Histokrat schrieb:Wo sind diesbzgl. Akten geblieben? Oder gab es keine, weil die Polizei schon damals den Unfallgutachter nicht ernst genommen hat?
Vielleicht sind ja überhaupt gar kleine Akten verschwunden.
Vielleicht ist ja alles bis zur letzten Bewirtungsrechnung noch vorhanden.
Woher nimmst Du die Kenntnis, das auch nur eine einzige Akte fehlen soll ?
Aber es spielt nur eine Rolle, das genügend Akten zur Verfügung standen um den Fall im Rahmen einer Cold Case Ermittlung, komplett neu aufzurollen und kriminalistisch einwandfrei zu klären.
Histokrat schrieb:Schwer vorstellbar, denn sonst wäre der Fall ja nicht so lange als "Mord" geführt worden. Selbst wenn an der Leiche keine nachweisbaren Spuren gefunden wurden, muss dokumentiert worden sein, dass nach diesen gesucht wurde und mit welchen Methoden.
(Der Fall wurde nicht als Mord geführt. Auf der Akte jedenfalls steht Totschlag.)
Eben .
Und weil dies falsch gedeutet wurde und anstatt die Grundprämisse ( Überrollen) nicht noch einmal überprüft, wurde erst ein Überrollen angenommen und wegen fehlenden Spuren, wurde das Ganze zu einem anderen Ort verlegt.
schluesselbund schrieb:Weiter ist es auch so, dass zuallererst von einem ganz normalen Verkehrsunfall ausgegangen wurde. Bei welchem ein Drittlenker den Golf in die Böschung fuhr.
Zu allererst wurde von einem Alleinunfall ausgegangen. Später dann aufgrund falscher Interpretation eines Sachverständigen vom Überrollen. Hätte man seinerzeit schon untersucht, wie viele Leute eigentlich im Auto gesessen haben können bei dem Aufprall hätte man festgestellt, das es ein Alleinunfall gewesen sein muss
schluesselbund schrieb:ieses Ereignis lies eine psychische Erkrankung von Stoll weit in den Hintergrund rücken. Blieb folglich nur noch, dass Stoll an die Falschen Leute geraten war. Eben nicht seine Freunde.
Wieso ?
Die Frage war doch einfach nur, warum er nackt fuhr und warum gegen einen Baum.
Das er durch paranoide Schübe vor Jahren schon immer auffällig war, ein Alkoholiker, der seine Frau schlägt.
Wenn man ferner erwähnt hätte, das diese Yogtze Notiz so gar nicht vor lag.
Hätte man dStolls Vita so wie sie war in xy dargestellt, ferner erzählt, das der Aufprall ungebremst mit mindestens 70 km/h stattfand.
Nie wäre man von einem geplanten Tat ausgegangen
Niemand hätte an einen absichtlich herbeigeführten Unfall eines Dritten geglaubt, der unangeschnallt mal so einfach gegen die Baumgruppe ist.
Hätte man damals gewust, das ein LKW Fahrer auch nicht ausschließt, das der Mann den er gesehen hat nicht hell gekleidet, sondern auch nackt gewesen sein kann. Also auch Stoll selbst.
Eigentlich ein absoluter Ermittlungsskandal und auch ein Skandal, das in xy so eine Räuberpistole mit mysteriösen Notizen ungeprüft gesendet wurde.
Interessiert nur keinen mehr.