Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mordfall Hinterkaifeck

47.641 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:14
@wydmond rätselt und deutet an:
...
Ich tippe eher auf Drohungen oder Erpressung. Und das konnte nur von einem kommen - von Karl Gabriel. Ständig wiederholte das Medium 1 den Namen Karla, Karla. Passt doch für Karl Gabriel wie die Faust aufs Auge.

Karla (Carla) ist die weibliche Form des männlichen Vornamens Karl. Meines Wissens nach war Karl G. aber männlichen Geschlechtes und trug einen Schnurrbart. Wieso das Medium dann auf Karla kommt ist daher etwas mysteriös, wenn sie ihn als Geist gesehen hat. Ich glaube nicht, daß alle Geister wie Frauen aussehen. Vieleicht kann hier @Bernstein aufklären, wenn er mag. Damals waren Geschlechtsumwandlungen auf Krankenkassenkosten unbekannt. Der Granatsplitter hatte ihn außerdem am Kopf getroffen und diesen leicht gespalten. Verletzungen in einem Bereich, in dem sich Frauen und Männer damals, also vor der Erfindung des Genderwahns, unterschieden haben, sind völlig auszuschließen, denn er hat seine Feindbeobachtungen am Bauch liegend gemacht und nicht am Rücken. Es wäre ihm auch in so einem Zustand unmöglich gewesen, völlig kopflos, wie Du meinst, zum Gegner zu robben. Ich nehme daher an, daß das Fräulein Hellseher das vorher in den Zeitungen Gelesene, Gehörte u.s.w. nur sehr theatralisch und etwas verbrämt vorgetragen hat. Passend wie die Faust aufs Auge kann ich nicht erkennen und ihre dokumentarisch festgehaltene Schau als Beweis für das Überleben von Karl G. herzunehmen halte ich für vermessen! Nix fier unguat! Servus!


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:15
@o.uschi
Könnte natürlich auch von jemandem anders sein, und etwas über eine dritte Person (Mörder) dringestanden haben. Evtl. eine Warnung oder sowas.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:15
@eventhorizon79: das ist unwahrscheinlich, denn woher soll der Täter dann von dem Brief wissen.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:18
@o.uschi
Bekannte, Verwante oder evtl. Hörensagen. Heutzutage wissen auf dem Land die Nachbarn doch immer noch mehr über einen als man selber weiss.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:21
Hmm, ist die Frage ob man sowas erzählt. Dann gäbe es ja Mitwisser. Ich gehe mal davon aus, dass der Briefinhalt den Absender belasten würde. Das wäre ziemlich dumm das zu erzählen und auf der anderen Seite zu riskieren, dass man während dem Hofaufenthalt von jemanden erwischt wird, um an den Brief zu kommen.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:21
@wydmond
Ich denke Drohung und Erpressung könnten auch viele gewesen sein, man bedenke die Inzestgeschichte wusste das ganze Dorf.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:23
@o.uschi
Dann bleibt leider immer noch die Frage, wo der Brief geblieben ist und natürlich der ABS.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:28
Also auf KG passt es halt irgendwie am besten, weil da nicht mal der Inhalt ne Rolle spielen würde. Allein die Tatsache, dass er nach seinem Tod noch einen Brief schreibt, würde ihn auffliegen lassen.

Außerdem könnte beispielsweise diese Münchner Zeitung eine Rolle spielen. Vielleicht hat der Täter die gleichzeitig mit dem Brief abgeschickt um ungefähr abschätzen zu können wann der Brief angekommen ist!?

Ansonsten natürlich schwierig den Absender herauszufinden.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:55
@o.uschi
Also der Postbote hat ausgesagt, dass er am Montag (?, weiss ich jetzt nicht mehr so genau, auf jeden Fall nach dem Mord) nur die Zeitung zugestellt hat, einen Brief hat er nicht bestätigt. Was ja wieder dafuer spricht, das dieser noch nicht angekommen ist. Sprich die/der Mörder musste wenn es mit dem Brief in Verbindung stand unverrichteter Dinge abziehen, da es zu gefaehrlich waere zu bleiben. Was wieder die Frage aufwerfen würde, wer deren Post nach dem Ableben bekommen hat und ob der Brief evtl. nicht trotzdem abgefangen wurde.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 19:56
Die Post müsste dann ja der Bruder vom Gruber bekommen haben, der danach auf dem Hof lebte. Was Amtliches kann es ja nicht gewesen sein (z.B. vom Gericht wegen der erneuten Unterhaltsforderungen)... Wenn es was privates war, fragt sich nur, von wem und warum der Gruber es erwartet hat... die hatten ja kein Telefon, also muss es ja irgendeine mündliche Absprache mit irgendwem gegeben haben, dass derjenige ihm was zuschicken sollte... zuschicken, da nicht aus dem näheren Umfeld... Oder erwartete er einfach nur eine Rentenzahlung o.ä. (Monatsende)? Oder ne Osterkarte?


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:02
Vielleicht war der Brief ja doch schon da und die alte Gruberin hat ihn in Empfang genommen, gelesen und ist dann deswegen weggelaufen, weil irgendwas Schlimmes drin stand. Die Münchner Zeitung war ja auch schon da.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:05
Das könnte natürlich auch sein, und dass der Brief nach dem Mord in Vic's Zimmer gesucht, gefunden und mitgenommen wurde.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:06
Ja, genau. Die haben vielleicht nur so lange gebraucht um den zu finden.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:10
@Comtesse
Eine Osterkarte hört sich gut an, halte ich aber doch für sehr unwahrscheinlich. Also wenn es um Geld ging haette es der Postbote doch bestimmt gewusst, ich glaube, dass das Geld früher genauso wie heute mit der Post verschickt wurde. Ich glaube, dass es mit dem Geschriebenen etwas zu tun haben könnte.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:16
@o.uschi
Ich glaube nicht, dass sie so lange den Brief gesucht haben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie ein Versteck für die Mordwaffe gesucht haben, und das dieses so lange gedauert hat. Wenn es evtl. sogar die Brüder Andreas und Karl aus S. waren haben sie ja vielleicht noch das verschwundene Taschenmesser gesucht, welches der Andreas ja angeblich verloren haben soll.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:28
Naja, wie gesagt, also Karl scheidet für mich auch noch nicht aus.

Kann es nicht auch sein, dass es irgendeine Antwort von Gericht oder so war auf die sie gewartet haben, bei deren Antrag ihnen der Pfarrer mit irgendwelchen Beziehungen oder Amtsdeutsch geholfen hat (daher die Spende im Beichtstuhl)?
Wenn, dann wartet man aus Sicht von AG ja eher auf einen Brief mit froher Botschaft. Oder es ging ihm darum, dass nur er ihn öffnen wollte und niemand anderes im Haus davon Wind bekommen sollte und daher die Nachfrage beim Postboten.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 20:52
@o.uschi
Ein offizieller Brief von einem Amt o.ä. wäre ja nachvollziehbar gewesen, sowas haben die ja alles rückverfolgt und untersucht. Muss also was Anderes gewesen sein. Vielleicht haben sie einfach jemandem geschrieben und warteten auf Antwort.

Dass der Streit an dem Vorabend stattfand, ist nicht erwiesen und auch nicht, ob nun die Vik oder die Gruberin weggelaufen sein soll, außer Sophie Fuchs hat niemand von dem Streit was erzählt und sie widersprach sich selbst in ihren Aussagen (einmal war's die Mutter = Vik, einmal die Oma). Sie war 7, als das geschah, kann auch sein, dass der Streit schon viel früher irgendwann war oder nicht so heftig wie dargestellt. Der Gruber war bei ihr ja auch 1,90 m groß, im Gegensatz zu der Angabe im Zuchthaus, wo der Hünenmensch dann stolze 1,65 m maß. ;)


melden

Mordfall Hinterkaifeck

30.11.2011 um 21:35
@Comtesse: Stimmt, da geb ich dir recht. Gerade die Größenangabe von Gruber schränkt ihre Glaubwürdigkeit halt stark ein. Aber es steht ja sowieso hinter jeder Vermutung ein Fragezeichen. Man muss halt mal alle Eventualitäten durchgehen und dann entscheiden, was einem am logischsten erscheint.
Das mit dem Amt ist auch wieder richtig, wobei die damaligen Polizisten ja wirklich sehr eingeschränkt ermittelt haben. Fast so als hätten sie eine schützende Hand über den oder die Täter. In dem FFB-Bericht steht sogar irgendwas von einem Brief, wo sie sie ganz herzlich bei LS für die tolle Verpflegung bedanken und man ihm einen Gefallen schuldig sei, wenn ich mich richtig erinnere. Und der Kommisar aus München hat ja vom Schreibtisch aus ermittelt. Einsame Spitze! Dann gab es wohl auch noch Verwechslungen bei der Obduktion wegen den Würgespuren. Laut FFB-Bericht wurde vermutlich nur V. gewürgt.

Am Wahrscheinlichsten ist schon, dass sie nach etwas gesucht haben, dass sie auffliegen lassen könnte oder die Vaterschaft des Kindes aufklärt. Vielleicht wurde ja der Bub erst nach dem Fund umgebracht. Wer sagt denn, dass die Schränke später durchwühlt wurden? In dem Bericht steht auch, dass das Kind für sein Alter wohl ziemlich schlecht entwickelt war (Inzest), weil es immer noch im Kinderwagen rumgeschoben wurde.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

01.12.2011 um 02:02
Also die Frau vom Schlittengruber halte ich als Täterin für ausgeschlossen. Vielleicht bin ich naiv, aber eine Frau richtet nicht so ein Blutbad an

Eine ganz andere Frage, die mir spontan einfällt. Angenommen der kleine Josef hätte als einziger überlebt. Wäre er dann nicht in die Obhut der Schlittenbauers gekommen und hätte den ganzen Hof geerbt, so mit allem drumherum? Dann wärs ja blöde gewesen vom Schlittenbauer, den Kleinen zu erschlagen, sprich ich würde das eher als entlastendes Indiz sehen, dass der Kleine auch getötet wurde.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

01.12.2011 um 07:44
Der Frau stirbt 2 Tage vorher das eigene Kind weg, und dann schleppt er ihr seinen 3-jährigen "Bastard" an zum Großziehen, damit der dann später den Hof drüben erbt... wobei sie nicht mal sicher sein konnten, dass das wirklich SEIN Kind ist und nicht doch das vom Gruber? Na, da hätte ich mich als Frau aber bedankt! Die Schlittenbauers hätten damit nur Last gehabt (1 Maul mehr zu stopfen) und Arbeit (1 Hof mehr versorgen)... den Hof hätte der Josef geerbt, davon hätten die Schlittenbauers doch keinen Vorteil gehabt.

Ich glaube nicht, dass Anna Schlittenbauer sie alle erschlagen hat, aber man weiß nicht, wann Viktoria zu den Würgemalen gekommen ist... die könnte sie sehr wohl von einer Frau bekommen haben. Eine verzweifelte Frau, die vielleicht einfach nur mal mit ihr reden wollte, in ihrer Trauer, sie bitten, an das menschliche Herz applelieren, ihren Mann doch endlich in Ruhe zu lassen... dort stieß sie aber auf wenig Verständnis, das könnte doch dazu geführt haben, dass sie der Viktoria an die Gurgel gegangen ist. Die bekam Hilfe von ihrer Mutter oder dem Vater und die Anna wurde vom Hof gejagt, jetzt auch noch mit der Androhung einer Anzeige am nächsten Tag... Anna Schlittenbauer kommt noch verzweifelter nach Hause als sie gegangen ist, und da meint ihr Mann, er muss das Recht jetzt in die Hand nehmen, geht mit noch jemandem (Trauerbesuch aus der Familie von ihr???) zum Hof, vielleicht auch erst nur mit dem Gedanken, zu reden/streiten, aber dann eskallierte es und sie schlugen vor Wut alle tot.


1x zitiertmelden