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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

2.893 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Ramsey, Jonbenét Patricia Ramsey
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

16.03.2018 um 12:32
tobak schrieb:Ich denke, damit wurde eher auf die heutigen Vorbilder aus dem Showbusiness angespielt, geschminkt, gekünstelt im Auftreten und sehr auf Äußerlichkeiten fixiert. Die Peagantshows befördern das natürlich, so habe ich das verstanden.
Die Peagantsshows täuschen vor allem eine Frühsexualisierung von Kindern vor, das halte ich für hoch problematisch. Wenn sich da im Umfeld keine Pädophilen tummeln würden, wäre das ein Wunder.

Problematisch sind diese Shows auch, weil sie in der Regel den narzistischen Bedürfnissen der Mütter dienen. Die Kinder sind da nur per proxy unterwegs. Für mich ist es eine Art von Kindesmißbrauch, wenn ich kleine Kinder als kleine sexualisierte Verführerinnen inszeniere, um mein eigenes Neuröschen zu pflegen.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

16.03.2018 um 12:42
frauzimt schrieb:
wirkt sie wesentlich älter
Wozzeck schrieb:Mit Verlaub, das kann schlechterdings ein Argument dafür sein, dass Pageants die Kinder für Pädophile interessanter machen.
Ich musste das wort pegeant erst mal googeln.
Das bedeutet ja erstmal nur Kostümumzug.
Hier müsste man sagen "beauty pegeant".

Können wir uns darauf einigen, dass wir weitgehend Worte aus dem deutschen Wörterbuch verwenden?

Ich bin keine militante Sprachschützerin. Wenn es kein entsprechendes Wort auf deutsch gibt, ist das englische sinnvoll.
Aber "pegeant" muss doch nicht sein - oder?

Ja, für Pädophile müssen diese Kinder-Schönheitswettbewerbe ein Fest sein.


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

16.03.2018 um 12:47
@tobak

Schön, dass Du direkt antwortest. Ich muss allerdings sagen, meines Erachtens argumentiert sowohl
tobak schrieb:Ein Schwimmbad hat erst mal auch nichts mit Pädophilie zu tun, lockt diese aber evtl. an.
als auch...
tobak schrieb:Könnte man auch als Zynismus auffassen
... mit der Abwesenheit von etwas, das letztlich als Indiz oder sogar Beweis für etwas Angenommenes betrachtet wird. Diese Argumentationsweise ist zwar nicht allzu unüblich, aber sie ist deshalb nicht weniger problematisch. Ich denke, die Schlussweise, zu sagen, Beauty Pageants sind zwar nicht sexuelle motiviert, könnten aber Pädophile anlocken, ist schon auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau. Aber selbst wenn man diese Annahme gelten lässt, wie ginge der Schluss jetzt in Bezug auf den konkreten Fall weiter?

Nachdem man schon eingeräumt haben müsste, dass die Veranstaltungen per se nichts mit dem Verbrechen zu tun haben und auch Pädophile nur hypothetisch durch sie angezogen werden, müsste man die Konjunktive nun auf die ca. 15 Veranstaltungen erweitern, die JonBenét besucht hat: Hier könnte sie einem pädophilen Gewaltverbrecher begegnet sein. An dieser Stelle angekommen ist man mindestens bei dem dritten 'Vielleicht', wobei jedes der so umrissenen Vielleichts vermutlich mit unterschiedlichen (und nicht festlegbaren) Warscheinlichkeiten betrachtet werden müsste.

Die Konjunktivkette ist an dieser Stelle aber noch nicht einmal zu Ende: Wir müssen noch von der konkreten Veranstaltung, auf der JonBenét und der Pädophile zusammentrafen, in das Schlafzimmer des kleinen Mädchen in der Mordnach gelangen. Nun müsste man folglich annehmen, dass dieser hypothetische Pädophile, der JonBenét auf dem nicht minder hypothetischen Beauty Pageant begegnet ist, ihre vollständige Wohnadresse einschließlich eines Grundrissplans des Hauses selbst in Erfahrung bringen konnte und sich schließlich derart Zugang zu dem Haus und dem Mädchen verschaffen konnte, um sie missbrauchen und im Keller töten zu können. An dieser Stelle könnte man die Kette der Konjunktive - die hier alles andere als vollständig zusammengefasst wurde - zunächst stoppen: Die Tat ist vollbracht und das Tatgeschehen konnte mit dem hypothetischen Pädophilen von den Pageants - zugegebenermaßen über eine Lange Schleppe von Vielleichts - in Verbindung gebracht werden. - Was ist nun gewonnen? Stimmen die tatsächlichen Tatmuster mit dem herbei argumentierten Szenario nun überein, sosass sich das Unterfangen der vielen Wenns und Abers gelohnt haben würde? Mal schauen...

Zunächst einmal: Dem Täter würde es in diesem Szenario um exakt dieses Mädchen gegangen sein. Er wäre dessen Spur gefolgt und hätte unglaublichen Aufwand und größte Risiken in Kauf genommen, um an JonBenét heranzukommen. Aber was tut er nun mit der Gelegenheit, auf die er so konzentriert hingearbeitet hat? Zunächst hält er seine sexuellen Motive noch in Schacht: Anstatt sich sexuell zu befriedigen, setzt er sich an John Schreibtisch und schreibt erst einmal eine Erpresserschreiben... und schreibt und schreibt! Während er so sitzt und frei formuliert, kommt ihm der Gedanke, er könnte das Schreiben verfassen, ganz so, als handele es sich um eine terroristische Gruppe, die die Entfühurng vorgenommen hat, also lässt er sich ein bisschen was entsprechendes Einfallen. Schließlich setzt er als Epressungsbetrag die Summe von John Weihnachtsbonus in das Schreiben ein, lässt sich detaillierte Anweisung für die Beschaffung der Summe einfallen und fügt noch ein paar perfide Bedrohungen dazu, damit er auch ernst genommen wird. Zuletzt unterzeichnet er das Schreiben und macht sich ans Werk:

Dies stellt allerdings gar nicht die Entführung der Kleinen dar, sondern deren Missbrauch! Um sie gefügig zu machen schlägt er dem Kind, nachdem er es vielleicht in der Küche überrascht hat, zunächst einmal einen schweren Gegenstand über den Kopf und hat nun freie Bahn. Er schleppt sie aber nicht aus dem Haus, womit er zwei Fliegen mit einer Klappe hätte schlagen können - ungestörten Missbrauch, wenn er es es wünscht über Stunden, Tage, Wochen, Jahre (?) und evtl. sogar noch ein erkleckliches Sümmchen aus der Scheinentführung - sondern missbraucht das Kind gleich vor Ort, im Keller, mit ein paar vorgefundenen Utensilien. Ein Pinsel reicht ihm für die Penetration, viel mehr hatte er ohnehin nicht vor - die eigene Hose bleibt nach Spurenlage zu. Nun erwürgt er das Kind noch - da es ihm nicht reichte, dass sie vorher schon Hirntod war - und macht sich daraufhin auf - unerkannt - in das Dunkel der Nacht. Ende des Pädophilie-Szenarios, dass die Raseys so gerne und erfolgreich unter die Leute gebracht haben, dass es auch heute noch ernsthaft diskutiert wird ;).

In öffentlichen Debatten darf man natürlich immer in alle Richtungen argumentieren. Ich finde aber, es lohnt sich auch, gerade wo die meisten Vertreter dieser These sich nicht die entsprechende Zeit dafür nehmen, das ganze Szenario einmal durchzudeklinieren, um genauere Hinweise darauf zu erhalten, wie wahrscheinlich die Annahme eine pädophilen Gewaltverbrechers, der die Kleine auf einem Pageant kennengelernt hat, als Täter im Fall von JonBenét Ramsey wirklich ist.


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16.03.2018 um 12:54
trailhamster schrieb:Wenn sich da im Umfeld keine Pädophilen tummeln würden, wäre das ein Wunder.
frauzimt schrieb:Ja, für Pädophile müssen diese Kinder-Schönheitswettbewerbe ein Fest sein.
Das halte ich für eine verallgemeinernde Außenperspektive, die dem Phänomen vermutlich nicht gerecht wird. Die USA sind in Bezug auf sexuellen Missbrauch - gerade auch durch die Aufarbeitung zahlreicher Skandale - eine sehr reflektierte Kultur! Ohne ernsthafte Quellen zu diesem Thema zu kennen, würde ich es daher ablehnen, diese Verallgemeinerungen zu teilen, die vermutlich zu einem großen Teil auf der Unkenntnis der tatsächlichen kulturellen Begleitumstände dieser Veranstaltungen sowie auf generelles interkulturelles Unverständnis zurückzuführen ist.


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16.03.2018 um 12:57
frauzimt schrieb:Pädophile
ich vermute die Pädophile eher in einer Modelling- Branche, wo schon ca. 14 jährige anfangen, oft alleine nach Paris, Milano, New York, usw reisen und noch ganz naiv sind und wenn ein Mann verspricht dass sie Supermodel wird wenn sie das und das macht...dass die meinste Mädchen mitmachen.
Als ich auch ca. 14jahre alt war und meine Freundin 13j hat uns ein Mann angesprochen damit wir mit ihm nach Hause gehen, weil er ein Photograph ist und er wird uns als Model fotografieren...Gottseidank waren wir nicht so naiv und ausserdem waren wir keine Schoenheiten...

Die Dokumente was ich gesehen habe, da waren wirklich nur verrueckte Mutter mit den Kinder.

Ob es auch andere Miss-Veranstalltungen fuer so kleine Kinder gibt, wo auch Missbrauch moeglich ist, dass weiss ich nicht.
Ich denke bei kleinen Kinder soll die Mutter auch ueberall dabei sein...Ich denke in dem Dokument was ich gesehen habe waren die Mädchen bis ca. 8 Jahre alt, aber meistens 3-5 Jahre alt. Es waren fast keine die älter als 7 Jahre alt waren.
Ich denke ältere Mädchen mit 8j wollten es nicht mehr mitmachen, weil peinlich und in dem Alter kann die Mutter nicht mehr eine Barbie Puppe versprechen damit das Kind wie ein Affe tanzt. Die Kinder haben schon eigenen Kopf


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16.03.2018 um 13:06
Wozzeck schrieb:Die USA sind in Bezug auf sexuellen Missbrauch - gerade auch durch die Aufarbeitung zahlreicher Skandale - eine sehr reflektierte Kultur!
Man kann eine pädophile Prägung nicht verbieten. Die ist vorhanden oder nicht. Sie lässt sich auch nicht "wegthrapieren".
Oder glaubst du, wenn ein Gesetz gegen Pädophile gemacht wird, würde es aus lauter Angst bestraft zu werden, keine Männer mit dieser Neigung geben?
Es kann verboten werden Kinder sexuell zu belästigen und zu missbrauchen.
Man kan das Sammeln Kinderpornographischen Materials verbieten, das Herstellen, Verkaufen und Tauschen usw.
Der in den USA in U-Haft sitzende Magier Jan Rouven hat eine hohe Gefängnisstrafe zu erwarten.

Wo immer Kinder in freizügigen Kostümen auftreten, werden Männer mit pädophilen Neigungen zusehen. Und das ist nicht strafbar.


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16.03.2018 um 13:28
Jane_Marple schrieb:ich vermute die Pädophile eher in einer Modelling- Branche, wo schon ca. 14 jährige anfangen
14-jährige sind für Pädophile schon zu alt, die sprechen dann eher Hebephile an.

@Wozzeck

Daß man in diesem Fall ein Szenario nicht konsequent zu Ende gedacht bekommt, trifft doch hier auf jedes Motiv zu. Genauso absurd erscheint der Gedanke, diese RN mit Liebe zum Detail wurde von einer Mutter geschrieben, die gerade ihr Kind verloren hat. Dennoch nicht ausgeschlossen.

Im P.-Szenario hätte sich der Täter mMn sowieso im näheren Umfeld befunden und (durch das frühreife Auftreten getriggert & angeturnt) lediglich das Silbertablett abgeräumt.
Den Zettel für die RN hätte er auch bei anderer Gelegenheit mitgehen lassen können.

Wenn du dir den Fall des "Maskenmann" ansiehst, erscheint dahingehend gar nichts mehr unmöglich.
trailhamster schrieb:Problematisch sind diese Shows auch, weil sie in der Regel den narzistischen Bedürfnissen der Mütter dienen. Die Kinder sind da nur per proxy unterwegs.
Da spielen sich tiefenpsychologische Prozesse ab, die bei der kleinsten Störung unberechenbar werden können, da ist nichts mehr mit rational.


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16.03.2018 um 13:32
frauzimt schrieb:Wo immer Kinder in freizügigen Kostümen auftreten, werden Männer mit pädophilen Neigungen zusehen.
ich denke dem Pädophile der ein Kind missbraucht ist egal was das Kind anhat

sowie auch die Vergewaltiger wenn sie eine Frau vergewaltigen, die Frau hat nicht immer Kurzrock und manchmal sind es auch alte Frauen...

eigentlich habe ich keine Ahnung wo Kinder mit freizügigen Kostümen auftreten


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

16.03.2018 um 13:39
Ich bin wie so oft ganz bei @Wozzeck , was die (Un-)logik des Szenarios mit dem pädophilen Täter von außen angeht.

Meint ihr außerdem nicht, dass ein Pädophiler (ok wenn es nicht gerade der Fotograf der Show wäre) ziemlich aufgefallen wäre zwischen den ganzen hysterisch-neurotischen Müttern auf so einem Mini Schönheitswettbewerb? Wie soll ich Mir das denn genau vorstellen als ein“Fest für Pädophile“? Sitzen da anonyme Zuschauermassen? Bisher hatte ich das eher als kleine Veranstaltungen verstanden.


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16.03.2018 um 13:39
frauzimt schrieb: Wozzeck schrieb:
Die USA sind in Bezug auf sexuellen Missbrauch - gerade auch durch die Aufarbeitung zahlreicher Skandale - eine sehr reflektierte Kultur!

Man kann eine pädophile Prägung nicht verbieten. Die ist vorhanden oder nicht. Sie lässt sich auch nicht "wegthrapieren".
Oder glaubst du, wenn ein Gesetz gegen Pädophile gemacht wird, wird es aus lauter Angst bestraft zu werden, keine Männer mit dieser Neigung geben?
Eine Gesellschaft kann aber mehr oder minder wachsam sein, oder? In diesem Sinne halte ich die USA für eine sehr reflektierte Kultur. Es ist daher unwahrscheinlich, dass diese Wettbewerbe wirklich einen Hort pädophilen Publikums darstellen! Dagegen ließe sich einiges tun -z.B. Zugangsbeschränkungen: In das Lego-Land Berlin dürfen Erwachsene z.B. nur in Begleitung eines Kindes, ich kann mir kaum vorstellen, dass es hier anders (gewesen)sein soll (zumal Aussagen vorliegen, die das nahelegen). - Ich denke aber, diese Debatte ist so oder so ausgesprochen hypothetisch: Im Kern geht es immer noch um die Frage, wie wahrscheinlich ist es, dass JonBenéts Mörder sie aus dem Umfeld der Mini-Schönheitswettbewerbe kannte und so auf sie aufmerksam geworden ist. Dazu, wieso das unwahrscheinlich ist, wurde hier schon sehr viel geschrieben, wohingegen noch kein einziges Indiz vorgebracht wurde, dass das Szenario nahelegt.


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16.03.2018 um 13:43
InMemoriam schrieb:Meint ihr außerdem nicht, dass ein Pädophiler (ok wenn es nicht gerade der Fotograf der Show wäre) ziemlich aufgefallen wäre zwischen den ganzen hysterisch-neurotischen Müttern auf so einem Mini Schönheitswettbewerb? Wie soll ich Mir das denn genau vorstellen als ein“Fest für Pädophile“? Sitzen da anonyme Zuschauermassen? Bisher hatte ich das eher als kleine Veranstaltungen verstanden.
Dito ;). Genau so ist es doch. Wie soll man sich das vorstellen... Die Mütter präsentieren ihre kleinen Mädchen stolz vor den Augen einer anonymen Schar alleinreisender Männer, die mit verliebten Augen die fremden Kinder auf der Bühne beklatschen? - Wie so oft, finde ich, fehlt hier nur die konkrete, detaillierte Beschreibung des möglichen Sznarios, um es - wenn nicht ad absurdum zu führen, wenigstens - sehr unwahrscheinlich aussehen zu lassen.


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16.03.2018 um 13:56
Jane_Marple schrieb:eigentlich habe ich keine Ahnung wo Kinder mit freizügigen Kostümen auftreten
Auf Stadtteilfesten z.B.
In Berlin, in dem Bezirk, in dem ich wohnte, findet jedes Jahr ein tolles Sommerfest statt.
Da treten auch Kindertanzgruppen auf. Ganz kleine Mädchen dabei, in bauchfreen Kostümen.
Das sieht wirklich süß aus, absolut bühnenreif. Die Mädchen tanzen wrklich toll.
Jedesmal war eine große Zuschauermenge vor der Bühne.
Einmal war ich mit einer Freundin da, die diese Auftrtte gar nicht gut fand Und als ich dann ein bisschen kritischer um mich blickte, musste ich ihr zustimmen.
Vor der Bühne hingen schon viele Männer rum, konnten sich nicht satt sehen.

Das ist etwas sehr Zweischneidiges. Man kann den Männern ja nicht in die Köpfe gucken. Es passiert leider, dass etwas Schönes und Unschuldiges (die Mädchen hatten sichtlich Spaß auf der Bühne-und haben den Applaus genossen), in manchen zuschauenden Köpfen zu etwas Schmutzigem wird.

Meine Freundin hätte diese öffentlichen Vorstellungen am liebsten untersagt.

@Jane_Marple
lies doch bitte, was ich geschrieben habe:
frauzimt schrieb:
Wo immer Kinder in freizügigen Kostümen auftreten, werden Männer mit pädophilen Neigungen zusehen.
Jane_Marple schrieb:ich denke dem Pädophile der ein Kind missbraucht ist egal was das Kind anhat
sowie auch die Vergewaltiger wenn sie eine Frau vergewaltigen, die Frau hat nicht immer Kurzrock und manchmal sind es auch alte Frauen...
Habe ich von Missbrauch und Vergewaltigung gesprochen?
Nein. Ich schrieb ZUSEHEN


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16.03.2018 um 14:03
trailhamster schrieb:Die Peagantsshows täuschen vor allem eine Frühsexualisierung von Kindern vor, das halte ich für hoch problematisch. Wenn sich da im Umfeld keine Pädophilen tummeln würden, wäre das ein Wunder.Problematisch sind diese Shows auch, weil sie in der Regel den narzistischen Bedürfnissen der Mütter dienen. Die Kinder sind da nur per proxy unterwegs. Für mich ist es eine Art von Kindesmißbrauch, wenn ich kleine Kinder als kleine sexualisierte Verführerinnen inszeniere, um mein eigenes Neuröschen zu pflegen.
Danke Trailhamster...Sehe ich genauso... Da gibt es absolut nichts Niedliches, wenn ich Vorschulkinder in Burlesquekleidung stecke, ihnen künstliche Dinge ins Gesicht klebe und als Topping Lockenwickler mit einer Tonne Haarspray dazu tue. Ein Kind wird mit "weiblichen Attributen" versehen. Dazu die mehr als zweifelhaften Motive der Eltern.

Ich wundere mich immer wieder, dass sowas in den USA möglich ist, wo jeder erwachsene nackte Busen ein Riesenproblem darstellt und zensiert wird.


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16.03.2018 um 14:08
Wozzeck schrieb:Wie so oft, finde ich, fehlt hier nur die konkrete, detaillierte Beschreibung des möglichen Sznarios, um es - wenn nicht ad absurdum zu führen, wenigstens - sehr unwahrscheinlich aussehen zu lassen.
Und ich glaube, auf diesem Weg kommen wir der Wahrheit noch am näherten. Wir suchen das wahrscheinlichste Szenario, nicht eins was lauter Zufälle oder unwahrscheinliche Gegebenheiten braucht, um zu „funktionieren“.


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16.03.2018 um 14:09
frauzimt schrieb:Das istewas sehr zweischneidiges. Man kann den Männern ja nicht in die Köpfe gucken. Es passiert leider, dass etwas Schönes und Unschuldiges (die Mädchen hatten sichtlich Spaß auf der Bühne-und haben den Applaus genossen), in manchen zuschauenden Köpfen zu etwas Schmutzigem wird.
Da würde ich Dir auch unbedingt recht geben, insofern haben wir aber auch etwas an einander vorbei argumentiert - womit ich auch @Jane_Marple - bzgl. Deines letzten Posts ein bisschen in Schutz nehmen kann (man kennt sich ja inzwischen schon ein Weilchen hier :)): Mir ging es darum, wie wahrscheinlich es ist, dass die Schönheitswettbewerbe für den Täter von JonBenét als eine Art Rekrutierungsstelle gedient haben. Es ging mir nicht darum zu widerlegen, dass Pädophile es schön finden, freuzügig gekleidete Kinder zu betrachten, wo auch immer sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet. Mit "reflektiert" meinte ich eben das: Nämlich das sich Gesellschaften dieser Gefahr mehr oder minder bewusst sein können. Die westlichen Gesellschaften der 50er und 60er Jahre schienen z.B. kaum ein Bewusstsein dafür gehabt zu haben, wohingegen unsere Gegenwartsgesellschaften aufmerksamer geworden sind. In Bezug auf die öffentliche Sensibilität für solche Themen sind die USA - bei aller Kritik die man ansonsten an ihnen äußern kann und sollte - stets Vorreiter gewesen.

Aber im Ernst, das ist soweit von dem eigentlichen Thema entfernt: Es war kein Pädophiler, der JonBenét auf einem Schönheitswettbewerb kennengelernt hat, an diesem Verbrechen beteiligt. Dafür spricht nichts! Oder hat jemand andere Information, dann würde ich sie wirklich gerne mit ihm oder ihr teilen ;)?


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16.03.2018 um 14:13
Wozzeck schrieb:Aber im Ernst, das ist soweit von dem eigentlichen Thema entfernt: Es war kein Pädophiler, der JonBenét auf einem Schönheitswettbewerb kennengelernt hat, an diesem Verbrechen beteiligt. Dafür spricht nichts! Oder hat jemand andere Information, dann würde ich sie wirklich gerne mit ihm oder ihr teilen ;)
In wie weit ist ein Neunjähriger schon an Sexualität interessiert?


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16.03.2018 um 14:14
jada schrieb:In wie weit ist ein Neunjähriger schon an Sexualität interessiert?
In welchem Kontext stellst Du diese Frage?


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16.03.2018 um 14:20
Wozzeck schrieb:Das halte ich für eine verallgemeinernde Außenperspektive, die dem Phänomen vermutlich nicht gerecht wird. Die USA sind in Bezug auf sexuellen Missbrauch - gerade auch durch die Aufarbeitung zahlreicher Skandale - eine sehr reflektierte Kultur! Ohne ernsthafte Quellen zu diesem Thema zu kennen, würde ich es daher ablehnen, diese Verallgemeinerungen zu teilen, die vermutlich zu einem großen Teil auf der Unkenntnis der tatsächlichen kulturellen Begleitumstände dieser Veranstaltungen sowie auf generelles interkulturelles Unverständnis zurückzuführen ist.
Dann schilder mir doch mal die "kulturellen Begleitumstände", die die Inszenierung von kleinen Kindern als sexualisierte Bonsaivamps in einem behaglicheren Licht erscheinen lassen.

Der Topos des eigentlich sexualisierten, für Erotik offenen und mit altersunüblich aufreizenden Kleidungsstücken ausstaffierten Kindes ist ein klassischer im Pädophilenmilieu.

Wobei ich nicht davon ausgehe, dass der Mörder ein Pädophiler war.

Eine wesentlich interessantere Frage ist, welche Dynamik eine solche Inszenierung innerfamiliär auslösen könnte!


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Mordfall JonBenét Patricia Ramsey

16.03.2018 um 14:21
@Wozzeck
Meiner Meinung nach wurde JonBenet sexualiesiert. Das hat Burke wohl auch mitbekommen und mitgesehen...

Daher die Frage... Hat eine Neunjähriger schon eine Vorstellung davon wie Sexualität funktioniert, ist es interessant für ihn?
Ich bin der Überzeugung das die Pinselaktion auf Burke zurückgeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mutter oder Vater sowas machen.


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16.03.2018 um 14:22
trailhamster schrieb:Eine wesentlich interessantere Frage ist, welche Dynamik eine solche Inszenierung innerfamiliär auslösen könnte!
Und wieder.... Genau so sehe ich das auch

JonBenet sieht auf den bekannten Bildern, einfach ähnlich den Bilder auf den Hochglanzmagazinen, aus. Aufgebrezelt bis zum geht nicht mehr...


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