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Der Yogtze-Fall

8.403 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

20.08.2018 um 21:13
Slaterator schrieb:Aufgrund ihrer Fahrkünste lässt mein Schwiegervater meine Schwiegermutter nie ans Steuer seines heiß geliebten Wagens
Und bevor die Herren sich hier noch am Ende vor weiblicher Rache gruseln: Das ist ja auch ganz genderfrei denkbar. Ich z.B. lasse auch nicht Hans und Franz an Dinge die mir wertvoll sind. Vielleicht hat Herr S. auch seinen Schwippschwager oder Bruder nicht fahren lassen. Das muss sich nicht zwingend auf die Fahrkünste von Frau S. bezogen haben. Und wenn, darf man das nämlich auch sagen. Ist ja umgekehrt genauso bekloppt, zu denken "Man darf Frauen nicht kritisieren, weil das gemein wäre". Da hat Chris Tall mal was sinnvolles dazu gesagt: Diskriminierung ist, wenn man über bestimmte Gruppen aus Rücksicht KEINE Witze mehr macht und sie dadurch ausschließt.
Also nur zu: Freie Gedanken!


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Der Yogtze-Fall

20.08.2018 um 21:21
Slaterator schrieb:Aufgrund ihrer Fahrkünste lässt mein Schwiegervater meine Schwiegermutter nie ans Steuer seines heiß geliebten Wagens. Und der schmuggelt garantiert nichts
Das kann man nie wissen😁 Spaß beiseite, wahrscheinlicher ist für mich auch, dass der Ausbau zur Spurensicherung erfolgte. Abwegig finde ich den Gedanken, dass Stolls Golf von dem Mann durchsucht wurde jedoch nicht. Stichwort Heckklappe auf und kalter Motor. Wenn man Stoll selbst auch akribisch durchsuchen wollte, gäbe das Entkleiden plötzlich einen ganz anderen Sinn ...


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 00:39
Das auch andere Leute gibt, die ungern ihre Partnerin an Steuer lassen mag ja durchaus richtig sein.

Man sollte im Fall Stoll aber nicht vergessen, dass dies aktenkundig wurde.
Wenn dies keinerlei Relevanz hätte, hätte Frau Stoll dies bei der Polizei auch nicht ausgesagt, bzw. hätte die Polizei dies nicht protokolliert.

Im übrigen handelte es sich bei Stolls Fahrzeug (VW Golf 1, einfachste Sparausführung) um ein nicht besonders hochwertiges Fahrzeug, so dass man den Umstand damit erklären könnte.


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 09:14
@Sakuro

Ich bin bei der Interpretation des "Fahrverbots" der Ehefrau S. Deiner Meinung.

Ich vermute, dass das uns bekannte Foto des verunfallten Wagens (u.a. mit der geöffneten Kofferraumklappe) zeitnah nach dem Eintreffen der Polizei aufgenommen wurde. Da würde auch bedeuten, dass die Manipulation am Armaturenbrett der Auffindesituation entspricht. Es handelt sich demnach gewissermaßen um "Tatortfotos".

Mal andersherum gefragt: Welchen Grund sollte Frau S. haben anzugeben, dass ihr Mann es ihr nicht erlaubte, mit dem Golf zu fahren?


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21.08.2018 um 10:06
Solaar schrieb:Mal andersherum gefragt: Welchen Grund sollte Frau S. haben anzugeben, dass ihr Mann es ihr nicht erlaubte, mit dem Golf zu fahren?
bin mir nicht sicher wie es früher aussah. Wenn jemand nicht als Zweit-Fahrer eingetragen ist, so könnte sich die Versicherung im Falle eines Unfalls querstellen und die Zahlung am eigenem Auto verweigern.

Bei welcher Art von Versicherung arbeite GS Ehefrau eigentlich?


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21.08.2018 um 11:00
@ayahuaska
Solche Versicherungsklauseln und vertragliche Festlegungen gab es meiner Meinung nach in den 80er Jahren noch nicht. Zumindestens nicht bei der Ehefrau


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21.08.2018 um 14:38
Solaar schrieb:Mal andersherum gefragt: Welchen Grund sollte Frau S. haben anzugeben, dass ihr Mann es ihr nicht erlaubte, mit dem Golf zu fahren?
Zum Beispiel um möglicherweise deutlich zu machen, wie bestimmend und tyrannisch sich ihr Ehemann ihr gegenüber verhielt. Immerhin gab es häusliche Gewalt. Ich kann es natürlich nicht beurteilen, passen würde es aber.
Sakuro schrieb:Im übrigen handelte es sich bei Stolls Fahrzeug (VW Golf 1, einfachste Sparausführung) um ein nicht besonders hochwertiges Fahrzeug, so dass man den Umstand damit erklären könnte.
Wenn man nicht viel verdient und elend lang auf ein Fahrzeug sparen muß, kommt es nicht auf den tatsächlichen Gegenwert des Fahrzeuges an. Für einen Millionär ist der Porsche, was für den Arbeitssuchenden der Spar-Golf ist.


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21.08.2018 um 14:48
@Slaterator

Zu beiden Punkten nachvollziehbare Argumente, finde ich.

Zu meiner obigen Frage: Ich dachte daran, dass die Ehefrau sich eventuell absichern wollte bei einem etwaigen "Fund" innerhalb des Autos. Da sie geahnt haben könnte, dass man tatsächlich etwas gefunden hat.


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21.08.2018 um 15:28
Solaar schrieb:Zu meiner obigen Frage: Ich dachte daran, dass die Ehefrau sich eventuell absichern wollte bei einem etwaigen "Fund" innerhalb des Autos. Da sie geahnt haben könnte, dass man tatsächlich etwas gefunden hat.
Ein interessanter Gedanke. Alerdings bin ich derweil (noch) nicht überzeugt, dass jemand etwas im Fahrzeug gesucht haben könnte. Auch wenn es -nach langer Zeit- mal wieder ein neuer Aspekt ist.


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21.08.2018 um 16:38
@Solaar
@Slaterator
Slaterator schrieb:was für den Arbeitssuchenden der Spar-Golf ist.
Ergänzung:

Hinzu kommt noch die eher dünne Abdeckung durch öffentlichen Nahverkehr in der Zeit und Gegend. Ohne Fahrzeug ist man da heute noch arm dran.

@alle:

Interessante Beiträge in den letzten Tagen. Basierend auf dem Stern-crime-Artikel haben sich doch ein paar leicht veränderte Perspektiven ergeben.

@Sakuro ´s Gedanke ( wenn ich den Urheber in der Fülle der Beiträge richtig erinnere ), dass das Fahrverbot für Frau S., den Familiengolf betreffend etwas mit möglicherweise im Auto versteckt transportierten Gegenständen/Substanzen zu tun haben könnte, war vorher ( wiederum, wenn ich nichts vergessen habe ) noch nicht aufgetaucht.

Zwei Punkte dazu:

1. ) Für sich betrachtet schon interessant. Zusammen mit dem auffällig ramponierten Armaturenbrett noch gewichtiger. Wurde hier tatsächlich etwas gesucht?
Nachdem uns @IamSherlocked noch die Herkunft der kalten Motorhaube wieder rausgesucht hat ( danke! ) wäre wohl genug Zeit gewesen.

2. ) Das Fahrverbot hatte ich unter "anachronistischem Machismo" eingeordnet, was ich aber jetzt etwas differenzierter sehe. Fährt der klassische Macho mit seiner kleinen Tochter zum Einkaufen?
Sicher sind auch die Bedenken, das einzige Auto der Familie wegen mangelnder Fahrfertigkeit zu riskieren nicht aus der Luft gegriffen, da scheinen die threadteilnehmer alle ihr geschlechtsunabhängig erfreulich neutral diskutierten Erfahrungen zu haben.

Für mich unterm Strich noch ein kleiner Schubser in die Richtung, dass da was gewesen sein kann. Auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

@Solaar
Solaar schrieb:Zu meiner obigen Frage: Ich dachte daran, dass die Ehefrau sich eventuell absichern wollte bei einem etwaigen "Fund" innerhalb des Autos. Da sie geahnt haben könnte, dass man tatsächlich etwas gefunden hat.
Oder finden könnte. Durchaus möglich.

Im Zusammenhang mit einer eventuellen ( sehr ) gründlichen Durchsuchung von G.S. inkl. Ausziehen ( unter Bedrohung oder mit tatkräftiger Hilfe ) könnte man seine schwere ( n ) Verletzung ( en ) durch Überrollen auch einem aus dem Ruder gelaufenen Folterexzess zur Erlangung von Informationen ( Wo ist das Zeug? Was hast Du damit gemacht? ) anstelle von einer extremen Bestrafung zuordnen. Übergänge möglicherweise fließend.


MfG

Dew


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 16:47
@Dew

Gute Zusammenfassung, danke. Es ist oft hilfreich, für so eine Zusammenschau innezuhalten und bei der Diskussion von Einzelaspekten das Größere nicht zu vergessen.

Ich überlege mal weiter. Wenn, ja wenn GS etwas versteckt hielt (oder eine dritte Partei dies lediglich vermutete) und wenn das Ausziehen und der Teilausbau des Armaturenbretts damit zusammenhängen, dann kann die "Sache" ja nichts gewesen sein, dass größere Abmessungen hatte. Und das - das liegt in der Logik eines jeden Verstecks - nicht (für jedermann) sichtbar sein sollte.

Was könnte das gewesen sein?


PS: Mir ist vollkommen klar, dass diese Überlegungen keinerlei Basis haben, wenn ausschließlich die Polizei das Armaturenbrett teilweise ausgebaut haben sollte oder es sich schlicht um eine Folge des Unfalls handelt.


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21.08.2018 um 17:40
@Solaar

Ich war ein paar Tage nicht da und fand die Entwicklung positiv bemerkenswert.
Solaar schrieb:PS: Mir ist vollkommen klar, dass diese Überlegungen keinerlei Basis haben, wenn ausschließlich die Polizei das Armaturenbrett teilweise ausgebaut haben sollte oder es sich schlicht um eine Folge des Unfalls handelt.
"Keinerlei Basis" würde ich nicht sagen. Mit wem und mit was ist denn in dieser Nacht etwas passiert?

Natürlich haben wir uns bislang schwerpunktmäßig auf G.S. konzentriert, aber schließlich hat man, wenn man´s genau nimmt auch dem Golf übel mitgespielt.
Wurde hingegen bei G.S. eingebrochen? Nicht bekannt. Wenn also etwas gegenständliches gesucht wurde, wäre der Golf eine Adresse.

Nach allem, was wir wissen, wurde G.S. nicht mit seinem eigenen Auto überrollt. Abtransport des übel zugerichteten Opfers aber schon im eigenen Auto.

Angenommene Gründe bislang:
1.) G.S. und Auto mussten vom Ort des Ereignisses weg, weil der Rückschlüsse auf die Täter zugelassen hätte. Ein Unfall sollte simuliert werden oder G.S. und Golf sollten spurlos verschwinden.

2.) Die Täter schlugen zwei Fliegen mit einer Klappe, weil auf die Weise keine Spuren des Transportes in einem Täter- und/oder Tatfahrzeug entstanden. Die Spuren des Überrollvorganges traute man sich zu, selbst verschwinden zu lassen.

Jetzt käme noch ein dritter möglicher Komplex hinzu:

Unter der Annahme, die Täter suchten etwas an G.S. und/oder in seinem Golf, sollte entweder ungestört noch weiter gesucht werden, wobei der Unfall dazwischenkam

oder ein fingierter Unfall bzw. das spurlose Verschwinden sollte letztendlich auch die Suchspuren verdecken.
Solaar schrieb:Wenn, ja wenn GS etwas versteckt hielt (oder eine dritte Partei dies lediglich vermutete) und wenn das Ausziehen und der Teilausbau des Armaturenbretts damit zusammenhängen, dann kann die "Sache" ja nichts gewesen sein, dass größere Abmessungen hatte. Und das - das liegt in der Logik eines jeden Verstecks - nicht (für jedermann) sichtbar sein sollte. Was könnte das gewesen sein?
Ansatz haben wir ja schon für die Quizfrage:

Was ist klein, kommt aus Holland, kostet viel Geld und bringt kriminelle Handlungen mit sich? Drogen oder Diamanten ( der Vollständigkeit halber nicht zu unterschlagen ).

MfG

Dew


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21.08.2018 um 17:45
Dew schrieb:Im Zusammenhang mit einer eventuellen ( sehr ) gründlichen Durchsuchung von G.S. inkl. Ausziehen ( unter Bedrohung oder mit tatkräftiger Hilfe ) könnte man seine schwere ( n ) Verletzung ( en ) durch Überrollen auch einem aus dem Ruder gelaufenen Folterexzess zur Erlangung von Informationen ( Wo ist das Zeug? Was hast Du damit gemacht? ) anstelle von einer extremen Bestrafung zuordnen. Übergänge möglicherweise fließend.
Solaar schrieb:Ich überlege mal weiter. Wenn, ja wenn GS etwas versteckt hielt (oder eine dritte Partei dies lediglich vermutete) und wenn das Ausziehen und der Teilausbau des Armaturenbretts damit zusammenhängen, dann kann die "Sache" ja nichts gewesen sein, dass größere Abmessungen hatte. Und das - das liegt in der Logik eines jeden Verstecks - nicht (für jedermann) sichtbar sein sollte.
Das klingt interessant und ist zunächst ein scheinbar zielführender, neuer Ansatz. Allerdings sehe ich ein Problem: Sowohl bei XY, als auch dem AutoBild-Artikel, als auch im Artikel der Crime ist immer wieder die Rede davon, dass die Ermittler keine konkrete Idee oder Spur verfolgten, aus welchen Gründen GS nach dem Leben getrachtet wurde. Wenn es allerdings so konkrete Hinweise gegeben hätte, dass man sogar das Armaturenbrett zwecks Nachsuche ausbaute, warum hat man nie etwas darüber erfahren ? Die Hollandspur war -lt. der Artikel- wohl auf die Besuche des GS dort zurückzuführen. Dann konnte aber kein Hinweis in Richtung Drogen gefunden werden. Wäre diese Information korrekt, würde das im Gegensatz zum Ausbau des Armaturenbrettes stehen.

Dafür spricht allerdings, dass eine akribische Durchsuchung die Nacktheit des Opfers erklären könnte, für die bislang immer nur eine Psychose als mögliche Erklärung herangezogen wurde.


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21.08.2018 um 18:03
wenn wirklich etwas gesucht wurde, was und von wem auch immer, könnte die Schweigsamkeit der Familie zum Fall Folge eines Besuchs Kontakts bei der Beteiligten bei der Familie das GS sein.
Motto bestrafe einen erziehe Hundert


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 18:05
@Slaterator

Ich bestehe bestimmt nicht mit Gewalt auf den neuen Teilaspekt, aber wenn das Armaturenbrett zwecks einer Suche nach etwas ( teil- ) abgebaut wurde, dann hätte die Polizei das doch nicht am Fundort des Golf getan, rustikale Spusimethoden in den 80ern hin oder her.

Oder?

Und zunächst wurde das doch als Unfall angesehen, also noch gar nicht so eine intensive Spurensicherung betrieben.

Demnach würde ich das Armaturenbrett, wenn nicht als direkte Unfallfolge abgegangen, eher den Tätern zuschreiben.

MfG

Dew


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21.08.2018 um 18:07
Thiesel schrieb:wenn wirklich etwas gesucht wurde, was und von wem auch immer, könnte die Schweigsamkeit der Familie zum Fall Folge eines Besuchs Kontakts bei der Beteiligten bei der Familie das GS sein.
Motto bestrafe einen erziehe Hundert
Schon möglich. Aber weshalb dann die angebliche Ahnungslosigkeit der Polizei ? Sollte das Armaturenbrett aufgrund von "Sucharbeiten" ausgebaut worden sein, hätte man ja offensichtlich einen Hinweis gehabt.
Dew schrieb:Und zunächst wurde das doch als Unfall angesehen, also noch gar nicht so eine intensive Spurensicherung betrieben.

Demnach würde ich das Armaturenbrett, wenn nicht als direkte Unfallfolge abgegangen, eher den Tätern zuschreiben.
Ich habe es aber so verstanden und auf den Bildern aus der Crime interpretiert, dass jenes Armaturenbrett nicht am Unfallort, sondern nach der Sicherstellung ausgebaut wurde. Ich schätze nicht, dass am Tatort großartig Spuren gesichert wurden, wenn man mal von ein paar Fotos absieht.


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21.08.2018 um 18:32
@Slaterator
Slaterator schrieb:Ich habe es aber so verstanden und auf den Bildern aus der Crime interpretiert, dass jenes Armaturenbrett nicht am Unfallort, sondern nach der Sicherstellung ausgebaut wurde. Ich schätze nicht, dass am Tatort großartig Spuren gesichert wurden, wenn man mal von ein paar Fotos absieht.
Sehr gut, dass wir hier mal eine Reihenfolge reinkriegen. Das mit dem Armaturenbrett war ja ohnehin eine Neuigkeit.

Stellt sich die Frage, wobei die Demontage ( sofern es nicht einfach runtergefallen war und im Weg rumlag ) des Armaturenbretts genützt haben soll. Die Windschutzscheibe war doch hinüber, die Oberseite des A.-Bretts also sehr frei zugänglich.
Slaterator schrieb: Aber weshalb dann die angebliche Ahnungslosigkeit der Polizei ? Sollte das Armaturenbrett aufgrund von "Sucharbeiten" ausgebaut worden sein, hätte man ja offensichtlich einen Hinweis gehabt.
Sollte hier tatsächlich Ermittlungstaktik bzgl. Täterwissen eine Rolle spielen?

Angenommen, die Polizei hätte ein nichtserienmäßiges Fach entdeckt. Egal ob mit oder ohne weiterführende Spur daran oder darin. Wenn jemand käme und sich mit diesem Fakt als irgendwie involviert legitimieren könnte, wäre doch was gewonnen. Es haben ja auch schon genug Spinner angerufen.

Daraus, dass die Holländer "gemauert" haben kann man doch genau nichts schließen. G.S. war tot, der konnte nicht mehr mit dem Finger auf sie zeigen, selbst wenn da mehr gelaufen ist.

MfG

Dew


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 20:08
Dew schrieb:Stellt sich die Frage, wobei die Demontage ( sofern es nicht einfach runtergefallen war und im Weg rumlag ) des Armaturenbretts genützt haben soll. Die Windschutzscheibe war doch hinüber, die Oberseite des A.-Bretts also sehr frei zugänglich.
Ich vermute -nach wie vor- die Demontage diente (sofern es überhaupt demontiert wurde) der Spusi, um mögliche Spuren unter Laborbedingungen sichern zu können und nicht umständlich im Auto. Es wurde -so stand es im AutoBild-Artikel- auch kontaminierter Stoff aus dem Dachhimmel und den Sitzen asserviert. warum also nicht auch Teile des Armaturenbrettes ?
Dew schrieb:Sollte hier tatsächlich Ermittlungstaktik bzgl. Täterwissen eine Rolle spielen?
Denkbar. Es wundert mich trotzdem, dass die Ermittler sogar bis heute noch vorgeben, nicht den Hauch eines Hinweises auf mögliche Täter zu haben. Hätte es Hinweise auf Schmuggel gegeben, hätte man das -auch ganz allgemein formuliert- streuen können, um mögliche Mitwisser oder generell Hinweisgeber zu aquirieren. Da hätte der Fund eines möglichen Versteckes im Auto auch als Info unterschlagen werden können, um etwaiges Täterwissen zu erhalten. Bislang hat die Taktik in dieser Form für mich keinen rechten Sinn.
Dew schrieb:Daraus, dass die Holländer "gemauert" haben kann man doch genau nichts schließen. G.S. war tot, der konnte nicht mehr mit dem Finger auf sie zeigen, selbst wenn da mehr gelaufen ist.
Nun, wir wissen nicht, in welcher Art und Weise dort Nachforschungen erfolgten. Wenn man nur sehr wenige Leute ausfindig machte und befragte (z.B. ein paar Dauercamper auf dem bevorzugten Campingplatz des GS), dann wäre es sinnvoll gewesen, z.B. mit einem Bewegungsprofil andere Quellen zu finden. Dazu hätte man dann sicher auch die Behörden in den Niederlanden umfassend einschalten müssen. Ich bezweifle jedoch, das soetwas geschehen ist. Demzufolge nehme ich auch nicht an, dass ein Fach im Auto gefunden und damit ein direkter Hinweis auf Schmuggel/Drogengeschäfte gegeben war.


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Der Yogtze-Fall

21.08.2018 um 20:52
was mir bissel bitter aufstößt ist der eine Satz im Crime Artikel der lautet:

Zitat: schon in den vergangen Monaten hatte Stoll solche oder ähnliche Aussagen getätigt, hatte nervös gewirkt und nachdenklich.

Also muss der Auslöser des ganzen schon ein ganzes Stück zurück liegen.

Dazu erst mal, kann eine Psychose so lange gehen ohne dass es anderen auffällt? oder überhaupt, warum fiel es niemand anderem auf?

Dann seine Prüfung zum Lebensmitteltechniker, wie war diese zeitlich einzuordnen im Verlauf. War diese schon lange vorbei als dann was passierte was der Auslöser war?


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21.08.2018 um 20:55
Dew schrieb:Im Zusammenhang mit einer eventuellen ( sehr ) gründlichen Durchsuchung von G.S. inkl. Ausziehen ( unter Bedrohung oder mit tatkräftiger Hilfe ) könnte man seine schwere ( n ) Verletzung ( en ) durch Überrollen auch einem aus dem Ruder gelaufenen Folterexzess zur Erlangung von Informationen ( Wo ist das Zeug? Was hast Du damit gemacht? ) anstelle von einer extremen Bestrafung zuordnen. Übergänge möglicherweise fließend
Wenn man hier eine wirklich gründliche Durchsunsaktion Stolls annehmen wollte, könnte man den Helfritzbesuch auch in einem ganz anderen Licht sehen. Wenn Stoll etwas gehabt hätte, was er um jeden Preis nicht herausgeben wolle, wäre ein wirklich sicheres Versteck erforderlich. Daheim scheidet aus, man weiss ja wo er wohnt. Auch bei den Eltern und Brüdern hätten die Herren vorbeischauen können. Wer aber rechnet damit, dass sich die gesuchten Gegenstände bei einer alten religiösen Dame befinden, die jetzt nicht zu den engsten Kontakten des Stoll gehören? Was , wenn Stoll bei der Dame nichts (sei es Geld oder einen Rat) holen, sondern vielmehr dort etwas abgeben (deponieren) wollte?

Was , wenn Frau Stolls Veilchen gar nicht von Stoll, sondern von einem Herren aus Hagen stammt, der im Hause Stoll was suchte und Frau Stoll intensiv "befragte"?

Was, wenn die Überwachung Stolls nicht dazu gedient hätte, diesen einzuschüchtern, sondern um zu sehen, ob Stoll ein Versteck aufsucht?


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