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Mordfall Hinterkaifeck

47.849 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 17:33
@Goggo
Zitat von GoggoGoggo schrieb:Was dann wieder kommt  (Nostradamus..) mal abwarten.
Von meiner Seite kommt da gar nix mehr, da mir die von dir und Konsorten (also die von mir oben erwähnten) dargebotene Diskussionskultur zu niedrig ist. Und das hat absolut gar nichts damit zu tun, den LS zu verteidigen. Worauf ich hinaus wollte, ist, für aufgestelte Behauptungen angemessene Indizien, Beweise oder Quellen vorzulegen (was ja auch in den Regeln dieses Forums steht). Aber selbst diese einfachen Normen einer vernünftigen Diskussion sind euch scheinbar schon zu schwer verständlich.

Ich bin vorerst aus diesem Thread raus.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 18:06
Ehrlich gesagt bin ich verwundert, daß viele diese von Totto gepostete Aussage nicht kennen. Meinen denn die LS-Verteidiger, daß diejenigen, die LS als Täter vermuten, das aus Jux und Tollerei machen ?




„Jetzt soll ich dir die 6000 RM wieder geben für das, weil ich dir für die Lumperei ausgeholfen habe, sonst wärest du ja wieder eingesperrt worden und die Alimente möchtest du auch noch verlangen. Wenn ich das bezahlen muss, dann bring ich euch alle um, vom Erdboden müßt ihr verschwinden, ihr Hurenbande.“




@ Jaska

Der Fall Peggy Knobloch ist überhaupt nicht vergleichbar mit meinen Aussagen bzgl HK.

Bei Knobloch bleiben 4 Täter nach Ermittlungen  über.  Im Fall HK gab es im Prinzip überhaupt keine richtigen Ermittlungen, sondern nur Schlampereien. Man könnte meinen, es sollte gar nicht aufgeklärt werden. Auf jeden Fall kann man die Recherchen der damaligen Beamten getrost in die Tonne treten. Darauf gebe ich absolut nichts.

Im Dorf ging der Tenor eindeutig zu LS, oder wurde von den Bewohnern eine andere Person verächtigt ?  Soweit ich weiß, hatte LS keine Feinde außer den HKlern. Warum sollen so viele Bewohner des kleinen Kaffs sich auf LS einschießen ?

Für mich ist maßgebend, daß heutige Fachleute, Profiler, Kripobeamten alle zumindest sagen, daß es sich um eine Beziehungstat handeln muß und viele den Täter auch benennen, bzw. einige nicht benennen aus Rücksicht auf die Nachkommen.

Ich bin gespannt, wann Konrad Müller seine 12 Aktenordner dem Museum zur Verfügung stellt.



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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 18:19
@pappalardi
Zitat von pappalardipappalardi schrieb:Ehrlich gesagt bin ich verwundert, daß viele diese von Totto gepostete Aussage nicht kennen.
Die Aussage scheint ja mehr zu enthalten als dieses Zitat das @totto zitierte, immerhin nannte er noch einige Eckpunkte
Zitat von tottototto schrieb:Rosa Maier gab an, dass sie erfahrene hatte, dass in Laag Gem. Wangen ein Haus zum Verkauf stand. Deshalb fuhr sie in diese Gegend und kam dabei an der Einöde Hinterkaifeck vorbei.
Sie hörte im Hof des Anwesens einen heftigen Streit, den sie mit folgenden Wortlaut angab:

„Jetzt soll ich dir die 6000 RM wieder geben für das, weil ich dir für die Lumperei ausgeholfen habe, sonst wärest du ja wieder eingesperrt worden und die Alimente möchtest du auch noch verlangen. Wenn ich das bezahlen muss, dann bring ich euch alle um, vom Erdboden müßt ihr verschwinden, ihr Hurenbande.“

Weiterhin folgt dann noch eine Unterhaltung zwischen Rosa Maier und Viktoria Gabriel und Angaben zur Magd, die mit einem kleinen Kind auf dem Arm zu dem Streit hinzu kam. Auch über die Mutter/Frau? Schlittenbauers wurde geredet. Im Verlauf ihrer Angaben stellte sich auch heraus, dass der Streit zwischen A. Gruber und L. Schlittenbauer stattgefunden hatte.
****************************
Eine Analyse würde ich mir daher gerne selber machen, vor allem weil die darauf erfolgte Einvernahme der Rieger halt was anderes "sagt". :D


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 18:25
@Kurt_Eisner

Eigentlich schade, dass Du aufgegeben hast.

Ich bin z. B. nach wie vor der Meinung, dass mit dem "entstapelten" Bild was gedreht wurde. Bist Du da noch dran?

Dass die Kollegen auf hk-net das mit Masse nicht so sehen, ficht mich nicht an und schmälert ihre Verdienste um den Fall nun mal nicht.

Solltest Du an der Bildmanipulation gedanklich noch dran sein, dürfte neben der durchaus klärbaren Frage des "ob" auch die des "warum" beachtenswert sein.
Das "wer" wäre sowieso klar, da die Bilder nur einem begrenzten Personenkreis zur Verfügung standen, der auch den entsprechenden Fotolaboraufwand treiben konnte.

Wenn man davon ausgeht, dass L.S. der Täter und die HK-Morde eine Beziehungstat waren, warum hätte man von Ermittlerseite was an dem Bild drehen sollen?
Das wäre doch so ein simples Bauerndrama nicht wert gewesen.

Du glaubst im Übrigen also noch, dass es diese Akten gibt, auf die sich @totto hier beruft?

Bei der Art, wie er sich hier einbringt, hätte er die Akten doch schon längst als Untermauerung seines Verdachtes bringen können und das nicht erst jetzt, sondern schon lange.

In anderen, am Rande der völligen Bedeutungslosigkeit dahindämmernden Foren hätte man ihm dafür auch ungewaschen die Füße geküsst.

Ich habe also ganz massive und begründete Zweifel an der Existenz dieser Akten. Sonst könnte man ja die entsprechenden Archivsignaturen rausgeben. Bezahlen muss für die Veröffentlichung ohnehin der, der veröffentlicht.
Wenn es sie doch gibt, ist die Verzögerung, die durch die Nichtnennung der Signaturen entsteht, einfach nur kindische Wichtigmacherei denn gefunden und veröffentlicht werden sie dann eh.

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 18:29
@pappalardi
Zitat von pappalardipappalardi schrieb:Im Fall HK gab es im Prinzip überhaupt keine richtigen Ermittlungen, sondern nur Schlampereien. Man könnte meinen, es sollte gar nicht aufgeklärt werden. Auf jeden Fall kann man die Recherchen der damaligen Beamten getrost in die Tonne treten. Darauf gebe ich absolut nichts.
Das ist ein viel bemühtes und nie bewiesenes Argument. Auf dieser Basis ist es natürlich leicht zu sagen, man könnte alles ignorieren und würde jetzt mit eigener Expertise und v.a. sehr objektiv das schaffen, was der Polizei vor 95 Jahren nicht gelang: den Fall aufzuklären.
Ich für mich komme nach sorgfältiger Analyse der bekannten Akten zu einem anderen Schluß bezüglich der Polizeiarbeit. Das Fazit ist dabei nicht rundum positiv aber auch nicht so vernichtend. Und damit bleibt für mich durchaus der Blick offen auf die damaligen Grenzen und Möglichkeiten der Ermittlungen und der Respekt für die damals vorhandene Ermittlungs-Expertise.

Ohne die Tatwaffe zeitnah gefunden zu haben, mit einem durch Schaulustige verunreinigten und manipulierten Tatort, mit einem Vorsprung der Täter von mehreren Tagen und mit einem so weit zerfaserten Ermittlernetz - es ist für mich nachvollziehbar, dass der Fall nie geklärt wurde. Und das ganz ohne Manipulation oder Totalversagen annehmen zu müssen.

Ich habe kürzlich einen historischen Fall kennengelernt, wo 1920 in Kugelau (Nähe Bayreuth) eine Bauersfrau erstochen wurde. Dieser Fall konnte trotz sehr zeitnaher Auffindung, trotz am Tatort liegen gebliebener Tatwaffe, trotz deren daktyloskopischen Untersuchung und mehreren ortsnahen Tatverdächtigen in den folgenden Jahren nie polizeilich aufgeklärt werden. Angeblich hat es 1927 einen Bekennerbrief an die Hinterbliebenen gegeben, der nie zur Polizei gelangte. Das war ein Fall mit viel besseren Vorzeichen als Hinterkaifeck und doch wurde er (offiziell) nie aufgeklärt.


Nun ist es ja nicht so, als wären damals nur Stümper in den Polizeidienst gekommen und als wären keine Kapitalverbrechen aufgeklärt worden.
Wenn also so ein vernichtendes Urteil als Basis dafür gilt, sämtliche Einschätzungen und Maßnahmen ignorieren zu dürfen, würden mich sehr die Argumente dafür interessieren. Mit Beispielen zur Nachvollziehbarkeit. So pauschal kann ich mich dem nicht anschliessen.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 18:30
Zitat von pappalardipappalardi schrieb:das aus Jux und Tollerei machen ?
Das korrekte Fachwort wäre "Trollerei", da sich der Vorgang im Internet abspielt. Du solltest froh sein, wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, was Leute unternehmen, um mal "wichtig" zu sein.

Da ist die Erfindung einer solchen Aussage ein Garnichts. Deswegen wird ja hier so auf Quellen gepocht.

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 19:16
Zitat von GoggoGoggo schrieb:Die einen fühlen sich offenbar nahe am "Nostradamus", andere versprühen gefühlt Gift und Galle, wieder andere posten lächerliche Cartoons usw. , das in schöner -ebenfalls voraussehbarer- Reihenfolge. Das alles nur, weil ein nicht unerheblicher Teil der User hier (liege ich damit falsch?) deren Meinung eben NICHT teilt, dass L.S. mit in dem Mordfall NICHTS zu tun hat.
Du wunderst Dich über diese mittlerweile voraussehbare Reihenfolge, wo Du doch durch Dein Diskussionsverhalten maßgeblich dazu beiträgst, daß immer wieder irgendein user korrigierend auf Deine Beiträge eingehen muß.
Wenn Dich diese Karusselfahrt so stört, wie übrigens jeden anderen auch, dann versuche es doch nächstes Mal mit einem inhaltlichen Beitrag. Nein, „alle Gerüchte sagen, daß…“ ist nicht nützlich und nicht zielführend.
Zitat von GoggoGoggo schrieb:Da werden -wie lächerlich- im Befehlston und so manches mal wie in einem Kreuzverhör "Stellungnahmen, Beweise etc" gefordert, obwohl alles hier seit 10 Jahren immer und immer und immer wieder gründlichst durchgekaut wurde alles mit dem selben Ergebnis.
Der "Befehlston" existiert nur in Deinem Kopf/Deiner Wahrnehmung. Es ist eine völlig gerechtfertigte Bitte, seine angeführten Quellen zu teilen oder zu konkretisieren. Nur so funktioniert nämlich ein Austausch.

Sorry, so geht argumentieren einfach nicht: „wurde schon x-Mal gesagt, was ich meine, ich brauche es nicht zu belegen/herauszusuchen/erklären“.

Das mindeste, was man von einem Diskussionsteilnehmer erwarten darf, ist, daß er seinen eigenen Standpunkt und seine eigene Sichtweise vernünftig herleiten und darstellen kann.
Wenn jemand das nicht macht, frage ich persönlich mich schon, wie er dann überhaupt zu seinen Ansichten kommen konnte –
die müssen sprichwörtlich vom Himmel gefallen/über einen gekommen sein?

Sowas ist ja wie bei diesen wütenden Demonstranten, die gerne irgendwelche Politiker auf ihren Mistgabeln aufspießen wollen und als Antwort auf die Frage, was sie denn konkret stört oder was sie genau anprangern und warum nur so geistreiche Floskeln schießen wie „ja, weil es so ist!“ „ja wie denn, was meinen sie denn?“ „ach, es hat doch keinen Sinn, mit euch rede ich gar nicht!“

Jeder kann doch selbst nachprüfen, ob er sich jetzt angesprochen fühlt:
mal überdenken, ob je mehr von einem auf Nachfragen und Diskussionsbeiträge kam als Schweigen oder „ach, mit euch rede ich nicht“, „such´ Dir doch die Infos auf die ich mich beziehe selbst raus“ oder ähnliches.
Zitat von GoggoGoggo schrieb:Fehlt nur noch die Fristsetzung...Darauf ständig einzugehen wie im Geschichtsunterricht, wäre zudem vertane Zeit und würde nur die Seiten hier weiter füllen. Fakt letztendlich ist doch, dass bei all dem was man lesen, im TV sehen oder sonstwie zu diesem Fall in Erfahrung bringen konnte, auch nach vielen Jahrzehnten an L.S. als Tatverdächtigen- oder in irgendeiner Weise involviert- kein Weg vorbei führt. Für mich ist längst alles gesagt, ich wundere mich ohnehin, dass der Thread noch nicht geschlossen wurde.
Inhalte, die lehrreich ind informativ sein könnten (für alle), findest Du also sind „vertane Zeit“?
Zitat von pappalardipappalardi schrieb:Ehrlich gesagt bin ich verwundert, daß viele diese von Totto gepostete Aussage nicht kennen. Meinen denn die LS-Verteidiger, daß diejenigen, die LS als Täter vermuten, das aus Jux und Tollerei machen ?
Sorry, aber hier muß ich wirklich einhaken, auch wenn´s nervt!
Mich stört diese Darstellung sehr, diese Einteilung in und Formulierung mit „LS-Verteidiger“ und ähnliches (sowas kommt ja immer wieder von bestimmten usern hier).
Es ist doch absolut absurd, daß hier irgendwer der „Verteidiger“ eines HK Protagonisten/Verdächtigen sei. Langsam grenzt das echt an Besessenheit, dieser Blickwinkel. Darf man in der Welt mit dieser Sichtweise eigentlich jemals irgendwas kritisch einwenden ohne als "Fanboy" eingestuft zu werden?


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 20:35
@Kurt_Eisner
Auch wenn Dein Beitrag vermutlich mangels wirklichem Inhalt gelöscht wurde, keine Sorge; die Münchner Aktensignatur zu HK ist bekannt, € 0,60 für eine Kopie ist mir nicht zu viel und Fahrtgeld bringt mich auch nicht an das Existenzminimum.

Die gesamte Aussage interessiert mich  vor allen Dingen deshalb:

Frau Maier gab an im Mai 1921 an HK vorbei gekommen zu sein, als sie ein in Laag zum Verkauf stehendes Anwesen besichtigen wollte. Und dabei den Streit auf HK mithören konnte. Danach hätte sich Viktoria und die Magd noch mit der Frau Maier u. a. über die die Mutter/Frau? Schlittenbauers unterhalten

In den Aussagen ihres Mannes die allesamt im Wiki zu lesen sind, wird diese Begebenheit nicht erwähnt, so daß ich derzeit davon ausgehe das sie sich alleine dieser doch wichtigen Sache des geplanten Immobilienkaufs annahm!

Die als verschlossen und zurückgezogen Beschriebenen sind an jenem Tag im Mai plötzlich so aufgeschlossen das sie sich mit einer ihnen völlig Fremden sogar über die bereits drei Jahre zuvor verstorbenen Nachbarinnen unterhalten?

Das interessanteste aber bleibt nach wie vor, daß im Mai 1921 alle Häuser in Laag bewohnt waren und das seit Jahren, da gab es keine Zuzüge im Jahr 1921. Also wo will die ein Haus -außer im Kopfkino- angeschaut haben?

Die Ermittler gingen jedenfalls dem Hinweis nach und konnten die Magd Rieger finden, die zu dem Pläuschchen mit der Rosa Maier befragt wurde und
folgendes aussagte:
Schlittenbauer kenne ich nur vom Sehen. Er ist einmal mit einem Gespann an dem Anwesen meiner Arbeitgeberin vorbeigefahren. Diese sowie ich haben sich in der Stube befunden. Gabriel, die zum Fenster hinausschaute, sagte zu mir, daß dies Schlittenbauer sei. Ich kann mich nicht entsinnen, daß er sich während meiner Beschäftigungszeit einmal im Gabriel´schen Anwesen eingefunden und mit meiner Arbeitgeberin oder deren Angehörigen eine Auseinandersetzung gehabt hätte. Vor dem Vorfall, wie ihn die Mitteilerin schildert, ist mir nichts bekannt. Hierfür vermag ich keine Angaben zu machen.
Die Mutter des Schlittenbauer ist mir persönlich nicht bekannt. Dass ich von dieser wiederholt zum Verlassen meiner Dienststelle bei Gabriel aufgefordert wurde, entspricht somit nicht der Wahrheit.
Demnach scheint ja die Rosa Maier noch angegeben zu haben die 1918 verstorbene Mutter vom Lorenz hat 1921 die Rieger gewarnt! raddreh

Einfach mal im Wiki „Maier Rosa“ oder „Maier Sebastian“ eingeben, dann kommen ja mehrere Ergebnisse und mal bei Zeit lesen


@totto
Ich brauche die Aussage nicht mehr, Deine Zusammenfassung und die Ermittlerberichte zum Ehepaar Maier  reichen völlig aus um deren Niveau zu erkennen. Und Sorry! Erbärmlich ist es auch, aus der Aussage von der Dir zweifellos die Herkunft bekannt sein dürfte, dieses Zitat -und nur dieses- ersteinmal hier als vermeintliches Häppchchen oder „i-Tüpfelchen“ hinzuwerfen um gegen einen Tatverdächtigen zu intrigieren! Noch schäbiger ist allerdings wenn DU anderen „Abenteuerspielplatz“-Methodik unterstellst, und von mangelnder Objektivität schreibst. Du selbst begibst Dich damit ja auf die gleiche Stufe wie die Maiers!


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 20:35
@SoSo123
Ich habe mine Meinung (die ich ja mit vielen anderen hier teile) zum HK-Mord klar und unmißverständlich dargetan. Auch wenn Du Dich selber gerne reden hörst, ich habe meinem Beitrag und folglich auch dem von Dir nichts hinzuzufügen....


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 20:41
@jaska
Ach ja, falls ich dann in München bin werd ich diesen Nonsens kopieren und dem Wiki zur Verfügung stellen, damit Jeder sieht wie das Schmierentheater war und ist!


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 20:56
@Dew

Naja, von Dir hörte man ja nichts mehr. 😁
Ich hab es ehrlich gesagt nicht mehr weiterverfolgt. Da hab ich meine Gedanken soweit Preis gegeben und wüsste jetzt nicht inwiefern ich da noch weiter rangehen sollte. Ich hatte es ehrlich nicht mal mehr auf dem Schirm. Wenn Du neue Erkenntnisse hast gerne. Die Airbrushmethode war sehr lehrreich. 

Es ist zwar sehr off topic, aber da ich mich ssehr mit klassischer Animation beschäftigt habe, lege ich Dir "Hermann Schultheis - the secret notebook" nahe. Da geht es u.a. um bis heute nicht bekannte Techniken im Film fantasia. Könnte dich interessieren von der Fototechnik her.

Ich habe auch zu keiner Zeit behauptet, dass das Foto in Zusammenhang mit einer Tätertheorie ssteht. Es war lediglich eine Wahrnehmung. Die mgl. Motive kann ich nicht belegen und habe dafür keine Erklärung.


Ja, ich glaube an diese Akte von @totto, da er ja auch eine andere Akte einbringt und auch angibt woher er sie hat. Es klingt allerdings logisch. Ich würde an seiner Stelle da nichts an die netler rausgeben.

Möglicherweise gibt es noch Material, aber es schlummert vor sich hin. Bspw. die Zeitzeugenaussagen von KHK Müller oder Münchner zeug das nicht zugeordnet werden kann.

Anstatt einem wiki, das teils Ergebnisse vorweg nimmt wäre eine unkommentierte Datenbank sinnvoller. Möglicherweise mit anderen historischen Fällen und in Zusammenarbeit zwischen. net und mord.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 20:59
@Kurt_Eisner
Damit es nicht in Vergessenheit gerät: 
Der rege Devisenhandel...?


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:05
Zitat von Kurt_EisnerKurt_Eisner schrieb:Anstatt einem wiki, das teils Ergebnisse vorweg nimmt wäre eine unkommentierte Datenbank sinnvoller.
Zeig mir doch mal bitte wo zum Beispiel hier in dieser Abschrift vom Original ein Ergebnis vorweg genommen wird. Manchmal kann ich Dich da echt nicht verstehen!

http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Aussagen:_1922-04-05_Greger_Georg
Aussage vom Bgm Greger im Wiki


und hier im Original auf Seite 3
http://www.hinterkaifeck.net/index.php?menuid=11&reporeid=66
Zitat von Kurt_EisnerKurt_Eisner schrieb: Ich würde an seiner Stelle da nichts an die netler rausgeben.
Dein Hass muß ja schon enorm sein bei den guten Ratschlägen!


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:26
@margaretha
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Dein Hass muß ja schon enorm sein bei den guten Ratschlägen!
V.a. ist es sehr ironisch, weil beide noch nie was zur Verfügung gestellt haben. Weder Akten noch Argumentationen noch Zeit, die nicht für eigene Rachefeldzüge sondern der Allgemeinheit diente.

@Kurt_Eisner
Du bist genau so ein Mensch, der hassend durchs Internet zieht und sich in dem Hass von allen noch so falschen Informationen bereitwillig überzeugen lässt, nur weil es in Dein verschobenes Weltbild passt und es von Personen kommt, die allein aufgrund derselben "Feindbilder" vermeintlich Verbündete sind.
Sei mal objektiv und schau, wer hier oder andernorts sachliche und vollständige Informationen anbietet, die Du heranziehen kannst, um Deine Meinung zu unterfüttern.
Vorwürfe der Geldmacherei, der Manipulation, der Eigennützigkeit etc sind unangebracht. Das einzige, was Deinen Ärger ausgelöst hat ist das, was Du nach eigenen Worten hier bereits vergessen hast: dass Du keine umfängliche Zustimmung bekamst, als Du Deine Idee von manipulierten Tatortfotos vorgestellt hast.
Den Anlass hast also vergessen, Wut und Hass sind geblieben.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:38
Rosa Maier….

Hohenwarth, den 13. November 1933
Gendarmeriestation Hohenwart, BA. Schrobenhausen

An die Gendarmerie Hauptstation Aichach

Betreff: Raubmord in Hinterkaifeck

Am 12.09.1933 erscheint auf hiesiger Station die Sägersehefrau Rosa Maier von Wangen und teilte folgendes mit:
Im Mai 1921 haben sie ihr in Ingolstadt befindliches Wohnhaus verkauft und da sie wieder ein anderes haben kaufen wollen, sei sie fortgefahren, um ein zum Verkauf stehendes Häuschen zu suchen. Bei dieser Gelegenheit sei sie im Mai 1921 in die Gegend von Hinterkaifeck gekommen, weil sie erfahren habe, dass in Laag, Gem. Wangen, ein Haus zum Verkauf stehe. Als sie auf dem Wege nach Laag an der Einöde Hinterkaifeck vorbeigefahren sei, habe sie im Wohnhaus bzw. im Hofraum heftig streiten hören. Da sie sich dafür interessiert habe, sei sie näher ans Gebäude hingegangen und habe gehorcht. Dabei habe sie gehört, wie eine Mannsperson, die sie jedoch nicht kannte, geschrien habe: „Jetzt soll ich dir die 6000 RM wieder geben für das, weil ich dir für die Lumperei ausgeholfen habe und die Vaterschaft angenommen habe, sonst wärest ja wieder eingesperrt worden und die Alimente möchtest du auch noch verlangen. Wenn ich das bezahlen muss, dann bringe ich euch alle um, vom Erdboden müsst ihr verschwinden, ihr Hurenbande“. Diese Äußerungen habe die fragl. Mannsperson einige Male wiederholt, dieser Streit habe ungefähr ¾ Stunden gedauert. Als die fragliche Mannsperson den Hof verlassen gehabt hatte, sei sie in den Hof gegangen und habe gefragt, was da los gewesen sei. Die Frau Gabriel, mit welcher sie dann bekannt geworden sei, habe ihr erzählt, daß die fragliche Mannsperson der Schlittenbauer von Gröbern sei und dass dieser ein ganz gefährlicher sei. Zu ihren (Gabriel) Vater, dem Austrägler Gruber, der auch mit Schlittenbauer gestritten habe, habe sie gesagt: „da dürfen wir uns in Obacht nehmen, dem ist nicht zu trauen“. Zur fraglichen Zeit sei auf der Einöde Hinterkaifeck eine Magd mit einem unehelichen Kind, das dieses bei sich gehabt habe, bedienstet gewesen. Diese sei, so viel sie erfahren habe, von Kühbach gewesen, namentlich könne sie diese aber nicht nennen. Die Magd habe den ganzen Streit mitangehört. Ferner habe sie erfahren, dass die Mutter des Schlittenbauer, die im Frühjahr d. J. verstorben sei, des Öfteren zu dieser Magd gesagt habe, sie solle doch gehen, denn der –ihren Sohn- meinend- bringe noch alle um und auch sie samt ihren Kind. Aus diesen Äußerungen schöpfe sie den Verdacht, dass Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck sei. Sie habe nur deshalb mit ihrer Mitteilung gewartet, da sie geglaubt habe, sie könne evtl. noch mehr erfahren in dieser Angelegenheit. Seit 13.03.1930 sei sie mit ihrer Familie in Wangen und immer wieder habe sie von den Leuten gehört, dass kein anderer als Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck sei. Das glaube sie umso mehr, weil er seinerzeit auch die bereits angegebenen Äusserungen getan habe.

I.V. gez.  Unterschrift ???


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:42
@totto
Vielen Dank!


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:43
@totto
Vielen herzlichen Dank fürs Einstellen der Aussage die genau wie erwartet ausgefallen ist!
Im 1921 haben sie ihr in Ingolstadt befindliches Wohnhaus verkauft und da sie wieder ein anderes haben kaufen wollen, sei sie fortgefahren, um ein zum Verkauf stenendes Häuschen zu suchen. Bei dieser Gelegenheit sei sie im Mai 1921 auch in die Geiend von Hinterkaifeck gekommen, weil sie erfahren habe, daß in Laag Gde Wangen , ein Haus zum Verkaufe stehe.
. . .
Dieser Streit habe ungefähr ¾ Stunden gedauert. Als die fragl. Mannsperson den Hof verlassen gehabt hatte, sei sie in den Hof gegangen und habe gefragt, was da los gewesen sei. Die Frau Gabriel , mit welcher sie dann bekannt geworden sei, habe ihr erzählt, daß fragliche Mannsperson der Schlittenbauer von Gröbern sei und daß dieser ein ganz Gefährlicher sei. Zu ihrem (Gabriel) Vater, dem Austrägler Gruber, der auch mit Schlittenbauer gestritten habe, habe sie gesagt: "Da dürfen wir uns in obacht nehmen, dem ist nicht zu trauen." Zu fragl. Zeit sei auf der mainöde Hinterkaifeck eine Magd mit einem unehelichen Kind , das dieses bei sich gehabt habe  bedienstet gewesen. Diese sei, soviel sie erfahren habe, von Kühbach gewesen, namentlich könne sie dieselbe jedoch nicht nennen. Die Magd habe den ganzen Streit mitangehört.Ferner habe sie erfahren, daß die Mutter des Schlittenbauer , die im Frühjahr h.J.(Anm.: 1933) gestorben sei, des öftern zu dieser Magd gesagt habe, sie solle doch gehen, denn der - ihren Sohn meinend -bringe noch alle um und auch sie samt ihrem Kind. Aus diesen Äußerungen schöpfe die den dringenden Verdacht, daß Schlittenbauer der Mörder von Hinterkaifeck sei. Sie habe nur deshalb solange mit ihrer Mitteilung sowartet, da sie geglaubt habe, sie könne evtl. noch mehr erfahren in dieser Angelegenheit.
Also, bereits da ist ja schon mal überdeutlich ersichtlich, daß Frau Maier sich was zusammen phantasiert hat, mal ganz unabhängig davon, daß im Mai 1921 kein Haus in Laag vakant war, waren sie und ihr Mann seit ihren Recherchen zum Mordfall (Anm.:ab 13.3.30) nicht im Stande festzustellen, daß die alte Frau Schlittenbauer bereits 1918 verstarb und die  ab 17.11.1920 auf Hinterkaifeck bedienstete K. Rieger weder kennen noch warnen konnte! Das die ermordete Magd aus Kühbach stammte und nicht die Magd mit dem unehel. Kind  war hätte eigentlich in den 3 Jahren Recherchen erfragt  werden können!
Selbst wenn es ein Haus in Laag gegeben hätte, wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich bei einer derart wichtigen Angelegenheit, daß die Frau das alleine besichtigt?! Und wie glaubwürdig ist die dreiviertel Stunde lauschen bei den Grubers? - Richtig!- Ebenso unglaubhaft  wie das Plauderstündchen mit den späteren Opfern, die den allgemeinen Beschreibungen zufolge sich eher leutscheu zeigten, aber im Mai 1921 einer ihnen völlig Unbekannten ihr Privatleben offenbaren! Also Bitte! Kreszenz Rieger klärt das dann ja am 04.12.1933 auf.

Es ist übrigens ja auch nicht so, daß die Ermittler auf die Maier'schen Aussagen nicht reagierten, die suchten immerhin nach der Magd Rieger und vernahmen auch das Ehepaar Schaupp, die vom Sebastian Maier in seiner Aussage vom 26.4.31 als Zeugen wichtiger Sachverhalte genannt wurde, nur kam dabei halt nix raus. Bzw. nur das eben der Maier als Trunkenbold und Schwätzer bekannt ist! Und ganz ehrlich, ich finde es echt schäbig was die sich da zusammen phantasierten um an die Belohnung zu kommen. Ziemlich kriminell...
* * *In deren Kopfkino muß doch auch noch Werbung gelaufen sein – und vermutlich sahen sie sich für den Oscar nominiert * * *


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 21:54
@totto
Vielen Dank!

Auf hinterkaifeck.net hat man sich inzwischen die Mühe gemacht, das ganze mal in einen Gesamtzusammenhang zu setzen:
http://forum.hinterkaifeck.net/index.php?topic=5983.msg124216;topicseen#msg124216
Daran magst Du erkennen, wie wichtig es ist, solche Sachverhalte in den Akten von Anfang bis Ende zu verfolgen.
Ich vermute mal und will Dir zu Gute halten, das Du die Aussage auch nur aus Dritter Hand hattest. Dann warst leider naiv- leichtgläubig und unwissenschaftlich.


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 22:18
Zitat von GoggoGoggo schrieb:@SoSo123
Ich habe mine Meinung (die ich ja mit vielen anderen hier teile) zum HK-Mord klar und unmißverständlich dargetan.
Stimmt. Und wie wir ja dank Dir wissen, wird eine nicht weiter definierte und erklärte Meinung zum Fakt, sobald mehrere diese teilen.
Ab mehr als 10 geteilter Meinungen sogar zum betonierten Superfakt ;-)
Zitat von GoggoGoggo schrieb:@SoSo123
Auch wenn Du Dich selber gerne reden hörst, ich habe meinem Beitrag und dem von Dir nichts hinzuzufügen....
Du, ich würde eigentlich lieber mitlesen, wenn andere user Sachverhalte besprechen und Fundstücke teilen, anstatt immer wieder auf das Karussell geschubst zu werden.
Und, ganz ohne Häme: ich will ja niemanden piesacken sondern versuche nur, auf alle erdenkliche Arten eine Brücke zu bauen, damit solche Ansichten wie "an allen Gerüchten ist was wahres dran" u.ä. eventuell reflektiert werden. That´s all...


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Mordfall Hinterkaifeck

11.05.2017 um 22:32
@totto
Auch von mir ein Danke! Das liest sich sehr interessant und aufschlußreich.
Ich kann @margaretha nur anschließen und auch Dir Danke für die geduldige Aufbereitung des Inhaltes!


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