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Mordfall Hinterkaifeck

52.621 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

um 13:50
@megavolt :

Man sollte schon wissen, worüber man sich lustig machen will. Auch das eine Form von Höflichkeit.

Abgesehen davon, dass die Flugzeuge ( oder ihre Teile ) nie als "im Keller" angegeben oder angenommen wurden ( da waren tonnenweise landwirtschaftliche Erzeugnisse gebunkert ), hätte diese Geschichte durchaus in den historischen Rahmen gepasst. Waffenschiebereien, sowohl kleinsten, als auch größeren Umfangs, waren in der Zeit verbreitet.
Dass ihr Überbringer die Story mittlerweile als "Autor" ins völlig Absurde überreizt hat, mag der mit sich ausmachen.

Diese Leute hier:
Zitat von Kjansen86Kjansen86 schrieb:Ich finde zwei sehr interessante Podcasts haben den Fall mal behandelt. Einmal 'The Prosecutors', zwei amerikanische Staatsanwälte, und einmal 'Pat Brown', eine ehemalige Profilerin und alles in allem recht interessante Person.
...machen das doch auch nicht aus Langeweile, Hobby oder gelebtem Philanthropismus um was für die Volksbildung zu tun. Sie bedienen damit ( mehr oder weniger qualitativ hochwertig ) einen Markt. Der ahnungslose Konsument ihrer Erzeugnisse glaubt ihre Ausführungen am Ende noch und wenn dabei völliger Unsinn rauskommt, dann nenne ich den auch so. Warum sollte man sowas "freundlicher formulieren"?

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

um 14:09
Ich denke auch in der gesamt Bilanz ist die These der Gruber wars die Wahrscheinlichste variante. Folgendes Szenario ist denkbar. Der Gruber hat sich mal wieder an seiner Tochter vergriffen. Dies neckt ihn sie sei Schwanger. Und einen zweiten Schlittenbauer gibt es nicht. Zu diesem Zeitpunkt muss auch Viktoria nicht unbedingt sicher gewesen sein, dass sie Schwanger war. Vielleicht war die Regel längst überfällig. Als dann die Nachtigall der Sonntäglichen Messe fern blieb, wird sich ein heimlicher Verehrer mal auf den Weg zu Hinterkaifek aufgemacht haben. Wie der Verehrer sah was da der Gruber angerichtet hat erschlug er ihn.

Ja natürlich hätte dem Leichenschauer und Obduktionist die verschieden Verwesungsgrade auffallen müssen. Daten sie aber nicht. Was mich auf Grund des mangelhaften forensischen vorgehen wie auch die Unerfahrenheit des Obduktionisten nicht verwundert.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 14:55
Ich finde die Gruber-Theorie am unwahrscheinlichsten! Wenn ich die Theorie aus dem Buch "Die Lerchenstimme" von Köppel seziere, ist sie alleine deswegen schon unwahrscheinlich, weil sie zeitlich nicht stimmig ist!


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Mordfall Hinterkaifeck

um 15:09
@arschimedes

Da müsste ich zuerst mal nachfragen, welche These du für am wahrscheinlichsten hälst.

Abgesehen da von ist mir auch nicht klar:
Zitat von arschimedesarschimedes schrieb:Wenn ich die Theorie aus dem Buch "Die Lerchenstimme" von Köppel seziere, ist sie alleine deswegen schon unwahrscheinlich, weil sie zeitlich nicht stimmig ist!
Was du da genau meinst. Also was gibt es da zu sezieren, und zeitlich nicht stimmig....


Weiter nehme ich ja nur den Gedanken auf, dass es der Gruber war.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 15:12
@schluesselbund
Was hat das damit zu tun, welche Theorie ich für am wahrscheinlichsten halte. Ich hallte eben Köppels Theorie am unwahrscheinlichsten von Allen, weil eben Zeitfehler drin sind!


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Mordfall Hinterkaifeck

um 15:19
Zitat von arschimedesarschimedes schrieb:Was hat das damit zu tun, welche Theorie ich für am wahrscheinlichsten halte.
Nachfragen darf man wohl noch. Erst recht wenn man eine These verwirrft.
Zitat von arschimedesarschimedes schrieb:weil eben Zeitfehler drin sind!
Ja gut die Zeitfehler sind jetzt für mich kein Grund den Grundgedanke der Gruber wars zu verwerfen.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 15:27
Die Zeitfehler sind ein grosser Grund, denn wenn die Zeit-Abläufe belegbar nicht stimmen, dann ist davon auszugehen, dass der Rest auch nur zusammen gedichtet ist.


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Mordfall Hinterkaifeck

um 16:32
Zitat von DewDew schrieb:bestätigt hier meinen Eindruck von einer professionellen Warte aus.
Nur zur Klarstellung, mein Hintergrund ist nicht Psychologie, sondern, recht exotisch, Uncertainty Analysis. Meine Ausführungen zu Persönlichkeitsmerkmalen mache ich nur als informierter Laie. Sollten aber trotzdem halbwegs fundiert sein.
Zitat von DewDew schrieb:Wozu was mit sich rumschleppen, wenn passendes Werkzeug am Ort des Geschehens rumsteht? Erschlagen macht kaum Lärm, das wusste schon der alte Schmaderer.
Naja, der Teil macht noch halbwegs Sinn, siehe 'Man from the Train'. Aber Paul Müller attackierte fast immer nur Schlafende. Mit einer Art Knüppel gegen 4 Erwachsene vorgehen, die gut und gerne eine Schusswaffe haben könnten, ist schon kühn. Das auch noch zu schaffen, zeigt, dass wir es mit einer außergewöhnlichen Person zu tnu haben.
Zitat von DewDew schrieb:Der Einsatz der stumpfen Seite ergibt sich daraus, dass man die schneller wieder frei hat für den nächsten Schlag. Das scharfe Arbeitsende, also das Blatt oder die Klinge der Reuthaue oder eines ähnlichen Werkzeugs wieder aus einem Schädel herauszuziehen, dauert in jedem Fall länger, kann bei Verkantung sogar sehr schwierig sein.
Dieses Argument habe ich schon oft bzgl. Paul Müller gehört und es ergibt nicht wirklich Sinn für mich. Das Problem einer feststeckenden Axt ist vllt. hier und da mal relevant aber sicher kein Grund nicht die scharfe Seite zu bevorzugen. Ich habe mal ein bisschen in HEMA Communities (Historical European Martial Arts) gestöbert und auch alte Darstellungen von Axtkriegern (Normannen, Waragäer, etc.) angeschaut. Die Ergebnisse sind eindeutig: Wenn man mit einer Axt kämpft, kommt praktisch ausschließlich die scharfe und nicht die stumpfe Seite zum Einsatz.

Paul Müllers Tendenz zur stumpfen Seite kommt sicher daher, dass er fast ausschließlich schlafende Opfer angriff. Beim Angriff mit der stumpfen Seite muss halt alles sitzen und das Opfer fast keine Zeit haben den Kopf wegzudrehen oder eine Abwehrhaltung einzunehmen. Mit der spitzen Seite hat man als Angreifer viel weniger Probleme. Die Tatsache, dass der Mörder 5 Personen (davon 4 Erwachsene) praktisch alle mit dem ersten Hieb töten konnte, zeigt, dass wir es mit einem außergewöhnlich effektiven und geübten Mörder zu tun haben.
Zitat von DewDew schrieb:Das Versteck unter irgendwelchen Brettern des Fehlbodens war ebenfalls eher Allgemeingut, sodass es nahe liegt, dass der Reuthauenmann im Rahmen seiner Suche nach weiteren Bewohnern auf dem Dachboden oder Wertgegenständen diese Bretter damit anhob. Ob er dort Wertgegenstände fand, ist unklar, weitere Bewohner fand er jedenfalls nicht.
Da er seine Waffe demnach nicht mehr brauchte kann sie eher beiläufig dort gelandet sein, egal ob nun die Hker dort vorher etwas versteckt hatten oder nicht.
Mir kommt das ganze sehr wie ein gezieltes Versteck vor. Ich habe bloss keine Ahnung wozu. Es ist ja nicht so, dass nach der Entdeckung der Mordwaffe plötzlich irgendjemand eine tolle Idee hatte, wer es gewesen sein könnte.


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