hauptsächlich wegen den Ländereien und dem Wald.


Allerdings gehe ich mit davon aus das das HKer Landan das der Ga´s grenzte, und von daher war es eine günstige wirtschaftliche Erweiterung derer aus Laag.

Das Haus wurde alsbald abgerissen und dank Kommissar Zufall die Tatwaffe entdeckt.

Das "gute" Abbruchmaterial wurde recycelt, die Scheune existiert noch heute.


Sollte die Reuthaue wirklich 1 Jahr im Fehlboden versteckt gelegen haben;was ich anzweifele- denke ich das es beim Kauf durch Fam. G. nur um den Grund und Boden ging, welcher an ihre Ländereien angrenzte.

Ein Teil davon wird wohl heute noch von ihnen bewirtschaftet.


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Mordfall Hinterkaifeck

26.05.2010 um 21:25
Zitat von firefliesfireflies schrieb:Allerdings gehe ich mit davon aus das das HKer Landan das der Ga´s grenzte, und von daher war es eine günstige wirtschaftliche Erweiterung derer aus Laag.
Edit:

Allerdings gehe ich mit davon aus das das Land der HKer an das Land der Ga´s grenzte, und von daher war es eine günstige wirtschaftliche Erweiterung derer aus Laag.


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26.05.2010 um 21:49
Zitat von firefliesfireflies schrieb:Sollte die Reuthaue wirklich 1 Jahr im Fehlboden versteckt gelegen haben;was ich anzweifele-
@fireflies
Meinst du die Reuthaue wurde nachträglich dort versteckt ?


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26.05.2010 um 22:25
@Theresia

Ich würde nicht sagen, dass Andreas Asam verschollen ist. Ich hatte seinerzeit beim bischöflichen Archiv in Augsburg nach den Kindern der Cäzilia Asam, der späteren Gruberin angefragt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass es aus erster Ehe neben Martin und Cäzilia Asam noch einen Sohn Andreas Asam gab, der am 10.7.1883 geboren ist. Ein Todesdatum wurde nicht mitgeteilt.

Inzwischen ist uns aber die Nachlassakte vom Ehemann Josef Asam, der am 21.5.1885 verstorben ist, bekannt. Dort werden nur zwei Kinder, nämlich Martin und Cäzilia Asam genannt. Sie haben auch ein Vatergut erhalten.

Andreas Asam muss zu diesem Zeitpunkt tot gewesen sein. Ansonsten wäre er als Erbe erwähnt worden und er hätte auch ein Vatergut bekommen. Die Kindersterblichkeit war hoch. Wo sollte er hin? Er wäre 1885 knapp zwei Jahre alt gewesen und hätte bei seinen Eltern leben müssen.


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26.05.2010 um 23:07
@der_coon

ich könnte mir das durchaus vorstellen. Damit sie beim Abbruch "vor Zeugen" gefunden wird.


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26.05.2010 um 23:13
@AngRa
Interessantes Posting, danke


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26.05.2010 um 23:16
@fireflies
Interessanter Gedanke, aber wer und warum sollte das tun oder was wollte man damit bezwecken ?


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27.05.2010 um 02:28
Das ist auch meine Meinung, daß wäre doch völlig unlogisch zuerst die Haue mitzunehmen, zu verstecken, immer gewärtig, daß sie vielleicht durch einen dummen Zufall entdeckt wird und dann nochmals ein Risiko eingehen, um sie ungesehen unterm Fehlboden zu verstecken. Welchen Vorteil sollte sich der Täter davon erhoffen? Dann hätte er auch die Haue säubern, Haare und Blut entfernen müssen, denn er konnte ja nie sicher sein, ob sich nicht doch Fingerabdrücke darauf befinden, die ihn verraten konnten. Meiner Meinung nach wäre das der größte Fehler überhaupt gewesen, den sich der Täter hätte leisten können. Seine Devise mußte lauten: nicht das geringste Risiko eingehen, möglichst unauffällig weiterleben, stillschweigen, ja nichts aufrühren, warten bis allmählich Gras über die Sache gewachsen ist. Der kleinste Fehler konnte ihn vor ein Volksgericht bringen.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 12:33
@troadputzer
So hat eben jeder seine eigene Meinung


@AngRa
Weißt Du zufällig wie Cäzilias Anteil aufgeteilt worden wäre- was hätten die Großeltern und Onkels aus Laag bekommen und die Tante C. Starringer?


@opal
Ein Gedanke von mir war eben, wenn der Täter einer der Ga´s gewesen wäre, hätte er die Reuthaue die er irgendwo versteckt hatte als "Eigentümer" in das Anwesen bringen können um es dort eben so zu inszenieren das er die Tatwaffe eben im Fehlboden fand, und Zeugen dafür hat er auch gleich mal.....
Die Spürhunde der Polizei sollen ja im Dachboden gewesen sein - und 2 ausgebildete Polizeihunde finden nichts?????
***********
Nun findet man die Tatwaffe unter Zeugen und übergibt sie der Polizei- das ist doch relativ unverdächtig! Und führte damals auch nicht zu weiteren Fragen.

Der Nachbar der die Haue danach als sein Eigentum erkannte und zurück wollte - in meinen Augen ist das entlastend; wenn er wirklich die Leute erschlagen hätte , dann hätte er sich doch niemals nach SEINER Haue ekundigt.


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27.05.2010 um 12:36
Hätte man nicht die Haue einfach wegwerfen können nach den Taten?


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27.05.2010 um 14:22
@fireflies
Mit Deiner Argumentation zu den Brüder G. könnte man genauso gut versuchen zu beweisen, daß der Nachbar der Täter war, denn welcher normal empfindende Mensch würde schon eine solche Reuthaue zurückfordern, mit der sechs Menschen erschlagen wurden? Diese dann wieder, wie wenn nichts geschehen wäre, im Alltag verwenden - um vielleicht sogar noch damit liebevoll das Kräutergärtlein zu pflegen? So wie Du den anderen zumutest die Reuthaue aus bestimmten Gründen unterschoben zu haben, könnte man daher genauso gut davon ausgehen, daß er es nur getan hat, damit die Leute denken sollten, er kann es ja gar nicht gewesen sein, denn als Täter würde er ja die Haue niemals zurückfordern. Für das Unterschieben gibt es keinerlei Beweise, reine Spekulation, die angegebenen Gründe nicht nachvollziehbar - das Zurückfordern ist jedoch aktenkundig. Außerdem wurden die Brüder im 3. Reich drei Wochen lang getrennt durch die Mangel gedreht, ohne daß sich der Verdacht erhärten ließ. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß man sie dabei mit Glaceehandschuhen angefaßt hat, war doch der Anzeigeerstatter ein PG, der damit einen wirtschaftlichen Konkurrenten aus dem Wege räumen wollte.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 15:06
Was ist denn ein PG?


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 16:19
@fireflies

ME haben sich die Großeltern G. und die Tante St. das Erbe von Cäzilia teilen müssen.

Jeder hat sie vermutlich zu 1/2 beerbt.Die Großeltern G. haben über die Vater-Seite geerbt und die Tante St.über die Mutter -Seite. Die Großeltern G. haben aber die "Onkels" aus Laag verdrängt. Für Vaters Seite haben sie geerbt. Die Tante St. hat nur geerbt, weil die Großeltern mütterlicherseits tot waren. Sie ist an deren Stelle getreten.

@troadputzer

Bezüglich des Tatwerkzeugs stimme ich Dir zu. Niemand setzt sich der Gefahr aus eine blutige Reuthaue mitzunehmen und sie irgendwo zu verstecken, um sie dann blutbesudelt und mit anhaftenden Haaren wieder ins Anwesen zurückzubringen.
Solch ein Risiko geht niemand ein. Wenn der Täter unterwegs oder sonstwo mit diesem blutigen Teil ertappt worden wäre, wäre er geliefert gewesen. Das hätte ihn eindeutig überführt.

Der Umstand, dass die Reuthaue mit Blut und Haaranhaftungen versteckt worden ist, ist mE ein Indiz dafür, dass sie immer im Anwesen an der Stelle, wo sie gefunden worden ist, verblieben ist.


@Erzsi

Wenn der Täter die Reuthaue mitgenommen hätte, dann wäre es natürlich viel einfacher gewesen sie zu säubern und draußen zu entsorgen. Da stimme ich Dir zu.

Vor allem das Zurückbringen macht mE überhaupt keinen Sinn.

PG schaust Du hier:

Wikipedia: PG

PG = Parteigenosse / Mitglied der NSDAP.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 19:01
@AngRa,
das mit der Reuthaue das geht mir bis heute nicht in den sinn. Wieso hat der oder die
Täter diese nicht einfach entsorgt?. Das Holzteil verbrannt und das andere im Wald irgentwo
es mußte ja nicht in der Nähe sein vergraben. Kann man sich so darauf verlassen,
daß es Bernhard Gruber (Bruder der ja noch ca. 1/2 Jahr auf dem Hof war )gefunden
hätte.? Oder sie ist tatsächlich erst kurz vor dem Abruch des H auses versteckt worden?
Aber wer sollte sich das in der Zeit zu getraut haben. Irgend wie nicht nach zu vollziehen.
Aber HK gibt immer wieder Rätsel auf.
Gruß


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 19:19
Mal abgesehen davon, wie unglaubwürdig die Konstruktion aus anderen Gründen ist:

Wenn ich nach einem Jahr das Tatwerkzeug am Tatort verstecke, weil ich es vor Zeugen finden will - da muß ich dann aber schon ein verdammt guter Schauspieler sein.
Erst vor den Zeugen, dann vor der Polizei.
Und ich muß damit rechnen, daß womöglich noch "Kriminaler" aus der Stadt kommen, die mich zusätzlich befragen.


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Mordfall Hinterkaifeck

27.05.2010 um 19:27
Ich findes das mit der Reuthaueauch recht interesant.

Hat der ehemalige Knecht des Grubers nicht ausgesagt es währe die Haue vom Gruber gewesen wegen dem abstehenden Gewindestück ?

Allerdings kann ich mir schon vorstellen die Reuthaue am Tatort zu verstecken.
Besonders wenn man in Betracht zieht der Täter hätte sich nach dem Mord ein paar Tage auf HK aufgehalten.


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