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Mordfall Hinterkaifeck

52.579 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

um 12:26
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Zum einen Schlittenbauer mit Bichler
Die Bichlers wurden eingehend geprüft, und Anton Bicher (der mit dem Hund lt. Rieger) gab in seiner Vernehmung vom 4.Mai 1922 an, daß er zur Tatzeit -ebenso wie sein Bruder Karl – auf dem GutLindahof, Gde. Althegnenberg war.
Von dem Morde in Hinterkaifeck erfuhr ich durch die Zeitung. Ich und mein Bruder waren zur Zeit der Tat und zwar die Nacht zum 1. April auf dem Gute Lindahof. Wir haben beide in der betreffenden Nacht den Gemeindebezirk Althegnenberg nicht verlassen. Sofern wir nach Beendigung der Arbeit nicht zuhause blieben, hielten wir uns in der Wirtschaft zum Bergmüller in Althegnenberg auf. Für die Richtigkeit meiner Angaben bitte ich den Baumeister Huber im Gute Lindahof und den Wirt Bergmüller und seine Kellnerin in Althegnenberg zu hören.


Das wurde damals auch noch am gleichen Tag (!) überprüft, und vom Zeugen Michael Huber (Vorarbeiter auf Gut Lindahof) bestätigt.

Und 60 km einfach, ohne Fahrrad und eingeschränktem Bahnverkehr war das nicht machbar. Komm. Neuss schrieb dann am 05.05.1922:
Von einer Festnahme wurde Abstand genommen, da sein Alibi in der kritischen Nacht durch einwandfreie Zeugen nachgewiesen wurde.
Quelle: https://wiki.hinterkaifeck.net/wiki/Berichte:_1922-05-05_Neuss_Georg,_Kriminalkommiss%C3%A4r


==========
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Zum anderen Bichler mit Siegl.
Hier ist das Gleiche in grün, jedenfalls fast.
Sigl hat auch ein Alibi, allerdings hat sich die Aussage der Alibizeugin nicht erhalten, und wir wissen daraus nur aus dem Bericht von Neuss nach München

Georg Siegl –Anl. 5- war in der kritischen Nacht ebenfalls zuhause in Hohenried, welche Ortschaft 1 1/2 Stunde vom Tatort entfernt ist.

Dessen Dienstfrau Kreszenz Huber, 58 Jahre alt, in Hohenried Nr. 37 wohnhaft, erklärte am 27.4.22, daß sie bisher täglich zwischen 7 und 7 1/2 Uhr Abend gegessen haben und Siegl niemals beim Essen gefehlt hat und auch dann nicht, wenn er seine Wäsche zum Umtausch zu seinen Eltern nach Gröbern gebracht hat. Bisher hat sich Siegl stets bis 9 und 10 Uhr im Gastzimmer oder in der Küche aufgehalten und dann erst sei er ins Bett gegangen. Abgegangen sei er auch an kritischem Abend nicht.
Siegl ist eine Person, der infolge seiner körperlichen Figur einer solchen Tat nicht gewachsen ist.
Im gleichen Bericht steht dann auch, daß nicht Sigl diesen Einbruch begangen hatte, sondern ein Hartl, das hat Sigl vorher so ausgesagt.
Wegen des von der Rieger – Anl. 1 – bezeichneten Einstiegdiebstahls in Hinterkaifeck Ende Oktober Anfangs November 20 kommt nach den Angaben des Georg Siegl – Anl. 3 – als Täter der led. Dienstknecht Josef Hartl, geb. 17.8.05 in Waidhofen in Betracht.
Ich persönlich glaube auch an zwei Täter, aber kann mir nur schwer vorstellen, daß das von zwei Personen aus zwei einheimischen unterschiedlichen Familien ohne Bezug zueinander durchgeführt wurde. Die Gefahr, dass da einer redet, den anderen erpresst, sich durch irgendeine flapsige Bemerkung verrät ist doch so hoch. Für mich ist das einfach so schwer vorstellbar, daß das dann ungeklärt geblieben wäre.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 13:38
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Mein Gefühl sagt mir, dass das Durchwühlen nicht Wertsachen galt, sondern eher einem Dokument o.ä.
Genau so sehe ich das auch. Und in diesem Dokument dürfte auch der Namen Josef stehen.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 13:55
@schluesselbund :
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Genau so sehe ich das auch. Und in diesem Dokument dürfte auch der Namen Josef stehen.
Was verstehst Du unter einem "Dokument" und was soll den da bitte außer dem Namen Josef drinstehen?

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

um 14:07
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ganz interessant, dass die Backofenbegegnung wieder angesprochen wird.
...die eine eigene Dynamik durch den stille Post Effekt entwickelte.


Aktencheck: Die Begegnung am Backofen – Das Hinterkaifeck-Wiki https://share.google/ahDTOzHFHhVRgwL1Y


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Mordfall Hinterkaifeck

um 14:16
Zitat von DewDew schrieb:Was verstehst Du unter einem "Dokument"
Ein Schriftstück.
Zitat von DewDew schrieb:und was soll den da bitte außer dem Namen Josef drinstehen?
Vielleicht der Name des Vaters, oder Viktoria benannte etwas was Josef zukommen muss. Oder Viktoria nannte ein Geheimnis.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 15:02
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ganz interessant, dass die Backofenbegegnung wieder angesprochen wird.
Ist auch denke ich ein interessanter Punkt. Wenn man mal nur den Bericht Pielmayers nimmt vom 06.11.26 nimmt, ist am 01. April 1922 im Tagesverlauf auf dem Hof am bzw. mit dem Backofenhaus was passiert.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:...die eine eigene Dynamik durch den stille Post Effekt entwickelte.
Selbst wenn die Aussage mit dem Hund am Backofen durch stille Post dokumentiert wurde, passt sie ja mit der Aussage Hofners zu den Bewegungen des Hundes zusammen.
Zitat von jaskajaska schrieb:Der Töter hätte dich kaum die Mühe gemacht, den Feuerraum auszufegen und neues Holz einzulegen. Und Stoffe wären nicht restlos verbrannt.
Meinst du also, die Sache mit dem Backhaus stimmt nicht?
Zitat von jaskajaska schrieb:Allerdings war der Hund schwer verletzt und so hätte er wohl eher ungewünschte Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Aus der Entfernung wenig sichtbar und Hofner hat es ja auch nicht wirklich gestört oder misstrauisch gemacht.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Genau so sehe ich das auch. Und in diesem Dokument dürfte auch der Namen Josef stehen.
Eventuell hat, nachdem andere die Tat begangen haben, ein gewisser Nachbar die "Chance" genutzt, und nach einem oder mehrere Dokumente gesucht. Ein Dokument und/oder Brief(e), welche ein mögliches Motiv und Ärger für ihn bedeutet hätte(n). So wie er sich nach der Tat am Tatort benahm, halte ich es für möglich.


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