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Der Yogtze-Fall

16.535 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

05.01.2026 um 12:22
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Alternativ könnte Stoll auf die nahegelegene Landstraße gelaufen sein und wäre dort überfahren worden. Das würde das fehlende Auto auf dem Standstreifen erklären, aber woher hätten dann die Insassen gewusst, wo Stolls Auto steht? Vom schwerverletzten Stoll selbst?

Außerdem ist die Fahrbahn der Autobahn im Umkreis von Stolls Wagen sicher auf Blutspuren untersucht worden und es wurde wohl nichts Derartiges gefunden.
Das ist eine sehr gute Idee!

Die Kattenohler Straße verläuft an der fraglichen Stelle direkt parallel zur Autobahn unterhalb der Böschung, die übrigens nicht bergauf, sonden von der Autobahn bergab geht. Also keine 200m übers Feld, wie soeben von einem Vorposter gemutmaßt. GoogleEarth zeigt es:


A45 bei WaterhvelOriginal anzeigen (0,8 MB)


Kattenohler StrOriginal anzeigen (0,9 MB)

Es ist nicht überliefert, ob und wo hier nach etwaigen Spuren eines An- oder Überfahrens gesucht wurde. Wäre dies auf der Autobahn geschehen, hätte sie, zumindest auf einer Fahrspur, gesperrt werden müssen. Doch war das nach dem Stoll-Unfall so? An die Kattenohler Straße dachten die Ermittler vielleicht gar nicht.

Überhaupt sollte man sich diese Umgebung nochmal näher anschauen. Interessant auch die Unterführung in unmittelbarer Nähe, schon im Hinblick auf den ominösen Tramper (in heller verschmutzter Kleidung ??), der kurz nach dem Unfall an der Anschlußstelle Hagen gestanden haben soll. Auch dieser wird, wie einige andere maßgebliche Aspekte, in den jüngsten Ermittlungen mit keiner Silbe mehr erwähnt.


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Der Yogtze-Fall

05.01.2026 um 12:32
@histokrat
Raffst Du nicht, das der Fall geklärt ist?
Was soll da die Suche nach irgend einem Tramper oder eine nichtssagende Abbildung der Umgebung
Alles unsinnig, wenn man den Beweis führen kann, das beim Crash nur einer, der Fahrer, im Auto gesessen haben kann.
Da war kein Anderer. Ansonsten hätte der unübersehbare Spuren hinterlassen müssen, bei der Aufprallgeschwindigkeit.
Gab aber keine.


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05.01.2026 um 12:35
Mich überzeugen nicht alle Argumente, um den Fall 100%ig als geklärt betrachten zu können.

Ich habe übrigens nie etwas zu etwaigen Mitfahrern in Stolls Auto behauptet. Im Gegenteil, schon vor Jahren war ich der Ansicht, daß der schwach motorisierte Golf 1 mit 5 Insassen kaum vom Fleck gekommen wäre.


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05.01.2026 um 12:42
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Es ist nicht überliefert, ob und wo hier nach etwaigen Spuren eines An- oder Überfahrens gesucht wurde. Wäre dies auf der Autobahn geschehen, hätte sie, zumindest auf einer Fahrspur, gesperrt werden müssen. Doch war das nach dem Stoll-Unfall so? An die Kattenohler Straße dachten die Ermittler vielleicht gar nicht.
Die Diskussion um die Kattenohler Straße wurde hier schon vor einigen Jahren geführt.


Kannst ja mal ab hier nachlesen:
Zitat von StreuselStreusel schrieb am 01.10.2023:Ich vermute, dass er danach auf der Kattenohler Straße überrollt wurde.
Allerdings gehen die neuen Ermittlungsergebnisse nicht mehr von einem Überrollen aus.


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05.01.2026 um 13:22
Auf der Kattenohler Straße kommt vielleicht jede halbe Stunde ein Auto vorbei, und nachts noch viel weniger. Und wie sollte sich erklären, dass gleichzeitig und parallel auf der Autobahn und der Nebenstraße furchtbare Dinge vor sich gingen? Der Golf ist da, aber die Täter sind dort? Wie haben die vier unbekannten Musketiere das koordiniert, in einer Zeit ohne Smartphones?


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05.01.2026 um 13:28
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Wie haben die vier unbekannten Musketiere das koordiniert, in einer Zeit ohne Smartphones?
Koordiniieren hätte man nichts müssen. Es gabe ja keine Verbrecher, die G. S. ans Leder wollten.


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05.01.2026 um 13:39
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Der Golf ist da, aber die Täter sind dort? Wie haben die vier unbekannten Musketiere das koordiniert, in einer Zeit ohne Smartphones?
@ErnstHellfritz:
Ich möchte betonen, dass wir hier verschiedene Möglichkeiten des Geschehens in der damaligen Nacht gedanklich durchspielen. Im Gegensatz zu anderen hängt mein Seelenfrieden nicht davon ab, dass ich alle Teilnehmer an der Diskussion von meinen Ansichten überzeugen kann.

Hier also ein Alternativ-Szenario zu der offiziellen Version:
Stoll kommt von der Autobahn ab und verunglückt mit seinem Golf, wobei er sich aber nicht tödlich verletzt. Nach dem Unfall läuft er nicht über die ansteigende Böschung auf die Autobahn zurück, sondern läuft auf die nahe gelegene Kattenohler Straße. Dort versucht er im verwirrten Zustand, ein Auto anzuhalten, dessen Fahrer ihn aber zu spät wahrnimmt und überfährt. Die Insassen dieses Autos transportieren Stoll zu seinem Golf zurück und legen ihn auf den Beifahrersitz, dessen Lehne sie heruntergekurbelt haben. Als sie sehen, dass der Fernfahrer sich nähert und somit weitere Rettungsmaßnahmen wohl veranlasst werden, sehen sie eine elegante Möglichkeit, unangenehmen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen und sich mit ihrem Wagen aus dem Staub zu machen.


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05.01.2026 um 14:53
@Sherlock_H
Dein Szenario mit der Kalenbunner Straße hinkt vorne und hinten.
Wie und warum sollte der schwer verletzte Stoll um die Baumgruppe herum gegangen sein und 200 Meter über offenes Gelände torkeln, sich dann dort überfahren lassen und danach wieder zurück wandern zum Auto.
Das Stoll bei dem Baumcrash mit 70km/h unangeschnallt da unverletzt aussteigt um in die Dunkelheit von der Autobahn weg wanderte ist absurd.
Ebenso wie die Annahme er wäre danach wieder übers freie Feld 200m zurück getorkelt um sich wieder ins eigene Auto zu setzen.


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05.01.2026 um 15:03
So unwahrscheinlich und unlogisch dieses Szenario erscheint:
Zumindest würde es die von den Gerichtsmedizinern und Gutachtern, die Leiche und Fahrzeug vor sich hatte, eindeutig festgestellten Verletzungen durch Überrollen erklären.

Wäre er mit 70km/h unangeschnallt gegen einen Baum gefahren, wäre er übrigens gar nicht ausgestiegen, eher geflogen und je nach Schwere der Kopf- und Genickverletzungen zumindest bewusstlos oder sogar auf der Stelle tot. Auf die Straße und dann wieder zurück zum Auto und auf den Beifahrersitz hätte er es - noch dazu mit einem fast abgerissenen rechten Arm - nicht geschafft.


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05.01.2026 um 15:18
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wie und warum sollte der schwer verletzte Stoll um die Baumgruppe herum gegangen sein und 200 Meter über offenes Gelände torkeln, sich dann dort überfahren lassen und danach wieder zurück wandern zum Auto.
Jetzt kommt schon wieder einer mit den "200 Metern"! Nicht zu fassen! Wozu mache ich mir die Mühe und stelle die Bilder ein?
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Hier also ein Alternativ-Szenario zu der offiziellen Version:
Genau wie von Dir beschrieben, ist das das Szenario worauf ich hinauswollte.

Wen es interessiert: In dem Buch "Cars und Crimes" sind Teile des alten Gutachtens abgedruckt. Mich interessiert vor allem die Frage, ob die Beifahrersitzlehne von Hand heruntergedreht wurde oder durch den Unfall nach hinten abgebrochen ist. Das zumindest hätte am Unfallfahrzeug untersucht werden können. Wann und vom wem die Heckklappe geöffnet wurde, wäre schon damals schwierig zu klären gewesen.


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05.01.2026 um 15:44
@AdmiralAal
Egal wieviel Meter das un waren. Aufgrund der Verletzungen, die er sich zwangsläufige beim Crash zugezogen hat, ist es absurd.
Auch, weil er gar nichts von dieser Kaltenbrunner Straße wissen konnte.
Der ist mit Verletzungen, die nach neuesten Kriminaltechnischen Erkenntnissen von Crash gegen den Baum stammten, nirgendwo erst übers Feld marschiert und dann wieder zurück.
Wie kann man auf eine solch absurde Idee kommen?
An Absurdität nur noch durch die These zu topen, er oder wer auch immer sei von der Kaltenbrunner Straße gekommen mit dem Golf.


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05.01.2026 um 15:59
Es gibt in der gesamten Diskussion weder ein "Feld", noch eine "Kaltenbrunner Straße".


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05.01.2026 um 17:10
@Nightrider64
Mäßige deinen Ton und orientiere dich an den Fakten, wenn du so weitermachst, erreichst du nur, dass die kompetenten Leute hier die Lust an der Diskussion verlieren. Aber vielleicht willst du das ja, weil es dann so aussieht, als ob du dich mit deiner Rechthaberei durchgesetzt hast.

Also, du schreibst:
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aufgrund der Verletzungen, die er sich zwangsläufige beim Crash zugezogen hat ...
Alle Verletzungen, die Stoll erlitten hat, werden von den neueren Gutachten als möglicherweise durch den Unfall verursacht eingestuft. Das heißt, es gibt keinen Grund, der dagegen spricht. Eine Zwangsläufigkeit gibt es aber nicht, d. h., der Umkehrschluss, dass die Verletzungen nur durch die Kollision in einem blauen Golf I mit einem Baum entstanden sein können, ist natürlich unzulässig. Rein von den Verletzungen her wird es sicher mehrere Möglichkeiten geben, wie diese entstanden sind.

Jetzt zu der von dir behaupteten Kollisionsgeschwindigkeit von 70 km/h (im Gutachten ist lt. WDR-Video von 60 - 80 km/h die Rede):
Die Schwere der Verletzungen von Insassen bei einem Unfall wird wesentlich durch das Maß der Verzögerung bestimmt. D.h.: Wenn man z.B. mit ca. 80 km/h frontal gegen einen Betonklotz fährt, wird die Geschwindigkeit des Wagens innerhalb von 1 oder 2 Meter Strecke von 80 km/h auf 0 km/h reduziert. Stoll ist nun sehr wahrscheinlich gegen einen Baum gefahren, der dabei abgeknickt wurde, sodass sich das Auto Stolls weiterbewegen konnte. Das neue Gutachten schreibt dazu:
Anschließend schleuderte der Pkw Stoll immer langsamer werdend durch das Gehölz. (..) Zuletzt lässt sich eine schräge oder seitliche Kollision mit einem Buschwerk (…) einbinden."
Quelle: https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrechen/mordorteyoutube/cold-case-stoll-hagen-100.html

Der Wagen Stolls ist also nicht von 60 - 80 km/h innerhalb von ca. 1 Meter Strecke auf 0 km/h verzögert worden, sondern hat durch die Kollision mit dem Baum möglicherweise nur 20 - 40 km/h an Geschwindigkeit verloren. Dementsprechend weniger stark wären die Verletzungen Stolls ausgefallen.

Unter diesen Umständen halte ich es auch für unwahrscheinlich, dass Stoll beim Aufprall durch die Windschutzscheibe geflogen ist. Außerdem: Wenn dies passiert wäre, hätte er ja die Strecke, die sich dann sein Auto ohne ihn weiterbewegt hat, zu Fuß zurücklegen müssen, um dann beim bzw. im Auto angetroffen zu werden.


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05.01.2026 um 19:09
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Mäßige deinen Ton und orientiere dich an den Fakten, wenn du so weitermachst, erreichst du nur, dass die kompetenten Leute hier die Lust an der Diskussion verlieren
Wem bin ih denn aufg den Schlips getreten ?
Mit der Wahrheit, das dieser Fall geklärt ist und weder vier Yogtze Buben noch eine zufällig parallel verlaufende Straße eine Rolle spielen ?
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:ine Zwangsläufigkeit gibt es aber nicht, d. h., der Umkehrschluss, dass die Verletzungen nur durch die Kollision in einem blauen Golf I mit einem Baum entstanden sein können, ist natürlich unzulässig. Rein von den Verletzungen her wird es sicher mehrere Möglichkeiten geben, wie diese entstanden sind.
Na wenn sicher ist, das kein weiterer im Fahrzeug gewesen sein kann bei dem Crash, so hat sich das erübrigt.
Da der Golf I nicht selbstfahrend war, kann demnach nur Stoll selbst ihn gelenkt haben.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, das ein auf den Beifahrersitz gesetzter Stoll, während des Unfallgeschehen dort nicht so liegen geblieben wäre ,unangeschnallt

Auch hätte Stoll oder eine sonstige Person, die beim Unfallgeschehen unangeschnallt im Wagen gesessen hätte, bei dieser Geschwindigkeit Aufprallspuren verursacht und Blut bzw DNA hinterlassen.

So wäre Stoll unangeschnallt auf dem Beifahrersitz kauernd irgendwo gegen geknallt. Z.B. das Amaturenbrett, das Handschuhfach oder die A Säule.
Da aber fest steht, das kein Anschnallgurt benutzt wurde und entsprechende Aufprallspuren nicht vorhanden waren, kann auch niemand auf dem Beifahrersitz gesessen haben.

Ergebniss: Während des Crash an den Baum war mangels weiterer Spuren nur der Fahrer, Stoll selbst im Fahrzeug.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:r Wagen Stolls ist also nicht von 60 - 80 km/h innerhalb von ca. 1 Meter Strecke auf 0 km/h verzögert worden, sondern hat durch die Kollision mit dem Baum möglicherweise nur 20 - 40 km/h an Geschwindigkeit verloren.
Die Aufprallgeschwindigkeit auf den Baum wird mit 60 bis 80 km/h angegeben und nichts anderes.

Ich bin kein Sachverständiger, aber es ist logisch, das das Fahrzeug beim Abkommen von der Autobahn noch schneller gewesen sein muss. Die Büsche, die Grasnarbe und das Bergauffahren, müssen den Wagen abgebremst haben.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:enn dies passiert wäre, hätte er ja die Strecke, die sich dann sein Auto ohne ihn weiterbewegt hat, zu Fuß zurücklegen müssen, um dann beim bzw. im Auto angetroffen zu werden.
Wieso sollte sich das Auto weiter bewegt haben?
Das Auto ist gegen den Baum mit 70km/h . Der Wagen wurde dadurch abrupt verzögert. Aufgrund des physikalischen Gesetztes der Masseträgheit, ist der nicht angeschnallte Stoll dann weiter geflogen.
Entweder aus der Frontscheibe raus oder im Wagen umher.
Auf jeden Fall hätte er, wäre er denn vorher auf dem Beifahrersitz gesetzt worden ,diesen zwangsläufig verlassen und es hätte Aufprallspuren im Bereich des Beifahrers geben müssen.
Gab es aber nicht.

Ich denke, diese Argumentationen, die auch im Ermittlungsergebnis so aufgezeigt wurden, reichen aus um eine Klare Aussage zu treffen : Alleinunfall


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Der Yogtze-Fall

gestern um 12:07
@Nightrider64

Du gehst in deinen letzten Beiträgen wiederholt von falschen Fakten aus, die längst nicht mehr Gegenstand der Diskussion sind.

So macht das keinen Sinn.

Habe in der Zwischenzeit noch weitere Quellen aufgetan. Alles sehr interessant, auch Teile des Gutachtens von 1984. U. a. Autobahnkilometer 37,190 ist ein interessanter Stichpunkt.


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gestern um 13:21
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wem bin ih denn aufg den Schlips getreten ?
@Nightrider64:
Du bist halt mit deinen Äußerungen manchmal schon an der Grenze zur Beleidigung. Wenn man es wohlwollend ausdrücken möchte, dann könnte man sagen, du haust mit dem schweren Säbel drein, obwohl das leichte Florett angebracht wäre.

Das war jetzt ein wohlgemeinter Hinweis. Sorry, dass es OT ist.


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gestern um 14:31
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Du gehst in deinen letzten Beiträgen wiederholt von falschen Fakten aus, die längst nicht mehr Gegenstand der Diskussion sind.
Welche???
Ich denke eher umgekehrt, Du gehst von falschen Tatsachen aus, wenn Du denn immer noch ein Kapitalverbrechen annimmst
Meines Wissens ist der Fall geklärt mit dem Ergebnis : Es handelt sich um einen Alleinunfall der Stoll
Am 3. April 2025 meldeten Polizei und Staatsanwaltschaft[5], dass der Fall nun als gelöst betrachtet werde. Die Untersuchung und Auswertung aller Spuren, sowie neue Ermittlungen und ein weiteres Gutachten hätten ergeben, dass doch ein Unfall ohne Fremdverschulden plausibel sei.
Quelle:Wikipedia: YOGTZE-Fall
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Du bist halt mit deinen Äußerungen manchmal schon an der Grenze zur Beleidigung. Wenn man es wohlwollend ausdrücken möchte, dann könnte man sagen, du haust mit dem schweren Säbel drein,
Ich weis ja nicht wo Du her kommst. Hier in Berlin wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet
Und wenn jemanden das 3. Mal bewiesen wird, das seine Aussagen so nicht stimmen können und immer wieder die Gleichen widerlegten Behauptungen angebracht werden, so wird beim 4. mal der Ton etwas rauer, bestimmter.

Zumal dann, wenn man sich die Mühe gegeben hat, dies logisch zu widerlegen was aber offensichtlich gar nicht zur Kenntnis genommen wird, weil es eben nicht ins vorgefertigte Bild passt.

Da werden dann komplett unnütze Fotos hochgeladern und Szenarien ins Spiel gebracht, die vor Jahren schon widerlegt wurden.

Das Ganze noch ohne Sinn und Verstand, zusammenhangslos in den Raum gestellt, wie schon 3 Jahre zuvor als der Ermittlunhgsstand noch ein ganz Anderer war.
Sachlich überzeugen lässt man sich da nicht.
Ein zusammen hängendes Szenario, was auch mit dem Ermittlungsstand in Zusammenhang gebracht werden kann wird aber auch nicht geliefert

Egal welcher "Bock " hier noch geschossen wird.
Ich werde mich komplett raushalten jetzt und nur noch antworten

Ich denke das Thema gehört geschlossen, da es sich nach Stand der Ermittlungen um keinen Kriminallfall handelt.
Zudem ist der Fall ja nunmehr endgültig gelöst.

Verschwörungstheoretiker sollten dann in der entsprechenden Sparte weiter diskutieren.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 15:36
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das Ganze noch ohne Sinn und Verstand, zusammenhangslos in den Raum gestellt, wie schon 3 Jahre zuvor als der Ermittlunhgsstand noch ein ganz Anderer war.
Die Theorie, die hier vor drei Jahren diskutiert wurde, hat sich in großen Teilen ja als wahr erwiesen. Die Theorie ging davon aus, dass G. Stoll alleine im Fahrzeug sass und den Unfall baute. Das ist heute Stand der Ermittlungen. Die Theorie ging davon aus, dass die Person, die die Fernfahrer sahen, G. Stoll war. Auch das ist heute Stand der Ermittlungen.

Der einzige Unterschied besteht im Überfahren werden auf der Kattenohler Stra0e, das eingebaut werden musste, da man damals ja von einem Überrollen ausging. Da die Verketzungen nach den neuen Gutachten auch durch den Unfall erklärt werden können, kann man den Ausflug auf die Kattenohler Straße streichen.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 15:42
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Die Theorie, die hier vor drei Jahren diskutiert wurde, hat sich in großen Teilen ja als wahr erwiesen. Die Theorie ging davon aus, dass G. Stoll alleine im Fahrzeug sass und den Unfall baute. Das ist heute Stand der Ermittlungen. Die Theorie ging davon aus, dass die Person, die die Fernfahrer sahen, G. Stoll war. Auch das ist heute Stand der Ermittlungen.
Die Unfallthese hat damals schon keinen Sinn ergeben, wenigstens hatte man aber damals noch eine Erklärung für die damals ganz eindeutig einem Überrollen zugeordneten Verletzungen.
Weil das nicht reinpasst musste man es eben so zurecht biegen, dass es gar kein Überrollen gab und Herr Stoll sogar aus dem Fahrzeug geschleudert wurde.
Der Unterschied zwischen den beiden Verletzungsmustern ist so stark, dass man hier nicht mehr von einer Verwechslung ausgehen kann. Und nachdem die Verletzungen damals von den Experten, die die Leiche auch vor sich hatten, eindeutig als Überrollen identifiziert wurden und die neueren Gutachter sich nur auf Berichte und alte Aufnahmen stützen konnten sowie mutmaßlich den Auftrag hatten, mittels Gutachten die Theorie der Polizistin zu stützen, kann ich den älteren Gutachten natürlich mehr Glauben schenken.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 18:25
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Mich interessiert vor allem die Frage, ob die Beifahrersitzlehne von Hand heruntergedreht wurde oder durch den Unfall nach hinten abgebrochen ist. Das zumindest hätte am Unfallfahrzeug untersucht werden können. Wann und vom wem die Heckklappe geöffnet wurde, wäre schon damals schwierig zu klären gewesen.
Das hat mich auch interessiert. Wenn Hr. Stoll tatsächlich allein verunfallte, hätte er die Beifahrerlehne ja selbst herunterkurbeln müssen, bevor er auf dem Sitz -warum auch immer- zum sterben Platz nahm. Das hätte er dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in einem Zustand getan, wo er sich bereits tödlich verletzt, nackt und mit einem fast abgerissenen rechten Arm unter hohem Blutverlust um das Auto herum geschleppt hatte. In der Theorie ist das natürlich möglich. Aber praktisch empfinde ich persönlich diese Annahme als ziemlich absurd und unrealistisch.

Das die Lehne abgebrochen ist, halte ich ebenfalls für wenig realistisch. Die geöffnete Heckklappe ist auch spannend. Selbst wenn man annehmen sollte, sie hätte sich durch den Aufprall in die Botanik geöffnet, erschließt sich mir nicht, wie der Fahrzeugschlüssel auf die Hutablage kam. Warum sollte Stoll den Schlüssel abziehen und dort ablegen? Warum sollten Rettungskräfte das tun? In den Einsätzen an denen ich persönlich partizipiert habe wurde das nicht so gehandhabt. Sowas wurde mir persönlich auch nicht in der Fahrschule beigebracht. Im Einsatz wurde da durch die BF mal eben die Haube geöffnet und die Batterie abgeklemmt. Fertig. Da verstecke ich doch nicht den Schlüssel auf der Hutablage! Reine Zeitverschwendung.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der ist mit Verletzungen, die nach neuesten Kriminaltechnischen Erkenntnissen von Crash gegen den Baum stammten, nirgendwo erst übers Feld marschiert und dann wieder zurück.
Nach neusten kriminaltechnischen Untersuchungen mit alten Daten! Man darf ja nicht vergessen, die neuerlichen Untersuchungen basieren auf den originalen, alten Daten und Befunden/Dokumentationen, die ja schon Grundlage für das erste Gutachten und die Einordnung als Kapitalverbrechen waren. Nur wird heute dazu erklärt, dass es in der Theorie auch ein Alleinunfall hätte sein können. Nicht, dass es definitiv ein Alleinunfall sein muss. Da liegt der Hase im Pfeffer. Weil heute sein KANN, was damals ausgeschlossen wurde, geht man heute davon aus, dass es deshalb auch mutmaßlich so war. Fall abgeschlossen, Ziel erreicht.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Alle Verletzungen, die Stoll erlitten hat, werden von den neueren Gutachten als möglicherweise durch den Unfall verursacht eingestuft. Das heißt, es gibt keinen Grund, der dagegen spricht. Eine Zwangsläufigkeit gibt es aber nicht, d. h., der Umkehrschluss, dass die Verletzungen nur durch die Kollision in einem blauen Golf I mit einem Baum entstanden sein können, ist natürlich unzulässig. Rein von den Verletzungen her wird es sicher mehrere Möglichkeiten geben, wie diese entstanden sind.
Exakt das ist der Punkt! So ist es. Es ist keine Zwangsläufigkeit gegeben. Im Gegenteil. Es wird lediglich eingeräumt, dass eine theoretische Möglichkeit besteht, dass jene Verletzungen von Günter Stoll auch hätten allein durch den Unfall verursacht worden sein könnten. Mehr nicht. Das heißt aber keinesfalls, dass dem auch zwingend so ist. Die Möglichkeit das GS an einem anderen Ort durch ein anderes Fahrzeug überfahren wurde ist immer noch gegeben. Allerdings wurde in der Gesamtschau dann offiziell entschieden, dass der Fall damit aufgeklärt und abgeschlossen ist.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Stoll ist nun sehr wahrscheinlich gegen einen Baum gefahren, der dabei abgeknickt wurde, sodass sich das Auto Stolls weiterbewegen konnte.
Das ist schon offensichtlich wenn man sich das Schadensbild an dem Fahrzeug ansieht. Wäre der Golf direkt in einen massiven, unnachgiebigen Baum eingeschlagen und gestoppt worden -zumal mit 60-80 km/h-, wäre der Baum mMn massiv in den Vorderwagen eingedrungen und hätte den Motorblock in das Fahrzeug innere verschoben. GS wäre mutmaßlich eingeklemmt worden. Hier ist aber nur eine Einschlagsbeschädigung zu sehen, die sich dann im unteren Teil des Fahrzeuges fortsetzt. Ich persönlich nehme deshalb an, dass jener Baum nach dem Einschlag abknickte und das Fahrzeug über den geknickten Stamm dann weiter in die Botanik gerutscht ist.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Der Wagen Stolls ist also nicht von 60 - 80 km/h innerhalb von ca. 1 Meter Strecke auf 0 km/h verzögert worden, sondern hat durch die Kollision mit dem Baum möglicherweise nur 20 - 40 km/h an Geschwindigkeit verloren. Dementsprechend weniger stark wären die Verletzungen Stolls ausgefallen.
So sehe ich das auch. Wir haben es hier also mutmaßlich nicht mit einem klassischen Hochrasanztrauma für die Insassen zu tun sondern mit mehreren eher mittleren Kollisionen. Das würde auch erklären, warum etwaige Mitfahrer nicht zwingend schwer verletzt wurden und auch hätten angeschnallt sein können, weil die Gurtbelastung in diesem Fall eben nicht so gravierend ist das er beschädigt (ausgedehnt) wird.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Na wenn sicher ist, das kein weiterer im Fahrzeug gewesen sein kann bei dem Crash, so hat sich das erübrigt.
Das ist mMn überhaupt nicht sicher. So wie ich es verstanden habe konnte man nicht forensisch zu 100% beweisen, dass niemand sonst im Auto war. Man nimmt es nur als wahrscheinlich genug für den Fallabschluss an. Immerhin nahm man laut dem AB-Artikel noch vor einiger Zeit ein Asservat unter die Lupe. Eine gesicherte Blutspur im Fahrzeug. Doch das Ergebnis der Analyse wurde nie veröffentlicht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Des Weiteren ist zu berücksichtigen, das ein auf den Beifahrersitz gesetzter Stoll, während des Unfallgeschehen dort nicht so liegen geblieben wäre ,unangeschnallt
Das mag man annehmen, bewiesen ist es nicht. Abgesehen davon kann sich ja GS bei dem Ritt durch die Botanik auch weitere Verletzungen zugezogen haben. Ich möchte das nicht ausschließen. Im Gegenteil. Aber das alles schließt nicht aus, dass GS zuvor an einem anderen Ort durch ein anderes Fahrzeug überrollt und schwer verletzt wurde.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Während des Crash an den Baum war mangels weiterer Spuren nur der Fahrer, Stoll selbst im Fahrzeug.
Wie schon gesagt, es gibt/gab laut AB-Artikel zumindest ein Asservat, welches mutmaßlich von einer anderen Person stammte und deshalb neu auf DNA untersucht werden sollte. Welches Ergebnis diese Untersuchung hervorbrachte ist meines Wissens nie veröffentlicht worden. Vielleicht konnte keine DNA daraus gewonnen werden, vielleicht war es kein Treffer, man weiß es nicht. Ich würde es aber definitiv nicht als bewiesen ansehen, dass Stoll allein im Fahrzeug war.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Meines Wissens ist der Fall geklärt mit dem Ergebnis : Es handelt sich um einen Alleinunfall der Stoll
Ja da hast du Recht. Der Fall ist offiziell geklärt und abgeschlossen. Das Ergebnis kann und darf man aber trotzdem anzweifeln. Es gibt einfach viele -für mich persönlich- zweifelhafte Dinge, die für mich nicht ausreichend geklärt sind. Nur weil nun festgestellt wurde das es ein Alleinunfall hätte sein KÖNNEN, heißt das ja nicht, dass es deshalb auch einer WAR.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke das Thema gehört geschlossen, da es sich nach Stand der Ermittlungen um keinen Kriminallfall handelt.
Zudem ist der Fall ja nunmehr endgültig gelöst.
Da bin ich übrigens bei dir. Ich finde auch das sich mit dem Abschluss des Falles das Thema eigentlich -wenn auch unbefriedigend- erledigt hat. Früher wurden Threads von gelösten Fällen geschlossen. Nun ja. Heute wohl nicht mehr.


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