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Mordfall Hinterkaifeck

48.175 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

18.01.2020 um 15:37
@jerrylee
Vielen Dank für das Sterbebild, interessant


@Hathora
Natürlich kannst Du das nicht gut finden, wenn ich direkt Methoden oder Versprechungen in Frage stelle. Das ist aber eine direkte Antwort auf die Art und Weise, wie hier die Vorstellung erfolgt. Neue User, die Fragen stellen und wirklich was wissen wollen, bekommen zuverlässig die Antwort, das ist selbstverständlich. Die, die Neuigkeiten liefern wollen, werden halt hinterfragt.


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18.01.2020 um 15:44
@jaska
Das wäre ja auch in Ordnung so, aber der Ton macht halt die Musik. Lass uns das Thema jetzt bitte beenden und warten wir mal ab, was der "Neue" uns überhaupt Neues zu vermelden hat.
Ich kram schon mal meine Gumpakte raus. Und was da nicht drin ist, das weisst Du mit Sicherheit.


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Mordfall Hinterkaifeck

18.01.2020 um 16:05
@Hathora
Zitat von HathoraHathora schrieb:Und was da nicht drin ist, das weisst Du mit Sicherheit.
Eher nicht, die Gumps haben mich außer der Fahndung 1922 nie interessiert. Aber da gibt es richtige Experten.


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18.01.2020 um 16:55
@jerrylee
Danke für das Sterbebild. Da hat man jetzt mal ein Bild davon, wie der Gump ausgesehen hat.
Gibt es auch eine Rückseite von dem Sterbebildchen?
Da steht doch manchmal drauf, wer in so tiefer Trauer an den Verstorbenen dieses Bildchen anfertigen liess. Wäre auch mal interessant.


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Mordfall Hinterkaifeck

18.01.2020 um 19:31
Die Gabriels, oder einer von ihnen sind selbstverständlich nicht nach Hinterkaifeck marschiert und haben alle abgeschlachtet um zu erben. Trozdem bleiben Sie meine Kandidaten, es gibt eben noch andere Motive.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 01:11
Zitat von HathoraHathora schrieb:@jerrylee
Danke für das Sterbebild. Da hat man jetzt mal ein Bild davon, wie der Gump ausgesehen hat.
Gibt es auch eine Rückseite von dem Sterbebildchen?
Da steht doch manchmal drauf, wer in so tiefer Trauer an den Verstorbenen dieses Bildchen anfertigen liess. Wäre auch mal interessant.
Das Bild ist wirklich sehr interessant. Da dies offensichtlich eine Wehrmachts-Uniform ist, müsste er da etwa 52 Jahre alt sein. Er sieht aber jünger aus und sein Leben, seine Vergangenheit sieht man ihm auch nicht unbedingt an.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 01:15
Zitat von HathoraHathora schrieb:Da steht doch manchmal drauf, wer in so tiefer Trauer an den Verstorbenen dieses Bildchen anfertigen liess. Wäre auch mal interessant.
Das kann nur seine 2. Frau gemacht haben, sie war ja auch damit einverstanden das er auf den Soldatenfriedhof in München-Großhadern umgebettet wurde.


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19.01.2020 um 09:53
Zitat von CoolwulfCoolwulf schrieb:Da dies offensichtlich eine Wehrmachts-Uniform ist, müsste er da etwa 52 Jahre alt sein. Er sieht aber jünger aus.....
Eine Uniform reißt die größten Ganoven heraus. Wenn A.Gump ein so großer Militarist gewesen wäre, hätte er es schon im ersten Weltkrieg weitergebracht, als wie zum Unterfeldwebel.

Was oft auffällt ist die Schreibweise von Nachnamen, sie kann sich von Dorf zu Dorf unterscheiden, wie Gump,Gumpp.

Reichertshofen ein Ort mit Geschichte viel mir eben der Name Gumpp auf.


Dateianhang: Gump(p) Anna, Kaspar, Reichertshofen.pdf (55 KB)

Kaspar, da war doch auch irgendetwas?

https://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Personen:_Kaspar_Wendelin


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 10:44
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:Eine Uniform reißt die größten Ganoven heraus. Wenn A.Gump ein so großer Militarist gewesen wäre, hätte er es schon im ersten Weltkrieg weitergebracht, als wie zum Unterfeldwebel.
Adolf Gump hat es im 1.WK vom einfachen Soldaten (Grenadier) zum Unterfeldwebel geschafft, bekam 3 Tapferkeitsmedalien, war 2 mal verwundet, ich denke so schlecht ist das gar nicht.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 10:48
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:Kaspar, da war doch auch irgendetwas?
Kaspar, Wendelin
Waidhofener Brandmetzger, wurde verdächtigt aufgrund eines Streits mit seinem Sohn Andreas, der mit einer Schießerei geendet hat. Der Sohn drohte dem Vater, ihn wegen der Morde in Hinterkaifeck anzuzeigen.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 12:09
Mal eine ganz wilde Spekulation von mir:

Warum hat Adolf Gump eigentlich keine Parteikarriere bei der NSDAP gemacht?
Dafür wäre er in meinen Augen doch prädestiniert gewesen: Selber Jahrgang wie der Führer, Orden im ersten Weltkrieg,
bei der Verteidigung des Vaterlands in Oberschlesien (Freikorps Epp) dabei. Die NSDAP wäre doch seine Chance gewesen.
Als Saalordner wären seine Verdienstmöglichkeiten sicher besser als die eines Korbmachers gewesen. So ein "Hafturlaub" war sicher kein Hinderungsgrund, den hatte der Führer selber.

Aber möglicherweise war er sogar der Schlägertruppe um Röhm einfach zu suspekt.
Vielleicht war aber auch irgendjemandem der militärischen Führer im Hintergrund etwas mehr zu Hinterkaifeck bekannt?
Eine Verbindung zu den Hinterkaifeck-Morden wäre sicher für die aufstrebende Bewegung ganz schlechte Propaganda gewesen.

(Wilde Spekulation/Brainstorming)


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19.01.2020 um 12:14
@jerrylee
@Coolwulf
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:Eine Uniform reißt die größten Ganoven heraus.
Ich finde auch, dass er da nicht so alt aussah. Auf jeden Fall nicht 55, sein Todesalter. Die Angehörigen haben halt ein Foto rausgesucht, wo er fesch aussah. Auf dem Foto könnte er vielleicht 30 oder etwas drüber gewesen sein.
Zitat von CoolwulfCoolwulf schrieb:Das Bild ist wirklich sehr interessant. Da dies offensichtlich eine Wehrmachts-Uniform ist, müsste er da etwa 52 Jahre alt sein. Er sieht aber jünger aus und sein Leben, seine Vergangenheit sieht man ihm auch nicht unbedingt an.
Hatten sie im ersten WK diese Uniformen an? Kenn mich da gar nicht aus.
Als er im Krieg war müsste er etwa 33 gewesen sein. Da könnte das Bild aus seiner Soldatenkartei stammen. Viele liessen sich doch auch privat in Uniform ablichten.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 12:48
Zitat von CoolwulfCoolwulf schrieb:Adolf Gump hat es im 1.WK vom einfachen Soldaten (Grenadier) zum Unterfeldwebel geschafft, bekam 3 Tapferkeitsmedalien, war 2 mal verwundet, ich denke so schlecht ist das gar nicht.
Das stimmt, aber wegen mehrfacher Tapferkeit hätte man ihn vom Mannschaftsdienstgrad zum Leutnant befördern müssen.
Eine Karriere beim 100.000 Mann Heer wäre normalerweise vorprogrammiert gewesen, da er auch noch Freikorps-Mitglied war.


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 13:04
Guten Tag,
Mit dem Thema Hinterkaifeck kenne ich mich bisher nicht wirklich aus, finde es allerdings sehr interessant. Ich habe eine Frage an die Kenner der Materie: Im Rahmen meines Studiums der Literaturwissenschaft wurde das Buch "Tannöd" von A.M. Schenkel angesprochen. Mich würde interessieren wie Hinterkaifeck- Experten über dieses Buch denken. Ich würde mich über eine Antwort freuen und bedanke mich schon mal ganz herzlich. :)


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Mordfall Hinterkaifeck

19.01.2020 um 20:14
Ein anderer Gauner, nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde am 11.05.1916, unter anderem wegen Fahnenflucht, zu 6,5 Jahren Haft erurteilt. Durch einen Gnadenerlass wurde er 3 Monate und wenige Tage später wieder entlassen. Wegen dieser Verurteilung wurde er zum Soldaten zweiter Klasse degradiert Im November 1918 wurde Xaver Dersch als Infanterist vom Heer aus dem Militärdienst entlassen.

1919 wurde er Mitglied des Freikorps Epp, Rückerlangung seines ehemaligen Dienstranges zum Kompaniefeldwebel. Dersch blieb beim Freikorps Epp bis zu desse Auflösung im Oktober 1920.

Danach wurde er Gemeindeschreiber in Waidhofen.

Er legte die Verwaltungsprüfung ab und wurde zum Gemeindesekretär für die Gemeinde Waidhofen, Koppenbach, Wangen und Diepoltshofen bestellt.
Nach einer erneute Verurteilung zu 1 Jahr Zuchthaus wegen Betruges und Urkundenfälschung, wurde Dersch wieder entlassen. Angeblich veranlasste der damalige Bürgermeister von Waidhofen Andreas Schrittenlocher eine Falschbuchung und ein Michael Krach soll ihn zu einem falschen Gutachten für eine Versicherungsaufnahme überredet haben.

Dersch wurde trotz seiner Verurteilung wieder zum Kompaniefeldwebel befördert, währen Adolf Gump Unterfeldwebel blieb.

https://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Personen:_Dersch_Xaver

Dersch kam 1926 nicht zur Gerichtsverhandlung wegen Urkundenfälschung in Neuburg, er lies dem Gericht mitteilen, dass er sich das Leben nehmen will. Aus Waidhofen war er verschwunden.

Ein toller Kompaniefeldwebel dieser Dersch, während meines Grundwehrdienstes lernte ich auch ein paar ähnliche Dorftrottel kennen, meistens wurden sie später bei BGS,Polizei,Standortverwaltung und Kommunen untergebracht.


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19.01.2020 um 20:19
das mit den Kp. Feldwebeln stimmt @jerrylee


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19.01.2020 um 22:37
Guten Tag, mein Name ist Ernst Hellfritz. Ich habe erfolgreich die Grundschule absolviert, bin ausgebildeter Rentner und beschäftige mich seit 29 Jahren mit Kaffeesatzleserei und Astrologie. Mein Pendel hat mir verraten, was "Yogtze" bedeutet, aber ich werde das erst der Welt offenbaren, wenn man mir endlich den Nobelpreis verliehen hat.
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:wegen mehrfacher Tapferkeit hätte man ihn vom Mannschaftsdienstgrad zum Leutnant befördern müssen
Sag mal, in welcher Traumwelt lebst du eigentlich? Im Kaiserreich wurde nicht Hinz und Kunz zum Offizier ernannt. Noch in der Reichswehr herrschte die Offizierswahl durch Kooptation, d.h. die Offiziere eines Regiments entschieden darüber, wen sie in ihre Reihen aufnehmen wollten. Ein Halunke wie Gump gehörte bestimmt nicht dazu, und auch den Unterfeldwebel erreichte er erst in der Wehrmacht, im Kaiserreich gab es den überhaupt nicht! Der normale Beförderungsweg lief übrigens vom Unteroffizier direkt zum Feldwebel; zum Unterfeldwebel wurden in der Regel nur Leute ernannt, denen man die Eignung zum Feldwebel absprach. Das alles änderte erst Adolf H. aus B., der es im Weltkrieg übrigens trotz erwiesener "mehrfacher Tapferkeit" selbst nur bis zum Gefreiten gebracht hat.


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Mordfall Hinterkaifeck

20.01.2020 um 07:43
Da wäre noch ein Kandidat.

Schweighart war der Sohn des Volksschullehrers Hans Schweighart und seiner Ehefrau Franziska, geb. Rentsch. Nachdem er krankheitsbedingt das Gymnasium in der 8. Klasse verlassen hatte, trat er in die Bayerische Armee ein, aus der er im April 1914 als Unteroffizier entlassen wurde. Sein Plan, das Abitur nachzumachen und Medizin zu studieren, kam aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht mehr zustande. Stattdessen nahm er von 1914 bis 1918 am Krieg teil, in dem er 1916 zum Leutnant der Reserve befördert wurde. Nach Kriegsende gehörte Schweighart einige Wochen lang einer Abwicklungsstelle an, aus der er aufgrund von Konflikten mit den Arbeiter- und Soldatenräten ausschied. Am 1. Mai 1919 trat er in das Freikorps Epp ein.


Am 6. Oktober 1920 in München war Schweighart beim Fememord an dem Dienstmädchen Maria Sandmayer, die gedroht hatte, beim Entwaffnungskommissar des Reiches ein verstecktes Waffenlager der Freikorpsbewegung auf dem Schloss ihres ehemaligen Dienstherren anzuzeigen, beteiligt. Der Mörder, der das Opfer erdrosselte, war Hermann Berchtold, der 1931 den Mord gestand. Obwohl er offiziell als dringend tatverdächtig gesucht wurde, gelang es Schweighart mit Hilfe der von Ernst Pöhner geführten Münchener Polizei, die mit der völkischen Rechten sympathisierte, nach Österreich zu fliehen.

Wikipedia: Hans Schweighart

Wie gut wenn man Freunde hat.


Waffefverschiebungen sterreichSchweighar


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21.01.2020 um 01:02
Zitat von area69area69 schrieb:Guten Tag,
Mit dem Thema Hinterkaifeck kenne ich mich bisher nicht wirklich aus, finde es allerdings sehr interessant. Ich habe eine Frage an die Kenner der Materie: Im Rahmen meines Studiums der Literaturwissenschaft wurde das Buch "Tannöd" von A.M. Schenkel angesprochen. Mich würde interessieren wie Hinterkaifeck- Experten über dieses Buch denken. Ich würde mich über eine Antwort freuen und bedanke mich schon mal ganz herzlich. :)[/q
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:Das stimmt, aber wegen mehrfacher Tapferkeit hätte man ihn vom Mannschaftsdienstgrad zum Leutnant befördern müssen.
Eine Karriere beim 100.000 Mann Heer wäre normalerweise vorprogrammiert gewesen, da er auch noch Freikorps-Mitglied war.
Leutnant ist ein Offiziersrang, da muss man vorher auf die Schule
Mannschaftsdienstgrade gehen nur bis zu Feldwebel



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Mordfall Hinterkaifeck

21.01.2020 um 07:10
"Leutnantdienst tun heißt: seinen Leuten vorsterben", schrieb Walter Flex, selbst Leutnant der Reserve und 1917 gefallen, in "Der Wanderer zwischen beiden Welten".

Von den aktiven Offizieren fielen 12 600, fast 8000 von ihnen Leutnants und Oberleutnants. Das heißt: Jeder vierte Berufsoffizier kam um, fast zwei Drittel der Gefallenen waren im Leutnantsrang. Ähnlich bei den Reserveoffizieren; von ihnen fielen 35 500, und so gut wie alle der Getöteten - 33 900 Mann - waren Leutnants und Oberleutnants.

https://www.sueddeutsche.de/politik/erster-weltkrieg-leutnantdienst-tun-heisst-seinen-leuten-vorsterben-1.3513920-0

Aus Mannschaftsdienstgraden mussten welche nachrücken, ich kenne nicht die genauen Zahlen.

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Was mich besonders ärgert ist der Mord an einer 19 Jährigen.(siehe Beitrag w.o.)

Maria Sandmayer

Wikipedia: Erdrosseln


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