Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Mordfall Hinterkaifeck

47.239 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hinterkaifeck, Hinterkeifeck, Sechsfach Mord, Einödhof
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

16.02.2020 um 20:12
salvarsan


Ein langjähriger Weggefährte von Viktoria Gabriel musste sich fast 20 Jahre später nach HK einer Untersuchung auf Geschlechtskrankheiten unterziehen, es konnte ihm nichts nachgewiesen werden dank des obigen Therapeutikums.

Dateianhang: 100 Jahre Salvarsan_ Chemisch auf Erreger zielen _ Ehrlich.pdf (916 KB)

Auch bei einer Geliebten von Adolf Gump trat 1922 eine Geschlechtskrankheit auf, ob sie zur fraglichen Zeit in Hinterkaifeck übernachteten?

Salvarsan war auch noch 1927 eines der begehrtesten Schmuggelgüter, in West und Ost.

Dateianhang: Schmuggel an der bayerisch-tschechischen Grenze,Salvarsan,Sacharin,Viehschmuggel.pdf (2074 KB)


Dateianhang: Arsphenamin – Wikipedia.pdf (317 KB)


melden
Anzeige

Mordfall Hinterkaifeck

19.02.2020 um 02:06
@jerrylee
Was genau möchtest Du uns damit sagen?


melden

Mordfall Hinterkaifeck

19.02.2020 um 13:32
Den Zusammenhang zu den Mordfällen verstehe ich auch nicht. Irgendwer wurde irgendwann auf Geschlechtskrankheiten untersucht, hatte aber keine. Möglicherweise wegen Salvarsan. Ah ja. Sehr... äh... interessant.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

20.02.2020 um 09:54
@jerrylee
Butter bei de Fische könnte helfen.

Wer erkrankte wann und warum ist das bemerkenswert?


melden

Mordfall Hinterkaifeck

20.02.2020 um 11:23
@jerrylee
Die Seiten hier mit "Rätsel raten" zu füllen ist nun wirklich überflüssig. Schreib doch bitte endlich mal dazu, welchen Zusammenhang mit dem Mordfall HK Du jeweils siehst.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

20.02.2020 um 20:31
sooma schrieb:Butter bei de Fische könnte helfen.
Das klingt gut und altbekannt.:-)))

Ich kann und darf keine Namen nennen, es ist jemand der mit einer Frau aus Brunnen verheiratet war und Waidhofen noch nach den Morden 1922 verlassen hat.

Ich habe mit der Enkelin dieses Mannes gesprochen zwar nur telefonisch, sie sagte zu mir, dass die Großmutter auf eine Sängerin im Kirchenchor furchtbar eifersüchtig war.

Es ging mir damals um ein Foto, sie konnte mir nicht weiterhelfen, scheinbar war die Großmutter so in Rage, dass sie die Fotos weggeschmissen hat.

Dieser Mann wurde nach fast 20 Jahren nach HK denunziert, warum hat er nicht ausgepackt?

Er hätte auch nach dem zweiten Weltkrieg noch die Möglichkeit gehabt etwas Licht in die Sache zu bringen, hat aber Anton Gump obwohl obige Person auch mal in Ingolstadt lebte nicht entlastet.

Es wurde dieser Geschichte keine Beachtung geschenkt, so wie dem Vorleben der Opfer.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

21.02.2020 um 14:21
@jerrylee
jerrylee schrieb:Dieser Mann wurde nach fast 20 Jahren nach HK denunziert, warum hat er nicht ausgepackt?
Werde doch bitte ein bisschen deutlicher. Du wirfst uns wie einem Hund immer nur ein paar Brocken hin und was dazwischen ist sollen wir erraten. So entstehen dann Gerüchte und Unwahrheiten, die dann hier seitenweise kursieren. Muss doch nicht sein, oder?

Also sei so lieb, und beantworte folgende Fragen:

----Wegen welchem Vergehen wurde der Mann aus Brunnen denunziert? -----
Wenn es wegen den Morden in Hinterkaifeck war, dann müssten wir doch den Namen kennen, warum also die Heimlichtuerei?
-----was hätte er denn auspacken sollen?-----
Er wurde doch sicher vernommen, wenn er denunziert wurde. Glaubst Du, er hat nicht die Wahrheit gesagt? Wusste er mehr als er sagte?
jerrylee schrieb:hat aber Anton Gump obwohl obige Person auch mal in Ingolstadt lebte nicht entlastet.
------wie hätte er Anton Gump entlasten können?------
Der Verdacht gegen Anton Gump wurde doch sowieso fallen gelassen.
jerrylee schrieb am 16.02.2020:Auch bei einer Geliebten von Adolf Gump trat 1922 eine Geschlechtskrankheit auf, ob sie zur fraglichen Zeit in Hinterkaifeck übernachteten?
-------wo ist der Zusammenhang von einer angeblichen Geschlechtskrankheit Deines Herrn Unbekannt und der Lebensgefährtin des Gump?----
-------wo gibt es da einen Zusammenhang mit Hinterkaifeck?----
-------woher weisst Du denn, wer sich alles infiziert hat?------
Du verstehst sicher, dass wir da auch eine Quellenangabe erwarten.
Deine Angaben sind sicher sehr interessant, aber auch ziemlich heikel. Aber Du hast nun mal dieses Thema begonnen. Kannst auch gerne per PN mit mir oder mit allen kommunizieren.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

24.02.2020 um 17:58
Hathora schrieb am 21.02.2020:------wie hätte er Anton Gump entlasten können?------
Der Verdacht gegen Anton Gump wurde doch sowieso fallen gelassen.
Der Verdacht gegen Anton Gump wurde eigentlich nicht fallen gelassen, es kam allerdings die Verjährung dazwischen.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

24.02.2020 um 20:26
@arschimedes
Ja gut, der Haftbefehl des Amtsgerichts Augsburg wurde aufgehoben.
Zuerst wurde er zwar verhaftet, am 7.5.52, denn man hatte Angst, dass er wegen der zu erwarteten Strafe fliehen würde, siehe unten, aber dann wurde er mit Aufhebung des Haftbefehls vom 30.5.52 freigelassen wegen Verfolgungsverjährung und er deswegen keine Strafe zu erwarten hätte.
Oh Mannomann, warum einfach, wenns kompliziert auch geht.

--------------------------------------------------------------------------------------
. Ingolstadt, den 7.5.1952
Landespolizei Bayern
Chefdienststelle Schwaben
I/Krim.Az.28s 22.10 (S)

Tgb. 206/52


An den Ermittlungsrichter
bei dem Amtsgerichte
in Ingolstadt

Stempel Amtgericht


H a f t !


Betrifft: Gump, Vorname Anton, verh. Rentner, geb. 11.6.1887 in Karlskron,
LK. Neuburg/ D., wohnhaft in Ingolstadt, Griesmühlstraße 5, u.A.

wegen Verdacht des 6 fachen Mordes im Anwesen Hinterkaifeck am 31.3.1922

Anlagen:
Bericht an die StA. Augsburg vom 2.5.1952
Fotokopie der Angaben der Kreszenz Maier vom 1.9.1941

Tatort: Hinterkaifeck, Gde. Wangen, LK. u. AG.Schrobenhausen

Tatzeit: Vermutlich in der Nacht zum 1.4.22


Unter Bezugnahme auf die Äußerungen der Schwester des Verdächtigten Kreszenz Maier, vom 1.9.1941 (s. Fotokopie) ist der im Betreff näher bezeichnete

Anton Gump

dringend verdächtig, mit seinem Bruder, Adolf Gump, geb. 4.12.1889 in Karlskron, verstorben am 29.2.1944 in Würzburg, in der Nacht vom Freitag, den 31.3. auf Samstag den 1.4.1922, die sämtlichen Bewohner (6 Personen) ermordet zu haben.

Die Schwester der beiden Täter, Frau Kreszenz Maier von Augsburg, bezichtigte am Krankenbett ihre beiden Brüder der Täterschaft von Hinterkaifeck. Sie gebrauchte diese Äußerung zwei verschiedenen Geistlichen, welche sie am Krankenlager besucht haben. Ein Geistlicher notierte sich auf Wunsch der Kranken die Angaben, wie sie auf der Fotokopie zu ersehen sind. Im übrigen wird auf den Bericht an die StA. Augsburg vom 2.5.1952 und auf das in Abschrift beiliegende Augenscheinprotokoll vom 4. u. 5.4.1922 der Gerichtskommission des AG. Schrobenhausen hingewiesen. Nach den durchgeführten Ermittlungen stand

1.) Anton Gump zur fraglichen Zeit (Ende März, anfangs April 1922) bei den Deutschen Werken in Ingolstadt (jetzt Despag) in Arbeit. Unterlagen darüber, ob Gump zur kritischen Zeit einige Tage der Arbeit ferngeblieben ist, konnten nicht einwandfrei erbracht werden.

2.) Adolf Gump war zur fraglichen Zeit als Korbmacher in Lande umhergezogen. Konkrete Angaben über seinen damaligen Aufenthalt konnten bis jetzt noch nicht ermittelt werden. Tatsache aber ist, nach Aussage der Zeugin Magdalena Schindler (damalige Geliebte des Adolf Gump), daß Gump und die Schindler auf ihren gemeinsamen durchgeführten Reisen auch in die Gegend von Schrobenhausen usw. gekommen sind. Adolf Gump soll auch nach der Tat alleine in die Gegend von Hinterkaifeck gekommen sein. Adolf Gump ist am 29.2.1944, infolge eines Unglücksfalles, im Reservelazarett I in Würzburg als Unterfeldwebel gestorben.

Anton Gump wurde am 6.5.1952 im Dienstgebäude der Kriminalpolizei Ingolstadt zur Sache von Herrn StA. Dr. Popp, Augsburg, vernommen. Gump stellt jede Teilnahme, und Mitwisserschaft ganz entschieden in Abrede. Er behauptet, in seinem Leben nie in die Gegend von Hinterkaifeck gekommen zu sein, obwohl er in dem etwa eine Gehstunde entfernt liegenden Ort Niederarnbach mehrere Jahre als Dienstknecht beschäftigt war. Außerdem will er den Ort Waidhofen, in welchem die Opfer von Hinterkaifeck beerdigt liegen, nicht wissen.

Gump Anton erscheint nach wie vor der Tat dringend verdächtig. Seine Festnahme, welche am 7.5.52 um 9.30 Uhr erfolgte, war unumgänglich, weil der Gegenstand der Untersuchung ein Verbrechen bildet und außerdem Fluchtgefahr besteht, da anzunehmen ist, daß er sich wegen der Schwere der Tat und der zu erwartenden Strafe durch Flucht dem Gericht entziehen werde. Weiterhin würde er die Freiheit dazu benützen, Zeugen zu unwahren Aussagen inbezug auf sein Alibi usw. zu veranlassen bezw. zu verleiten.

Unterschrift

(Halbedel)
Insp.d.LP.

3 Offene Fragen/Bemerkungen

--------------------------------------------------------------------------------------
B e s c h l u s s


der 1. Strafkammer des Landgerichts Augsburg vom 30. Mai 1952 in dem Strafverfahren gegen G u m p Anton wegen Mordes.

Auf die Beschwerde des Beschuldigten wird der Haftbefehl des Amtsgerichts Augsburg vom 3.5.1952 aufgehoben.
Gründe
Auf Grund der bisherigen Ermittlungsergebnisse bestünde an sich gegen den Beschuldigten zwar ein dringender Tatverdacht bezüglich des dem Beschuldigten durch den Haftbefehl zur Last gelegten Verbrechens. Wegen des Leugnens des Beschuldigten wäre an sich auch Verdunkelungsgefahr zu bejahen. Trotz des Verbrechenscharakters der dem Beschuldigten vorgeworfenen Straftat kann aber im Falle infolge der Aufhebung des Haftbefehls die Gefahr eine Flucht des 65 jährigen, verheirateten Beschuldigten nicht als gegeben erachtet werden, da selbst im Falle einer Überführung des Beschuldigten dessen Bestrafung infolge wegen der inzwischen eingetretenen Verfolgungsverjährung nicht mehr erfolgen kann.
Die von der Staatsanwaltschaft geltend gemachten Anhaltspunkte dafür, dass die Verfolgungsverjährung nach §67 StGB unterbrochen worden sei, wurden bisher nicht bestätigt. Da nach Sachlage selbst bei einer Überführung des Beschuldigten in einem nach § 66 Abs. II StGB betriebenen Verfahren wegen des Prozesshindernisses der nicht wiederlegten Verfolgungsverjährung lediglich auf die Einstellung des Verfahrens unter Übernahme der Kosten auf die Staatskasse erkannt werden könnte, ist die weitere Aufrechterhaltung des Haftbefehls wegen Fehlens von tatsächlichen Haftgründen nach § 112 StPO nicht gerechtfertigt. Der Haftbefehl des übrigens örtlich unzuständigen AG. Augsburg vom 3.5.1952 ist daher, wenn auch aus anderen, als in der Haftbeschwerde vorgetragenen Gründen, aufzuheben. §§ 112, 125, 115, 304 StPO.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

24.02.2020 um 20:36
@arschimedes
@jerrylee
Anton Gump stand also unter dringendem Tatverdacht. Und ein Mann, der gleich nach den Morden aus Weidhofen wegzog und mit einer Frau aus Brunnen verheiratet war, später in Ingolstadt lebte und 20 Jahre nach der Tat denunziert wurde (der Mörder zu sein?) hätte Anton Gump entlasten können?
@all - Ich frage mich, wer dieser Mann sein könnte und wie er Anton und somit auch Adolf Gump hätte entlasten können? Hat jemand von Euch diesbezüglich eine Ahnung?


melden

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 12:06
Für alle, die es interessiert:

Hinterkaifeck Lesung aus dem Roman "Lerchenstimme" von Adolf J. Köppel mit Theaterstück vom Neuburger Volkstheater
am 27. und 28. März 2020 im Gasthof Bogenrieder in Waidhofen.
Adolf J. Köppel

Das Programm:
19:00 Beginn Lesung
19:15 kurzes Theaterstück der Schauspielgruppe aus Neuburg
19:30 Fortsetzung Lesung
20:00 Pause für Essen
zum Essen gibt’s Hinterkaifecker Brotsuppe,
danach Krustenbraten mit Knödel und Krautsalat
21:00 Vortsetzung Lesung mit anschliessender Fragerunde
Ende ca. 23:00 Uhr

Eintritt 28.00 Euro pro Person
Weitere Informationen zum Kriminalroman unter www.hinterkaifeck.ch

Bemerkenswert die Hinterkaifecker Brotsuppe (Anmerkung von mir)


melden

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 18:47
Bestimmt hat das schon mindestens einer hier angsprochen aber was spricht dagegen, dass Andreas Gruber seine Familie umgebracht hatte. Er versteckte sich auf dem Hof, doch als Lorenz Schlittenbauer für ein Treffen mit Viktoria auf den Hof kam und dann die Leichen sah. Als er auf Andreas Gruber traf brachte er ihn zwar mit der gleichen Waffe um, aber auf einer anderen Weise, da nur Andreas wusste wie man seine eigene Erfindung genau benutzt. Deshalb hat Andreas auch andere Verletzungen. Doch wer hätte Lirenz geglaubt?


melden

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 21:15
@Gnkk
Lorenz Schlittenbauer verstarb 1941.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 21:30
@Gnkk
Dein Beitrag ist ja weg. Aber Du hattest einen Teil der Geschichte 20 Jahre in die Zukunft verlegt, mit irgendeiner Denunziation und soweit ich verstanden hatte sollte da Schlittenbauer noch gelebt haben.


melden

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 21:32
@jaska
In dem beitrag ging es mir nicht um schlittenbauer sondern um den beitrag von jerrylee über salvarsan
Hab ich ein bisschen komisch ausgedrückt sry


melden
Anzeige

Mordfall Hinterkaifeck

28.02.2020 um 21:50
Also ich verstehe hier mittlerweile nur noch die Hälfte … angefangen bei @jerrylee bis @Gnkk und "dein Beitrag ist ja weg" und was sonst noch.


melden
203 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery empfiehlt
Brave
Browser
Ein neuer Browser, der deine Privatsphäre schützt und standardmäßig Werbeanzeigen blockiert.
ausprobieren
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt